Wolfram Heinrich

Der Franze hat gsagt

20.05.2011 | 07:36

Erotik stinkt - 2. Versuch

Nagle mich jetzt keiner auf eine genaue Stelle fest, aber irgendwo bei Ludwig Thoma habe ich mal gelesen, seinerzeit hätten sich die Bauernburschen, wenn sie zum Tanz gegangen seien, ihr Taschentuch unter der schweißnassen Achselhöhle durchgezogen und dies dann ins Brusttascherl gesteckt, um die Mädels kirre zu machen. Und von Napoleon sagt man, er habe seiner Josephine bei der Rückkehr von einem Feldzug einen Boten vorausgeschickt mit der Nachricht "Wasch dich nicht, ich komme."

Und heute? Ich habe vor einigen Jahren im italienischen Fernsehen einen Werbespot für ein Deospray gesehen. Der Spot ist - für eine Kosmetikwerbung - sehr ungewöhnlich aufgemacht: In einem offensichtlich menschenleeren (nächtlichen) Bürohochhaus wird eine junge Frau von zwei Männern gehetzt, Bluthunde an der Leine. In einem Treppenhaus, kurzfristig außer Sichtweite ihrer Verfolger, kann sie sich über das Treppengeländer schwingen. Sie klammert sich an einer Metallverstrebung fest, frei über einem gähnenden Abgrund, von oben unsichtbar. Die Frau hängt im hautengen schwarzen Dress da, erregt atmend. Arme, Gesicht und Achselhöhle sind mit einem dicken Schweißfilm überzogen. Du riechst buchstäblich die Schweißwolke dieser erregten Frau. Obwohl die Frau nicht eigentlich schön ist - jedenfalls nicht nach meinem Geschmack - strahlt sie in diesem einen Bild eine enorme erotische Wirkung aus.
Die Verfolger kommen mit ihren Hunden ums Eck gelaufen - und laufen über der unter ihnen hängenden Frau an ihr vorbei.
Eine Schrift erscheint, welche verspricht, daß man nach Benutzung des beworbenen Sprays keinerlei Geruch mehr ausströme - nessun odore.

Alles sauber, alles keimfrei, auch der Sex. Ach.

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
hardob schrieb am 20.05.2011 um 08:44
Auch ein möglicher Erklärungsversuch, die gegenwärtige Affäre in NY zu erklären. Zimmermädchen sind schlecht bezahlt und müssen schuften bis zum Umfallen. Da mag es manchmal an Zeit fehlen, Deo aufzutragen.
hardob schrieb am 20.05.2011 um 08:48
zu schlicht Deutsches Sprech::

Auch ein möglicher Erklärungsversuch, die gegenwärtige Affäre in NY zu erklären

Veresserungsvorschläge werden gerne angenommen. Auch als PN.
Wolfram Heinrich schrieb am 20.05.2011 um 09:08
@hardob
zu schlicht Deutsches Sprech::
Auch ein möglicher Erklärungsversuch, die gegenwärtige Affäre in NY zu erklären
Veresserungsvorschläge werden gerne angenommen. Auch als PN.


Zunächst mal würde ich dir ein "b" für "Veresserungsvorschläge" spendieren. Ansonsten: Streich einfach "Erklärungs".

Ciao
Wolfram
hardob schrieb am 20.05.2011 um 09:15
Vielen Dankschön. Auch für's "b".

Also:

Auch ein möglicher Versuch, die gegenwärtige Affäre in NY zu erklären. Zimmermädchen sind schlecht bezahlt und müssen schuften bis zum Umfallen. Da mag es manchmal an Zeit fehlen, Deo aufzutragen.
Calvani schrieb am 21.05.2011 um 23:07
Natürlich möchte ich kein Opfer sexueller Gewalt werden, aber ich frage trotzdem: Sollen Frauen um Männern zu gefallen wirklich auf Deo verzichten?
hardob schrieb am 21.05.2011 um 23:55
Niemand soll Opfer von Gewalt werden. Mich nervt ja schon die alltägliche Gewalt, wenn Überlegene die Schwächeren ausbeuten bis zur Blödigkeit. Und auch im Hotel- und Gaststättengewerbe gäbe es dazu viele traurige Geschichten zu erzählen.

Aber gut, reden wir von Erotik. Deo ist nicht wichtig. Es würde aber auch nicht weiter stören. Dann, wenn wir früh aufstehen zu den Weinbergen, daß wir sehen, ob der Weinstock sprosse und seine Blüten aufgehen, ob die Granatbäume blühen ...
wahr schrieb am 21.05.2011 um 23:57
"Sollen Frauen um Männern zu gefallen wirklich auf Deo verzichten?"

Nein, sollen sie nicht. Nichts gegen frischen Schweiß (stinkt nicht), aber viel gegen alten Schweiß, der schon zur Bakterienmetropole geworden ist. Denn der Bakterienabfall ist's, der stinkt, nicht der Schweiß als solcher. Alle Männer sollten übrigens ebenfalls Deo benutzen. Ich kenne absolut niemanden, der im Zersetzen begriffenen Schweiß erotisch findet. Sowas glauben doch nur Männer, die kein Deo benutzen.
Popkontext schrieb am 22.05.2011 um 00:06
Der Punkt sind ja sowieso nicht der Schweiß, sondern die Pheromone, an denen man angeblich sofort erkennen soll, ob man genetisch zueinander passt. Das ist aber sowieso eine Saga aus dem Tierreich - bei Menschen spielen kulturelle Dinge zumindest auch eine entscheidende Rolle bei der Partnerfindung. Das erkennt man ggf. dann auch mit Deo.
Calvani schrieb am 22.05.2011 um 00:11
Dann kann ich ja beruhigt weiterhin desodorieren! Übrigens habe ich im Radio mal ein Interview mit einer Schweißforscherin gehört - ja, sowas gibt's - die meinte, männlicher Schweiß röche vorwiegend nach Ziegenbock und Frauenschweiß nach Kümmel. Nur, falls das jemanden interessiert...
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 10:38
@Calvani
Natürlich möchte ich kein Opfer sexueller Gewalt werden, aber ich frage trotzdem: Sollen Frauen um Männern zu gefallen wirklich auf Deo verzichten?

Sie sollen überhaupt nichts, sondern machen, was sie machen zu müssen meinen.
Aber es ist natürlich ein durchaus interessanter Gedanke, Deo und Parfüm als Mittel gegen sexuelle Belästigung zu verwenden.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 10:38
@hardob
Niemand soll Opfer von Gewalt werden. Mich nervt ja schon die alltägliche Gewalt, wenn Überlegene die Schwächeren ausbeuten bis zur Blödigkeit. Und auch im Hotel- und Gaststättengewerbe gäbe es dazu viele traurige Geschichten zu erzählen.

Ach, was waren das noch für Zeiten, als der Klaps auf den Arsch der Kellnerin die wüsteste Form sexueller Belästigung war.

Aber gut, reden wir von Erotik. Deo ist nicht wichtig. Es würde aber auch nicht weiter stören.

Wie ich schon mal sagte: Wenn man es (das Deo oder das Parfüm) bewußt riecht, dann ist es überdosiert. In alten Filmen kann man es noch sehen, wie die vornehmen Damen ein klitzekleines bißchen Parfüm auf ihre Handgelenke und hinter die Ohrläppchen gaben. Das mußte reichen und es reichte.
Heute drücken sie auf die Taste und nebeln sich regelrecht ein. Selbst ich mit meiner ausgesprochen unempfindlichen Nase rieche oft Frauen, noch ehe ich sie sehe.
Eine zeitlang habe ich mich öfter gewundert, warum sich so manche Frau mit Insektenvertilgungsmittel einsprüht, wirkungsvoller kann man Erotik gar nicht herunterdämpfen. Auf die Lösung kam ich erst nach geraumer Zeit: In den sechziger, siebziger Jahren waren Insektensprays oft mit einem Duft versetzt, der anscheinend den Eigengeruch des Wirkstoffes überdecken sollte. Jahre später war anscheinend genau dieser Duft im Trend.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 10:40
@wahr
"Sollen Frauen um Männern zu gefallen wirklich auf Deo verzichten?"
Nein, sollen sie nicht. Nichts gegen frischen Schweiß (stinkt nicht), aber viel gegen alten Schweiß, der schon zur Bakterienmetropole geworden ist. Denn der Bakterienabfall ist's, der stinkt, nicht der Schweiß als solcher. Alle Männer sollten übrigens ebenfalls Deo benutzen.


Ob das jetzt nicht ein bißchen unlogisch ist? Gegen alten Schweiß sollte doch ein bißchen Reinlichkeit besser helfen als ein Deo. "Versuchs mal mit Waschen" war ein gängiger Spruch, wenn man jemand dabei ertappte, wie er sich mit Deo einnebelte.

Ciao
Wolfram
wahr schrieb am 22.05.2011 um 10:55
@Wolfram Heinrich
""Versuchs mal mit Waschen" war ein gängiger Spruch, wenn man jemand dabei ertappte, wie er sich mit Deo einnebelte."

Pah, du bis doch nur Lobbyist der Seifenindustrie!
;-)
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 12:15
@Popkontext
Der Punkt sind ja sowieso nicht der Schweiß, sondern die Pheromone, an denen man angeblich sofort erkennen soll, ob man genetisch zueinander passt. Das ist aber sowieso eine Saga aus dem Tierreich - bei Menschen spielen kulturelle Dinge zumindest auch eine entscheidende Rolle bei der Partnerfindung.

Nun freilich, du magst stinken wie ein Wiesel oder eine Parfümhandlung, solange dein Kontoauszug in Ordnung ist, wirst du immer einen Partner finden. Aber das ist ja nicht das Problem.
Was ich mit meinem Blogbeitrag ausdrücken wollte war der Umstand, daß - Reinlichkeit vorausgesetzt - natürliche Ausdünstungen mehr anmachen als künstliche Düfte. Erstere nämlich signalisieren (falls gegeben) Paarungsbereitschaft.
Wobei das mit der Reinlichkeit auch schon wieder kulturell überformt ist. So lange ist das noch nicht her, daß eine Dusche als hygienischer Mindeststandard in (fast) jeder Wohnung vorhanden ist. Früher (und "früher" heißt hier: vor den fünfziger Jahren) hat man sich des morgens mit dem Waschlappen gesäubert und allenfalls (so vorhanden) gebadet, einmal die Woche.
Aber es ging ja gar nicht um die Frage "Soll ich mich waschen oder doch lieber rumlaufen wie ein Dreckschwein?" Die Frage war der mögliche Zusammenhang zwischen Körpergeruch und Erotik. Und Erotik, gar Sex, Sex, lechz, sabber, gier ist das Gegenteil von gepflegter Sauberkeit. "Toucha, toucha, toucha me, I wanna be dirty" sang einst Susan Sarandon in der "Rocky Horror Picture Show": www.youtube.com/watch?v=9l_2hZbIkx4&playnext=1&list=PL29A489814069AF08
Und dann gibt’s andererseits die Sexfilme, in denen wohlfrisierte Paare mit makellosem Make-up zur Paarung schreiten und sich nach der Kopulation immer noch wohlfrisiert und mit tadellosem Make-up vom Lager erheben.

Ciao
Wolfram
P. S.: (Vielleicht) nicht direkt zum Thema gehörig, aber es sei doch angemerkt, was die Wikipedia über die Herkunft des Namens "isabellfarben" zu sagen hat:
de.wikipedia.org/wiki/Isabellfarben#Isabellfarben
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 12:18
@hardob
Vielen Dankschön. Auch für's "b".

Bitte, bitte, ich hab einen ganz Sack voll "b". Da, noch ein paar, nur zur Sicherheit, damit du hast in der Not: b b b b b b b b

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 12:24
@wahr
Pah, du bis doch nur Lobbyist der Seifenindustrie!

Noch so eine Frechheit und ich wisch dir eine, daß es sich gewaschen hat!

Ciao
Wolfram
indyjane schrieb am 20.05.2011 um 09:30
bei deinem ersten versuch hat ein "deaktivierter Nutzer" geschrieben:
"Das Baden, als Hygienepraktik erst im 19. Jh. benannt, wird im Mittelater als Körpertherapie mit primärem Genussmotiv betrieben. Im Barock ist Hygienepraxis (immer noch nicht so genannt) Mittel zur Erzeugung eines visuell-symbolischen Reinheitszustands, auch der Parfüm-Geruch (Moschus!) ist hier nicht etwa Retusche des Körpergeruchs, sondern symbolisches i-Tüpfelchen. Der Geruch gilt erst danach und dann vehement als Indiz für den Grad der Beherrschung von angesagter Hygienepraxis. In der heutigen Körperkultur ist das alles aufgehoben und überformt von der Warenästhetik. Genuss, (sozial-normative) Symbolik, physiologische Erfordernisse, alles noch da." - KLASSE!
und wenn meine nase auf der suche nach männergerüchen ist und sie muss sich gegen die parfümmassen wehren, stellt sich wieder die frage, wer nun wen manipuliert hat -
da bin ich froh, dass ich meine pubertät mit all den extremgerüchten in der "mangelgesellschaft" durchgestanden hab, dass menschen "stinken", wurde mir auch erst nach der wende durch die werbung aufoktruiert -
nachdem ich jetzt aber soviele junge männer wieder mit bart, strubbelhaaren und ungezupften augenbrauen sehe, habe ich hoffnung, dass sie irgendwann auch wieder riechen dürfen

Wolfram Heinrich schrieb am 20.05.2011 um 10:21
@indyjane
bei deinem ersten versuch hat ein "deaktivierter Nutzer" geschrieben:
"Das Baden, als Hygienepraktik erst im 19. Jh. benannt, wird im Mittelater als Körpertherapie mit primärem Genussmotiv betrieben. Im Barock ist Hygienepraxis (immer noch nicht so genannt) Mittel zur Erzeugung eines visuell-symbolischen Reinheitszustands, auch der Parfüm-Geruch (Moschus!) ist hier nicht etwa Retusche des Körpergeruchs, sondern symbolisches i-Tüpfelchen. Der Geruch gilt erst danach und dann vehement als Indiz für den Grad der Beherrschung von angesagter Hygienepraxis. In der heutigen Körperkultur ist das alles aufgehoben und überformt von der Warenästhetik. Genuss, (sozial-normative) Symbolik, physiologische Erfordernisse, alles noch da." - KLASSE!


Wenn ich "Warenästhetik" lese zucke ich erst mal zusammen und muß mich übergeben. In den siebziger Jahren wurde man an der Uni mit dergleichen Sprüchen bis zum Überdruß vollgemüllt.
Aber im Grunde sagt der deaktivierte Benutzer auch nichts anderes als ich, man merkt es bloß nicht, vor lauter Schargong.

da bin ich froh, dass ich meine pubertät mit all den extremgerüchen in der "mangelgesellschaft" durchgestanden hab, dass menschen "stinken", wurde mir auch erst nach der wende durch die werbung aufoktruiert -

In der DDR soll es dem Vernehmen nach auch keine Schamhaarfriseure gegeben haben. Was die armen Menschen dort leiden mußten!
Zum sich Säubern reicht im Grunde Kern- oder Schmierseife. Und wenn schon Parfüm - wenn man es bewußt riechen kann, dann ist es überdosiert.

Ciao
Wolfram
Popkontext schrieb am 21.05.2011 um 23:42
William Fitzsimmons ist ein nach derzeitigem westlichen Standard absolut gepflegter Mann, sage ich mal aus beruflicher Erfahrung mit ihm ;) ... www.popkontext.de/index.php/2010/03/05/william-fitzsimmons-musik-als-heilung/

Er hat lediglich ein Problem damit, wo er welche Körperbehaarung gern hätte (rein vom Kopf zu urteilen). Aber Körperbehaarung gilt ja heute schon als Maßstab dafür, ob man die Hygieneregeln beherrscht, mit oder ohne Geruch...
Wolfram Heinrich schrieb am 22.05.2011 um 12:20
@Popkontext
Er hat lediglich ein Problem damit, wo er welche Körperbehaarung gern hätte (rein vom Kopf zu urteilen).

Wieso, hat er eine Glatze und trägt deshalb auch in geschlossenen Räumen dieses Wollmützchen?

Ciao
Wolfram
Fro schrieb am 20.05.2011 um 12:55
Interessantes Thema.
Insbesondere im ländlichen Raum, mit geringer Populationsdichte, ist es von großer Wichtigkeit, starke individuelle geschlechtsspezifische Gerüche zu entwickeln und entströmen zu lassen – anders kann man von einem potenziellen Kopulationspartner nicht wahrgenommen werden. Mitunter ist es schon etwas schwierig sich gegen die allgegenwärtigen landwirtschaftlichen Gerüche durchzusetzen – da haben es die Städter leichter.

Aber auch hier in ländlicher Region werden, aus Verunsicherung durch die Werbung, immer öfter synthetische Gerüche angelegt, die die Natürlichen überdecken – diese tragen dann als einzige Information: Ich bin ein Aldi-oder X-Kunde und kaufe dort mein Deo. Und das soll einen nun in hormonelle Wallung bringen? Verarmte Welt.
Wolfram Heinrich schrieb am 20.05.2011 um 16:27
@Fro
Mitunter ist es schon etwas schwierig sich gegen die allgegenwärtigen landwirtschaftlichen Gerüche durchzusetzen – da haben es die Städter leichter.

Ich weiß ja nicht. Ich glaub eher, am Stachus müffelt es mehr als hier in Neustift.

Und das soll einen nun in hormonelle Wallung bringen?

Womöglich gehören die Kosmetikfirmen der Katholischen Kirche und die will damit das Gerammel auf das unbedingt nötige Maß herabpegeln.

Ciao
Wolfram
I.D.A. Liszt schrieb am 21.05.2011 um 01:18
Ich dachte, daß seit dem Film "A Fish Called Wanda" zu diesem Thema alles gesagt ist.
Es gibt da diese wundervollen Szenen, die durcheinandergeschnitten sind, wo Otto Wanda und Archie mit seiner Frau zu Bett gehen, die ersteren den Geschlechtsverkehr vollziehen, die zweiteren aber ohne sexuelle handlungen schlafen.
Da wird auch viel über Gerüche und den Zusammenhang mit Sex gezeigt.
Leider habe ich keinen Link gefunden.
Wolfram Heinrich schrieb am 21.05.2011 um 02:59
@I.D.A. Liszt
Leider habe ich keinen Link gefunden.

Hier ist er:
www.youtube.com/watch?v=YJxs4nFiQN4

Ciao
Wolfram
I.D.A. Liszt schrieb am 22.05.2011 um 15:21
Wolfram Heinrich (21.05.2011; 02:59):

Danke für den Link.

Leider finde ich auch die Gegenüberstellung nicht - die Szene, die diser Otto-Wanda-Bettszene gegenübergestellt ist, nämlich als Archie mit seiner Frau zu Bett geht.

Kennst Du auch dafür einen Link?
Wolfram Heinrich schrieb am 23.05.2011 um 19:14
@I.D.A. Liszt
Danke für den Link.
Leider finde ich auch die Gegenüberstellung nicht - die Szene, die diser Otto-Wanda-Bettszene gegenübergestellt ist, nämlich als Archie mit seiner Frau zu Bett geht.


Ich kann dir da momentan auch nicht helfen, meine Internetverbindung ist wieder mal so gedrosselt, daß an YouTube nicht zu denken ist. Ein Tip: Ich habe nicht den deutschen Titel eingegeben sondern den englischen, das heißt genauer nur "fish Wanda"

Ciao
Wolfram
weinsztein schrieb am 21.05.2011 um 02:44
@ Wolfram Heinrich

Als ich etwa 15 war, kursierte dieses Männerachselschweißgerücht. Mit dem eigenen solltest Du ein Stück Würfelzucker tränken, es einer schönen jungen Dame zum Naschen schenken und die könne dann gar nicht anders, als sofort und raubtiergleich über Dich herzufallen.
Ich hab mich das nie getraut, meine Freunde wohl auch nicht, weil der Raubtiergedanke allein schon reichte, unsere üppigen Phantasien zu beflügeln.
Wolfram Heinrich schrieb am 21.05.2011 um 03:04
@weinsztein
Als ich etwa 15 war, kursierte dieses Männerachselschweißgerücht. Mit dem eigenen solltest Du ein Stück Würfelzucker tränken, es einer schönen jungen Dame zum Naschen schenken und die könne dann gar nicht anders, als sofort und raubtiergleich über Dich herzufallen.

Ich weiß ja nicht, ob der Trick mit dem Zuckerstückchen klappt.

Ciao
Wolfram
weinsztein schrieb am 21.05.2011 um 03:32
@Wolfram Heinrich

Ich weiß ja auch nicht, ob es klappt.
Vielleicht meldet sich ein Herr, der sich getraut hat und uns ausschweifend berichtet.
Wolfram Heinrich schrieb am 21.05.2011 um 04:09
@weinsztein
Ich weiß ja auch nicht, ob es klappt.

Ich mein, wenn du ein Mädchen so weit hast, daß sie das Zuckerstückl schluckt, dann braucht sie es gar nicht mehr zu schlucken. Dann ist sie eh eine gmahde Wiesn.

Ciao
Wolfram
Calvani schrieb am 21.05.2011 um 04:50
@ weinsztein
Nun, ein Herr, der sich getraut hat, bin ich nicht, aber dass mich ein mit Schweiß getränktes Zuckerstückchen zu einem raubtierähnlichen Sexualübergriff nötigen würde, na, das wage ich zu bezweifeln...
weinsztein schrieb am 21.05.2011 um 05:07
@ Calvani

Danke für diesen Hinweis, Calvani. Du ermunterst mich, über völlig neue Tricks der Verführung nachzudenken. Ich bitte um Andeutungen, so dezent sie auch sein mögen.

Bebend:
weinsztein
Calvani schrieb am 21.05.2011 um 23:09
@ weinsztein
Nun wie du mich schon an anderer Stelle hast wissen lassen, bist du ein schüchterner Mann, und ich würde dich nur sehr ungern in Verlegenheit bringen...

Lüstern immer gleich zur Sache kommend:
Calvani
weinsztein schrieb am 22.05.2011 um 05:06
@ Calvani

Ich weiß, ich weiß.

Bitte, Liebling, verbinde meine Augen und sei nicht so grob wie gelegentlich zuvor.
Calvani schrieb am 23.05.2011 um 19:30
@ weinsztein
Zunächst einmal gefallen mir viele Haare auf dem Kopf und nicht ganz so viele am Körper - ja, frau wird sehr bescheiden mit den Jahren!
Es folgen die üblichen Verdächtigen: schöne Hände UND Füße, breite Schultern, Humor, Zuhören können - ganz wichtig - und bitte, bitte kein Gezicke, das kann ich nämlich selbst viel besser. Stimme und Geruch sind auch sehr wichtig, aber schwer zu beschreiben. Zu letzterem Aspekt kann ich allerdings definitv sagen, dass der Mann, der mich verführen will, immer gleich riechen sollte, suggeriert mir vermutlich Verlässlichkeit oder so, also kein Regal voller Parfüms, wenn schon dann eins oder maximal zwei.

Auf Resonanz hoffend:
Calvani
Wolfram Heinrich
Der Franze hat gsagt, der Xaver wenn das noch hätt erleben können, sagt er, der hätt sich totgelacht.
Ort:
Aldersbach
Mitglied seit:
2 Jahre 44 Wochen
Zuletzt aktiv:
02.06.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 437
Kommentare: 8728
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
05:18
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
05:13
Alien59 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:55
boldine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:50
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:34
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Foster Wallace Das hier ist Wasser Kiepenheuer & Witsch 2012

64 Seiten. Kartoniert.

4,99
 
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Die grüne Guerilla

Ausgabe 22/2012
31.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG