Wolfgang Ratzel

Herr W.‘s Kommentare zur Lage

Artikel

Politik | 10.11.2009 | 16:10 Wolfgang Ratzel
Weg der Opfer
Eine Kundgebung in Berlin zum 71. Jahrestag der Pogrom-Nacht erinnerte daran, dass nicht nur Adolf Hitler, SS und Gestapo die Täter waren >> mehr
Politik | 30.10.2009 | 14:00 Wolfgang Ratzel
Gegen den inneren Feind
Im Herbst 1939 verfügt Adolf Hitler die Vernichtung „unwerten Lebens“. Dem „Gnadentod-Erlass“ fallen 130.000 bis 140.000 Menschen zum Opfer >> mehr

Blogbeiträge

11.11.2009 | 18:43 Wolfgang Ratzel

Wie die Weltwirtschaftskrise Herrn W.‘s Welt einbricht - Teil 3

Wie die Weltwirtschaftskrise Herrn W.‘s Welt einbricht - Teil 3 Der Blog setzt Teil 2 des Tagebuchs fort, das Juni bis September 2009 umfasst:   DER OKTOBER 2009 BEGINNT!  Do, 1.10.09 - Herr W. lauscht: Die Krise geht an seiner T&uum... >> mehr
09.10.2009 | 11:07 Wolfgang Ratzel

ERWISCHT! - Sarrazin untertreibt! Offener Brief

ERWISCHT! – Sarrazin untertreibt! Offener Brief eines gemeinwohlorientierten Unproduktiven   Sehr geehrter Herr Dr. rer. pol. Thilo Sarrazin,   für mich waren Sie nie ein „Skurrilsenator“ (Sontheimer) oder „Spr&uum... >> mehr
01.09.2009 | 17:34 Wolfgang Ratzel

Wie die Weltwirtschaftskrise Herrn W.‘s Welt einbricht - Teil 2

Der Blog setzt Teil 1 des Tagebuchs fort, das Februar bis Mai 2009 umfasst:   JUNI 2009 Mo, 1.6.09: Herr W. lauscht: Die Krise geht an seiner Tür vorbei! Di, 2.6.09: Herr W. lauscht: Die Krise geht an seiner Tür vorbei! Mi, 3.6.09: Herr W. ... >> mehr
09.06.2009 | 17:47 Wolfgang Ratzel

Das korrigierte, wahre und unverfälschte Endergebnis der Europawahlen

Nach der Wahl kommt regelmäßig der Katzenjammer: Warum wählen so wenige? – Ja, warum wohl? Gemäß einer Umfrage verweigern angeblich 50% der Wahlberechtigten deshalb den Gang zur Wahlurne, weil sie sich von keiner Partei vertret... >> mehr
23.02.2009 | 22:27 Wolfgang Ratzel

Wie die Weltwirtschaftskrise in die kleine Welt des Herrn W. einbricht

Täglich überschwemmen uns Worte, Zahlen und Bilder, und die Botschaft ist immer die gleiche: Die Weltwirtschaftskrise ist da!- die Krise bedroht Dich und uns alle! Weil wir das immer wieder hören und lesen -nicht zuletzt im FREITAG- glauben wir... >> mehr
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Kommentare

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Grüße in das Unterdeck

Positionen | 03.02.2010 | 13:30 Ulrike Baureithel
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04.02.2010 | 11:45 Wolfgang Ratzel
Eine gelungene schön-grausige Schiffs-Metaphorik! Da fehlt nur noch der Eisberg, der aufs Kapitän Röslers Titanic wartet, bekanntlich ragt der ja nur zu einem Viertel aus dem Ozean heraus. Was wartet unsichtbar im schwarzen Dunkel des Ozeans? Etwa die Prioritätenliste? - die Frage: Wer hat Zugang zu welchen Heilverfahren und Medikamenten und wer nicht? Hinsichtlich der 8 Euro-Kopfheuer für die Millionen Hartz-IV-Köpfe frage ich mich, woraus jene sie bezahlen sollen? Etwa aus dem Regelsatz 359 Euro? Der ist aber gesetzlich geschützt, und die Position "Gesundheitskosten" ist darin nicht enthalten. Es grüßt: wolfgang.ratzel@t-online.de
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Die Sloterdijk-Honecker-Debatte

Kultur | 11.11.2009 | 17:15 Kulturredaktion
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21.11.2009 | 12:29 Gaukler
Ich denke, das Abschliessende zur Debatte im Freitag und zum Status der Redaktion dazu wurde von Beate Rössler in der Frankfurter Rundschau geäussert. www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2091111&
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23.11.2009 | 18:14 Wolfgang Ratzel
Hallo miauxx, meine Kommentare sind ausschließlich aus der politischen Perspektive heraus geschrieben, und jetzt lade ich auch Sie ausdrücklich zu einer POLITISCHEN AUSEINANDERSETZUNG über die Zukunft des Sozialstaats ein, und zwar gestützt auf Texte aus dem Streit Sloterdijk versus Honneth. Auftakt am Do, 26.11.09, 20:15 im Raum 293 des Seminargebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstraße 110 (U-Bf Zinnowitzer Str). So einfach ist das (sofern man in Berlin wohnt). Falls Sie weit weg wohnen, können Sie auch aus der Ferne mitstreiten. Nicht einfach einen Mangel konstatieren und dann abwesend bleiben! ciao - wolfgang.ratzel@t-online.de
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Die Sloterdijk-Honecker-Debatte

Kultur | 11.11.2009 | 17:15 Kulturredaktion
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19.11.2009 | 15:08 thinktankgirl
Wenn ein Professor der Philosophie allen Ernstes vorschlägt, staatliche Transferleistungen für Bedürftige durch die freiwillige Gabe der "Eliten" zu ersetzen, und es sich hierbei nicht um einen verspo...
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23.11.2009 | 18:04 Wolfgang Ratzel
Hallo, thinktankgirl, gerade, WEIL ich meine geringen Kräfte zur Verteidigung des Sozialstaats einbringen will, engagiere ich mich in diesem Streit Sloterdijk versus Honneth. Diese Verteidigung kann aber nicht einfach dessen status quo betreffen! Soll ich mich damit bescheiden, Hartz IV gegen die Verschlechterungen durch das FDP-Bürgergeld oder durch das Bedingungslose Grundeinkommen zu verteidigen?? Das sei ferne von mir. Heute heißt Verteidigung des Sozialstaats immer auch Einsatz für die Erneuerung des Sozialstaats. Wie das "solidaristische Immunsystem" (Sloterdijk) zukunftsfähig machen? Und Sloterdijk macht einen Vorschlag, und es kommen KEINE GEGENVORSCHLÄGE, sondern immer nur Festhalten am Gegebenen. Deshalb auch die Einrichtung einer AG "Zukunft des Sozialstaats" im ZUSAMMENHANG mit dem Streit Sloterdijk versus Honneth. Also raus aus den Puschen, weg von der Internetglotze, und einfach kommen und mitstreiten (Do, 26.11.09, 20:15 im Raum 293 des Seminargebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstraße 110 (U-Bf Zinnowitzer Str). Und wer weit weg wohnt, kann auch aus der Ferne mitstreiten. Ich staune immer wieder, wie wütend und ressentimentbeladen die Sloterdijk-Gegner ihre Abneigung herausschreiben; durch jene Zeilen spricht der ZORN! Und genau das will Sloterdijk erreichen. Er will eine Debattenkultur, die von der "Grundkraft" des thymós durchwaltet wird. thymós meint ein Gefühlsensemble von Zorn, Verlangen nach Gerechtigkeit, nach Würde und Ehre, meint die kämpferisch-rächenden Energien (vgl. Peter Sloterdijk: Zorn und Zeit, S. 27f.). Genau dieser Zorn treibt Ihren Kommentar und auch viele andere, und das ist erfreulich. Weil nämlich die Wahrheit aus dem Streit entsteht, aber am wirksamsten als Streit vor Ort und face-to-face, statt im virtuellen Raum aus der Anonymität der Pseudonyme heraus. ciao - wolfgang.ratzel@t-online.de
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Die Sloterdijk-Honecker-Debatte

Kultur | 11.11.2009 | 17:15 Kulturredaktion
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19.11.2009 | 15:08 thinktankgirl
Wenn ein Professor der Philosophie allen Ernstes vorschlägt, staatliche Transferleistungen für Bedürftige durch die freiwillige Gabe der "Eliten" zu ersetzen, und es sich hierbei nicht um einen verspo...
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22.11.2009 | 13:40 Wolfgang Ratzel
Hallo, thinktank-girl, bei aller Berechtigung Deiner Einwände machst Du den selben "Fehler" wie Honneth - Du bleibst in der Ablehnung des Sloterdijkschen Vorschlags stecken und hast keine positive Idee; das ist genau das Problem der Debatte über die Zukunft des Sozialstaats, und deshalb bin ich froh, dass Sloterdijk der Politszene eine "positive" Debatte aufgezwungen hat, und die genau will ich führen. Deshalb hat der Sloterdijk-Lektürekurs eine AG ausgegründet, die sich speziell zum Streit Sloterdijk versus Honneth über die Zukunft des Sozialstaats trifft. Auftakt: Do, 26.11.09, 20:15 Uhr im Raum 293 des Seminargebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstraße 110 (gegenüber u-Bf. Zinnowitzer Straße). Ich lade Dich (und andere Interessierte) herzlich dazu ein. Im übrigen ruderte Sloterdijk bereits am 27.9.09 zurück (und nochmal im Spiegel-Interview mit Matussek). Ich zitiere: "Als unverbesserlicher Verteidiger einer sozialdemokratischen (oder wie ich der Deutlichkeit zuliebe sage: semi-sozialistischen) Logik habe ich nur einen einzigen, allerdings schwerwiegenden Einwand gegen die bestehenden Verhältnisse vorzubringen: Ich nehme daran Anstoß, dass niemand das aktuelle System der Zwangsbesteuerung als solches in Frage stellt - auch wenn man hin und wieder über die „Vereinfachung“ der Besteuerungsverfahren und über deren Reform im Sinne der „sozialen Gerechtigkeit“ diskutiert. Nirgendwo wird auch nur hypothetisch darüber nachgedacht, ob es nicht besser insgesamt durch eine geregelte Praxis der öffentlichen Spenden zu ersetzen wäre. Tatsächlich endet mein Aufsatz mit dem Aufruf zu einem moralisch und politisch anspruchsvollen Gedankenexpriment: Angenommen, der moderne Staat brauchte tatsächlich genau die Summen, die er heute durch Zwangssteuern eintreibt: So soll er sie erhalten. Jedoch: Wäre es dann nicht viel würdevoller und sozialpsychologisch produktiver, dieselben Beträge würden nicht durch fiskalische Zwangsabgaben aufgebracht, sondern in freiwillige Zuwendungen von aktiven Steuerbürgern an das Gemeinwesen umgewandelt? Würde man nicht erst nach dieser Umstellung von Enteignung auf Spende wirklich von einer Zivilgesellschaft sprechen dürfen, in der die Bürger mit dem Gemeinwesen durch eine permanente Selbstüberwindung und eine stetige Bestätigung des Etwas-Übrig-Habens fürs Allgemeine und Gemeinsame verbunden sind? Würde nicht erst durch eine solche Veränderung die Wende von einer gierbeherrschten zu einer stolzbewegten Gesellschaftsform bewirkt, von der so viele Kritiker der bestehenden Verhältnisse - gerade auch im linken Spektrum - zu träumen schienen? Was soll überhaupt aus einer Linken werden, die exklusiv an den Begriffen „Enteignung“ und „Besteuerung“ klebt und der zu einer Ethik der Gabe schlechterdings nichts einfällt?" Quelle: „Sloterdijk antwortet Honneth: Das elfte Gebot: die progressive Einkommenssteuer“ - Von Peter Sloterdijk In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.9.2009 Einfach das Dossier Nr. 3 bei mir bestellen - da sind alle Texte drin. ciao - wolfgang.ratzel@t-online.de
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Die Sloterdijk-Honecker-Debatte

Kultur | 11.11.2009 | 17:15 Kulturredaktion
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16.11.2009 | 18:05 cms
Kann mir bitte mal jemand erklären, warum Sloterdijk die Kritische Theorie für tot hält?
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16.11.2009 | 21:49 Wolfgang Ratzel
Lieber Christoph Leusch, Ihr Kommentar sprengt den Rahmen; das ist zuviel auf einmal. Ihre sechs Eingangs-Fragen werde ich aber als "Hinterkopf-Fragen" an den Text "Du mußt dein Leben ändern" sammeln und wennmöglich im Lektürekurs abarbeiten. Unter "System" verstehe ich das Beziehungsgefüge der "kapitalistischen Verhältnisse" als Ganzes bzw. das System der vom (nihilistischen) Prinzip der Kapitalakkumulation um der Kapitalakkumulation willen gesteuerten Lebens- und Wirtschaftsweise. Mein positiver Gegenbegriff ist eine von der Sorge um das Seiende als Ganzes geleitete Lebens- und Wirtschaftsweise. Ich unterteile die verschiedenen politischen Philosophien und Philosophen in systemtragende und systemüberwindende (mit Heidegger genauer: systemverwindende) Philosophien und Philosophen. Habermas gehört zu den Systemträgern (also interessiert er mich nicht); ob Sloterdijk zu denen gehört, die kapitalistische Verhältnisse in so etwas wie einen "Sorge-Staat" bzw. eine "Gesellschaft der Sorge" (care-state; care-society; care-economy) transformieren wollen, weiß ich nicht genau; ich hoffe es. In "Du mußt dein Leben ändern" scheint er diese Richtung zu denken; man wird sehen. ciao - wolfgang.ratzel@t-online.de
>> mehr
Wolfgang Ratzel
Mein Name ist Wolfgang Ratzel. Ich werde unter dem Pseudonym "Herr W." die "Geschichten des Herrn W., die im früheren Freitag abgedruckt waren, unter dem Titel "Meine kleine Krise - wie die große Weltwirtschaftskrise in mein kleines Leben einbricht", weiterführen.
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
1 Jahr 4 Wochen
Zuletzt aktiv:
04.02.2010
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Kommentare: 85
Logbuch
20:05
Tessa hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
20:05
Michael Angele hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:50
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:48
thinktankgirl hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:46
Joachim Losehand hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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