Zeitwechslerin

Blog von Zeitwechslerin

Blogbeiträge

18.04.2012 | 08:29 Zeitwechslerin

Wunschliste

Am Samstag wird geredet. Ich kann leider nicht in Berlin sein. Aber ein paar Inputs  möcht ich gern einbringen:  Es gibt irgendwelche logistischen Schwierigkeiten bei der Verteilung der Druckausgabe, die Kioskverkäuferin erz... >> mehr
13.04.2012 | 23:36 Zeitwechslerin

Augstein und Blome

  Zur Frauen-WM: Das nenn ich zwei Macho-Titanen in Höchstform. Blome, der es für nötig hält der Welt mehrfach mitzuteilen, dass Frauen langsamer laufen als Männer (NEIN, ehrlich?!) und Augstein, der  - Gnade  – d... >> mehr
11.04.2012 | 11:43 Zeitwechslerin

Zwischen Psychologie und Gesetz: Breiviks Schuld

  Am 22. Juli 2011 zündete Anders Behring Breivik eine Bombe im Osloer Regierungsviertel und metzelte anschließend auf der Insel Utoya 69 Jugendliche eines sozialdemokratischen Sommercamps nieder. Er tat dies, um den Staat vor dem „Masse... >> mehr
10.04.2012 | 14:26 Zeitwechslerin

Ostereier und ein neues Entwicklungs-Stressyndrom

  Jetzt sind sie wieder weg . Und ich hab meinen Schreibtisch wieder. Der war die letzten Tage von provisorischen Schlafgelegenheiten eng umsäumt. Sie kamen mit einem Sack voll Ostereier, vorsichtshalber, falls ich nicht genügend gekauft hä... >> mehr
31.03.2012 | 09:55 Zeitwechslerin

Vom Umgang mit Feedback

"Du doof" "Selber doof" "Du noch vielmehr doof" "Immer zweimal mehr wie du." Dieser hinreißende Dialog zeigt zwar, dass die zwei Gesprächspartner eine gemeinsame Ebene in der Kommunikation gefunden haben und alle Vorteile des Miteinanders e... >> mehr
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Kommentare

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05.05.2012 | 15:31 Zeitwechslerin
Für die FDP spricht das kompetent besetzte Justizministerium, dafür spricht, dass sie doch in einigen wichtigen Entscheidungen eine geradlinige Haltung gezeigt haben (als einzige mit der Linken nein zum Kampfeinsatz in Libyen, nur dass Westerwelle allein die bigotte Dresche dafür einstecken musste der ganzen Dreh-mein-Fähnchen-nach-der Stimmung-Parteien, die immer gegen Krieg sind, es sei denn man hat die Möglichkeit in einen zu ziehen). Die FDP war gegen Schleckerrettung und gegen Kinderpornographie-Sperren, auch wenn sie dann als unsozial diffamiert werden, obwohl alle wissen, dass die Maßnahmen quatsch sind und nur auf momentanen Stimmungsfang gehen. Mir gefällt vieles nicht, was die FDP macht. Aber ich will mir Deutschland ohne sie nicht vorstellen. Wir wären schon längst ein Überwachungsstaat (seit Jahrzehnten tobt der Kampf um die Datenspeicherung und die FDP hält stand) wir wären ein Staat, der immer diejenige Firma rettet, deren Inhaber am Cleversten in Konkurs gehen, ein Staat, der die Wirtschaft subventioniert und die Bürger aussaugt, anstatt von der Wirtschaft zu leben. Sicher, ich wäre für mehr Sozialleistungen, mir drehts den Magen um, wenn ich bedenke wie die FDP "Chancengleichheit" definiert... an dem Punkt wäre ich dann direkt bei der Linken... die FDP für die rechtsstaatlichen und wirtschaftlichen Grundlagen... die Linken fürs Verteilen des Erwirtschafteten :-) So sähe meine Idealpartei aus ^^
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Jenseits des Piraten-Hypes

05.05.2012 | 13:16 Robert Zion
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05.05.2012 | 14:07 Zeitwechslerin
Ich hab mit den Piraten nicht das Problem, dass sie sich noch sammeln müssen. Das täte manchem gut und wieso sollen sie den Welpenschutz, den sie genießen, nicht nutzen. Sehr viel besser als sich für den Politbetrieb realer zu präsentieren als sie sind, ist das. Aber womit ich ein arges Problem hab, ist dass ihr Kernanliegen Bürgerrechte und Freiheit im Netz von Leutheusser-Schnarrenberger in Perfektion vertreten wird. Ohne Gewelpe. Besser als sie kann mans nicht machen. Das ist vermutlich der einzige Punkt in der Politik, bei dem weder bei den Werten noch bei der Durchsetzung ein Wünschlein offen bleibt. Sicher, die Leute neigen dazu, Dinge Scheiße zu finden oder zu ignorieren, weil sie jemand von der FDP macht (mir gehts andersrum, ich bewerte die Parteien nach den Dingen). Aber selbst wenn man die hippe Voreingenommenheit die FDP betreffend abzieht, krieg ich den Verdacht nicht los, dass Leute die für die Piraten sind, sich das erste mal überhaupt mit Politik beschäftigen - also abgesehen von der Erkenntnis, dass alles was bis jetzt war, scheiße ist, insofern muss, egal was man macht, alles neue besser sein. Nur: da werden sich sich just bei ihrem (einzigen elaborierten) Thema sehr schwer tun. Besser als Leutheusser-Schnarrenberger kann mans eben nicht machen. Haben die das nicht mitgekriegt... Freiheit im Netz... wie sich L-S durchgesetzt hat gegen Koalitionspartner und Volksturm, ob bei den Sperren oder der Datensammlung? Da ist kein neuer Ansatz von den Piraten, aber sie tröten es raus als hätten sie es erfunden. man wird ja genötigt bei ACTA-Demonstrationen mitzulaufen (weil das toll ist)... alle maschieren begeistert... ich denk mir: wenn ich mir um etwas KEINE Sorgen in Deutschland machen muss, dann ob Leutheusser-Schnarrenberger standhält. Just beim einzigen ausgearbeiteten Piratenthema, für Netzfreiheit und Bürgerrechte ist in Deutschland bestens gesorgt. Und zwar völlig in dem (radikal-vernünftigen) Sinn der Piraten. Schnallen die das nicht?
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05.05.2012 | 08:28 Zeitwechslerin
Find ich nicht, dass sich Augstein verrennt. Zumindest ist es wichtig, den Ansatz zu vertreten. Sport IST Politik, man muss ihn nicht erst dazu machen. Es geht ja nun nicht um Zeitwechslerinchen (m...
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05.05.2012 | 12:08 Zeitwechslerin
Wegen Strauß und Schröder: Bei Strauß hieß das eben noch korrupt und nicht wie ab Schröder wirtschaftskompetent.
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05.05.2012 | 08:28 Zeitwechslerin
Find ich nicht, dass sich Augstein verrennt. Zumindest ist es wichtig, den Ansatz zu vertreten. Sport IST Politik, man muss ihn nicht erst dazu machen. Es geht ja nun nicht um Zeitwechslerinchen (m...
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05.05.2012 | 12:00 Zeitwechslerin
Was geht denn da? Finden Sie es richtig, wenn sich Vettel in Bahrain hinstellt und auf die Menschenrechtsverhältnisse angesprochen verkündet, ein Sportler denke nur an die sportlichen Herausforderungen für den Sieg? Solche Großereignisse als "nur Sport" mit so einem unschuldigen bewegungsfreudigen Beiklang zu kategorisieren ist doch heuchlerisch. Da gehts um Geld. Und wo es um Geld geht, muss es auch um Politik gehen.
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Nicht zum Studieren geboren

Alltag | 02.05.2012 | 16:50 Katrin Rönicke
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05.05.2012 | 11:11 Zeitwechslerin
Der Titel ist ein Zitat von Katia Saalfrank. Als ich es hörte (in einer Talkrunde, glaub ich) dachte ich mir: "Ja Mädchen, in Pädagogik vor 20 Jahren, da mag das gegangen sein." Das im Hier und Heute zu postulieren ohne auf den spezifischen Studiengang und- ort Bezug zu nehmen, find ich unverantwortlich. 2/3 aller Studienabbrecher sind Frauen mit Kind (ist die letzte Zahl, die ich gehört hab, kanns im Moment leider nicht überprüfen, ob sie so noch stimmt, weil mein Internet im Schleichmodus ist - alles dauert ewig). Und so schwer es auch im Job sein kann, ein Kind zu haben, alles besser als den Abschluss riskieren. In Studiengängen, in denen 60 Wochenstuden offiziell erwartet werden (plus Verwaltungsaufwand und Organisation), wie es in vielen Bachelorstudiengängen üblich ist, schafft es kaum eine mit Kind. Nur ganz wenige kommen den Umständen zum Trotz dann doch noch durch, mit Betreuungshilfe und Geld und unter Inkaufnahme längerer Studienzeiten und schlechterer Noten. Als die Supernanny mit Kind studierte, vor 20 Jahren hab ich das auch gemacht, nicht in Pädagogik, sondern in Jura. Und obwohl mir das Fach sehr leicht gefallen ist, musste ich mir als einzige Studierende mit Kind von 1200 Jurastudierenden Bemerkungen anhören, die mich heute noch erschüttern. Okay, es war vor 20 Jahren, es war in Bayern. Aber ich hatte es leicht und ohne viel Aufwand gute Noten und trotzdem durfte ich oft hören, tja mit Kind haben Sie eben in Jura nichts verloren, da müssen sie eben Pädagogik stuideren. Und ich sehs jetzt bei den Bachelor/Masterpsychologiestudierenden mit Kind: Die hören die gleichen Sprüche von männlichen Professoren, ja wenn sie ein Kind haben, gehen sie heim und hüten es (selbst wenn es lediglich um formale Banalitäten geht, wie einem anderen Seminar zugeordnet zu werden, das nicht bis acht Uhr abends stattfindet). Die Jetzigen habens auch nicht leichter, zumindest nicht in sogenannten Elitestudiengängen. Es wird bei ausländischen Studierenden noch mehr auf Fairness geachtet (Sprachanforderungen in Prüfungen usw.) als bei Frauen mit Kindern. An der Uni herrscht Wettbewerb, da gibt es keine soziale Absicherung. Schön wenn man bei Ihnen eine Hausarbeit verschieben kann. Woanders bekommen Studierende den Seminarschein nicht, wenn sie mehr als einmal gefehlt haben, egal ob Kind krank und mit Attest. Die Zustände sind um einiges rauer als im Arbeitsleben. Ich geb zu, meine Zeit mit Studium und Kleinkind war sehr schön. Aber was für ein Risiko. Ich hatte auch ein Stipendium in Höhe von 800 DM, von denen ich 200 für eine Putzfrau ausgegeben hab, ich hatte einen kostenlosen Platz im Unikindergarten (einen von zwölf für die gesamte Uni!), ich hatte einen Mann, der mich unterstützt hat und ein Kind, das nie krank war, dafür immer fröhlich. Ich hatte Glück mit dem Fach, in dem ich mir alles merken konnte, was ich einmal gehört hab. Und trotzdem war ich oft am Rand, weil ich zum Beispiel nicht wusste, wohin mit dem Kind, wenn ich drei Monate Praktikum machen muss (in den Semesterferien, in denen der Kindergarten zu hatte). Ich würde es auf keinen Fall empfehlen. Man hängt selbst mit vielen Vorteilen so am seidenen Faden der Anforderungen, aber die ganze eigene Leistung wird durch das Studium abgemessen. Lieber dem Arbeitgeber mit Kindfehlzeiten auf die Nerven gehen, wenn man die Qualifikation hat.
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Zeitwechslerin
Und ja.
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Kommentare: 167
Logbuch
07:08
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:06
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:59
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:52
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:48
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Foster Wallace Das hier ist Wasser Kiepenheuer & Witsch 2012

64 Seiten. Kartoniert.

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David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte >> mehr
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wir müssen reden

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