weinsztein

Blog von weinsztein

24.12.2011 | 03:09

Sinnliche Feiertage & verheultes Neues Jahr!

 

Allen Freitäglerinnen und Freitäglern,

den

atheistischen

agnostischen

jüdischen

christlichen

muslimischen

buddhistischen

und allen noch nicht erwähnten

(etwa Veganerinnen und Veganern)

Menschen in der Freitag-Community,

wünsche ich

Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen,

erbauliche und vor allem sinnliche Feiertage und ein neues Jahr mit Anlässen, die Euch Rotz & Wasser weinen lassen vor Glück.

Liebe Grüße aus der Türkei an alle!

 

Nachtrag am 25.12.2011, abhanden gekommen waren mir die

Gelegenheitsarschlöcher.


 

 

 
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Kommentare
Popkontext schrieb am 24.12.2011 um 03:32
Liebe Grüße zurück in die Türkei! Auf das gute Essen...
weinsztein schrieb am 25.12.2011 um 01:24
Danke.
Ja. Gutes Essen kann was Vereinendes haben, alle zusammen rundherum an einem Tisch.
ChristianBerlin schrieb am 24.12.2011 um 13:19
Danke! Ebenso! LG CB
GeroSteiner schrieb am 24.12.2011 um 16:47
Danke!

Die besten und friedlichsten Grüße gehen selbstredend zurück in eines der schönsten und interessantesten Länder der Welt, mit ohne Tannenbaum zur Wintersonnenwende...

Bei der Be-scherung einen guten Schnitt zu machen, ist ja nicht allen vergönnt, aber wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
weinsztein schrieb am 25.12.2011 um 01:42
Lieber Gero,

von mir aus gesehen 3 km weiter unten am Meer leben einige Briten, die's ohne Tannenbaum nicht aushalten. In einigen Kneipen werden deren Christfestbedürfnisse mit Plastiktännchen illuminiert, für zuhause waren sie längst mit der Säge unterwegs, frönten dem Pinien- und Zypressenfrevel. Liebe Menschen, sehr tierlieb, die Damen küssten vorhin am Abend zutrauliche Hündchen, später auch mich.

Wer in der Türkei Weihnachten ausweichen will, muss entlegene Provinzen bereisen.
Joachim Petrick schrieb am 24.12.2011 um 20:01
@weinsztein

Alles erdenkliche Liebe und Gute für die Weihnachstfeiertage und das neue Jahr 2012 wünscht aus Hamburg in die Türkei
mit einem Herzlichen Tschiao

JP
weinsztein schrieb am 25.12.2011 um 01:48
Tschiau, lieber @Joachim Petrick! Von Turgutreis nach Hamburg.
aber schrieb am 28.12.2011 um 21:56
und behalte das schnippische bei.
das macht dich jünger.
weinsztein schrieb am 29.12.2011 um 01:00
Ach was.
Uwe Theel schrieb am 29.12.2011 um 01:12
Also gut: Kochen mit Rotz und Botz, wegen der Zwiebeln.

Ansonsten meine Guten Wünsche für Dich und Deine Familie im für mich fernen Land.

ut
weinsztein schrieb am 29.12.2011 um 02:48
Danke fürs Kochen und die Zwiebeln.

Die guten Wünsche richte ich der Familie aus, die ist in Deutschland.

weinsztein
(ganz allein im fernen Land)
aber schrieb am 30.12.2011 um 22:29
ach auf halicarnossos sitzt der lütte feinschmecker.
.
turgut-reis ist natürlich ein trostloser retorten-ort.
segler....soifz.
.
hat die kohle nicht für myndos-gümüschlük gereicht?
.
dort ist kultur! und essen! in myndos...am wasser darf ja dort nicht gebaut werden....also das centrum ist etwas landeinwärts gibt es einen metzger,
der wirklich ein künstler ist. beste ware! der markt dort....ist auch sehr impressiv. wenn du an der dolmusch-station stehst, vergiß nicht die ehemalige griechische kirche aufzusuchen.
.
und dann natürlich die fischlokale am hafen.
legendär.
.
ganz allein auf halicarnossos?
.
weißt du eigentlich, dass brutus nach dem cäsarmord nach myndos geflüchtet ist?
weinsztein schrieb am 31.12.2011 um 01:47
@Aber,

erstens bin ich nicht Ihr kleiner Feinschmecker.
Zweitens ist Turgutreis kein trostloser Retortenort. Es hieß früher Karatoprak und wurde in den 70-ger Jahren umbenannt. Die Hauptorte von Turgutreis, Karabağ und Akçaalan, wo ich lebe, sind über 600 Jahre alt.

Drittens: Was interessieren Sie meine finanziellen Verhältnisse?

Viertens, Gümüşlük, das antike Myndos, genoss lange einen sehr guten Ruf wegen seiner guten Fischlokale. Heute sind sie nicht mehr gut und überteuert, zehren aber vom ehemaligen Ruf. Hier werden Touristen wie Sie erfolgreich geködert. Die Eklisia ist knapp 500 Jahre alt, ich kenne sie von Musikfesten.

Fünftens, es heißt Halikarnassos. Gemeint ist das heutige Oberzentrum (Ilce) Bodrum, das dieser Halbinsel seinen Namen gab. Dort bin ich meist nicht allein.

Sechstens war Brutus nicht nach dem Mord an Cäsar nach Myndos geflohen. Es war Marcus Antonius, der eine Weile dort lebte, eng vereint mit Kleopatra, mit der er drei Kinder zeugte.

Siebtens stimmt sonst alles, was Sie hier kundtaten.
aber schrieb am 01.01.2012 um 22:14
ach weinzstein,
zum schmähen geboren - zum hauen bestellt.
.
ich mag deine patzigkeiten, sie machen das klickern von fadheiten frei.
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weiter so.
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und der jahreswexel? du hast ja so eine bedenklich kurze zündschnur. alles wieder commod?
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ah ja...zum thema.
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turgut-reis (grummel...die türken vokalisieren oft schlonzig. RAISS muß es heißen. RAISS der schiffsführer. nasr ließ sich gerne mit RAISS anreden....nebbich)....ist natürlich ein hübscher ort (können tausend engländer irren?). die promenade....die schicken boutiquen...tutti.
.
ich erinnere mich: an den tischen massenweise engländer in bester bierlaune. viele angetan mit diesen 1 : 5 t-shörts. über der "1" die toitsche fahne...über der "5" der union-jäck. sie erkannten mich als dschörmän....und ham sich mächtig gefreut.
seit diesem "historischen sieg" isses sicherlich ne freude, als deutscher so mitten unter engländern zu wohnen.
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ich für meinen teil...ziehe als "verpeilter altorientalist" das verschlafene myndos vor.
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ach...wenn ich von der pension sysyphos die bucht in richtung hafen entlangwackel...dann kommen träume hoch. welch eine stadt!
.
und alles hier ist unter einer dicken erdschicht verpackt. bodendenkmäler. in myndos darf nicht gebaut werden.
.
wenn du mal muße hast...kletter mal auf den berg am hafen. oben haben dänische archäologen vor jahren die verkrautete stadtmauer freigelegt. alles "in-situ". einmalig.
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und die fischrestaurants? lieber weinzstein....die türken können nicht kochen. sie können "pick-nicken". es gibt keine "türkische küche". doch einen fisch grillen...und nen salat dazu, das funzt prima.
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ach ja...noch zu gümüschlück: nur hier fand ich wandertaugliche landkarten. ansonsten isses schwierig, auf halicarnossos die herrliche landschaft per pedes zu genießen.
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so schade.
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denn es ist schwerlich eine landschaft zu finden, wo im frühling die blumen derartig übervoll das auge verwöhnen wie auf dieser halbinsel.
.
der ort ist ein echter "flucht-punkt".
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schon in römischen zeiten....
.
mein "brutus-faux-pas"? soifz. so kann es gehn,
wenn man(n) ohne wikipedia-absicherung aus der lamäng schreibt....
weinsztein schrieb am 02.01.2012 um 00:34
Was wollen Sie mir eigentlich mitteilen?
Sie suchen meine Nähe, doch leider: ich habe keine Lust, mit Ihnen zu kuscheln.

Turgutreis. Reis ist der Kapitän, lautsprachlich eher Rejs. Raiss ist Quatsch. Der Name des Ortes geht auf Turgut Reis (als Dragut in Europa bekannt) zurück, osmanischer Korsar und Admiral, der in meinem Nachbarort geboren wurde, später Bey von Tripolis.

Ich mag selbsternannte Altorientalisten nicht, die andere Sprachen verarschlöchern wollen.

Wer sich wie Sie in Touristenläden verköstigt, wird bestreiten, dass Türken kochen können, dass es überhaupt eine türkische Küche gibt.

Wer zum Wandern taugliche Landkarten benötigt, will eigentlich nur spazieren.
weinsztein
Schoen! Klug! Kann kochen!
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