Wolfram Heinrich

Der Franze hat gsagt

27.07.2011 | 00:40

No woman, no cry

Ich sage euch, das Liebesspiel
Macht oftmals Ärger, manchmal viel.

Im "Regensburger Wochenblatt" ist zu lesen:
Eine Lärmbelästigung der besonderen Art musste am Samstag nach 2 Uhr ein Bürger in Tegernheim [1] erdulden. Er fühlte sich durch lautstarkes Stöhnen und lustvolles Schreien einer weiblichen Person aus einer über ihm befindlichen Wohnung in der Nachtruhe gestört.
Auch die verständigte Polizeistreife wurde Ohrenzeuge dieses akustischen Ereignisses.  Obwohl in der Wohnung Licht brannte, wurde den Beamten trotz mehrfachen Klingelns und Klopfens nicht geöffnet. „Auf eine gewaltsame Wohnungsöffnung wurde aus Verhältnismäßigkeitsgründen verzichtet”, meldet die Polizei.
Die Verursacherin des Lärms muss allerdings mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. 
www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Zu-laut-beim-Sex-Frau-wird-angezeigt;art1172,58939,A

Ach, ja.
Daher der Name Leidenschaft,
Da stets sie viele Leiden schafft.
Ach wären doch die Leiber weiser,
Dann wären auch die Weiber leiser.

Vom Dichter Homer erzählt man sich, er sei einst zur Strafe, weil er gegen eine Schlange oder wie gefrevelt habe, für einige Jahre in eine Frau verwandelt worden. (Das Aufjaulen der Feministinnen und Feministen wird ignoriert.) Anschließend sei er gefragt worden, ob die Lust beim Geschlechtsverkehr als Mann oder als Frau intensiver sei und er soll seufzend geantwortet haben, als Frau habe er diese Lust um ein Mehrfaches intensiver erlebt. (Das Beifallklatschen der Feministinnen wird ignoriert.)

[1]        Tegernheim ist eine unmittelbar an Regensburg anschließende Gemeinde.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 01:28
Seit einigen Wochen werde auch ich wider Willen Zeugin der Lust meiner neuen Nachbarn. Wenn ich dem wenigstens eine animierende Wirkung abringen könnte, würde sich mein Unbill vielleicht in Grenzen halten, aber leider klingt das, was da durch die weit geöffneten Fenster meiner Nachbarn (!) an mein dann meist schon schläfriges Ohr dringt, wie gestöhnter Abfall.
Von einer Anzeige werde ich dennoch absehen. Ich kann ja gönnen...
glaubdir schrieb am 27.07.2011 um 01:57
@calvani, gönnen kann wichtig sein. stell dir vor, ein nachbar hätte deinen eltern ihren vielleicht lautstarken zeugungsprozess deinerseits nicht gegönnt, dann wären dir jetzt gedanken um ne anzeige deiner nachbarn gar nicht in den sinn gekommen, weil nicht da wärst. und zur not kannst du ja schonmal nen förmliches papier aufsetzen, was du dann in naher zukunft bei der datensammelstelle der kartei für alle, die irgendwie anders sind und auch mal stören einreichen kannst. ;-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 02:07
Wer selbst nichts zu erleben hat, kann sich ja erfolgreich einbilden, dass er sich den anderen etwas gönnt...
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 02:10
Schönheitschirurg bei der Gesichts-OP zum Assistenten: "Halten Sie mal die Fresse!"
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 02:15
Schon mal probiert, diesem Rat zu folgen, Calvani?
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 07:45
Mir ist es lieber wenn ihr stöhnt
und nicht dem Zickenkriege frönt

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 10:46
@Don Quijote
Mir ist es lieber wenn ihr stöhnt
und nicht dem Zickenkriege frönt


Anschließe mich vollinhaltlich.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 10:47
Das war aber typisch männliche Sichtweise, Don: Entweder stöhnen oder Zickenkrieg führen. Bei Frauen heißt es das Zauberwort:Multitasking.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 10:54
"Anschließe mich vollinhaltlich."

Na wenn das sein soll:

Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 12:07
@Fahrenheit 451
Entweder stöhnen oder Zickenkrieg führen. Bei Frauen heißt es das Zauberwort: Multitasking .

Diese Art von Multitasking ist das Argument gegen einen flotten Dreier mit zwei Weibers. Ich mein, wenn der Monaco Franze "immer das Gschiß mit der Elli hat", dann ist das schon übel genug. Hat er aber gleichzeitig das Gschiß mit der Elli und der Susi, dann ist das mehr als man sich vernünftigerweise zumuten sollte.
Ich mein, 1 Frau ist ja schon schlimm genug, aber 2 Frauen... Das Konzept der Mischehe (Mann & Frau oder Frau & Mann) ist gescheitert.
So. Ich hoffe, ich habe damit deinen und Calvanis Widerspruch gleichermaßen aufgestachelt und damit den Zickenkrieg beendet (1).

Ciao
Wolfram
(1) Als damals der Jugoslawien-Konflikt eskalierte (und schließlich in Krieg und Gemetzel endete), habe ich mir manchmal gedacht: Wenn ich jetzt Außenminister wäre, dann würde ich öffentlich und stetig wiederholt die Jugoslawen, alle Jugoslawen, unabhängig von Nationalität und Religion, als Tschuschen beschimpfen, als widerliche, dreckige Tschuschen, die sich gefälligst nicht so aufführen sollten. Schließlich seien sie letztlich nichts als Tschuschen und ihren Stolz, Kroaten, Bosniaken oder Serben zu sein sollten sie sich gefälligst in ihren tschuschischen Drecksarsch schieben.
Mein lieber Schwan, wie wären diese Leute - gemeinsam - über mich hergefallen...
Geschmacklos? Freilich. Aber lieber geschmacklos als Srebrenica.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 12:17
Nunu... typisch Mann. Wenn man sich vom weiblichen Verhalten verwirrt fühlt, dann sofort in die politische Gespräche flüchten. Sag lieber, ob in @Fahrenheit 451 schrieb am 27.07.2011 um 10:54 gut genug gestöhnt wurde... oder hast Du es Dir anders vorgestellt?
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 12:27
@Fahrenheit 451
Nunu... typisch Mann. Wenn man sich vom weiblichen Verhalten verwirrt fühlt, dann sofort in die politische Gespräche flüchten.

Die Politik ist ja auch weiblich und genau so sieht sie auch aus.

Sag lieber, ob in @Fahrenheit 451 schrieb am 27.07.2011 um 10:54 gut genug gestöhnt wurde... oder hast Du es Dir anders vorgestellt?

Nein, nein, ich habe es mir nicht anders vorgestellt, ich kannte den Film schon.

Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 13:03
@Fahrenheit 451
Entweder stöhnen oder Zickenkrieg führen. Bei Frauen heißt es das Zauberwort:Multitasking.

Nein, ich stelle mir jetzt nicht vor, wie Sie über/unter mir stöhnt und gleichzeitig zur Nachbarin hinüberkeift, sie solle das Klopfen mit dem Besenstiel einstellen und sich diesen sonstwohin...

schaudernd,
Q.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 13:22
Wieso nur "über/unter", es gibt so viele andere Möglichkeiten, die ggf. viel angenehmer sind? Aber sag mal, was würdest DU eigentlich tun, wenn die Nachbarin mit dem Besenstiel klopft? Und wenn der Nachbar?
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 13:53
@Fahrenheit 451
Wieso nur "über/unter", es gibt so viele andere Möglichkeiten, die ggf. viel angenehmer sind?

Das weiß ich selbst, aber irgendeine Präposition mußte in den Satz. Zur Vertiefung empfehle ich Jolan Chang, Das Tao der Liebe, Rowohlt Verlag 1978 und belasse es dabei.

Aber sag mal, was würdest DU eigentlich tun, wenn die Nachbarin mit dem Besenstiel klopft? Und wenn der Nachbar?

In Abwandlung eines Gedichts von Heine (Angelique, IV) -
Ich halte ihr die Augen zu
Und küß sie auf den Mund;
Nun läßt sie mich nicht mehr in Ruh,
Sie fragt mich um den Grund.

Von Abend spät bis Mogens fruh,
Sie fragt zu jeder Stund:
Was hältst Du mir die Augen zu,
Wenn Du mir küßt den Mund?

Ich sag ihr nicht, weshalb ichs tu,
weiß selber nicht den Grund -
Ich halte ihr die Augen zu
Und küß sie auf den Mund.
- würde ich ihr den Mund zuhalten und sie auf die Augen küssen. Und wenn sie frägt, warum, würde ich antworten: "Wegen Nachbars."

Q.
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 14:31
Ich staune doch, dass sich selbst kluge Männer wie du, Wolfram, dazu genötigt sehen, unbedingt den angeblichen "Zickenkrieg" ausrufen zu müssen. Entweder man schaut genau hin und erkennt, wer hier Krieg führt und wer sich hin und wieder lediglich die Nervensäge vom Rockzipfel schüttelt, oder man hält sich gefälligst ganz raus.
Wenn das nicht mal wieder ein Beispiel für den völlig überflüssigen männlichen Ordnungs- und Bezähmungsdrang ist, dann weiß ich aber auch nicht...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 14:55
Calvani, wie Sie in meinem Profile sehen können, bin ich hier seit genau zwei Monaten angemeldet, und während diesen zwei Monaten habe ich Sie genau vier mal angesprochen, wobei das erste Mal sich auf Ihre Frechheiten gegenüber Ausländer bezog, das zweite Mal sich auf Ihre Frechheiten gegenüber asiatische Frauen bezog, das dritte Mal Sie persönlich gar nicht betraf, sondern es war lediglich die Frage, ob es den Weihnachtsmann wirklich nicht gibt... und das vierte mal war eben jetzt (wobei, ich gebe zu, dieses vierte Mal war tatsächlich ein Angriff... aber eben nur dieses vierte Mal). Das hat Sie dazu bewegt, mich wiederholt als Troll und Nervensäge zu bezeichnen und herablassende Äußerungen zu posten, wie etwa dass Sie mich von Ihrem Rockzipfel schütteln. Ich konnte Sie noch daran erinnern, wie Sie z.B. wiederholt forderten, dass mir ein Maulkorb angelegt wird, wie Sie meine Gesprächspartner in mehreren Threads gegen mich hetzten und zwar auch zu den Zeitpunkten als ich im Forum gar nicht anwesend war also Ihnen nicht mal antworten konnte... und dann haben Sie noch so wenig power, dass Sie sich gerne als Opfer darstellen. Na wenn das Ihnen gefällt - machen Sie mal. Was Ihre Ausländerfeindlichkeit betrifft: Ich habe Ihnen ein Blog versprochen und denn bekommen Sie auch. Bis dahin mal.
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 15:09
@Calvani
Ich staune doch, dass sich selbst kluge Männer wie du, Wolfram, dazu genötigt sehen, unbedingt den angeblichen "Zickenkrieg" ausrufen zu müssen.

Moment mal, dieses Wort habe ich hier zum ersten Mal gebraucht, augenzwinkernd und weil es in die Metrik paßte.

Wenn das nicht mal wieder ein Beispiel für den völlig überflüssigen männlichen Ordnungs- und Bezähmungsdrang ist, dann weiß ich aber auch nicht...

Weiterforschen. Männlicher Ordnungs- und Bezähmungsdrang ist es nämlich nicht (wieso eigentlich: männlich?). Mehr verrate ich nicht.

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 16:57
@Calvani
Ich staune doch, dass sich selbst kluge Männer wie du, Wolfram, dazu genötigt sehen, unbedingt den angeblichen "Zickenkrieg" ausrufen zu müssen.

Frau Lehrerin, das war der Don Quijote, der hat angefangen.

...oder man hält sich gefälligst ganz raus.

Krieg ich jetzt einen Verweis, Frau Lehrerin?

Wenn das nicht mal wieder ein Beispiel für den völlig überflüssigen männlichen Ordnungs- und Bezähmungsdrang ist, dann weiß ich aber auch nicht...

Ich weiß natürlich nicht, welche Männer du so kennst. Die Männer, die ich kenne (mich eingeschlossen), sind Schlamper, daß es der Sau graust. Wenn du einen Mann siehst, der einigermaßen ordentlich und adrett ausschaut, dann hat er wahrscheinlich eine Frau, die ihm des Morgens sagt: "Mahmud, so gehst du mir nicht aus dem Haus!"

Ciao
Sancho Pansa
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 17:09
"Die Männer, die ich kenne (mich eingeschlossen), sind Schlamper, daß es der Sau graust. Wenn du einen Mann siehst, der einigermaßen ordentlich und adrett ausschaut, dann hat er wahrscheinlich eine Frau, die ihm des Morgens sagt: "Mahmud, so gehst du mir nicht aus dem Haus!""

Da irrst Du Dich gewaltig, Sancho Pansa, eine kluge Frau wird so etwas nie sagen, denn Sie läuft den Gefahr, dass Mahmud antwortet: "Oh, wau, toll, dann kann ich mich vor der Glotze hinlegen! Weib, bring Bier!"

Ciao

Dulcinea
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 17:31
@Fahrenheit 451
...eine kluge Frau...

Wo gäb's denn so was?

...wird so etwas nie sagen, denn Sie läuft den Gefahr, dass Mahmud antwortet: "Oh, wau, toll, dann kann ich mich vor der Glotze hinlegen! Weib, bring Bier!"

So was gibt’s nur im Orient. Deswegen laufen dort die Männer manchmal so rum wie der da:

Dort, wo der Mahmud lebt gibt's aber hinwiederum kein Bier nicht. Säufts.

Ciao
Mahmud
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 17:35
Wolfram, ich ziehe das dir von mir verliehene Prädikat "klug" zurück. Der Ordnungs- und Bezähmungsdrang treibt viele Männer eben nicht dazu, beides beim eigenen Betragen walten zu lassen, sondern in Bezug auf Frauen.

So, Jungs, Don und Wolfram, stramm gestanden! Das gibt zehn Maluspunkte auf unserem jeweiligen Beziehungskonto. Don kassiert sie für die Erstnennung des Unwortes "Zickenkrieg" und Wolfram für die uneingeschränkte Zustimmung.
Basta!
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 17:50
@Calvani
So, Jungs, Don und Wolfram, stramm gestanden! Das gibt zehn Maluspunkte auf unserem jeweiligen Beziehungskonto.

Jawoll, Frau Prof.Dr.Calvani, verdient ist verdient! Ich verleihe Dir diese Titel, weil ich das unbotmäßig so haben will, denn Frauen haben immer recht, Doctores noch mehr und Professores am meisten.

Und jetzt geh ich in die Ecke mich schämen und dabei heimlich Gummibärchen essen.

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 17:56
@Calvani
Wolfram, ich ziehe das dir von mir verliehene Prädikat "klug" zurück.

Oh Scheiße! Wie komm ich jetzt nur durch den Rest der Woche...

Der Ordnungs- und Bezähmungsdrang treibt viele Männer eben nicht dazu, beides beim eigenen Betragen walten zu lassen, sondern in Bezug auf Frauen.

Kluge Frauen meiden Männer sowieso. Kluge Männer freuen sich darüber.

So, Jungs, Don und Wolfram, stramm gestanden! Das gibt zehn Maluspunkte auf unserem jeweiligen Beziehungskonto. Don kassiert sie für die Erstnennung des Unwortes "Zickenkrieg" und Wolfram für die uneingeschränkte Zustimmung.

Und wenn ich jetzt alles zurücknehme und das Gegenteil behaupte? Läßt Gnade dann walten du, strenge Frau?

Ciao
Wolfram
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 17:57
Ich sehe, wir verstehen uns...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 18:05
@Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 17:50

"Jawoll, Frau Prof.Dr.Calvani, verdient ist verdient! Ich verleihe Dir diese Titel, weil ich das unbotmäßig so haben will, denn Frauen haben immer recht, Doctores noch mehr und Professores am meisten."

Habe ich Dich richtig verstanden, dass Calvani auch dann Recht hat, wenn Sie gegen Migranten und gegen asiatischen Frauen hetzt? Frage ich so mal als bekennende Migrantin und bekennende asiatische Frau, die darauf stolz ist, Migrantin und asiatische Frau zu sein...
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 18:11
@Don Quijote
Und jetzt geh ich in die Ecke mich schämen und dabei heimlich Gummibärchen essen.

Ich weiß ja nicht, welches Zeug du sonst so mümmelst, aber für diesmal nimm die, alte Macho-Sau.


Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 18:26
@Fahrenheit 451
Habe ich Dich richtig verstanden, dass Calvani auch dann Recht hat, wenn Sie gegen Migranten und gegen asiatischen Frauen hetzt?

So, du Humorschneck, zieh dich ein und mach die Tür fest zu! Gut so. (Don Quijote steckt sein Humorschneckerl in die Tasche.)

In immer kommt auch dann nicht vor.

Und um Hetze kümmere ich mich nur, wenn jemand davon etwa in der Straßenbahn zusammenklappt, weil er sie unbedingt noch kriegen mußte, denn ich bin Ersthelfer. Wer wo wann wie was gesagt und gedeutet und um die Ohren gehetzt bekommen hat interessiert mich, gerade hier, ziemlich wenig.

Klavier und Geige die ich wahrlich schätze -
ich konnte mich mit ihnen kaum befassen,
mir hat des Lebens rasche Hetze
nur zu der Kunst des Pfeifens
Zeit gelassen.

Zwar darf ich mich noch keinen Meister rühmen -
lang ist die Kunst und kurz ist unser Leben,
doch alle die des Pfeifens Kunst nicht kennen
bedaure ich, mir hat sie viel gegeben.

So hab ich mir denn innigst vorgenommen
in dieser Kunst von gar zu gar zu reifen
und hoffe endlich auch dahin zu kommen
auf mich, auf euch, auf alle Welt - zu pfeifen.


Mit diesem Schlußwort Hesses verlasse ich haarsträubend die Szene.

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 18:27
@Fahrenheit 451
"Jawoll, Frau Prof.Dr.Calvani, verdient ist verdient! Ich verleihe Dir diese Titel, weil ich das unbotmäßig so haben will, denn Frauen haben immer recht, Doctores noch mehr und Professores am meisten."

Habe ich Dich richtig verstanden, dass Calvani auch dann Recht hat, wenn Sie gegen Migranten und gegen asiatischen Frauen hetzt?


§ 1 Frauen haben immer recht.
§ 2 Sollten sie mal nicht recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

Ciao
Wolfram
Calvani schrieb am 27.07.2011 um 19:16
Also gut, wenn Don mir ein paar Gummibärchen abgibt und Wolfram alles zurücknimmt, wie oben angeboten, dann reduziere ich als Zeichen der Versöhnung die Maluspunkte von zehn auf fünf - bin ja gar nicht so!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 19:49
@Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 18:26

"Und um Hetze kümmere ich mich nur, wenn jemand davon etwa in der Straßenbahn zusammenklappt, weil er sie unbedingt noch kriegen mußte, denn ich bin Ersthelfer. Wer wo wann wie was gesagt und gedeutet und um die Ohren gehetzt bekommen hat interessiert mich, gerade hier, ziemlich wenig."

Ach, ich verstehe. Wenn Sarrazzin, Westerwelle&Co. gegen Migranten und Hartzer hetzen, dann tun sie es, weil Migranten und Hartzer es unbedingt kriegen mussten? Und Breivik hat geschossen, weil seine Opfer diese Kugel unbedingt kriegen mussten, ja? Gut zu wissen. Dann war es eben. Im Übrigen ist es ziemlich daneben, solche IN zu schreiben, wie die von heute morgen und fast gleichzeitig solche Kommentare, wie die in diesem Strang.

Es ist kein Wunder, dass Du von Dulcineas andauernd abgewatscht wirst, wie Du Dich immer wieder beschwerst: Es geschieht, weil Du es unbedingt kriegen musstest!
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 20:38
@Fahrenheit 451

So langsam werd ich richtig stinkig.
Es gibt genügend Blogs und Diskussionsstränge in der Freitag-Community, die das Thema behandeln.

Warum muß es ausgerechnet in diesem Blog auch durchgehechelt werden?

Und was den Zwist zwischen Fahrenheit 451 und Calvani betrifft: ich bin nicht involviert, und das bleibt so.

Q.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 20:54
"So langsam werd ich richtig stinkig."

Das ist mir sowas von egal. Ich habe gesagt: Das wars! Wie es Dir danach geht und ob Du stinkig oder sonst was wirst, interessiert mich nicht.

"Warum muß es ausgerechnet in diesem Blog auch durchgehechelt werden?"

DAS geht Dich nicht an, weil es nicht Dein Blog ist. Falls Wofram damit Probleme hat, werde ich es mit Wolfram direkt klären. Du hast da nichts zu sagen. Im Übrigen: Sollte Wolfram tatsächlich damit Probleme haben, bitte ich um Entschuldigung. Aber Wolfram und nicht Don Kuijote.

"Und was den Zwist zwischen Fahrenheit 451 und Calvani betrifft: ich bin nicht involviert, und das bleibt so."

Exakt. Direkt auf den Punkt getroffen. Du bist da nicht involviert und hast da nichts zu suchen. Gerade deswegen solltest Du Dich von Anfang an daraus halten und nicht andauernd dazwischen reden und irgendwelche Einwürfe über Zickenkrieg und darüber, wer immer Recht hat, machen. Erst hast Du die Situation, die ohnehin kompliziert war, extrem heiß gemacht, und dann bist Du plötzlich stinkig. Denken scheint nicht Deine Stärke zu sein? Solange Du Dich selbst nicht eingemischt hast, habe ich Dir NIE irgendwelche Fragen diesbezüglich gestellt bzw. irgendwelche Forderungen gemacht!
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 21:19
@Calvani
Also gut, wenn Don mir ein paar Gummibärchen abgibt und Wolfram alles zurücknimmt, wie oben angeboten, dann reduziere ich als Zeichen der Versöhnung die Maluspunkte von zehn auf fünf - bin ja gar nicht so!

Die schweinischen Fruchtpimmel nimmst du aber nicht von ihm an, das sind Gummi gewordene Herrenwitze.
Wenn du die Maluspunkte nur um die Hälfte reduzierst, dann nehm ich auch nur die Hälfte zurück. Du darfst dir aber aussuchen, welche Hälfte.

Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 22:13
@Fahrenheit 451
Das ist mir sowas von egal. ...
Wie es Dir danach geht ... interessiert mich nicht. ... DAS geht Dich nicht an, weil es nicht Dein Blog ist. ... Du hast da nichts zu sagen. ... nicht Don Kuijote. Du ... hast da nichts zu suchen. ... daraus halten ... nicht andauernd dazwischen reden ... Denken scheint nicht Deine Stärke zu sein?


Zumindest ein Fragezeichen, danke dafür; Verstehen und Fühlen zumindest kann ich, und deshalb sage ich dazu weiter nichts als sorry für meinen Dir quer im Hals stecken gebliebenen Zweizeiler.

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 22:25
@Don Quijote
...und deshalb sage ich dazu weiter nichts als sorry für meinen Dir quer im Hals stecken gebliebenen Zweizeiler.

Und da heißt es immer, Lyrik bewirke doch nichts. Don Marquis meinte sogar: "Wer Gedichte veröffentlicht, wirft ein Rosenblatt in den Grand Canyon und wartet auf das Echo."
Und dann dieser donnernde Nachhall auf nur zwei Zeilen. Viva la poesia!

Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 27.07.2011 um 23:53
@Wolfram Heinrich
Viva la poesia!

¡Si señor!

saludos,
Dr.einf.Q.
Lethe schrieb am 28.07.2011 um 12:42
interessant wäre ja noch die Frage, ob Calvani auch bei entsprechendem Geräuschaufkommen seitens eines neuen Nachbarn auf die Anzeige verzichtet hätte. Ich gebe allerdings zu, das bricht die Voraussetzungen des von Wolfram zugrunde gelegten Axioms - Männer stöhnen selbstverständlich immer und strengst leise^^
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 14:09
"die Voraussetzungen des von Wolfram zugrunde gelegten Axioms - Männer stöhnen selbstverständlich immer und strengst leise^^"

Wäre ich nicht so schüchtern, hätte ich natürlich gefragt "Wie ist es denn bei Ihnen?"... ich meine, das mit leise und so...
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:14
@Lethe
Ich gebe allerdings zu, das bricht die Voraussetzungen des von Wolfram zugrunde gelegten Axioms - Männer stöhnen selbstverständlich immer und strengst leise^^

Männer sind ja so dezent
Weiß jeder, der die Männer kennt.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:15
@Fahrenheit 451
Wäre ich nicht so schüchtern, hätte ich natürlich gefragt "Wie ist es denn bei Ihnen?"... ich meine, das mit leise und so...

Bloß gut, daß du so schüchtern bist.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 18:20
Du bist jemein. Und außerdem Püschologe.
luzieh.fair schrieb am 29.07.2011 um 00:32
@Lethe: ich meine zu wissen, dass Calvani auf das Lautstärkeempfinden ihrer Nachbarn nicht allzu großen Wert legt (@Calvani: das ist explizit KEINE Einmischung in diesen...Disput!)...da ich dieses (aus einem anderen Beitrag) weiß, gehe ich davon aus, dass sie auf die Anzeige verzichtet hätte:-)
Calvani schrieb am 29.07.2011 um 00:44
Danke Lu! So isses! Aber bei mir sind es die Boxen, nicht der Nahkampf: Ich bin Musiktyrannin!
luzieh.fair schrieb am 29.07.2011 um 00:54
Was ist denn Boxen, wenn nicht Nahkampf?...ich weiß... ;-)

es schläft jetzt schnell, die Lu.
Calvani schrieb am 29.07.2011 um 01:11
Ich wusste, dass du's verstehen würdest...
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:45
@Fahrenheit 451
Du bist jemein. Und außerdem Püschologe.

Ja mei, der Psychologe ist halt 1 Schweinehund. Ich hab noch keinen nicht getroffen, wo keiner nicht gewesen wär.
(So, jetzt kannst du mal dein Deutsch perfektionieren, indem du die mehrfachen Verneinungen analysiert. Aber, sag ich dir, wenn du das tust, bist du eh auf dem falschen Dampfer, weil im Bairischen sowieso alles anders ist als wie im Deutschen. Wie in anderen Kultursprachen - etwa Französisch oder Italienisch - so ist auch im Bairischen die doppelte Verneinung nicht nur nicht verboten, sondern sogar zwingend vorgeschrieben.)

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.07.2011 um 11:23
"Wie in anderen Kultursprachen - etwa Französisch oder Italienisch - so ist auch im Bairischen die doppelte Verneinung nicht nur nicht verboten, sondern sogar zwingend vorgeschrieben."

Es gibt nur einzige Kultursprache, und zwar Russisch. Aber mit doppelten Verneinungen haste Recht: Im Russisch sind jede Menge davon.
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 13:55
@Fahrenheit 451
Es gibt nur einzige Kultursprache, und zwar Russisch.

Ja, ja. Aber wer versteht schon Russisch? Ja, gut, von den paar Russen mal abgesehen...
Ich bin in der Adenauerzeit aufgewachsen, mein Bild vom Russen ist der Wilde Iwan. Russen, das sind gottlose, bolschewistische Horden, die das Abendland überrollen und in Wodka ersäufen wollen. Das Bild kommt daher, daß der Russe die Unverschämtheit hatte, sich von den Nazis nicht einfach überfallen und als Untermensch versklaven zu lassen. Die Botschaft "Herr Hitler, so wird das nichts" hat der Russe dann nicht einfach mit der Post geschickt, sondern er hat drauf bestanden, den Brief persönlich bei der Reichskanzlei in Berlin abzugeben. Allerdings war da der Empfänger bereits verstorben.

Aber mit doppelten Verneinungen haste Recht: Im Russisch sind jede Menge davon.

Der Russe ist im Grunde ein Baier, der halt Wodka säuft statt Bier.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.07.2011 um 14:20
"Russen, das sind gottlose, bolschewistische Horden, die das Abendland überrollen und in Wodka ersäufen wollen."

Jetzt bleib ma aufm Boden. Wir Russen sind zwar bessere Menschen und Gotteslieblinge, aber immerhin nicht so idealistisch, dass wir Wodka einem Fremdling abgeben...

"Der Russe ist im Grunde ein Baier, der halt Wodka säuft statt Bier."

Nein, das ist ein Wahrnehmungsfehler! Die Sache ist andersrum richtig: Ein Baier ist ein potenzieller Russe, der sich noch im Entwicklungsprozess befindet...
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 16:20
@Fahrenheit 451
Jetzt bleib ma aufm Boden. Wir Russen sind zwar bessere Menschen und Gotteslieblinge, aber immerhin nicht so idealistisch, dass wir Wodka einem Fremdling abgeben...

Das leuchtet ein. Vielleicht habe ich irgend was bei der Propaganda nicht richtig verstanden.

"Der Russe ist im Grunde ein Baier, der halt Wodka säuft statt Bier."

Nein, das ist ein Wahrnehmungsfehler! Die Sache ist andersrum richtig: Ein Baier ist ein potenzieller Russe, der sich noch im Entwicklungsprozess befindet...


Na, na. Die Bajuwaren kamen aus Böhmen und nach dort sind sie angeblich aus der russischen Weite gekommen. Die Baiern waren also schon Russen als die Russen noch gar nicht wußten, daß sie Russen sind.

Ciao
Wolfram
Giuseppe Navetta schrieb am 03.08.2011 um 00:34
@Wolfram

Wo gibt's die?
Wolfram Heinrich schrieb am 03.08.2011 um 00:40
@Giuseppe Navetta
Wo gibt's die?

Wo gibt's wen?

Ciao
Wolfram
Popkontext schrieb am 27.07.2011 um 10:15
Müsste dann konsequenter weise auch No Woman, No Moan heißen - "Frau, weine nicht" stimmt da ja nicht so...;)
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 10:46
@Popkontext
Müsste dann konsequenter weise auch No Woman, No Moan heißen - "Frau, weine nicht" stimmt da ja nicht so...;)

Ist dir Bob Marleys "No woman, no cry" tatsächlich nicht bekannt? Und - krai heißt nicht nur weinen, sondern auch schreien.

Ciao
Wolfram
Popkontext schrieb am 27.07.2011 um 11:06
Naja, eben weil den Song wohl wahrscheinlich jeder kennt und die Zuordnung durch das Kreolische auch recht einfach ist, würde das ja so funktionieren. Und für Schreien würde man in dem Kontext eher "scream" sagen. Ist aber auch alles nicht so wichtig, war mir einfach spontan eingefallen dazu ;)....
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 12:06
@Popkontext
Naja, eben weil den Song wohl wahrscheinlich jeder kennt und die Zuordnung durch das Kreolische auch recht einfach ist, würde das ja so funktionieren. Und für Schreien würde man in dem Kontext eher "scream" sagen. Ist aber auch alles nicht so wichtig, war mir einfach spontan eingefallen dazu ;)....

Das Kreuz ist: Wenn du eine Anspielung auf Bestehendes bringst, dann darfst du oft nicht so wahnsinnig genau hinschauen.

Ciao
Wolfram
eykiway schrieb am 27.07.2011 um 13:50
werter Wolfram Heinrich
Also mir gefällt die Deutsche Version von No Woman no cry von Bettina Wegner am besten.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 16:56
@eykiway
werter Wolfram Heinrich
Also mir gefällt die Deutsche Version von No Woman no cry von Bettina Wegener am besten.


Hmnja, die Version von J.B.O. (Ka Alde, ka Gschrei) hat aber auch was, newwa?
www.youtube.com/watch?v=CcR_7Z_F8GU

Ciao
Wolfram
eykiway schrieb am 27.07.2011 um 18:29
Werter Wolfram Heinrich
Das hätte ich dir jetz nicht zugetraut trivial trivial
aber goil
in diesen sinne viel spass beim rauch
Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 16:09
@Wolfram Heinrich
Neben der Komik hat dies doch ernste Aspekte.
Nicht jeder hat ein eigenes Haus. Die allermeisten leben in Städten. Aus Perspektive des Paares finde ich es viel schlimmer.

Die andere kann sich nächtens die Ohren zustöpseln, was aufgrund des Straßenlärms oder nächtlicher Mitternachtschöre ohnehin sinnvoll ist. Doof nur wenn da vor allem Familien wohnen.

Nur was soll das Paar machen, wenn sie wirklich auch mal laut sein wollen. Ins Hotel fahren? Haha, zwar quasi anonym aber der beteiligte Personenkreis ist nicht geringer. Abgesehen davon sind Hotelzimmer immer öfter "verwanzt" - sprich, wenn man Pech hat, wird mitgeschnitten.

Die haben echt Nerven bewiesen und zumindest in der schon doofen Situation richtig gehandelt, nicht zu reagieren (wie die Polizei auch korrekt gehandelt hat.) Hätte ganz anders ablaufen können.
Hätten die die Tür vor den Beamten selbst aufgemacht, wäre das eine saupeinliche Situation, zudem wäre das eine Kapitualtion.
Und hätte ein SEK die Bude gestürmt, wäre es noch peinlicher, geradezu traumatisch geworden.

Und dann steht es gleich in der Zeitung. Und auch noch in nem Kaff wie Regensburg. Die werden wahrscheinlich fortan mit einer Papiertüte über dem Kopf rumlaufen oder wegziehen.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 17:17
@Jan Fremder
@Wolfram Heinrich
Neben der Komik hat dies doch ernste Aspekte.


So ist das im Leben. Wenn in einer Klamotte - sagen wir mal: Die Spanische Fliege - die Hauptfigur eine Lüge erzählt und sich dann immer stärker in sein aus Angst geborenes Lügengewebe verstrickt, dann lachst du dich als Zuschauer tot, die Figur im Stück aber geht durch die Hölle.

Die andere kann sich nächtens die Ohren zustöpseln, was aufgrund des Straßenlärms oder nächtlicher Mitternachtschöre ohnehin sinnvoll ist. Doof nur wenn da vor allem Familien wohnen.

Ich kenne die Situation, wir sind auch schon mal abgemahnt worden...

Und dann steht es gleich in der Zeitung. Und auch noch in nem Kaff wie Regensburg. Die werden wahrscheinlich fortan mit einer Papiertüte über dem Kopf rumlaufen oder wegziehen.

Ganz so kaffös ist eine Großstadt wie Regensburg mit 130.000 Einwohnern dann auch wieder nicht. Außerdem war es in Tegernheim.

Ciao
Wolfram
Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 18:02
@Wolfram Heinrich

Zitat: "Ich kenne die Situation, wir sind auch schon mal abgemahnt worden..."

Ein echt blödes Problem, bei allen Vorzügen der Großstadt. Man kann ja die Waschmaschine / Schleuder anschalten oder die Musik (den Bolero?) aufdrehen. Das muss dann allerdings auch in eine Zeit fallen, die nicht die Nachtruhe betrifft. Nur sehr anturnend ist das nicht gerade, wenn das Sexualleben danach ausgerichtet wird, "es könnten ja die Nachbarn hören."

Zitat: Ganz so kaffös ist eine Großstadt wie Regensburg mit 130.000 Einwohnern dann auch wieder nicht. Außerdem war es in Tegernheim.

Laut wiki hat Tegernheim sogar nur knapp 5000 EW. Nur ein Dorf, quasi.

Beste Grüße,

jf
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 18:30
@Jan Fremder
Zitat: "Ich kenne die Situation, wir sind auch schon mal abgemahnt worden..."

Ein echt blödes Problem, bei allen Vorzügen der Großstadt. Man kann ja die Waschmaschine / Schleuder anschalten oder die Musik (den Bolero?) aufdrehen. Das muss dann allerdings auch in eine Zeit fallen, die nicht die Nachtruhe betrifft.


Manchmal, nein oft, hilft ein Kopfkissen. Na ja, nun freilich nicht unter dem Kopf.

Laut wiki hat Tegernheim sogar nur knapp 5000 EW. Nur ein Dorf, quasi.

Tegernheim liegt direkt an Regensburg dran, wenn du rausfährst, kannst du nur am Ortsschild erkennen, daß du Regensburg verläßt. Es ist quasi eine (Bei-)Schlafstadt von Regensburg. Und es wurde im Artikel ja weder Name noch Anschrift genannt. Außerdem gibt es ehrenrührigere Dinge als wenn man mir nachsagt, daß ich einen Unterleib habe.

Ciao
Wolfram
Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 21:11
@Wolfram Heinrich
Zitat: "Manchmal, nein oft, hilft ein Kopfkissen. Na ja, nun freilich nicht unter dem Kopf."

Ist doch in mehrerlei Hinsicht zu einschränkend.
Dann wäre es ohnehin fraglich, ob das lustvolle Stöhnen nicht allein schon deswegen ausbliebe, weil ihm die Grundlage apriori entzogen würde.
Und dies kann auch nicht Sinn der Sache sein.

Zitat: Es ist quasi eine (Bei-)Schlafstadt von Regensburg.

Für eine Beischlafstadt sind die ja ganz schön pingelig. Da geht dann quasi der vom Bademeister zum Nachtwächter umgeschulte Beamte an jede Tür und ruft punkt 22:00 Uhr "Raus aus dem Becken!".
(Wie in dem ähnlichen Sketch.)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 21:28
"Ist doch in mehrerlei Hinsicht zu einschränkend.
Dann wäre es ohnehin fraglich, ob das lustvolle Stöhnen nicht allein schon deswegen ausbliebe, weil ihm die Grundlage apriori entzogen würde.
Und dies kann auch nicht Sinn der Sache sein."


Sehe ich auch so. Darüber hinaus ist es auch oft ein leidenschaftliches Flüstern mit dem leidenschaftlichen Stöhnen verbunden. Da ist der Kopfkissen für einige Gefühle direkt tödlich. Sollte ich - grob ausgedruckt - in gewissen Situationen die Klappe halten, wäre für mich der Spaß auf die Hälfte reduziert.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 22:25
@Fahrenheit 451
Sollte ich - grob ausgedruckt - in gewissen Situationen die Klappe halten, wäre für mich der Spaß auf die Hälfte reduziert.

In manchen Situationen schweige sogar die Dichterin.



Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 22:27
@Jan Fremder
Zitat: "Manchmal, nein oft, hilft ein Kopfkissen. Na ja, nun freilich nicht unter dem Kopf."

Ist doch in mehrerlei Hinsicht zu einschränkend.


Nimm es einfach als eine Art Schalldämpfer, auch zum Reinbeißen.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 22:39
"Nimm es einfach als eine Art Schalldämpfer, auch zum Reinbeißen."

Hörmal, selbst Frauen - trotz Multitasking - werden es nicht schaffen, gleichzeitig reinzubeißen und dem Partner etwas Zärtliches zu flüstern. Und dann ist es sooooo langweilig...
Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 22:51
@Fahrenheit

Zitat: wäre für mich der Spaß auf die Hälfte reduziert.

Es gibt da eine strange Szene in einem Film-Drama.
Die Frau sieht echt gut aus, aber quasselt dabei einfach munter drauflos aus ihrem Tagesablauf, was ihre Freundinnen machen etc. So wie beim Kaffeeklatsch, ohne Bezug zu was gerade passiert. Und der Typ leidet voll, weil er eigentlich im Kopf bei ner andern ist und wirft sie irgendwann runter.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 23:02
"Die Frau sieht echt gut aus"

Ich aber nicht!

"aber quasselt dabei einfach munter drauflos aus ihrem Tagesablauf, was ihre Freundinnen machen etc."

Keine Sorge, so blöd bin ich doch nicht. Ich quatsche im Bett ausschließlich über Quantenmechanik... na gut, wenn der Tag schlecht war, dann über Stuttgart 21.

"Und der Typ leidet voll, weil er eigentlich im Kopf bei ner andern ist"

Wenn er im Kopf bei einer anderen ist, sollte er dann zu einer anderen auch gehen... was hat er bei mir zu suchen?
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 23:04
@Fahrenheit 451
"Nimm es einfach als eine Art Schalldämpfer, auch zum Reinbeißen."

Hörmal, selbst Frauen - trotz Multitasking - werden es nicht schaffen, gleichzeitig reinzubeißen und dem Partner etwas Zärtliches zu flüstern. Und dann ist es sooooo langweilig...


Also, wenn du erst so weit bist, daß dir zum Schreien ist und du dann noch Lust hast, Zärtlichkeiten zu flüstern, dann läuft irgend was verdammt schief. Spätestens gegen Ende des Geschl-ächz-aktes zu sollte das Hirn für einen seligen Moment völlig leergepustet sein, ansonsten...
Tristram Shandy (Sterne, Laurence: Leben und Meinungen von Tristram Shandy, Gentleman) beklagt sich über die Geschwätzigkeit seiner Eltern (eigentlich ja seiner Mutter) im Augenblick seiner Zeugung:
»Hast du auch nicht vergessen, die Uhr aufzuziehen, lieber Mann?« fragte meine Mutter. – »Gott im Himmel!« rief mein Vater außer sich, aber mit gedämpfter Stimme, – »hat seit der Erschaffung der Welt wohl je ein Weib den Mann durch eine so alberne Frage gestört!« – – Bitte, was meinte Ihr Vater? – Nichts!
Nun, – an sich scheint mir diese Frage weder gut noch übel zu sein. – So muß ich Ihnen sagen, Sir, daß es wenigstens eine höchst unzeitige Frage war, denn sie zertheilte und zerstreute die animalischen Geister, die den Homunculus bei der Hand nehmen und sicher an den Platz hinführen sollten, der zu seiner Aufnahme bestimmt war.

www.zeno.org/Literatur/M/Sterne,+Laurence/Roman/Tristram+Shandy/Erster+Band/Erstes+Kapitel

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 23:17
"Also, wenn du erst so weit bist, daß dir zum Schreien ist und du dann noch Lust hast, Zärtlichkeiten zu flüstern, dann läuft irgend was verdammt schief. Spätestens gegen Ende des Geschl-ächz-aktes zu sollte das Hirn für einen seligen Moment völlig leergepustet sein, ansonsten... "

Nein, es läuft nicht schief, sondern weiblich! Dir als Mann ist erst "gegen Ende des Geschl-ächz-aktes" nach Stöhnen! Und eine Frau kann ggf. schon bei der ersten Berührung anfangen... manchmal... kommt drauf an.
Wolfram Heinrich schrieb am 27.07.2011 um 23:27
@Fahrenheit 451
Nein, es läuft nicht schief, sondern weiblich! Dir als Mann ist erst "gegen Ende des Geschl-ächz-aktes" nach Stöhnen! Und eine Frau kann ggf. schon bei der ersten Berührung anfangen... manchmal... kommt drauf an.

Jesus, es war die Rede von dem Zeitpunkt, an dem ein Kissen manchmal gute Dienste leisten kann, so man in der Stadt lebt.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.07.2011 um 23:35
Jaaa, aber dieser Zeitpunkt kann unter Umständen schon bei der ersten Berührung beginnen... und weißt Du, wie lange dauern?... Ha!..
Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 23:41
@Fahrenheit
"Die Frau sieht echt gut aus"
Zitat: "Ich aber nicht!"

Sie haben auch in dem Film nichts zu suchen.
Sie spielen in Ihrem eigenen Film.

Zitat: "Keine Sorge, so blöd bin ich doch nicht. Ich quatsche im Bett ausschließlich über Quantenmechanik... na gut, wenn der Tag schlecht war, dann über Stuttgart 21."

Ein paar Dussel wird`s schon geben, die genau darauf abfahren.

Zitat: Wenn er im Kopf bei einer anderen ist, sollte er dann zu einer anderen auch gehen... was hat er bei mir zu suchen?

Das war ja Teil des Dramas. Die andere wollte nichts Weitreichenderes und war schon in ihrem "eigentlichen" Leben verankert.
Typisch Künstler-Kram. Die andere Frau war zudem nicht halb so hübsch und lustig, sondern regelrecht finster. Wenn Sie mich fragen, war der Typ ein Idiot.

Aber egal, darum geht`s hier ja nicht, sondern einzig um die Lautstärke-Entwicklung beim zwischenmenschlichen Aufeinandertreffen und wie sittsam damit umzugehen sei.
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 01:14
@Fahrenheit 451
Jaaa, aber dieser Zeitpunkt kann unter Umständen schon bei der ersten Berührung beginnen... und weißt Du, wie lange dauern?... Ha!..

Ich rufe den Zeugen Homer auf - oben in meinem Blogbeitrag.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 04:59
@Jan Fremder schrieb am 27.07.2011 um 23:41

"Sie haben auch in dem Film nichts zu suchen.
Sie spielen in Ihrem eigenen Film."


Exakt. In meinem Film gibt es solche banale Sujets nicht.

"Ein paar Dussel wird`s schon geben, die genau darauf abfahren."

Manchmal sind Sie in Ihren Gedanken sehr raffiniert.

"Das war ja Teil des Dramas. Die andere wollte nichts Weitreichenderes und war schon in ihrem "eigentlichen" Leben verankert.
Typisch Künstler-Kram. Die andere Frau war zudem nicht halb so hübsch und lustig, sondern regelrecht finster. Wenn Sie mich fragen, war der Typ ein Idiot."


Jetzt wiederholen sie die Argumentation von Hamlet... er hat sich genau so gewundert, warum seine Mutter nicht seinen Vater liebt, sondern einen anderen Mann, wobei der Vater von Hamlet viel schöner, kluger, netter oder was auch immer sein sollte als sein Rivale. Hamlet hat seine Mutter dafür verachtet, dass sie sich für jemanden entschieden hatte, der nicht so schön, nicht so klug oder nicht so was auch immer war... ich halte Hamlet für blöd. Er hat es nicht begriffen, dass jemanden zu lieben etwas anderes ist als sich ein Vorzeigeobjekt zu erwerben, und dass man nicht dafür geliebt wird, dass man schön, klug oder was auch immer ist.

"Aber egal, darum geht`s hier ja nicht, sondern einzig um die Lautstärke-Entwicklung beim zwischenmenschlichen Aufeinandertreffen und wie sittsam damit umzugehen sei."

Ach ja, stimmt. Okay, zur Frage der Lautstärke-Entwicklung: Wie laut durfte Hamlet sein als er bei Selbstbefriedigung an Ophelia dachte?
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 12:07
@Fahrenheit 451 schrieb am 28.07.2011 um 04:59

"Das war ja Teil des Dramas. Die andere wollte nichts Weitreichenderes und war schon in ihrem 'eigentlichen' Leben verankert.
Typisch Künstler-Kram. Die andere Frau war zudem nicht halb so hübsch und lustig, sondern regelrecht finster. Wenn Sie mich fragen, war der Typ ein Idiot."


Zitat: 'ich halte Hamlet für blöd. Er hat es nicht begriffen, dass jemanden zu lieben etwas anderes ist als sich ein Vorzeigeobjekt zu erwerben, und dass man nicht dafür geliebt wird, dass man schön, klug oder was auch immer ist.'

Ist ja klar. Nur wenn nichts über jemanden sonst bekannt ist, dann orientiert man sich an äußeren Merkmalen. Und gerade die hier angesprochenen Themengebiete haben vorwiegend mit Äußerlichkeiten zu tun. Dazu ist keine ewige, allumfassende Liebe notwendig.
Man liebt jemanden vielleicht, obwohl er/sie ungestalt, alt und bösartig ist, aber wenn er/sie gerade deswegen geliebt wird, gibt dies auch Grund zur Sorge.
Bei Hamlet also eher nicht, vielleicht bei Tanz der Teufel.

"Aber egal, darum geht`s hier ja nicht, sondern einzig um die Lautstärke-Entwicklung beim zwischenmenschlichen Aufeinandertreffen und wie sittsam damit umzugehen sei."

Zitat: 'Ach ja, stimmt. Okay, zur Frage der Lautstärke-Entwicklung: Wie laut durfte Hamlet sein als er bei Selbstbefriedigung an Ophelia dachte?'

Das stand bei Shakespeare?
Hat dazu noch kein Geschichts-/Literaturwissenschaftler seine Magisterarbeit geschrieben?
Ich würde sagen in der Zeit war das ohnehin problematisch, da stellen sich solche Fragen gar nicht.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 14:01
"Zitat: 'Ach ja, stimmt. Okay, zur Frage der Lautstärke-Entwicklung: Wie laut durfte Hamlet sein als er bei Selbstbefriedigung an Ophelia dachte?'

Das stand bei Shakespeare?"


Nöö... bei Shakespeare stand, dass die Eltern von Ophelia und Hamlet aus naheliegenden Gründen (soziale Ungleichheit und so) dagegen waren, dass die Kinder sich näher kommen (oder zumindest war der Vater von Ophelia dagegen... kann jetzt nicht so genau erinnern) und dass Ophelia die Annäherungsversuche von Hamlet abgewiesen hat... nun ja, über den Rest gab es nichts bei Shakespeare, aber wozu hat man Fähigkeit, logische Schlüsse zu ziehen?

"Hat dazu noch kein Geschichts-/Literaturwissenschaftler seine Magisterarbeit geschrieben?"

Nunu, Jan... jetzt seien Sie vernünftig. Magisterarbeit? Der Stoff würde doch mindestens für fünf Doktorarbeiten ausreichen!

"Ich würde sagen in der Zeit war das ohnehin problematisch, da stellen sich solche Fragen gar nicht."

Wie jetzt - in der Zeit? Würden Sie im vollen Ernst behaupten, dass Selbstbefriedigung erst in Ihrer Generation erfunden wurde?
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 14:36
Fahrenheit 451 schrieb am 28.07.2011 um 14:01

Zitat: 'Nöö... bei Shakespeare stand, dass die Eltern von Ophelia und Hamlet aus naheliegenden Gründen (soziale Ungleichheit und so) dagegen waren, dass die Kinder sich näher kommen (oder zumindest war der Vater von Ophelia dagegen... kann jetzt nicht so genau erinnern) und dass Ophelia die Annäherungsversuche von Hamlet abgewiesen hat... nun ja, über den Rest gab es nichts bei Shakespeare, aber wozu hat man Fähigkeit, logische Schlüsse zu ziehen?

Da schließen Sie aber sehr unpräzise. Ich dachte es ging um die individuellen Unausstehlichkeiten.
Nun ja, die soziale Lage mag dazugehören. Dennoch lehnt heute niemand eine verarmte Bauerntochter ab, solange sie nur ein wenig attraktiv ist.

"Ich würde sagen in der Zeit war das ohnehin problematisch, da stellen sich solche Fragen gar nicht."

Zitat: Wie jetzt - in der Zeit? Würden Sie im vollen Ernst behaupten, dass Selbstbefriedigung erst in Ihrer Generation erfunden wurde?

Woher soll ich das wissen? Dies ist keine Erfindung, auf die man ein Patent anmeldet oder deren Entdeckung aller Welt bereitwillig kundgetan wird.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 14:46
"Dies ist keine Erfindung, auf die man ein Patent anmeldet oder deren Entdeckung aller Welt bereitwillig kundgetan wird."

Lieber Jan, da hat Sie jemand in die Irre geführt... natürlich gibt es so ein Patent. Soll ich sagen, wo?
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 14:49
Wo?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 14:57
In der Bibel. 1 Mos 38,1−11. Da hieß es aber nicht Selbstbefriedigung, sondern Onanie - nach dem Namen des Erfinders.
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 14:58
@Fahrenheit 451
Oder sagen Sie´s besser nicht, ich ahne schon, dass ich die Antwort gar nicht wissen möchte.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 15:00
Ach, Sie möchten es nicht? Und ich habe schon gesagt! Sie sind so gemein!
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 15:06
@Fahrenheit 451 schrieb am 28.07.2011 um 14:57

Naja, zu spät, egal. Das Patent deckte dann aber nur einen sehr speziellen Einzelfall ab, der mit dem, was heutzutage unter dem Begriff verstanden wird, gar nichts mehr zu tun hat. In der entsprechenden Story ging es um eine Art Empfängnisverhütung.
Es ist demnach fraglich, ob dafür heute noch ein Nachfahre Tantieme beanspruchen könnte.
Jan Fremder schrieb am 28.07.2011 um 15:07
Bei genauerer Betrachtung stellt sich das Problem mit den Nachfahren nicht. Haha.
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 15:26
@ Fahrenheit 451 schrieb am 28.07.2011 um 04:59

ich halte Hamlet für blöd

Als Mann und Literturwissenschaftler ist solchen platten Formulierungen entgegenzutreten:

Hamlet war traumatisiert durch den Verlust der Einheit der elterlichen Liebe (Die Königin/Mutter liebt den Vater nicht mehr, wird ihm untreu, tötet den Vater) und rächt "im Auftrag" des Vaters den Ehebruch und Mord. Eine Tat aus reiner Leidenschaft, traumatisiert durch den Verlust der Geborgenheit in der elterlichen Liebe), nix von Äußerlichkeiten wie "Schönheit", etc.

Dieses Trauma macht Hamlet selbst liebes- und bindungsunfähig, sodass schließlich Ophelia davon in den Tot getrieben wird -- sie kann sich nicht erklären, warum Hamlet ihre Liebe nicht erwiedert.

Ihre Shakespeareinterpretation, werte Fahrenheit 451, ist eine Instrumentalisierung feministischen Denkens von der schlechteren Sorte.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 15:36
"Als Mann und Literturwissenschaftler ist solchen platten Formulierungen entgegenzutreten"

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, als Philosophie und Literaturwissenschaft sich träumen lassen (Akt 1, Szene 5)

"Ihre Shakespeareinterpretation, werte Fahrenheit 451, ist eine Instrumentalisierung feministischen Denkens von der schlechteren Sorte."

Hä? Wieso das denn jetzt?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 16:27
@ Fahrenheit 451 am 28.07.2011 um 15:36

Philosophie und Literturwissenschaft träumen nicht, dies darf und kann allenfalls die menschliche Dichtung (Kunst).

Wenn Hamlet diesen Satz sagt, dann weil er längst seinen Traum träumt, sein Trauma verarbeitend, mehr Gestalt der Dichtung als vordergründige Realität.

Aber vielleicht leisten Sie ja mal statt Textarbeit, mal explizite Traumarbeit an Shakespeares Dichtung um ihre "Interpretation" vom "blöden" Hamlet zu belegen? Ich hebe seine traurigen Motive an der Geschichte bleibend (es ist einen Tragödie!) zu erfassen gesucht.

Wo ist ihr "Aufhänger", wenn es mehr sei, als ein falschfeministisches Klischee, das Sie zusammenhanglos überstülpten?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 17:43
Sie müssen mich nicht überfordern, ich bin so ein Scheu-Ding...

Dass Sie mein Zitat ernst genommen haben, spricht für Ihre reine Seele. Aber ich glaube, in den Zeiten von Shakespeare gab es noch gar keine Literaturwissenschaft... ;) also habe ich Literaturwissenschaft einfach mal rein geschoben. Der Rest des Zitat stimmt aber. ;)
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 17:58
@ Fahrenheit 451 am 28.07.2011 um 17:43

Natürlich kennen ich den genauen Wortlaut von Hamlets Satz:

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt"

Die Variante die Sie hier im Zusammenhang bildeten tat dem Original, das daraus hervorschaut keinen Tort an.

Literaturwissenschaft im engeren sinne gibt es in Europa ca. ab dem 17./18. Jahrundert. Aber auch, wenn Shakespeare den Hamlet schon zwischen 1598 und Sommer 1602 schrieb, ich interpretiere ihn heute. - Was soll also Ihr Argument, es hätte zu Shakespeares Zeiten keine Literaturwissenschaft gegeben? Den Hamlet gab es seither und inzwischen auch Literturwissenschaft.

Also: Ihr Argument, dass Hamlet (als Gestalt) "blöd" sei und nur auf Äußerlichkeiten geschielt habe, so sein Handeln begründet sei, steht aus.

Diese "Deutung" vorzutragen waren Sie nicht zu scheu, warum also im Falle einer Shakespeare treu bleibenden Begründung?
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:12
@Fahrenheit 451
Jetzt wiederholen sie die Argumentation von Hamlet... er hat sich genau so gewundert, warum seine Mutter nicht seinen Vater liebt, sondern einen anderen Mann, wobei der Vater von Hamlet viel schöner, kluger, netter oder was auch immer sein sollte als sein Rivale. Hamlet hat seine Mutter dafür verachtet, dass sie sich für jemanden entschieden hatte, der nicht so schön, nicht so klug oder nicht so was auch immer war... ich halte Hamlet für blöd.

Obst du jetzt nicht 1 Kleinigkeit übersiehst? Daß nämlich Claudius seinem Bruder (Hamlets Vater) nicht einfach die Frau ausgespannt hat, sondern daß er seinen Bruder umgebracht hat, um König zu werden anstelle des Königs? Jemandem die Frau auszuspannen mag ja manchmal recht schofel sein, die Ermordung seines Bruders ist aber ganz entschieden keine nette Geste.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:13
@Jan Fremder
Zitat: 'Ach ja, stimmt. Okay, zur Frage der Lautstärke-Entwicklung: Wie laut durfte Hamlet sein als er bei Selbstbefriedigung an Ophelia dachte?'

Das stand bei Shakespeare?


Das stand nicht bei Shakespeare, aber irgendein Reschieschenie hat ganz sicher irgendwann Hamlet auf der Bühne wichsen lassen. Das Regietheater ist ähnlich wie "Bad, bad LeRoy Brown", dem ist alles zuzutrauen.
www.youtube.com/watch?v=GtpRP8LX5FA

Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 18:26
@ Wolfram Heinrich am 28.07.2011 um 18:13

Lieber Wolfram,

könnte man sich darauf einigen, diesen "Strang" damit beendend, dass Wichsen in der Regel eine ebenso stille wie einsame Beschäftigung ist (weiter verstummend wegen der Angst entdeckt zu werden;(Exhibitionisten ausgeschlossen, Hamlet war keiner)) und für den von Dir eingebrachten Fall sowieso ohne Bedeutung sein sollte, und dass Du, wenn Du Dich schon mit hier eingehenden Kommentaren beschäftigtest, Dich vielleicht mal mit meiner hamletinterpretation befasstest, so von Literaturwisenschaftler zu Literaturwissenschaftler, genderunabhängig?
GeroSteiner schrieb am 28.07.2011 um 00:17
Zu laut?
Zu oft?
Ordnungswidrigkeit?
Tegernheim?
Kann ja sein, dass die beiden Liebenden Public Relations falsch verstanden haben, denn in der Moral der Spießer wird der Sex durch Öffentlichkeit eher behindert.
Was also tun?
Da bleibt zunächst der vegetarische Sex: die platonische Liebe. Geräuschloses Schmachten.
Oder wir nehmen uns die Weisheit jenes Lord Davenport zu Herzen, der da sagte: "Sex ist wie Bridge – mit einer guten Hand braucht man keinen Partner."
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 00:28
"Da bleibt zunächst der vegetarische Sex: die platonische Liebe. Geräuschloses Schmachten."

Habe erst Geräuschloses Schmatzen gelesen und bin jetzt tief in kognitiver Dissonanz...
Fräuleinchen schrieb am 28.07.2011 um 17:47
Stöhnende Nachbarn sind mir die liebsten, die sind einfach entspannter... Ich habe das auch schon mit dem entsprechenden Bild zum Ton erleben dürfen... Jardinen sind ja schon lange nicht mehr so in Mode und hier, wo ick wohne, sind die Fenster manchmal janz schön nah beisammen. Allerdings sind die Rufe in den Hof der sich gestört fühlenden Nachbarn dann oft so lustig, det die janze Romantik dahin is... ;)

Und bitte nicht diese ostdeutsche Perle des gelebten Fernwehs vergessen:

www.myspace.com/reggaeplay/videos/video/103135102
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:25
@Fräuleinchen
Stöhnende Nachbarn sind mir die liebsten, die sind einfach entspannter... Ich habe das auch schon mit dem entsprechenden Bild zum Ton erleben dürfen... Jardinen sind ja schon lange nicht mehr so in Mode und hier, wo ick wohne, sind die Fenster manchmal janz schön nah beisammen. Allerdings sind die Rufe in den Hof der sich gestört fühlenden Nachbarn dann oft so lustig, det die janze Romantik dahin is... ;)
Ick wundere mir ja schon seit langem, wie et kommt, dat der Berliner sich überhaupt vermehrt.

Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 18:37
@ Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:25

"Ick wundere mir ja schon seit langem, wie et kommt, dat der Berliner sich überhaupt vermehrt."

Det jeht trotzdem!

Sacht der Berlina ut

P.S. für Bayern: Et muß heißn: " ... det der Berliner sich überhaupt vermehrt."
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:54
@Uwe Theel
"Ick wundere mir ja schon seit langem, wie et kommt, dat der Berliner sich überhaupt vermehrt."

Det jeht trotzdem!


Ja, durch den Zuzug der Schwaben.

P.S. für Bayern: Et muß heißn: " ... det der Berliner sich überhaupt vermehrt."

Verdammich. Ein Niederbayer sollte halt nicht berlinern, wa?
"Sind so freche Schnauzen
Soll ma nich veralbern"
wie einst Bettina Wegner (Diplom-Berlinerin mit Berliner-Diplom, damit se wat eijenes hat, wenn de Kinda ausm Haus sin) sang.

Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 19:00
@Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:54

Ja, durch den Zuzug der Schwaben.

Bist Du beim Geheimdienst? Meine Mutter kam aus Stuttgart.
Don Quijote schrieb am 28.07.2011 um 19:36
@Wolfram Heinrich
Ick wundere mir ja schon seit langem, wie et kommt, dat der Berliner sich überhaupt vermehrt.

Da biste nicht allein. Wiglaf Droste konstatierte ja schon 1995 anläßlich der "Panda-Peepshow", daß ...
...und dann begneisen sie ihre Ehemänner und Ehefrauen und denken: Hähähä, dir werd ich's heute mal wieder so richtig nicht besorgen, hähähä... Aber warum die Berliner lieber Tieren auflauern, um ihnen beim Ficken zuzukucken, als es selbst zu tun, das ahnt wohl nicht mal Oswald Bolle.... dem Berliner seltsame Spaßvorlieben bei der Vermehrungspflicht im Wege stehen.

saludos,
Dr.einf.Q.
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 19:49
@ Don Quijote am 28.07.2011 um 19:36

Pass ma uff Don Kischote,

solange de selba een höchst problematischet Liebesleben nur uffwesen kannst, - soweit ik nachlesen konnte - sollteste üba die Berlina und ihre Tiere lieba schweijen.

Ich sare nur noch: "Vorsicht, Johnny schmeist mit Schmutz!" )*

Grüß ma die Rosinante

u.t.

*) Für Nichberlina: Johnny war mal n berühmta Jorilla im Tierjarten. Hat wirklich jelebt!
Don Quijote schrieb am 28.07.2011 um 20:13
@Uwe Theel
solange de selba een höchst problematischet Liebesleben nur uffwesen kannst, - soweit ik nachlesen konnte - sollteste üba die Berlina und ihre Tiere lieba schweijen.

Wieso, mein Liebesleben ist unproblematisch. Ich schreib' halt interessant.

Und in Deiner Muttersprache: I ben's et gwä', des war dr Wiglaf! I han blos gsait, wa'rer gmoint hot.
:-)

Grüß ma die Rosinante

Mach ich. Ist aber kein Pferd nicht, sondern 'ne olle XT600 - man geht ja mit der Zeit (hinterher).

saludos,
Dr.einf.Q.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 20:13
"Grüß ma die Rosinante"

Rosinant war ein Männchen!
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 00:35
@ Fahrenheit 451 am 28.07.2011 um 20:13

das habe ich bei Arte gefunden:

„Rocin“ ist das spanische Wort für Klepper, „ante“ bedeutet vorher: als Don Quichote beschloss, ein Ritter zu werden, erhob er auch sein Pferd zum Schlachtross, was er mit der Namensgebung zum Ausdruck bringen wollte. Außerdem schwingt in dem Namen Rocinante noch das "rocin andante" mit, also passend zum fahrenden Ritter das fahrende Ross. Erst in der deutschen Übersetzung wurde aus dem Hengst fälschlicherweise die Stute Rosinante.

das erklärt alles und Geschlechtspräferenzen standen im Augenblick nicht zur Debatte.

P.S.: Männliche Pferde nennt man übrigens Hengst oder Wallach, nicht Männchen.
Don Quijote schrieb am 29.07.2011 um 01:52
@Uwe Theel
„Rocin“ ist das spanische Wort für Klepper, „ante“ bedeutet vorher

Richtig, aber auch "vorangehend", und das ergibt die Doppelbedeutung "früher ein Klepper" - "nun allen Rössern vorangehend".

Über dessen Geschlecht ließ sich Cervantes m.W.n. nicht aus - war halt ein Gaul, ein Arbeitspferd. Wie mein Stahlroß auch.

Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:51
@Uwe Theel
...und dass Du, wenn Du Dich schon mit hier eingehenden Kommentaren beschäftigtest, Dich vielleicht mal mit meiner hamletinterpretation befasstest, so von Literaturwisenschaftler zu Literaturwissenschaftler, genderunabhängig?

Ach, ich bin doch kein Literaturwissenschaftler. Ich rede zwar - gelegentlich, eh nicht sonderlich oft - über Literatur, das wars dann aber schon. Und drittens sind die Hohenzollern Schwaben gewesen, das ganze Preußen also eh bloß eine schwäbische Provinz.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:53
@Uwe Theel
Und drittens sind die Hohenzollern Schwaben gewesen, das ganze Preußen also eh bloß eine schwäbische Provinz.

Pardong, da ist mir ein Satz in das falsche Posting gerutscht.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:58
@Uwe Theel
"Ja, durch den Zuzug der Schwaben."

Bist Du beim Geheimdienst? Meine Mutter kam aus Stuttgart.


Dazu braucht es keinen Geheimdienst, der Schwabe ist überall, wieso also nicht in Berlin? Außerdem jammern die Schwaben, die schon seit zwei Generationen in Berlin leben und sich also Berliner nennen, über die vielen Schwaben, die nach Berlin kommen. Und drittens sind die Hohenzollern Schwaben gewesen, das ganze Preußen also eh bloß eine schwäbische Provinz.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:59
@Don Quijote
" Ick wundere mir ja schon seit langem, wie et kommt, dat der Berliner sich überhaupt vermehrt."

Da biste nicht allein. Wiglaf Droste konstatierte ja schon 1995 anläßlich der "Panda-Peepshow", daß ...
...und dann begneisen sie ihre Ehemänner und Ehefrauen und denken: Hähähä, dir werd ich's heute mal wieder so richtig nicht besorgen, hähähä... Aber warum die Berliner lieber Tieren auflauern, um ihnen beim Ficken zuzukucken, als es selbst zu tun, das ahnt wohl nicht mal Oswald Bolle....
...dem Berliner seltsame Spaßvorlieben bei der Vermehrungspflicht im Wege stehen.


Wiglaf Droste hat 1996 eine weitere Beobachtung über das Balzverhalten des Berliners nachgeschoben:
www.theodor-rieh.de/heinrich/Berliner.pdf

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 04:02
@Don Quijote
Wieso, mein Liebesleben ist unproblematisch.

Das sagen sie alle.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 04:05
@Uwe Theel
P.S.: Männliche Pferde nennt man übrigens Hengst oder Wallach, nicht Männchen.

Wollen mal so sagen: Als Wallach ist das Pferd nicht mehr ganz so männlich.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.07.2011 um 10:34
@Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 00:35

"das erklärt alles und Geschlechtspräferenzen standen im Augenblick nicht zur Debatte."

Wie jetzt - sie standen nicht zur Debatte? Wenn ich sie zur Debatte gestellt habe, dann standen sie eben zur Debatte!

"Männliche Pferde nennt man übrigens Hengst oder Wallach, nicht Männchen."

Das ist schon okay. Ob Männchen oder Hengst - man kann wenigstens erkennen, worum es überhaupt geht. Ich habe aber während meiner Schulzeit erlebt, wie ein Schüler behauptete, dass das Pferd von Don Quijote Renaissance heißt... jetzt ohne Murks. Bzw. es war andersherum: Er wurde im Geschichtsunterricht gefragt, was Renaissance ist, und dann meinte er, es sei das Pferd von Don Quijote. War echt krasse Sache... ich habe mich vom Lachen fast unter den Tisch geschmissen.
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 12:00
@
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 04:05

Wollen mal so sagen: Als Wallach ist das Pferd nicht mehr ganz so männlich.

Unter Pferden scheint es zu reichen: Der Hollsteiner Wallach, auf dem ich seit 8 Jahren reite, ist unangefochtener Chef in der Herde aus vornehmlich Stuten vor der Leitstute, die sehr an ihm hängt: Sie will immer nicht, dass ich Gaston zum reiten aus der Koppel führe!
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 13:14
@ Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:51

Ach, ich bin doch kein Literaturwissenschaftler.

Dann mach`s halt als Psycholog´!

Wer sich zu Wiglaf Droste, dem Koch und Satiriker, einem !961!!! im ausländischen Herford/Westfalen geboren und aufgewachsen, erst seit 1983 in Berlin lebend, fachfremd äußert, sollte auch erklären können, warum des Dichters Shakespeare Hamlet nicht "blöd", ein "blöder Mann ist".

Zur Not kannst Du mir ja auch einfach vorbehaltlos recht geben. (Hoab i die jetz?)

LG
ut
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 13:23
²@ Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 03:53

Und drittens sind die Hohenzollern Schwaben gewesen, das ganze Preußen also eh bloß eine schwäbische Provinz.

Demnach wäre das Vereinigte Königreich irgendwie Provinz von Hessen über die Linie Battenberg in Einheit mit dem Kurfürstentum Hannover - alles Preussen (Staat) übrigens.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.07.2011 um 13:24
"(Hoab i die jetz?)"

Das wird durch eine demokratische Abstimmung entschieden!
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 13:56
@Uwe Theel
Wer sich zu Wiglaf Droste, dem Koch und Satiriker, einem !961!!! im ausländischen Herford/Westfalen geboren und aufgewachsen, erst seit 1983 in Berlin lebend, fachfremd äußert, sollte auch erklären können, warum des Dichters Shakespeare Hamlet nicht "blöd", ein "blöder Mann ist".

Ich hab jetzt den "Hamlet" schon dreimal gelesen und immer noch nicht wirklich kapiert, wie die Story eigentlich läuft. Ich bin bei der Lektüre immer nur in der jeweiligen Szene, während sich mir der Gesamtzusammenhang entzieht.

Zur Not kannst Du mir ja auch einfach vorbehaltlos recht geben. (Hoab i die jetz?)

Ja, gut, sollst recht haben. Wer recht hat zahlt a Maß.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 13:58
@Uwe Theel
"Und drittens sind die Hohenzollern Schwaben gewesen, das ganze Preußen also eh bloß eine schwäbische Provinz. "

Demnach wäre das Vereinigte Königreich irgendwie Provinz von Hessen über die Linie Battenberg in Einheit mit dem Kurfürstentum Hannover - alles Preussen (Staat) übrigens.


Sowieso. Die auf der Insel können nicht ohne Grund genausowenig Hochdeutsch wie die Schwaben.
Was ich den Briten immer nachtragen werde ist, daß die Queen Victoria ihrem Enkel Wilhelm nicht rechtzeitig den Arsch versohlt hat.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 13:59
@Fahrenheit 451
Das wird durch eine demokratische Abstimmung entschieden!

Nix gibt’s. In diesem Blog herrscht Anarchie, ich bin der von Wem-auch-immer gesalbte Ober-Anarch, also entscheide ich, was zu tun ist.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.07.2011 um 14:08
Na wenn es sein soll... aber nicht vergessen: Du musst dann auch RICHTIGE Entscheidungen treffen, d.h. solche, die MIR passen!
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 16:16
@Fahrenheit 451
Na wenn es sein soll... aber nicht vergessen: Du musst dann auch RICHTIGE Entscheidungen treffen, d.h. solche, die MIR passen!

Sowieso. Sie werden dir schon passen, weil sonst wirst du schon sehen, was du davon hast.

Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 16:56
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 13:56

Wer recht hat zahlt a Maß.

Ich hoffe es mundet:



Für alle Fälle, a second serving:

upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/59/Drink_augustiner_beergarden.jpg
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 18:00
@Uwe Theel
Wer recht hat zahlt a Maß.

Ich hoffe es mundet:


Zu wirrtüll, viel zu wirrtüll. Die wahre Freiheit ist erst erreicht, wenn's dieses gibt:


Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 22:20
@ Wolfram Heinrich am 29.07.2011 um 18:00

Sollte ich einmal in die Nähe von Alderspach kommen, laß´ich Dich`s vorher wissen und bring´ einen Flasche reellen Bergsträßer Wein mit.

LG

Uwe
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 22:35
@Uwe Theel
Sollte ich einmal in die Nähe von Alderspach kommen, laß´ich Dich`s vorher wissen und bring´ einen Flasche reellen Bergsträßer Wein mit.

Wenn du es rechtzeitig ankündigst, besorge ich Regensburger Landwein (kein Witz).
www.weinbau-regensburg.de/index.asp
www.regensburgerlandwein.de/weinbau_bei_w_rth_an_der_donau

Ciao
Wolfram
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 22:48
@ Wolfram Heinrich am 29.07.2011 um 22:35

Ist eingetragen im Goldenen Buch der rellen Pläne.

uwe
Don Quijote schrieb am 30.07.2011 um 11:14
@Wolfram Heinrich
Wenn du es rechtzeitig ankündigst, besorge ich Regensburger Landwein (kein Witz).

Ich könnt' das Sortiment vervollständigen mit einem Tropfen aus dem Zentrum des hiesigen Essig-Anbaugebiets.

Nicht umsonst heißt die Stadt, die ich bewohne, Esslingen - und da ist auch Hengstenberg angesiedelt.

Dr.einf.Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 30.07.2011 um 23:27
@Don Quijote
Ich könnt' das Sortiment vervollständigen mit einem Tropfen aus dem Zentrum des hiesigen Essig-Anbaugebiets.

Daß mir das aber keine Wein- und Essigorgie wird.

Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 28.07.2011 um 18:21
Hallo Wolfram,

da stellt sich doch sofort die Frage, ob der Anzeiger das Empfinden eines verständigen Durchschnittsmenschen aufweist, oder ob er sich gar durch die bloße Tatsache schon gestört fühlte, daß es sich um Geräusche aus Lustgewinn handelte.

Ich kenne das, es gibt Lebenssituationen, in denen man sich auch bei leisesten Geräuschen, die einer derartigen Quelle entspringen könnten, gerne unter dem Kopfkissen vergräbt.

Der Artikel erwähnt auch nicht, ob die Beamten ein Schallmeßgerät dabei hatten und wenn ja, ob auch ordnungsgemäß gemessen wurde (wie laut war sie denn? fragt sich das interessierte Publikum. - Jeder ertappte Alkofahrer kriegt sein Promill publiziert, aber hier...)

Letzteres könnte aber irrelevant bleiben, da es m.W.n. noch keinen Grenzwert für nächtliche Lustschreie gibt. Da fehlt also noch was in der deutschen Normierungslandschaft.

Man sollte sich seitens der Stadtverwaltungen - nach erfolgter Etablierung der Norm - auch überlegen, ob man nicht etwa Ordnungsämter Meßgeräte bereitzustellen anweisen könnte, die sich um das Wohl des Quartierfriedens besorgte Bürger dann zum Pegelvögeln ausleihen können.

saludos,
Dr.einf.Q.

PS: was in Deinem Beitrag (nicht nur diesem) nach harmlosen Fußnoten-Links aussieht, ist in Wahrheit eine Aufforderung zum Fremdbloggen. Was ist Deine wahre Agenda? Ich wollte eigentlich nur diese Frage stellen, fand es aber passend, einen Aspekt unterzubelichten, der hier noch nicht verstöhnt wurde...
Wolfram Heinrich schrieb am 28.07.2011 um 18:47
@Don Quijote
da stellt sich doch sofort die Frage, ob der Anzeiger das Empfinden eines verständigen Durchschnittsmenschen aufweist, oder ob er sich gar durch die bloße Tatsache schon gestört fühlte, daß es sich um Geräusche aus Lustgewinn handelte.

Pessimistisch, wie ich bin, vermute ich letzteres. Wenn Erwin die Hilde nicht vögelt sondern sie ersticht und Hilde ihren Todesschrei in die Nacht orgelt, dann dauert es bestimmt länger, bis die Polizei alarmiert wird.
SIE Heinz-Rüdiger, hast du diesen Schrei gehört?
ER Wahrscheinlich ersticht der Erwin wieder eine. Jetzt schlaf weiter.

Ich kenne das, es gibt Lebenssituationen, in denen man sich auch bei leisesten Geräuschen, die einer derartigen Quelle entspringen könnten, gerne unter dem Kopfkissen vergräbt.

So ist das. Wenn es mich etwa am Rücken juckt und ich mich kratze, dann gebe ich Geräusche von mir, die sie im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht senden würden. Wobei ich allerdings in einer privilegierten Situation bin, dergestalt daß mein nächster Nachbar 100 m entfernt ist, durch Büsche und Bäume zusätzlich akustisch von mir separiert.

Letzteres könnte aber irrelevant bleiben, da es m.W.n. noch keinen Grenzwert für nächtliche Lustschreie gibt. Da fehlt also noch was in der deutschen Normierungslandschaft.

Da sprichst du eines der drängendsten Probleme unserer Zeit an. Ob man das Problem nicht durch einen Burka-Zwang beim Geschlechtsverkehr lösen könnte? Hier wäre die Wissenschaft gefordert, ich habe keine Erfahrungswerte, wie eine Burka den Geräuschpegel dämpft, glaube dennoch fest daran, daß die Burka doch irgendeinen Sinn haben muß.

Man sollte sich seitens der Stadtverwaltungen - nach erfolgter Etablierung der Norm - auch überlegen, ob man nicht etwa Ordnungsämter Meßgeräte bereitzustellen anweisen könnte, die sich um das Wohl des Quartierfriedens besorgte Bürger dann zum Pegelvögeln ausleihen können.

Genau. Und wenn man dann trotzdem angezeigt wird, kann man im Rahmen einer Referenzvögelei auf dem Polizeirevier nachweisen, daß der zulässige Grenzwert nicht überschritten worden sein kann. Die Polizisten auf dem Revier würden eine solche Regelung wahrscheinlich begrüßen.

PS: was in Deinem Beitrag (nicht nur diesem) nach harmlosen Fußnoten-Links aussieht, ist in Wahrheit eine Aufforderung zum Fremdbloggen.

Es ist ein Beleg. Das von mir zitierte Zitat wird durch entsprechenden Link belegt. Oder heiß ich etwa Guttenberg?

Ciao
Wolfram
Don Quijote schrieb am 29.07.2011 um 02:19
@Wolfram Heinrich
Ob man das Problem nicht durch einen Burka-Zwang beim Geschlechtsverkehr lösen könnte?

Nein. Ohne Kopftuchpflicht für Polizisten kriegste das nie durchgesetzt.
Außerdem: gibt es Burkas für zwei?

saludos,
Dr.einf.Q.
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 04:04
@Don Quijote
"Ob man das Problem nicht durch einen Burka-Zwang beim Geschlechtsverkehr lösen könnte?"

Nein. Ohne Kopftuchpflicht für Polizisten kriegste das nie durchgesetzt.


Dann sollten wir die Kopftuchpflicht schleunigst einführen.

Außerdem: gibt es Burkas für zwei?

Nein, aber es wäre eine erfolgversprechende Geschäftsidee.

Ciao
Wolfram
Fräuleinchen schrieb am 28.07.2011 um 19:53
Liebe ...äh, wie sacht man hier eigentlich? ...ach passt gerade zum Thema:

Liebe Nachbarn,

vielen Dank für meine ersten Kommentare zu meinem ersten Kommentar! Ick bin ja janz neu hier, fühle mich aber fast gleich wie zu Hause.

Aber ick frag mir die janze Zeit, wie die det mit dem stundenlangen Schreien machen. Also Schreien is in Ordnung, aber so ewich lange, so laut? Also auch laut is in Ordnung, sehr laut ooch - aber so lange, dass da noch die Polizei et schafft, da zu sein, bevor die fertich sind? Ick gloobe deshalb kanns det in Berlin nich jeben, so schnell kommen die Bullen doch nich, is doch keen Notfall! ;)

Ich höre auch wieder mit dem Berlinern auf, aber dieses Thema ist so albern... Außerdem nervt die Rechtschreibprüfung ;)

Gruß
vom Fräuleinchen
Wolfram Heinrich schrieb am 29.07.2011 um 04:02
@Fräuleinchen
Aber ick frag mir die janze Zeit, wie die det mit dem stundenlangen Schreien machen. Also Schreien is in Ordnung, aber so ewich lange, so laut? Also auch laut is in Ordnung, sehr laut ooch - aber so lange, dass da noch die Polizei et schafft, da zu sein, bevor die fertich sind? Ick gloobe deshalb kanns det in Berlin nich jeben, so schnell kommen die Bullen doch nich, is doch keen Notfall! ;)

Also hömma, Frolleinchen, die Sache ist so: Erstens ist der Bayer bedächtiger als der Berliner - nich so fix, wa - und zweitens ist die Bayerische Polizei fixer als die Berliner.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.07.2011 um 20:25
da les' ich die kommentare und bekomm' glatt einen schreikrampf, dass die nachbarin an die wand bummert.

keine tschantse für ringelnatz:

Genau besehn

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Daß einem graut.
glaubdir schrieb am 29.07.2011 um 00:36
@zusammen, ich versuch mal meine gedanken zur unnätigen feminismusdiskussion in kurze worte zu fassen. rasier mir die beine und hab mich lieb. ;-)
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 00:26
hm, also mein Fazit ist: Männer mit Haaren in der Nase und auf der Schulter stöhnen am lautesten...
poor on ruhr schrieb am 02.08.2011 um 21:10
Das soll vorkommen. Einen Walkmann kaufen oder Ohrenstöpsel. ;)
Wolfram Heinrich
Der Franze hat gsagt, der Xaver wenn das noch hätt erleben können, sagt er, der hätt sich totgelacht.
Ort:
Aldersbach
Mitglied seit:
2 Jahre 44 Wochen
Zuletzt aktiv:
02.06.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 437
Kommentare: 8728
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
06:34
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:33
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:28
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:24
davidjordan hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:21
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Foster Wallace Das hier ist Wasser Kiepenheuer & Witsch 2012

64 Seiten. Kartoniert.

4,99
 
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Die grüne Guerilla

Ausgabe 22/2012
31.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG