Eigentlich kennte es jeder: Das große Vegessen ! Was hat man sich als Oberschüler so alles in die Birne drücken müssen, von dem man bereits damals als junger Schüler wusste, dass es einen nicht interessiert und dass man garantiert keine Berufswahl trifft, bei der man das alles einmal verwenden kann. Regelrecht zwangsprogrammiert wurde man. Ohne jede Mitsprache, was da auf seinen Biorechner - gegen seinen Willen - hochgeladen wurde. Sinnlose Zeitverschwendung. Im betriebswirtschatlichen Sinne eine klare Fehlinvestion.
Inzwischen hat es auch die Wissenschaft erkannt:
Das große Vergessen !
Und sie hat erforscht, warum das so ist und welchen Zweck es dient. Jedes menschliche Hirn ist vermutlich schlauer als alle Kultusminster/innen zusammen. Das große Vergessen ist so etwas wie das Großreinemachen. Das Hirn entsorgt dabei so nach und nach den intellektuellen Müll. Und dabei geht es nach ganz einfachen Ritualen vor: Alles was das Individuum nicht interessiert und was es nicht praktiziert, fliegt zuerst raus. Eine geniale Einrichtung der Evolution um den Denk- und Speicherapparat vor Vermüllung zu schützen.
Doch diese Erkenntnis ist bei den Kultusministern/innen offenbar noch immer nicht angekommen.
Wann wird das Phänomen - Vergessen - in den Oberschulen der BRD endlich Berücksichtigung finden ?
Wann wird das System Oberschule von diesem sinnlosen Balast - vom sklavenartigen Einscannen und Ausdrucken - befreit ?
Wann hört es auf Schüler nur für Prüfungen zu dressieren ?
Wann fängt das System an rationell und frei zu denken ?
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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