Im Saarland werden immer neue Details über die Spende des FDP-Funktionärs Hartmut Ostermann an die Grünen bekannt. Insgesamt sind im letzten Jahr 47.000 Euro von Ostermanns Unternehmen "Victors AG" an die Saar-Grünen geflossen, davon allein...>> mehr
Nach Angaben der Saarbrücker Zeitung erhielten die Saar-Grünen im letzten Jahr mindestens 38.000 Euro in Form einer Großspende von der "Vitcor's AG", der Firmengruppe des FDP-Kreisvorsitzenden Hartmut Ostermann. Das Blatt bezieht seine Informat...>> mehr
Nach 100 Tagen Jamaika gibt es die ersten Unstimmigkeiten innerhalb der Grünen Basis und die Erfolge lassen noch zu wünschen übrig.
Ende Januar hat sich bereits in Saarbrücken innerhalb der Partei Bündnis 90/Die Grünen Saar das...>> mehr
Die türkisch-muslimische Gemeinde in Völklingen plant den Bau eines Minaretts auf dem Gebäude ihrer Moschee im Stadtteil Wehrden. Ende Januar wurden die Pläne bereits im Rahmen eines Bürgerforums den Ortsansässigen vorgestellt. D...>> mehr
Hubert Ulrich, Landeschef der Saargrünen, bekommt Gegenwind aus den eigenen Reihen. Ein Dutzend Mitglieder einzelner Orts- und Kreisverbände, aber auch Mitglieder des Jugendverbandes fanden sich vor einigen Tagen zusammen, um gemeinsam Kritik a...>> mehr
Hallo Thorsten Comtesse,
Danke für den klaren Hinweis auf die Spendenpraxis an der Saar.
Es fällt mir auf, dass Parteien immer weniger über die Bundesebene Spenden erhalten, sondern zunehmend über w...
Hallo, ich denke das muss man von mehreren Faktoren abhängig machen. Einerseits haben die meisten Gemeinde- und Kreisverbände eine eigene Finanzverwaltung. Durch eine Spende an einen kleineren Verband kann man sich eher sicher sein, auch die Personen zu unterstützen, die man möchte. Andererseits geb ich Ihnen Recht, wenn sie sagen, dass solche Spenden wenig kontrollierbar sind. Mehrere kleine Spenden werfen weniger Fragen auf als eine Großspende wie im Fall Ostermann bei den Grünen. So kann vermieden werden, dass eine Spende in der Abrechnung der Landespartei auftaucht. freundliche Grüße TC
Erstmal vielen Dank für die weitgehenden Einblicke, die Du Saarfremden ermöglichst. Von außen betrachtet bin ich schon befremdet, denn dieser Einzelne kann ohne Mehrheiten in der eigenen Partei nich...
Ulrich hat sich über die Jahre einen starken Ortverband aufgebaut, der ihm bedingunglos folgt. Der Saarlouiser OV zählt mehr als 500 Mitglieder und stellt bei Parteiveranstaltungen fast die Hälfte der Delegierten. Zu wichtigen Ereignissen wird auch mal die Liste der Delegierten komplett neu gewählt. Ulrich wurde zudem vor der Jamaika-Entscheidung vorgeworfen, mutmaßlich "abweichlerische" Delegierte telefonisch zu einem Votum für die Koalition mit CDU und FDP gedrängt zu haben. Sein Einfluss im Saarland ist so erheblich, dass sich anscheinend niemand auf einen echten Konfliktkurs begeben will.