"Tatsächlich richtet sich weibliche Aggression oftmals vor allem nach innen, gegen sich selbst, gegen den eigenen Körper. Das liegt daran, dass Jungen und Mädchen von klein auf lernen, dass sie aufgrund ihres Geschlechts auf verschiedene Arten und Weisen mit Frust, Aggression und Wut umgehen müssen. Das wird so erwartet." Ja, und die Erwartungshaltung ist da nicht ohne Grund. Man denke nur mal an das unterschiedliche Verhalten von Spermien und Eizelle. Letztere braucht nur abwarten, welcher der vielen kleinen X- und Y-Racker, vom Duft gelockt, es bis zu ihr schafft. Alles was um sie herum gebaut wurde diente dazu, dass die Beiden zusammenkommen. Das Männliche muss sozusagen aus sich heraus, damit eine Befruchtung stattfinden kann. Schon daher ist es eher geneigt, extovertiert mit Aggression umzugehen, zumal auch noch mit Kontrahenten zu rechnen ist. Natürlich(!) wird eine zur Schau gestellte Aggression vom Weiblichen nicht vorausgesetzt. Es mag sein, dass es Erziehungsmethoden gab und gibt, die als Attraktivitätsmerkmale identifizierte Wesensunterschiede stärker herausarbeiten, und manche Kulturen haben das auch degeneriert, pervertiert und grausam erzwungen. Doch wer in unserem Kulturkreis schon mal versucht hat, aus einem burschikosen Teil ein "richtiges" Mädchen oder einem hochsensiblen Jungen einen "richtigen" Mann zu machen weiß, dass es da Grenzen gibt. Ich würde daher nicht davon ausgehen, dass der eingangs zitierte Umgang mit Aggression in der Rollenerziehung begründet ist. Umgekehrt ergibt es für mich mehr Sinn.
Twitter ist für jeden etwas anderes. Was man bekommt hängt davon ab, wen man (alles) abonniert, und was man gibt, von einem selbst. Für mich ist Twitter ein handverlesener Medien- und Blogger-Nachrichtenstream (followFreitag ;-)), der es mir erspart, haufenweise RSS zu abonnieren. Brauche nur noch eines.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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