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Blog von zelotti

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Kommentar zu

Potemkinscher Rückzug

Politik | 11.03.2010 | 16:00 Jürgen Rose
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11.03.2010 | 18:53 zelotti
Man hätte es sich auch einfacher machen können und nach dem Irak den Iran überfallen können und sich zurückziehen. Das wäre konsequenter gewesen. Es ist einfach Unsinn die eigenen Truppen über Jahre als Besatzungsarmee in einem Lande zu binden.
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Ideologischer Super-Gau

Kultur | 09.03.2010 | 16:56 Jörg Augsburg
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10.03.2010 | 13:39 zelotti
Es ist illusorisch die Probleme der Welt durch Popkonzerte zu lösen. Wer das nämlich will, der muss ggf. auch Waffen liefern und sich in eine Grauzone bewegen. Am besten sollte man immer schön vor der eigenen Haustür kehren.
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08.03.2010 | 22:33 fidelche
@ Columbus Sie schreiben am 08.03.2010 um 17:15: „[] Nennen Sie doch einmal Ross und Reiter! Wer ist denn für Sie heute ein linker Antisemit oder Antizionist? Die Namen bitte, und nicht allgemeines...
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09.03.2010 | 02:26 zelotti
„Ich sehe nichts Chinesisches in der Leugnung der Existenz von Gaskammern oder selbst in der Leugnung des Holocaust” „Ich sehe nichts Aufklärerisches in der Leugnung der Existenz von Gaskammern oder selbst in der Leugnung des Holocaust” „Ich sehe nichts Fußballerisches in der Leugnung der Existenz von Gaskammern oder selbst in der Leugnung des Holocaust”
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09.03.2010 | 02:21 zelotti
Dieser Faktenberg nervt. Deine Bessenheit vom Thema Antisemitismus hat etwas pathologisch anmutendes. Vor allem ist die Frage, inwiefern die Sowjetunion für Linke und andere progressiv gesinnte Kreise überhaupt ein Bezugsrahmen darstellt. Wo ist denn das Problem ggf. "palästinensischen Terrorismus" als legitimes "Widerstandsrecht" zu begreifen? Das ist doch eine Frage der Definitionsmacht im Einzelfall. Warum muss man die Anliegen der Palästinenser verteufeln um kein Antisemit in deinen Augen zu sein?
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Rechtes Gedankengut explodiert

Politik | 08.03.2010 | 12:00 Chris McGreal
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09.03.2010 | 02:13 zelotti
Wir leben in einer spannenden bis furchterregenden Zeit.
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Politikarena

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zelotti 13.10.2009 | 18:37

Natürlich muss sie das nicht. Sollte sie das?

zelotti 10.10.2009 | 02:48

Bis heute hat kein verantwortlicher Funktionär versucht, das Scheitern des Systems im Detail zu analysieren. Natürlich hat keiner Selbstmord begangen, weil ja alles nur Lüge und Phrase war. Keiner von ihnen hat Konsequenzen gezogen aus einem geriatrischen Staat der Volksversklavung. Keiner war dankbar, dass man ihn nicht an die Wand gestellt hat. Die PDS hat das Erbe dieser Partei der Kollaborateure angetreten. Was hat sie unternommen, um die Schuld dieser Männer abzutragen, die unter uns lebten? Zu wenig, denke ich. Noch immer sind die Sünden eine Ulbricht wie die Sprengung von Kirchen nicht ungeschehen gemacht. Noch immer dominiert Rechtfertigung über Abrechnung. Noch immer ist der Sozialismus der PDS kleinbürgerlich reaktionär statt progressiv.

Woche 39/2009 Am 23.09.2009 | 10:55 fragte W.Emden

Ist eine hohe Wahlbeteiligung wichtig?

zelotti 24.09.2009 | 04:33

Das ist nicht der Fall. Wollten wir eine perfekt repräsentative Demokratie, so würden wir Abgeordnete per Los auswählen. Statt dessen haben wir die Wahl, eine Art Oligarchisierung bei der vor allem die Bestreitbarkeit einer Politik und die Stärke der Partei wichtig ist. Das funktioniert sehr gut. Nicht alle Wähler sind aber gut genug informiert. Wenn schlecht motivierte und informierte Wähler nicht zur Wahl gehen, funktioniert die Wahl besser als Approximation des richtigen Programms, weil besser informierte und entschiedenere Wähler dann mehr Gewicht erhalten. Eine Nicht-Beteiligung ist sinnvoll. Fragwürdiger ist jedoch, ob man noch die 5% Hürde braucht, durch die bestimmte Wählerstimmen ins Leere gehen, oder sich taktisch auf die Angebotsoligarchie der sicheren Parteien verteilen. Dass Herr Westerwelle bespielsweise sagte, eine Stimme für die Piratenpartei sei für die Tonne, ist nicht nur Ausdruck seiner Aroganz, sondern auch der undemokratischen Elemente des Wahlsystems. Bei rund 610 Abgeordneten im Bundestag, vereinigt jeder einzelne rund 0,15 Prozent der Wählerstimmen auf sich. Eine Partei mit 4% Prozent der Stimmen ginge trotzdem leer aus. Mit 4.9% hat sie null Abgeordnete. Mit 5% plötzlich ~30.

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Kommentare

Tessa 11.08.2009 | 14:48

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zur Quote, kann darjeeling aber nur zustimmen. Die Postenbesetzung nach Leistung funktioniert noch nicht und wird sich von allein kaum ändern. Für eine junge Generation mag die Forderung nach Quoten absurd klingen, da viele Frauen sich gleichberechtigt fühlen und ihre Fähigkeiten kennen und auch die Männer daran nicht mehr zweifeln. Bis allerdings diese Generation über Aufsichtsräte und Vorstände entscheidet, muss dem "Old Boys Network" auf die Sprünge geholfen werden und die Weichen dafür gestellt werden, dass es für die folgende Generation nicht zur Normalität wird, eine männerdominierte Führungsriege zu haben.

zelotti 13.10.2009 | 18:39

Das hiesse dann aber auch, dass die Führung unserer Wirtschaftsbetriebe wirtschaftlich irrational wäre, was einen Staatseingriff zur Korrektur möglich machte. Das finde ich eine ganz schön heftige Annahme.

siggy 10.10.2009 | 19:48

1.) Auch die Die Linke hat ihre SED-Vergangenheit - wie in den letzten 20 Jahren auch geschehen - aufzuarbeiten.
2.) Die SED = KPD + SPD. Die Aufarbeitung fehlt somit bei der SPD.
Man kann über den Zusammenschluss, das Für und Wider und über die Art und Weise, geteilter Meinung sein, an dem Faktum führt kein Weg vorbei.
(Aufgrund der Abstimmungsverhalten der SPD zu Kriegskostenbewilligungsgesetzen - aus nationalistischen Gründen - und dem Wahlaufruf für von Hindenburg - also dem, der Hitler in Amt und Würden brachte, und gegen Thälmann, bringen mich zur Überzeugung, dass die Vereingung richtig war).
Die SPD war und ist stets eine nationalistische Partei gewesen und geblieben.
3.) Durch die Gründung der SDP meint die SPD ihre Vergangenheitgewältigung beendet zu haben. Dem ist nicht so! Faktisch kein Krieg vom "deutschen Boden" aus wurde ohne aktive oder zumindest passive Kriegsunterstützung der Sozialdemokratischen Parteien geführt!
Es ist insbesondere Sache der SPD, ihre kriegerische Vergangenheit und Gegenwart, während der Zeit ohne Bruderschluss aufzuarbeiten.
4.) Die Aufarbeitung der SED durch Die Linke kann nur zu dem Schluss kommen, dass es richtig war, dass die KPD die SPD "bei der Hand nahm" und somit unzweifelhaft, diverse SPD-Kriege verhindert hat.
5.) Der Schluss, welches Land (BRD oder DDR) das bessere war, kann ebenfalls nicht national entschieden werden. Den Menschen hüben und drüben ging es beidseits verhältnißmäßig gut. Entschieden werden kann dies nur, im Verhältnis nach außen. Soweit mir bekannt, ließ die DDR nicht wissentlich und vorsätzlich Millionen von Menschen verhungern und verdursten und ließ sie nicht dutzendweise im Mittelmeer ersaufen.

zelotti 10.10.2009 | 21:39

Die DDR war ja kein Staat, sondern ein Besatzerregime der Sowjets auf deutschem Boden. Und die DDR ist ja nur in Prag einmarschiert...

zelotti 10.10.2009 | 02:48

Bis heute hat kein verantwortlicher Funktionär versucht, das Scheitern des Systems im Detail zu analysieren. Natürlich hat keiner Selbstmord begangen, weil ja alles nur Lüge und Phrase war. Keiner von ihnen hat Konsequenzen gezogen aus einem geriatrischen Staat der Volksversklavung. Keiner war dankbar, dass man ihn nicht an die Wand gestellt hat. Die PDS hat das Erbe dieser Partei der Kollaborateure angetreten. Was hat sie unternommen, um die Schuld dieser Männer abzutragen, die unter uns lebten? Zu wenig, denke ich. Noch immer sind die Sünden eine Ulbricht wie die Sprengung von Kirchen nicht ungeschehen gemacht. Noch immer dominiert Rechtfertigung über Abrechnung. Noch immer ist der Sozialismus der PDS kleinbürgerlich reaktionär statt progressiv.

zelotti 10.10.2009 | 16:24

Na ja, einfachstes Beispiel: Potsdamer Garnisonkirche und Leipziger Universitätskirche. Das ist ja wohl das absolute symbolische Minimum, das man wiedererrichten muss, um ganz klar zu machen, wir rechnen mit dem Kleingärtner-Stalinismus ab. 20 Jahre sind vergangen, die PDS hat nichts unternommen. Für die anderen Parteien ist das nicht so wichtig. Welche Partei ist dagegen?

Das Schlimme ist ja auch der Verrat an der Idee des Sozialismus. Heute ist die Linkspartei nur eine linkspopulistische Partei, aber es ist eben nicht zu einer richtigen intellektuellen Aufarbeitung des Scheiterns des Staatssozialismus gekommen, weder durch die Akteure, noch durch die PDS.

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