Die Würde des Menschen ist unantastbar! Brandbrief eines entschiedenen Bürgers Ralph Boes strebt an, das in jeder Weise grundgesetzwidrige Sanktionssystem in Hartz IV über eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe zu stoppen. Hierzu hat er begonnen, den dafür notwendigen Präzedenzfall zu schaffen, indem er sich selbst offen in die Schusslinie aller Sanktionen stellt. Ein offener Brief an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Bundesministerin für Arbeit und Soziales und an die für ihn zuständigen Obrigkeiten in den Arbeitsämtern, der das Spannungsfeld herstellt, ist auf den Weg gebracht. Er ist in kürzester Zeit von über 1000 Menschen mitunterzeichnet worden. Mehr Informationen zu dieser neuartigen Kampagne unter: www.grundrechte-brandbrief.de
„Die Finanzwirtschaft und alle beteiligten scheinen zum Gegner in einem neuen kalten Krieg zu werden - parallel zur Religionsfrage.“ Weshalb es irgendwann, als Teil einer neuen Aufklärung, zu einer Trennung von Staat und Finanzwirtschaft kommen wird. „Diese Misere ist auch nicht mit mehr Demokratie zu beheben, wie es auf den nun aufkeimenden Demo´s zu hören ist. Wer wolle denn da über alles entscheiden und mit welchen Wissen?“ Das Thema ist komplex und der Diskurs über Handlungsmöglichkeiten löst in der Regel Ängste bei den Betroffenen – also uns Bürgern, als Besitzer von Vermögensbeständen in Form von Bargeld und Bankkonten – aus. Trotzdem kann sich jeder schon heute über Funktion und Auswirkungen unseres Geldsystems informieren, damit wir uns im gesellschaftlichen Diskurs gegenseitig für anstehende (direkt-demokratische) politische Entscheidungen weiterbilden. Warum eine gesellschaftliche Debatte über unser Geldwesen notwendig ist, erfährt man in diesem sehr informativen Vortrag, in dem auch Lösungsstrategien zur Reform unseres Geldsystems präsentiert werden: Jörg Buschbeck – Soll = Haben! Wie falsches Sparen Finanzkrisen auslöst www.youtube.com/watch?v=Lp_BvqcCGwA Mit besten Grüßen aus Köln Henrik Wittenberg
Anstatt von technokratischen Zukunftsträumereien à la „Green New Deal“ zu schwärmen, sollten die Grünen mehr über Gesellschaftliche Innovationen nachdenken – denn hier entscheidet sich die Zukunft einer Gesellschaft: gruene-denkfabrik.de/workshop/das-bedingungslose-grundeinkommen-eine-alternative/
Zu diesem Artikel fallen mir zwei interessante Beiträge ein … Der aktuelle Beschäftigungsoptimismus in historischer Perspektive: grundeinkommensblog.blogspot.com/2010/11/der-aktuelle-beschaftigungsoptimismus.html 25 Stunden sind genug: www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_95_2/95_26-29_25-Stunden.pdf
Jeder Mensch dürfte wohl einem Geldgeschenk gegenüber positiv aufgeschlossen sein. Das ist Banalität. Insbesondere dann, wenn daran keine Bedingungen geknüpft sind. Es ist eine ganz andere Frage, ob ...
Das BGE ist eben kein Geldgeschenk (im Sinne von Almosen, Charity, Mildtätigkeit etc.), sondern ein Rechtsanspruch (wirtschaftliches Bürgerrecht). Wer das nicht verstanden hat, kann auch nicht über wissenschaftliche Studien, die sich auf das BGE beziehen, unvoreingenommen urteilen (da kann ich mir das Weiterlesen des restlichen Kommentars wohl sparen … ;->).
@Tom Strohschneider „Es scheint allerdings auch einen Zusammenhang zwischen der Kenntnis des BGE als Vision/Reformoption und der Zustimmung zu geben: zum Beispiel kennen mehr Leute mit höheren Abschl...
Hartz IV ist im Kern verrottet, das größte staatliche Erziehungsprogramm („Fördern und Fordern“) seit dem Ende der DDR gescheitert. Wahr ist: Unser heutiger Sozialstaat fordert Anwesenheitspflicht und fördert gleichzeitig die Abhängigkeit seiner „Kunden“. Grundrechte bleiben dabei auf der Strecke. Ein Grundeinkommen hingegen wird das Prinzip der Wertschätzung wieder in den Mittelpunkt stellen und die Menschen zur Eigenständigkeit befähigen. „Zuhören statt belehren“ und „bestärken statt beschämen“ sollten die neuen Maximen eines menschengerechten Sozialstaates sein. Wir fordern das Ende des „offenen Strafvollzuges“ und die vorbehaltlose Anerkennung eines jeden Bürgers, als Teil einer Gemeinschaft, die auf Vertrauen und Ermutigung statt Kontrolle und Demütigung setzt! Kölner Initiative Grundeinkommen www.bgekoeln.de
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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