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Aus dem Usenet
A.: Förster sind Baumgärtner und haben mit dem Wildbestand nichts zu tun.
WH: Der Förster im Silberwald ist jedenfalls noch immer mit dem Gewehr über der Schulter rumgelaufen.
B.: Gewehre der Förster in Heimatfilmen dienen nicht dazu, Wild zu erschießen, sondern Wilddiebe.
A.: Zumindest, wenn sie Ederlein heißen. ("Es war ein Schütz, in seinen besten Jaharen...")
WH: Jennerwein, nicht Ederlein. Man beachte an der Stelle, daß in bayerischer Folklore die Wilderer in aller Regel die Guten sind, die Jäger/Förster dagegen die Bösen. Das ist die anarchistische Ader im Bayern, die ihn auch CSU wählen läßt, deren Motto ja lautet: "Legal, illegal, scheißegal."
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Ich sehe meine aktuellen und ehemaligen Mitbewohner in völlig neuem Licht. Vielen Dank!
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Schönes Bayern.
Hier in Schleswig-Holstein sind eher die Rehe und Wildschweine die Guten. Für die Tierschützer wie auch die wenigen Feinschmecker. Anarchistische Ader in SH? Wenn es um die Beseitigung der Gülle geht ja – aber sonst? |
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Eigentlich ist es nicht nett, wie ich von den Schleswig-Holsteinern schreibe (ich selbst bin Hamburger) ich glaube, da haben sich die tief verwurzelten Vorurteile eines Hamburgers gegenüber den S.-Holsteinern gemeldet. Sorry. Die Schleswig-Holsteiner sind garnicht so übel und haben auch etwas drauf. Ich denke da an die Dithmarscher Bauernrepublik, die sich die Bauern erkämpft haben.
Und natürlich an den Matrosenaufstand 1918 in Kiel. Nur, dass Peter Harry hier regieren darf, das wurmt mich schon. |
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@Fro
Eigentlich ist es nicht nett, wie ich von den Schleswig-Holsteinern schreibe (ich selbst bin Hamburger) Mei, der Schleswig-Holstein spinnt halt. Auffallen tut einem diese Spinnerei dann halt vor allem, wenn man selber aus entfernten Weltgegenden kommt, in diesem Fall Hamburg, kommt. Was glaubst, du wie erst der Bayer spinnt, wenn man ihn von Hannover aus betrachtet. Und umgekehrt. Ciao Wolfram |
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Schleswig-Holstein, ein Restaurant. Der Ober: "Rosé haben wir leider nicht da, aber ich mach Ihnen gern einen."
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Immerhin gibt es einige, die wissen, wie Rosé ungefähr aussieht. Normal gibt’s hier Labskaus ein schönes Holsten dazu und ne Pulle Korn – dann sind wir schon zufrieden – was soll Rosè?
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Ich weiß auch, dass Labskaus bei Euch auch Kellnerkotze genannt wird. Ist ja auch rosé.
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Das ist mir so nicht bekannt. Das bestellen wohl eher die Touristen.
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@ Weinsztein
Sehr schöne Kommentare. Insiderwissen gekonnt präsentiert. Schätze der Schleswig-Holsteinischen-Küche: Sylt ( wird als Naherholungsgebiet von Hamburgern als Teil der Stadt betrachtet, gehört aber zu S-H ) = "Surf & Turf" Tim Mälzer = Pinneberger Matjes-Wochen = z.B. in Glückstadt Lübecker Marzipan / "Niederegger" = unvergleichlich gut! Büsumer Krabben Sylter Austern Helgoländer Hummer & Knieper Vierländer Gemüse Dithmarschener Kohltage Die Palme des Nordens = Grünkohl Marmelade aus Bad-Schwartau Einen habe ich auch noch: Er war Kellner. Sie hatte auch ihr Revier. |
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schrieb am
03.03.2010 um 08:23
PS: Flensburger Pilsener. Die Beugebuddel!
Und Köm / Korn. Genever u.s.w. Alles dabei. |
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@chrisamar
Lübecker Marzipan / "Niederegger" = unvergleichlich gut! Das Niederegger-Marzipan ist, wie der Name schon andeutet, ein Geschenk des Südens an den Norden. Der Ur-Niederegger ist in Ulm geboren und schließlich nach Lübeck ausgewandert. Wahrscheinlich ist die Familie Niederegger aber irgendwann von Baiern aus nach Ulm gewandert, weil "Niederegger" klingt doch sehr nach Altbaiern. Wie fast immer ist auch beim Marzipan die Kultur von Süden nach Norden gewandert, gell. Ciao Wolfram |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:20
@ Weinsztein
Der beste aller Kellnerwitze: Gast: Herr Ober, bitte eine Suppe! Kellner kommt. Beide Daumen in der Suppe. Gast: Pfui! Sie haben ja beide Daumen in der Suppe! Kellner: Ja. Wissen Sie, ich habe an den Daumen so entzündete Stellen. Die müssen immer warm gehalten werden. Gast: In meiner Suppe? Kellner: Ja. Vorher hatte ich die im Po. Aber Sie wollten ja Ihre Suppe! |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:30
@ Wolfram Heinrich
Selbstverständlich verdanken die Niedersachen ( Wie Wolfram am Namen erkennen wird ) ihre Kultur den Bayern. Und was früher mal Bauern waren wurden vom Napoleon ( aber nicht vom Korsen ) in Stand behoben. Dem erlesenem Geschmack dieser Bauern, verdanken wir das Erscheinungsbild der Müncher Innenstadt. Ahoi! |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:31
Als die Bayern noch Ziegen zählten, sind die Wikinger schon in Amerika gewesen.
Bayern... |
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@chrisamar
Selbstverständlich verdanken die Niedersachen (Wie Wolfram am Namen erkennen wird) ihre Kultur den Bayern. Wahrscheinlich willst du mir damit einreden, daß Niederegger ein holsteinischer Nachname ist. Ha! Und was früher mal Bauern waren wurden vom Napoleon ( aber nicht vom Korsen ) in Stand behoben. Was will mir dieser verunglückte Satz sagen? Dem erlesenem Geschmack dieser Bauern, verdanken wir das Erscheinungsbild der Müncher Innenstadt. Deswegen wirkt die Münchner Innenstadt auch so italienisch. Ahoi! Wenn der Hamburger ein Schiff sieht, ruft er "Schiff Ahoi!". Sieht der Nürnberger ein Schiff, ruft er "Hoi, a Schiff!" Als die Bayern noch Ziegen zählten, sind die Wikinger schon in Amerika gewesen. Als die Wikinger aus Versehen in Vinland landeten, war in Bayern die erste kulturelle Hochblüte schon wieder zu Ende. Ciao Wolfram |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:49
Die Verleihung eines Adelstitels mit allen Privilegien darf ich als Republikanerin als "behoben" titulieren.
Müncher Innenstadt & italienischer Style: Ja. Dort gibt es tatsächlich ein Autohaus mit italienischen Autos. Z.B. Ferrari. Hamburg sagt man nach,es sei das "Venedig des Nordens", wg. der vielen Brücken. Naja, dass sehe ich auch etwas anders. In Las Vegas wurde Venedig nachgebaut. Sieht aus wie echt. Oder doch nicht? Niederegger wurde in S-H sensationel erfolgreich. Könnte an der Kultur & dem guten Geschmack der Kohlfresser in S-H liegen. Fischköppe. Kohlfresser. Atheisten. Deibel aber auch! |
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"Herr Ober, haben Sie Hamorrhoiden?"
"Nein, nur was auf der Karte steht." |
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@chrisamar
Die Verleihung eines Adelstitels mit allen Privilegien darf ich als Republikanerin als "behoben" titulieren. Freilich, du darfst dergleichen auch "geschmolzen" nennen oder "beholbert". Trotzdem finde ich es grundsätzlich für keine schlechte Idee, die üblichen Bezeichnungen zu verwenden, den Vorgang also als "wurden in den Adelsstand erhoben" zu bezeichnen. Was ich aber immer noch nicht verstehe ist, welche Bauern nun welcher Napoleon (der Korse war es nicht, also vielleicht Napoleon III.?) in den Adelsstand erhoben hat. Müncher Innenstadt & italienischer Style: Ja. Dort gibt es tatsächlich ein Autohaus mit italienischen Autos. Z.B. Ferrari. Also, wenn du in der Münchner Innenstadt den italienischen Einfluß nicht siehst, dann grenzt das schon an eine Sehstörung. Hamburg sagt man nach,es sei das "Venedig des Nordens", wg. der vielen Brücken. Naja, dass sehe ich auch etwas anders. Ich nehme an, die Venezianer schlössen sich deiner Meinung an, kämen sie denn nach Amburgo. Niederegger wurde in S-H sensationel erfolgreich. Könnte an der Kultur & dem guten Geschmack der Kohlfresser in S-H liegen. Mei, wennst du als guter Zuckerbäcker in eine kulinarische Wüste kommst, dann schlecken die dir sämtliche Finger ab. Die Norddeutschen weinen doch vor Glück, daß sie endlich was Gscheits zu fressen kriegen, ausgehungert wie sie sind. Ciao Wolfram |
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schrieb am
03.03.2010 um 18:24
@ Wolfram Heinrich
Wenn man Italiener kennenlernen möchte, dann fährt man zum Oktoberfest. Weil es da so italienisch ist? Und die Biergärten mit Weisswurst & Bier. Typisch italienisch! Ja, mei! Wo sinn´ma den hi? |
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schrieb am
03.03.2010 um 18:25
Auch die Zwiebeltürme der Marienkirche. So richtig italienisch.
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schrieb am
03.03.2010 um 18:27
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs München rapide, was 1806 noch beschleunigt wurde, als München die Hauptstadt des napoleonischen Königreichs Bayern wurde. Hatte München 1700 gerade einmal 24.000 Einwohner, so verdoppelte sich die Bewohnerzahl bald alle 30 Jahre, sodass 1871 170.000 Menschen in München lebten und 1933 840.000.
Unter der Regierung von König Ludwig I. von Bayern (1825–1848) wurde München zu einer weithin bekannten Kunststadt. Die Klassizisten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Erweiterung der Residenz. Quelle: Wikipedia |
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schrieb am
03.03.2010 um 18:28
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs München rapide, was 1806 noch beschleunigt wurde, als München die Hauptstadt des napoleonischen Königreichs Bayern wurde. Hatte München 1700 gerade einmal 24.000 Einwohner, so verdoppelte sich die Bewohnerzahl bald alle 30 Jahre, sodass 1871 170.000 Menschen in München lebten und 1933 840.000.
Unter der Regierung von König Ludwig I. von Bayern (1825–1848) wurde München zu einer weithin bekannten Kunststadt. Die Klassizisten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Erweiterung der Residenz. Quelle: Wikipedia Leon von Klenze & Friedrich von Gärtner. Echte Italiener. Im Herzen. |
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@chrisamar
Wenn man Italiener kennenlernen möchte, dann fährt man zum Oktoberfest. In der Tat, für jemand, der sowieso in München oder Umgebung wohnt, ist es die einfachste Art, Italiener kennenzulernen. Das zweite Oktoberfest-Wochenende ist das italienische Wochenende, da ist die Wiesn voll mit Italienern. Ich habe es erlebt, zu dieser Zeit findest du in ganz München haufenweise Autos mit italienischen Kennzeichen, in den U-Bahnhöfen hörst du italienische Konversationen mit, noch in Süditalien werden für das Oktoberfest Busreisen angeboten. Und - das italienische Generalsekretariat hat auf seiner Website eine ganze Seite mit Informationen für die italienischen Besucher. www.consmonacodibaviera.esteri.it/Consolato_MonacoDiBaviera/Templates/Pagina_Intermedia.aspx?NRMODE=Published&NRNODEGUID={0A128103-7EFB-44CD-9481-490106CA2E16}&NRORIGINALURL=%2fConsolato_MonacoDiBaviera%2fMenu%2fLa_Comunicazione%2fOktoberfest%2f&NRCACHEHINT=NoModifyGuest Weil es da so italienisch ist? Dann schau dir mal bei nächster Gelegenheit die Ludwigstraße etwas genauer an. Ciao Wolfram |
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schrieb am
03.03.2010 um 19:41
"Lebt denn der alte Holzmichel noch?"
Keine Ahnung wo Wolfram Heinrich in Bayern zu Hause ist. Aber München kenne ich vermutlich besser als er. Und ich habe sogar einen tollen Tipp für alle, die nicht so auf das original italienische Flair z.B. im Hofbräuhaus stehen: Dallmayer www.dallmayr.de/ So einen Laden haben wir in Hamburg nicht. Und so einen Laden habe ich auch nicht in Italien gesehen. Absolut Empfehlenswert. Von mir ****** für Dallmayr. |
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schrieb am
03.03.2010 um 19:42
@ Wolfram Heinrich
Das weiss ich natürlich mit den Italiern & dem Oktoberfest. Das weiss doch wirklich jeder! |
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schrieb am
03.03.2010 um 19:44
Ludwigstraße ist klassizistisch.
Steht ja im Kommentar von mir. Das kann auch jeder sehen. Sogar Hitler hat das gesehen. München ist wirklich kitschig. Fast hätte ich gesagt: Hässlich. |
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@chrisamar
Keine Ahnung wo Wolfram Heinrich in Bayern zu Hause ist. In Niederbayern, zwischen Donau und Inn. Da hat's noch so eine italienische Stadt, Passau nämlich. Es ist fünfundzwanzig her, daß ich durch die Passauer Altstadt gelaufen bin, aber damals gab's dort enge Gassen, die ich viel später in Neapel gefunden habe, inklusive der Wäscheleinen, die quer über die Gasse von Fenster zu Fenster gespannt waren. Aber München kenne ich vermutlich besser als er. Das kann gut sein, ich habe nur drei Jahre dort gelebt, die ersten beiden Jahre sind schon verdammt lang her, noch vor der Olympiade. Ciao Wolfram |
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@chrisamar
München ist wirklich kitschig. Das kann gut sein. Anmerkungen zum Kitsch: www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/kitsch Ciao Wolfram |
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der wilderer im grünen wald
denkt sich du has, dich hab ich bald. doch weil der jäger ihn erwischt, wird nix aus hase aufgetischt. doch beide sitzen dann per du beim bier und wählen csu. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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