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Gestern abend habe ich beim Essenmachen und dann beim Essen im Deutschlandfunk das "Kulturgespräch" zum Thema "Schwindende Neubauten" gehört. Moderator war ein gewisser Gerd De Bruyn und dieser Moderator sagte "Arschitektur", wenn er von Architektur sprach (und dieses Wort, samt Architekt, kam bei diesem Thema sehr häufig vor). Er machte das nicht durchgehend, anfangs (als er das vorbereitete Eingangsstatement ablas) hörte man noch "Architektur", dann wieder war es nicht klar, ob "ch" oder "sch" und schließlich dominierte arschklar das Wort "Arschitektur". Wer es nicht glaubt, kann hier mal reinhören:
ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/04/23/dlf_20100423_1915_5a166332.mp3
Ich dachte erst, verdammt, wie hat der die Aufnahmeprüfung für einen Rundfunkredakteur geschafft, am Ende erfuhr ich, daß Gerd De Bruyn Direktor des "Instituts für moderne Architektur und Entwerfen" an der Universität Stuttgart ist, was die Sache nicht wesentlich besser macht.
Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich habe nichts dagegen, daß man einem Sprecher anhört, aus welcher Ecke von Deutschland er kommt, ganz im Gegenteil. Soll ein Schwabe ruhig vom "Wäsen der Dinge" sprechen. De Bruyn aber hatte diesen nölenden, arroganten Kulturschmock-Tonfall drin, dem man von weitem schon anhört, der Sprecher sei überzeugt, er spreche gerade Hochdeutsch.
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Du schreibst: "Ich habe nichts dagegen, daß man einem Sprecher anhört, aus welcher Ecke von Deutschland er kommt, ganz im Gegenteil."
Aus welcher Ecke Deutschlands kommt er nun, der Herr De Bruyn? Ein Schwabe ist er zumindest nicht! |
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@Achtermann
Aus welcher Ecke Deutschlands kommt er nun, der Herr De Bruyn? Ein Schwabe ist er zumindest nicht! Laut Wikipedia kommt er aus Köln, hat in Frankfurt studiert und ist jetzt Professor in Stuttgart. Ciao Wolfram |
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@hibou
wollt grad sagen: Rheimland-Pfalz... Reim Land pfalz de kannz. Ein hübscher Verschreiber. Ciao Wolfram |
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Isch kann so babble wie de Kohle-Helmut.
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@Achtermann
Isch kann so babble wie de Kohle-Helmut. Toll! So was wollte ich immer schon können. Ciao Wolfram |
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Ich weiß, denn das entscheidende Merkmal des Hochbegabten ist, immer wieder dazulernen zu wollen.
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Gerd de Bruyn geboren in Köln 1954,
Studium der Literatur- und Musikwissenschaften Frankfurt am Main, promovierte 1995 an der Technische Universität Darmstadt . Also Kölsch und Hessisch - mindestens 25 Jahre lang... |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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