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Der Gauthammer Sieghart von Butterau bei Miesbach hatte einst in Andechs ein delikates Geschäft von so privater Natur zu besorgen, daß es hier verschwiegen werden muß. Um den Weg abzukürzen, lieh er sich ein Boot und ruderte quer über den Starnberger See.
Was niemand erwartet hatte geschah: Der Gauthammer Sieghard wurde mitten auf dem Starnberger See von sarazenischen Piraten entführt. Die Geschichte ist vor langer, langer Zeit passiert, inzwischen ist der Seeweg von Mekka nach Starnberg längst wieder in Vergessenheit geraten, damals aber...
Der Gauthammer Sieghard jedenfalls ist von den sarazenischen Piraten auf dem Sklavenmarkt von Kairo verkauft worden. Er konnte entkommen und gelangte nach einigen Wirren und vielen Abenteuern schließlich bis nach Indien, wo er es zu Ansehen und Reichtum brachte und zum Dank dafür den damals noch wahnsinnig hektischen Indern die bayerische Bierruhe beibrachte. Weil in Indien aber kein gescheiter Hopfen wachsen tut, er also kein richtiges Bier nicht brauen konnte, hat der Gauthammer Sieghard notgedrungen die Meditation erfunden und damit war der Inder erstmal sediert.
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Sehr lustig, wirklich. Man sollte den Seeweg Starnberg-Indien unbedingt wieder entdecken. Da gibt es dann ganz neue militärische Aufgaben. Da wird nämlich die Demokratie kurzfristig in Tutzing am Starnberger See verteidigt, gegen die Inder, die - nach Rüttgers - hier sowieso nicht reinwollen.
Der sedierte Inder ist auch eine sehr schöne Vorstellung. Hopfenlos, aber still. Der sedierte Bayer hingegen ist hopfungsvoll aber laut. Na, sowas liebe ich ja. Gehobene Spinnerei. |
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Hallo Magda,
"Der sedierte Inder ist auch eine sehr schöne Vorstellung. Hopfenlos, aber still." Und all das hat der Gauthammer Sieghard aus Butterau bewirkt. Man behauptet ja immer, der Gautama Siddharta Buddha wär ein indischer Prinz gewesen, aber der Inder hat bloß den Namen vom Gauthammer Sieghard nicht richtig schreiben können. "Der sedierte Bayer hingegen ist hopfungsvoll aber laut." Da kannst du dir vorstellen, wie laut der wäre ohne Bier. Mehr gehobene Spinnerei findest du übrigens auf meiner Website. Über die Erfindung des WC etwa... Ciao Wolfram |
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Ah so, ja, hätt ich fast vergessen: Der Beitrag "Alles umschreiben" über Alfred Tetzlaff ist aber auch nicht ohne (fundierten, fürchte ich) Wahnwitz.
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Magda,
bei der Beurteilung ist die Ramsay-Skala hilfreich ;) Rüttgers einzuordnen überlasse ich dir. de.wikipedia.org/wiki/Ramsay-Skala |
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"Der Beitrag "Alles umschreiben" über Alfred Tetzlaff ist aber auch nicht ohne (fundierten, fürchte ich) Wahnwitz."
Ach, danke für die... Ich war schon mal auf Deiner Website und habe mit dieser Ödipusgeschichte Bekanntschaft gemacht. Lustig |
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"Ich war schon mal auf Deiner Website und habe mit dieser Ödipusgeschichte Bekanntschaft gemacht."
Mit dem Aufsatz oder dem Theaterstück? Oder beidem? |
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Mit dem Theaterstück.
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Das Theaterstück wollte bislang kein Theater aufführen, obwohl da einige Gags des Regietheaters (Anachronismen etwa) bereits in den Regieanweisungen stehen...
Es ist wohl zu lustig für ein ernsthaftes Theater und viel zu ernsthaft für eine Komödienbühne. |
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Interessant finde ich ja wiederum das Phänomen, egal ob Biergenuß oder Meditation, am Ende des Bemühens steht immer der dicke Bauch. Bekannt geworden als profaner Bierbauch in der westlichen Hemisphäre sowie als Medipankraz in der östlichen.
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Ja, mei, da sieht man wieder, wie nahrhaft doch Meditation sein kann. Eine Bekannte hat mal vor vielen Jahren gemeint, ein Mann ohne Bauch sei ein Krüppel.
"I gang gern auf de Kampenwand, Wann i mit meiner Wampen kannt." (Fredl Fesl?) |
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@ Titta:
Ich sag' mir immer: Meditieren ist besser als nur rumzusitzen und nichts zu tun... |
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@ friedland
Ich weiß nicht, wie man es im Fernen Osten macht, zu meinen Uni-Zeiten in den Siebzigern ist Meditation und Entspannung als Leistungssport betrieben worden. Ich kannte da einige Hochleistungsbuddhisten... Ständig sind dir damals quirlige und dynamische Menschen, die keine Sekunde lang ruhig sitzen konnten, hinterhergelaufen und wollten dich zum Entspannungstraining u. dergl. abschleppen. "Der Franze hat gsagt, er möcht an diesem Entspannungstraining nicht teilnehmen. Er wär, sagt er, viel zu träge dazu." |
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@WH
Die kenn ich, denen bin ich auch begegnet. Die lebten meinerzeit dann nach dem Motto: Für den Weltfrieden sein, aber beim Autofahren ständig hupen. Ich glaub, in der Sache sind die noch bis heute aktiv. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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