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Was für einen Zirkus würde wohl der Pöbel, der Mob, der Popel veranstalten, wenn ihm von einem Jahr zum nächsten das Einkommen um 6 % gekürzt würde?
Aufstand wäre und der Kommunismus erhöbe seine gräßliche Fratze, uns allen den aasigen Odem von Neid, Wahnsinn und Habgier ins Antlitz zu blasen.
Heute nun hörte ich im Radio von einem braven Ackermanne, dem genau dies, eine Einkommenskürzung von 6 %, passiert ist und das in Zeiten der Teuerung, da das täglich Brot immer weniger wohlfeil wird. Ackermann hat damit Platz 1 auf der Hitliste der Spitzenverdiener an einen gewissen Winterkorn abtreten müssen, der bei VW Lohn und Brot findet. 9,3 Millionen EUR verdiente dieser im Jahre 2010, während Ackermann mit 8,8 Millionen nun in einer Liga mit Hungerleidern wie Daimler-Chef Dieter Zetsche und Jürgen Grossmann von RWE spielt.
Ackermann aber trägt es mit Fassung, er lächelt uns weiterhin an und kündet mit putzigem Schweizer Akzent von einer rosigen Zukunft.
Wir sollten uns Ackermann zum Vorbild nehmen. Noblesse oblige.
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Begreifbar werden solche Summen eigentlich erst, wenn man sie auf die Arbeitsstunde umlegt. Unterstellt man mal, dass Ackermann bei seinem gut bezahlten Job ungefähr 10 Stunden am Tag arbeitet, so ergibt sich ein Stundensatz von 3384,61€.
Was in aller Welt kann ein armes Menschlein tun, was so viel Geld wert ist? Und wie muss eine Gesellschaft strukturiert sein, die es zulässt, dass andernorts Stundenlöhne von 4 oder 5 € gezahlt werden? Ist die Ackermann also ungefähr 1000mal wertvoller als ein anderer Mensch? |
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@Uwe-Jürgen Ness
Und wie muss eine Gesellschaft strukturiert sein, die es zulässt, dass andernorts Stundenlöhne von 4 oder 5 € gezahlt werden? Mir scheint, das eine setzt das andere voraus. Reichtum ist ohne Armut nicht möglich. Ciao Wolfram |
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Na seht doch... es gibt noch vernünftige Leute in Deutschland. Und Ihr Pöbel wollt immer nur auf die Barrikaden anstatt vernünftig zu arbeiten.
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Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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