wwalkie

Blog von wwalkie

Blogbeiträge

07.03.2010 | 14:57 wwalkie

Von der ZEIT lernen, heißt ...

Große Klasse der Kulturteil des FREITAG diese Woche! Die Aktualisierung des deutsch-griechischen Verhältnisses aus der Geschichte heraus durch Jessen - kenntnisreich! Das Interview mit Grass - interessant! Noch interessanter der Abdruck des Berichts... >> mehr
06.03.2010 | 14:37 wwalkie

Fraktale in der Bildungslandschaft

  Dem  Schulkritiker Siegfried Bernfeld, der 1925 in Sisyphos den Prototyp des Erziehers und Lehrers entdeckte, verdanken wir auch die Figur des fiktiven Unterrichtsministers Machiavell. In einer Rede vor Hofräten lässt er diesen zum ... >> mehr
28.02.2010 | 09:52 wwalkie

Wer nicht arbeitet, soll auch gut essen! Das "Recht auf Faulheit".

  Es ist hart. "Im Schweiße unseres Angesichts" müssen wir Sündige unser Brot verdienen. Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß, damit das Werk den Meister loben kann. Und Goethe findet gar, dass dieser Schweiß "sau... >> mehr
12.02.2010 | 13:32 wwalkie

Wenn wir mit der Mine kuscheln...

  Wir gehen harten Zeiten entgegen und sollten uns warm anziehen, sehr warm. Vor einigen Monaten berichtete meine hassgeliebte Regionalzeitung von einer "lebensechten" Amokübung für Lehrer an Problemschulen. Rauch auf den Fluren, verrammelte T&... >> mehr
02.02.2010 | 16:43 wwalkie

Die großen Erzählungen des Beat Wyss. Eine Besprechung.

  Ars longa vita brevis. Auf diesen Gedanken muss man wohl kommen, wenn man - wie der Schweizer Kunsthistoriker Beat Wyss die Sechzig erreicht hat. Jedenfalls kam er "in Weißweinlaune", wie er im Nachwort schreibt, auf die Idee eines Essays mi... >> mehr
>> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Zurücktreten

16.03.2010 | 10:49 katharina
portrait
16.03.2010 | 11:18 Streifzug
Man kann es auch anders sehen, wie die Drogenszene hinterm Bahnhof. Die hat man dort im Blick, unter Kontrolle und kann sie eindeutig zuordnen. Wenn man sie zerschlägt, verstreut sie sich über die gan...
portrait
16.03.2010 | 13:48 wwalkie
Chère Katharina, Ich will nicht "schulmeistern", aber: Marat wurde von zarter, jedoch heimtückischer Frauenhand erdolcht - und das noch im Bade, wie das Wahnsinnsbild von David beweist. Marat ward damit zum Märtyrer der Freiheit - und die Sansculottinnen schworen, dem Vaterland viele kleine Marats zu schenken. Was beweist, dass auch ein nachahmender frauen(ge)rechtlicher Papazid den Kirchenbrauch nur stabilisieren würde.
Kommentar zu

Von der ZEIT lernen, heißt ...

07.03.2010 | 14:57 wwalkie
portrait
07.03.2010 | 19:49 wwalkie
Ich gehe, um die old speech zu verwenden, vom Gebrauchswert für den Konsumenten aus - in dem Fall für einen Leser wie mich (von denen es vermutlich mehr gibt, als die FREITAG-Macher glauben). Und da kommt mir der "alternde Elefant ZEIT" einfach sportiver, intelligenter und ja, jünger vor. Ich beziehe mich "nur" auf den Feuilletonteil - und der war in der letzten Ausgabe einfach GUT. Gut in dem Sinne, dass er mich als Konsument anregte,die Hellenendebatte in der Paulskirche nachzulesen, die Rolle der Literatur in der DDR zu überdenken, eine Verunsicherung in Bezug auf Thomas Mann abzulegen und doch noch den neuen Kurzroman von Roth zu erwerben. Das ist viel. Und das gibt mir der FREITAG eben nicht - obwohl mir die Autoren ohne Zweifel politisch näher stehen als die der ZEIT (Assheuer inklusive, dem ich heute noch das Bloch-Abwatschen zu dessen Hoffnungsjubiläum "nachtrage", dessen Manntext aber simply perfekt ist). Und da ich in unserer ach so individualisierten Gesellschaft gelernt habe, dass meine "Konsumbedürfnisse" von vielen anderen geteilt werden, wünsche ich mir ähnliche Qualitäten im mir viel sympathischeren FREITAG (trotz all dem Be- und Erkannten). Ich sehe jedoch, wie die "Macher" des FREITAG den alten Fehler vieler Pädagogen begehen: den Leser/Lerner da abholen zu wollen, wo diese sich befinden. Dort bleiben dann in der Regel beide, der Abgeholte und der Abholende. "Fair", besser ehrlich und vielleicht hilfreich erscheint es mir, die übrigens auch nur manchmal auffackelnden Stärken der übermächtigen Konkurrenz zu zeigen: konkret: locker und antizyklisch die Themen Hellenophilie, Thomas Mann, Philip Roth, Grass statt: fast ausschließlich(!) Missbrauch in katholischen Internaten, Westerwelle,Gender gestern heute und morgen,Sexindustrie, Zukunft der Medien (bitte sinngemäß ergänzen).
portrait
28.02.2010 | 14:50 wwalkie
Sie beschreiben in der Tat den point crucial. Die übergroße Mehrheit der Menschen fällt - auch aufgrund der arbeitsreligiösen Prägung - ins Nichts. Die individuelle Befreiung von der Mühsal wird viel zu oft als eine Art Sünde erlebt, für die man büßen muss. Und Strafende gibt es zuhauf.Tritt jemand anders auf, und sei es nur jener Talkschowdarsteller Dübel (den Namen muss jemand erfunden haben), wird er wie eine Kirmesattraktion angestaunt. Das Nichts entsteht auch, weil man bisher außer Arbeit nichts kannte - die kulturindustriellen Freizeitübungen sind tendenziell arbeitsförmige Ergänzungen zur abstrakten Arbeit. Wenn ich Sie richtig verstehe, C. Gibson, möchten Sie den (t)ollen Lafargue im 19. Jahrhundert lassen. Im Falle einer starken Reduktion der Arbeit sehen Sie Menschenmassen durch Nichtstun in Depression verfallen.Historisch ein sehr konservatives Argument. Also: Arbeit, Arbeit, Arbeit als Therapie, so verdinglicht und simulierend sie auch sei, so sinnlos und leer, so abstrakt und inhuman? Das können Sie nicht wollen.
portrait
27.02.2010 | 15:33 Red Bavarian
Die Aktion hat mich an die Grünen der 80er-Jahre erinnert. Ich kann mir gut denken, dass auch der Grüne Christian Ströbele daran gedacht hat. Ich finde, dass es heutzutage notwendig ist, dass ein Nein...
portrait
27.02.2010 | 16:30 wwalkie
So ist es. Allerdings ist die Linke in permanenter Gefahr, Opfer des so genannten Realitätsprinzips zu werden. Die "Sachzwänge", die "Verantwortungsethik", die "Politikfähigkeit", die Angst vor dem "Ideologischen" und die damit verbundene Phantasieunfähigkeit nisten sich schnell und konfortabel auch in "linken" Köpfen ein. Wie froh war die SPD-Führung 1914, als sie der Kaiser endlich als "Deutsche" anerkannte! Über die Grünen schweigen wir lieber. Zum Anlass: Im Bundestag hat man dem gängigen Verständnis zufolge plakative Reden, aber nicht Plakate zu halten. Man darf lügen, verhöhnen, beleidigen, rufmorden, man darf auch todbringende Kriegseinsätze beschließen, aber Plakate mit den Namen von Kriegsopfern hochhalten - und dann auch noch kollektiv! Quel scandale! Quelle canaille!
>> mehr

Politikarena

Antworten

Woche 32/2009 Am 05.08.2009 | 10:43 fragte Janusz

Kann Steinmeier das Ruder noch herumreißen?

wwalkie 06.08.2009 | 17:59

Die Frage ist lustig. Steinmeier als Steuermann. Hat 'was! Steinmeier wirkt ja wie ein hanseatischer Käpt'n. Fehlt Schmidts Heinrich-Mütze. Dass sie fehlt, sagt alles. Was für ein Boot steuert der Käpt'n ? Glaubt er , den alten Tanker SPD zu lenken? Dabei ist es das Floß der Medusa! Echt ragisch.Und Ruder 'rumreißen auf dem Fluss des No-Return. Wunderbarer Film mit Monroe in roter Robe. Stony and Miss Merkel auf einem Floß durch den Canyon der Krise! Von überall drohen die Gefahren.Indianer vom Stamme der Linken. Heuschrecken. Westerwellen. Doch vor dem Katarakt reißt Stony das Steuer 'rum. Uff! Gerettet!

Und in Wirklichkeit dümpelt Stony's Boot neben dem der christlichen Seefahrt auf dem Mainstream. Da wird nix 'rumgerissen!

wwalkie 04.07.2009 | 20:08

Merkwürdige Frage.Als ob die Menschen die "freie Wahl" hätten, "Opfer" zu bringen, damit der große Gott KRISIS eventuell den leidenden Menschen wohl gestimmt wird. Als ob wir gesündigt hätten und nun Buße tun müssen. "Oh, ich habe gesündigt, ich habe mir ein Leben auf der Höhe der Zeit erlaubt! Dafür werde ich mindestens ein Lamm opfern!"

Aber "Opfer" muss sein! Also opfern wir nicht die Verhältnisse, an denen es nicht liegen darf, sondern ... ja wen denn nun? Die Armen? Das ist schlecht, denn die müssen konsumieren, auch wenn's schwer fällt. Die Mittelschichten? Auch schlecht für den Konsum, aber schon gerechter. Die Reichen? Besser, weil gerechter. Ändert nur nichts!

Aber würde uns gut tun! Äh, wie gesagt, eine merkwürdige Frage.

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

wwalkie 20.06.2009 | 14:17

Welche LINKSpartei? Etwa die LinksPARTEI?

>> mehr
wwalkie
unterrichtet Geschichte
Ort:
wetter
Mitglied seit:
1 Jahr 1 Woche
Zuletzt aktiv:
16.03.2010
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 44
Kommentare: 79
Logbuch
13:51
Wir begrüßen moderat als neues Community-Mitglied
13:50
Hexogen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:50
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:50
mh hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:50
Steffen Kraft hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Fussballarena/Wahlkampfarena (community)
MIssbrauchsdebatte

portlet_missbrauch.png

Aktuelle Ausgabe bestellen
Freiwillige vor!

Ausgabe 11/10
18.03.2010

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 2.90 €

>> bestellen

probeabo260x120.jpg

Buch der Woche

10bdw.png

WKA_Powerradio

WKA_portlet_powerradio.png

Freitag unterstuetzt

portlet_polit_camp01.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG