„Sex mit einer Prostituierten gibt mir nichts – abgesehen von einem schlechten Gefühl.“ Ben, ein ziemlich durchschnittlicher Typ aus der Mittelschicht um die dreißig, hat sich eine längere Mittagspause genommen, um über seine Erfahrungen mit käuflicher Liebe zu sprechen. Schüchtern und leicht nervös sagte er: „Ich hoffe, dass ich herausfinde, warum ich das tue, wenn ich darüber spreche.“
Auch ich hoffe darauf, seine Beweggründe besser zu verstehen. Ben ist einer von 700 Männern, die für eine großangelegte Studie interviewt wurden, die ergründen möchte, wie die Realität von Männern, die für Sex bezahlen, aussieht. Das Projekt schloss sechs Länder ein. Von den 103 Teilnehmern, die wir in London befragten, wollten die meisten zu unserer Überraschung unbedingt über ihre Erfahrungen sprechen.
Die Männer entsprachen keinem offensichtlichen Klischee. Die jüngsten waren 18, die ältesten 70, sie waren schwarz, weiß, asiatisch und osteuropäisch, die meisten hatten eine Anstellung und viele hatten eine universitäre Ausbildung. Die meisten waren gesellschaftsfähig, höflich und verfügten über eine durchschnittliche oder sogar ausgeprägte Sozialkompetenz. Mehr als die Hälfte war verheiratet oder in einer festen Beziehung.
Gesellschaftliche Akzeptanz der Prostitution ist gestiegen
2005 war eine Studie zu dem Schluss gekommen, dass sich die Anzahl der Männer, die für Sex bezahlten, innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt hatte. Die Autoren führten den Anstieg auf „eine größere gesellschaftliche Akzeptanz kommerzieller Sexualkontakte“ zurück, wir machten bei unseren Interviews jedoch die Erfahrung, dass sich die meisten Männer dafür schämen, wenn sie für Sex bezahlen und Schuldgefühle haben. Einer erzählte mir, er habe sich „enttäuscht und einsam“ gefühlt, er habe es als Geldverschwendung empfunden und ihn hätten Schuldgefühle gegenüber seiner Frau geplagt. Tatsächlich fanden wir heraus, dass das Verhalten der Männer voller Widersprüche war. Obwohl sie ihre Erfahrungen als „nicht erfüllend, leer und schrecklich“ empfanden, besuchten sie weiterhin Prostituierte.
Ich selbst habe 12 der Männer befragt. Einer erzählte mir von seiner Kindheit, in der er vernachlässigt und misshandelt wurde. Er führt darauf zurück, dass er heute nicht in der Lage ist, enge Beziehungen aufzubauen, insbesondere nicht zu Frauen. Alex räumt ein, dass er sich nach dem Sex mit Prostituierten leer fühlt, aber er hat keine Ahnung wie er Frauen „auf dem üblichen Weg“ kennenlernen soll. Als ich ihn Frage, welche Gefühle er für die Frauen hegt, die er für Sex bezahlt, sagt er , dass er einerseits möchte, dass sie ihn kennenlernen und mögen, sich aber andererseits bewusst sei, dass diese Begegnungen mit einer echten Beziehung nicht vergleichbar sind. „Ich erwarte mir von einer idealen Prostituierten, dass sie sich nicht wie eine verhält“, sagt er. „Ich möchte, dass sie alles geschäftsmäßige oder mechanische ausblendet und so tut, als sei sie meine Freundin oder ein flüchtiges Date. Eine dritte Person sollte denken, dass wir ein Liebespaar sind.“
Beziehungsunfähig, frauenfeindlich und gesetzestreu
Ich habe Mitleid mit Alex. Niemand hat ihm gezeigt, wie man eine Beziehung zu einem anderen Menschen herstellt und er ist auf der Suche nach etwas, das ihm der käufliche Sex niemals geben wird. Aber es gab auch Kandidaten, deren Verhalten mich bestürzte. Darren zum Beispiel war jung, gutaussehend und schlau. Ich fragte ihn, wie oft die Frauen, die er bezahlte, wohl Gefallen an dem Sex mit ihm fänden. „Ich will nicht, dass es ihnen gefällt“, erkärte er. „Ich bezahle dafür und es ist ihre Aufgabe, mich zu befriedigen. Wenn sie Spaß dabei hätte, würde ich mich betrogen fühlen.“ Ich wollte wissen, ob er der Ansicht ist, dass Prositituierte anders sind als andere Frauen. „Die Tatsache, dass sie bereit sind, diesen Job zu machen, den andere nicht bereit wären zu tun, selbst wenn sie pleite wären, bedeutet doch, dass da irgendetwas in ihnen schlummert, das es ihnen möglich macht, so etwas zu tun, ohne angeekelt zu sein.“ Er schien voll von einer gärenden, hochbrisanten Frauenfeindlichkeit.
Auf die Frage, was zum Ende der Prostitution führen könnte, lachte ein Teilnehmer und sagte: „Alle Mädchen umbringen“. Paul sagte mir, man müsse „alle Männer einsperren“. Die meisten gaben jedoch an, dass eine Gesetzesänderung sie leicht davon abhalten würde. Bußgelder, öffentliche Bloßstellung, Benachrichtigungen des Chefs, gerichtliche Verfügungen oder das Risiko eines Eintrags in das polizeiliche Führungszeugnis würden die meisten Männer davon abhalten, für Sex zu bezahlen. Ob die Frauen Opfer von Menschenhandel sind, von Zuhältern erpresst werden oder auf andere Art zur Prostitution gezwungen werden, interessierte die Männer weniger. Etwa die Hälfte gab an, dass sie davon ausgehen, dass die meisten Prositiuierten Opfer von Zuhältern sind („Der Zuhälter übernimmt die psychologische Vergewaltigung der Frau“, erklärte einer). Von einem Besuch bei den Prostituierten hält sie das nicht ab.
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ich weiß nicht. Eine derartige Studie durchzuführen, um am Ende aufgrund einiger Antworten auf die Befragten einzuschlagen, erzeugt bei mir ein schlechtes Gefühl^^ zumal die Studie bestimmte Fragen nicht gestellt zu haben scheint, vielleicht weil die feministische Korrektheit dagegen spricht? Ob die Situation in ihrer Ehe/Beziehung etwas damit zu tun hat. Ob die Kommunikation mit der Partnerin stimmt. Ob sich die Partnerin sexuellen Wünschen verweigert. Ob er mit seiner Partnerin gar nicht über sexuelle Wünsche sprechen kann, weil sie dann entsetzt wäre. Solche Dinge, die eigentlich auf der Hand liegen, zumindest als Teilerklärungen. Wenn man gar nicht erst danach fragt, werden sie allerdings tatsächlich auch nicht bestätigt^^ politisch sehr korrekt, denn schließlich wissen wir ja ohnehin, dass alle Männer Schweine sind
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fand den artikel auch ziemlich dürftig.
mfg mh |
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Sehr interessantes Thema.
Es wird ja oft als das älteste Gewerbe der Welt bezeichnet. Die Titelfrage wird in dieser Form wohl zu allgemein sein. Ich glaube, dass das ganz viele Ursachen und Geschichten haben kann. Das Richtige an der Frage ist aber wirklich, dass solange es eine Nachfrage für sexuelle Dienstlesitungen gibt, auch ein Angebot geben wird. Richtig ist auch, dass viele Frauen dass dann auch nicht freiwillig machen sonden unter psychischem oder physischem Druck dazu gezwungen werden. Auch als Mann bin ich ein Mensch und kann mich von solchen vebrecherischen Verhaltensweisen nur distanzieren. Wenn man nicht an dieser Form der Ausbeutung durch Nachfrage nicht schuldig werden will, darf man sich darauf nicht einlassen. Für mich käme das nicht in Frage. Andererseits möchte ich auch keinen moralischen Zeigefinger erheben oder über die Menschen beiderlei Geschlechts richten, die an diesem Geschäft beteiligt sind, solange es ein Geschäft auf wirklicher Freiwilligkeit ist. Es ist ein interessantes aber auch ein schwieriges Thema. |
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Michel Houellebecq ging seinerzeit noch einen Schritt weiter und fragte, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass Männer für Sex bezahlen.
Ich halte das eindeutig für die interessantere Frage. |
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Gebe ich Dir recht! Allerdings wurde sie durch den guten Onkel Marx mit den Erklärungen zum Warenfetisch, bei dem der scheinbar essentielle Wert der Waren sich erst im Tausch selbst realisiert recht gut und fast vollständig geklärt - d.h. es wird verkauft was verkauft bzw. getauscht werden kann, egal was es ist, Äpfel, Birnen, Obst, Panzergranaten oder eben Sex und zwar ebengerade nicht notwendigerweise abhängig vom Gebrauchswert (...es geht dabei aber nicht um irgendeine Art eines Konsumismus oder Heilisprechung von Konsumgegenständen, sondern im Mittelpunkt steht der Tausch als solches...)
Ich weiß nicht mehr ob es Zappa war, der sagte, "Du kannst den Leuten auch Scheiße verkaufen", wenn viele dies tun, also Nachfrager wie Anbieter, wird es für gut befunden und wenn Du dies im großen Stil mit Profit tust, bist Du ein großer Mann. |
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Prinzipiell liegt es wohl nahe, mit dem Warenfetisch zu argumentieren, wenn es um den geschäftlichen Gebrauch/Missbrauch (?) des eigenen Körpers geht.
Gleichwohl: Prostitution ist älter als der Kapitalismus. Der Warenfetisch aber ist dessen essentieller Bestandteil. Ich würde ihn überdies anders gewichten. Nicht der Tausch ist heilig, sondern die Produkte als Tausch"bares". Zumindest erkennt die "Geschäftigkeit" im eigenen Leib keine Grenze und macht ihn so zur Ware, insofern trefflich beschrieben. |
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schrieb am
22.01.2010 um 01:45
Sexualität (und Geburt)sind hir- schmutzig seit der Verschmelzung von Konstantins weltlicher Macht und dem "Christentum".
Und die >Una Sancta< verdiente nur am Affekt, dessen realen Ausdruck sie vorher ausdrücklich verteufelt hatte. Die - modern- sogenannte >Prostitution< ist erst eine, seit die Sexualität, und zwar ideologisch e i n z i g der Fortpflanzung zu dienen hat. Auch bei angeblich modernen Menschen wirkt diese frühkindliche Gehirnwäsche fort, gleichgültig, ob kirchengebunden oder de/athestisch. Der seit Bestehen der Menschheit e i n z i g "unbehandelbare" Affekt als Regulator von Millionen und Milliarden von Menschen als Schwert in der Hand von bösen Königen/Herrschern und als Grundbedingung kapitalistischer Vorherrschaft. Tradierte institutionelle Feindschaft zwischen Mann und Weib. Verachtung und unabweisbares körperliches Bedürfnis/auch Liebebedürftigkeit in zwei Leibern,die zeitweise zu einem verschmelzen (müssen). Die natürlichste Verbindung menschlicher Wesen als heuchlerische Einkommensquelle, mit allen psychischen Deformierungen. Seit rd. 1500 Jahren bewährtes Herrschaftsmittel. Basta. |
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D'accord!
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Hm, klar, Marx und seine Teorie, dass in einer Warenwelt buchstäblich alles zur handelbaren Ware wird, so auch der nackte Körper als solches, ist nicht von der Hand zu weisen.
Doch meine Frage geht weiter: Offenbar sind Männer bereit, für einen völlig natürlichen Akt zu bezahlen. Seit Menschengedenken, wie vermutet werden muss. Eine Analogie: Männer sind im Zusammenhang mit Frauen auch sonst gerne bereit zu bezahlen: Der Gentleman, der die Lady abends an der Bar einlädt und anschliessend erst noch nachhause fährt. Männer kaufen ihren Frauen sündhaft teuren Schmuck ("Diamonds are a girls best friend" Marylin Monroe), sündhaft teure Kleider, mitunter sündhaft teure Autos etc... Warum bloss wollen Männer immer bezahlen? Zwingt sie jemand dazu? Und wenn ja, wer? |
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Alex der "Stammfreier". Schwieriger Kunde. Wäre der Typ, der über seine finanziellen Verhältnisse lebt.
Seine Argumente? Ausreden. Reitet auf der Mitleidsmasche. Bietet den Frauen aber keine echte Beziehung. Was verdient er? Eine die ihm alles nimmt. Damit er lernt, wie sich Armut anfühlt. Darren der Gewalttätige. Hat sicher schon hier & da vom Wirtschafter Hausverbot erteilt bekommen. Für seine Vorlieben könnte es schwierig sein, eine private Freundin zu finden. Er ist fies. Paul der unkomplizierte Typ. Ein Konsument ohne Hirn. Der findet eine Frau. Oder hat bereits eine. Alle Typen werden sich niemals ändern. Wenn die ihr Pensum nicht mehr zahlen können oder gesundheitlich es nicht mehr schaffen, dann bleiben die trotzdem so. Das werden dann Maulhuren. Sehr interessant sind auch die Freier von Strichern. Normal ist nichts an der Prostitution. Der älteste Beruf der Welt ist der des Zuhälters.So benannt, weil er die Tür zu hält. Damit die Frauen nicht weg laufen können. Und nein, ich bin keine Nutte. Habe nie genuttet. Und hoffe, dass ich aus dem Alter auch raus bin. Wirklich. Und wenn ich eine wäre, dann würde ich jetzt um Kunden werben. Also? Bitte keine PNs. Ich bin keine Nutte. |
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"Normal ist nichts an der Prostitution.
Der älteste Beruf der Welt ist der des Zuhälters.So benannt, weil er die Tür zu hält. Damit die Frauen nicht weg laufen können." Eine Frage, wenn auch nur als Polemik: Was ist in dieser Welt der Prostitution, wenn auch in überzeichneter Form, eigentlich nicht der Normalität entsprechend? Formen der Abhängigkeit mit verbundener Sinnentleerung im beruflichen Alltag, die Neurosen und Ängste erzeugend sein können, gibt es massenweise und so manch einer verkauft dabei höchstbezahlt nicht nur etwa seine Haut sondern gleich seine Seele mit - das meine ich jetzt nicht im Sinne eines Plädoyers zugunsten des Millieus und den dort zumeist vorzufindenen unwürdigen Arbeitsbedingungen - aber mir fallen eine Menge "nuttiger" Bedienstete aus der "normalen" Welt ein, die gelangweilt ihren Job machen, obwohl sie viel leichter als fast(!)jede Prostituierte ausbrechen könnten, es aber dennoch nicht tun und die ebenso dazu passenden gelangweilten Konsumenten, die von einer Anschaffung zur anderen Leben - man denke nur an die sogenannten "going postals". Bei all den existierenden Charaktermasken die einen umgeben, und ich bin keineswegs Zyniker, finde ich den Unterschied bei genauerem Hinsehen und zwar bezogen auf die "normale" Welt, vom fehlenden arbeitsrechtlichen Schutz, welcher seit Jahren von den "Beschäftigten" ebenso wie die damit einhergehende notwendige Legalisierung zu Recht eingefordert wird, strukturell gar nicht so groß. Dieses Statement bezieht sich allerdings nicht auf die Drogen-Prostitution, die eine andere Problematik aufweist. |
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schrieb am
23.01.2010 um 01:43
Die Frau,) Chrisamar, ist
das Portal,, durch das ein (jeder) Mensch, in den Eingang sines SEINS geworfen wird. Lass das plappern. Jeder Mensch ist ein Universum. |
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Warum Männer zu Prostituierten gehen?
Weil sie gern Sex haben. Neil Armstrong hörte als kleiner Junge wie die Nachbarin - Mrs. Gorsky - ihren Gatten lautstark in Kenntnis setzte: "ORALVERKEHR? Du willst Oralverkehr? Wenn der Nachbarsjunge zum Mond fliegt bekommst du vielleicht Oralverkehr!" Dies veranlasste Armstrong während der Mondlandung zu jenen, damals für alle Welt dunklen Worten: "Alles Gute Mr. Gorsky." Die Gorskys dieser Welt gehen zu Prostituierten. Sex als triebhaftes Bedürfnis scheinen Frauen mehrheitlich nicht zu kennen. Wo kein Bedürfnis, da keine Prostitution – auch wenn die "Feuchtgebiete" andere Schlüsse nahe zu legen suchen. Warum gehen Frauen eigentlich ins Restaurant? Gegessen wird doch viel besser wo? Richtig, zu Hause. |
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"Sex als triebhaftes Bedürfnis scheinen Frauen mehrheitlich nicht zu kennen."
Das halte ich für ein Gerücht : ) (Oder doch wenigstens für eine falsche Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass weniger Frauen Geld für Sex ausgeben.) |
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schrieb am
21.01.2010 um 23:30
@ smith
You are "Alex"?! Oh, yes. You are! |
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Nette Geschichte. Leider stimmt sie nicht: www.snopes.com/quotes/mrgorsky.asp
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Liebe Frau Bindel,
Da schreiben Sie über ein absolutes Bestseller-Thema und machen es sich so schwer. Die W-Fragen müssen doch beantwortet werden. Wer genau, hat die Studie durchgeführt? Studien und Befragungen gibt es, gerade zu diesem Themenbreich wie Sand am Meer. Wie waren den die Ausgangshypothesen, was wollte man wirklich wissen? Sie schreiben als Autorin des „Der Freitag“, dann aber so, als seien Sie selbst in die Befragung eingebunden. Da müssen Sie ihre Position erst einmal eindeutig klären und benennen. Das macht man eigentlich so. Wenn Sie schon eine „groß angelegte Studie“ zitieren, nennen Sie doch einmal Vergleichsstudien und natürlich die Auftraggeber und die beteiligten Wissenschaftler. Die haben doch auch Namen? Leider kann ich zu dem Inhalt so überhaupt keine Haltung entwickeln und auch zu den Angaben letzlich kein Vertrauen haben. - Können Sie das nachvollziehen? Schließlich ist der „Der Freitag“ doch eine Wochenzeitung und Ihr Beitrag keine Tickermeldung oder so ein Public interest-Insert. Zumindest hätte es sich gelohnt, Ihre Rolle durch eine kurze biografische Anmerkung am Ende des Artikeln zu verdeutlichen. Waren Sie nun nur Befragerin, oder haben Sie die Studie mit ausgewertet? War das eine sozialwissenschaftliche Studie oder doch eher eine Befragung, wie sie von Befragungsinstituten z.B. Pew- oder Gallup- im Dutzend veranstaltet werden? - Ich weiß es nicht, Sie klären nicht auf. Ich finde, das ist zu wenig. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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Ich habe mal ein wenig recherchiert:
Julie Bindel Men Who Buy Sex, die Studie. Why men use prostitutes Zum Inhalt: Da ich mich immer noch nicht vom Lachkrampf erholt habe, der durch den Spruch: Benachrichtigungen des Chefs ausgelöst wurde, fühle ich mich zu keinem Fazit in der Lage. |
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Ganz zu Anfang habe ich mir mal die Mühe gemacht, einen aus dem "Guardian" importierten Artikel auseinanderzunehmen. Was ich seitdem aus dieser Quelle hier wahrgenommen habe, war durch die Bank publizistischer und gedanklicher Schrott.
Die spannenden Fragen sind also gar nicht die, die sich kritisch auf einen einzelnen Artikel beziehen, sondern: Warum gibt der Freitag Geld für diesen Mist aus und, wenn er sich nicht eines Besseren belehren lässt, wieso kommentieren wir ihn überhaupt noch, statt ihn schlicht zu ignorieren? |
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Die Frage: "Warum gibt der Freitag Geld für diesen Artikel aus?" hat eine strukturelle Ähnlickeit mit der Frage des Artikels: "Warum geben Männer Geld für Prostituierte aus?"
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Weil es uns dann doch interessiert, auch wenn der Artikel Mist ist. Ausserdem erhöhen Artikel übers Ficken die Klickzahlen und somit die Werbeeinnahmen.
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schrieb am
23.01.2010 um 01:14
Warum existieren ganze Industrien, Affekte zu unterdrücken und zu verwalten,zu behandeln ( hierarchieoberst z. B. Minsky, Kurzweil das oder der MIT etc.) ?
Warum? |
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Ohne Guardian würde mir am Freitag nichts fehlen.
Wenn man sich den Guardian erspart, wäre womöglich eine weitere Redakteursstelle beim Freitag möglich. Alles eine Frage der Gewichtung. Warum Männer in den Puff gehen? Wegen ihrer Illusionen, vermute ich. |
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Warum spielen Männer Egoshooter?
Triebabfuhr! Weil sie es wollen! Warum fahren Männer dicke Autos? s.o. Die interessantere Frage ist doch eigentlich: Warum tun Frauen dies alles nicht, oder nur sehr eingeschränkt? |
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Und hier die gute nachricht:
Wie SPON unlängst meldete -> www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,671296,00.html geht es auch kostengünstiger -> www.truecompanion.com/ |
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da fehlen Links zu Herstellern von entsprechendem Spielzeug für Frauen. Aber schon klar, alle Männer, und nur die Männer, sind Schweine, die es lieber mit Puppen treiben als vernünftige Beziehungen aufzubauen^^
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gar nicht alles klar. jedenfalls solange nicht, wie die männers statt über sich selbst wieder über frauen diskutieren. und warum die dies&das und womit dies&das oder nicht oder anders... jetzt kommt doch mal endlich zu euch selbst!
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was schwebt dir denn vor? Ich habe die Dienste einer Prostituierten noch nie in Anspruch genommen, daher fällt es mir schwer, einschlägig in mich zu gehen und öffentlich zu bereuen. Meinst du, ich betrachte diese Scheißkerle von Freiern und Zuhältern auch nur mit einem Funken von Sympathie? Trotzdem bleibe ich dabei, Prostitution ist nur nachrangig ein Problem des individuellen Fehlverhaltens von Kunden, vorrangig aber Folge struktureller gesellschaftlicher Gewalt, welche erst die Möglichkeit schafft, dass ein Markt überhaupt entsteht bzw. aufrecht erhalten bleibt. Und weil es ein Problem gesellschaftlicher Gewalt ist, kann es auch nur gelöst werden, wenn alle Einflussgrößen berücksichtigt werden - die Notlagen der Frauen müssen bedacht werden, die kriminelle Energie der Zuhälter, die Vereinsamung der Kunden, die Folgen der Individualisierung der Gesellschaft und der psychische Druck auf ihre Mitglieder, alles fließt heute in dieses Problemfeld mit hinein.
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Ach, die Masche mit der Puppe wurde von Charles Bukowski literarisch doch schon längst verarbeitet:
Fuck Machine Da ist dieser Alt-Nazi mit einer maschinellen Blondine, die plötzlich Fuktionsstörungen hat... |
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@Lethe
und wie verhält es sich nun damit -> "vorrangig aber Folge struktureller gesellschaftlicher Gewalt, welche erst die Möglichkeit schafft, dass ein Markt überhaupt entsteht bzw. aufrecht erhalten bleibt. " <-? |
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@Lethe:
"Scheißkerle von Freiern" Vorsicht ! Es könnten Freier unter deinen guten Bekannten und Freunden sein. Die Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls hoch. |
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wo eine nachfrage besteht, gibt es auch einen markt. ganz simpel.
ich meine übrigens schon vor jahren studien wahrgenommen zu haben, die eine starke korrelation zwischen der legalisierung von prostitution und der abnahme häuslicher gewalt und vergewaltigungen sahen. in jungen jahren habe ich das natürlich ausprobiert mit diesen prostituierten. so miesen sex hatte ich nie wieder. danach fühlt man sich als mann vollkommen missbraucht und dafür soll man auch noch bezahlen. am nettesten waren aber die asiatinnen*, das hatte noch ein funken menschlichkeit. also echt, sex mit prostituierten ist nix, was man als mann haben muss. mfg mh *hat fairerweise alle durchprobiert |
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wonach genau fragst du, Rahab?
Nelly, für meine Freunde lege ich diesbezüglich die Hand ins Feuer, bei dem ein oder anderen Bekannten nicht unbedingt (ohne es zu wissen). Wenn ich es wüsste, würde das nichts an meiner grundlegenden Bewertung ändern |
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@Lethe
ja - weißt du denn nicht mehr, was du mit dem zitierten satz-teil sagen wolltest? |
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ach so, du willst also wissen, was ich mit dem zitierten Satzteil sagen wollte? Nun, vermutlich das, was ich in dem zitierten Satzteil gesagt habe. Möchtest du nähere Erläuterungen, ist dir an dem Satzteil etwas unverständlich?
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Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert. Bitte wahren Sie einen sachlichen Umgangston.
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hast du eigentlich auch IRGENDETWAS drauf, ich meine außer Unverschämtheiten zu verteilen und außer zu hoffen, dass deine Strategie der verhörartigen "Gesprächs"führung unbemerkt bliebe?
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Lethe, lass dich doch von so jemandem nicht ins Boxhorn jagen! Die weiß doch offenbar gar nicht, was sie mit ihren kryptischen Sätzen sagt und versteht folgerichtig erst recht nicht, was andere sagen.
Tritt ihr, rate ich dir stattdessen mal von Mann zu Mann, doch lieber so selbstbewusst gegenüber, wie es sich für unser stolzes Geschlecht geziemt! Im Zweifelsfall heißt das: gar net ignorieren! |
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Lethe, da kann ich oranier nur zustimmen: Rahab fängt mit buchtsäblich ALLEM, was auch nur schon im Entferntesten nach Mann richt, Streit an- geradezu zwanghaft.
Teile dieses Kommentars wurden aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert
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@MH120480:
Endlich mal einer, der sich bekennt. Ich hätte es auch ausprobiert. Ich bin neugierig ! |
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ka woher da die hemmungen kommen.
mfg mh |
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vielen Dank, oranier und THX1138
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Also, ich glaube auch, seit Sexualität moralisch nur noch zur Fortpflanzung quasi genehmigt wurde,aus welchen Gründen auch immer, ist sie ein Teil des Menschen geworden, den man abtrennt, oder den auch viele von sich trennen.
Der Wunsch nach Sex kann anonym erfüllt werden durch Prostution. So hält mann dann die Vorgaben der Gesellschaft ein . Oder wie Brecht sagt, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Frauen tragen immer die Folgen von Sex. Das macht sie wohl vorsichtiger, die Bedürfnisse sind genauso vorhanden. |
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Nichts ist so wenig sexy wie ein Freier.
Frauen stehen nicht zu ihren gekauften Lovern. Die fordern für ihr Geld sehr oft auch Liebe. Wenn sie ihren Lover über sind oder enttäuscht, dann haben flüchten sich viele in die Opferrolle. Manche haben Erfolg vor Gericht mit dem Argument Heiratsschwindler. Im Ausland / Kenia, Jamaica oder Tunesien oder so, sehen die Damen es dann lockerer. Da ist das halt üblicher. Es gibt auch Männer die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung nicht in den Puff gehen können. Sie wären erpressbar. Da läuft das dann über Vermittlung. Und so weiter... Das gilt auch für Frauen. Ersatz für körperliche Berührungen? Gibt es auf Krankenschein mit Zuzahlung. Vom Physiotherapeuten. |
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Was für ein politisch korrekter, feministo- ideologischer Quatsch! Männer wollen vögeln, so einfach ist das. Schlicht die sexuelle Grundversorgung sicher stellen, auch ohne das ganze Partnerschaftsgedöns. Dienstleistung gegen Geld und gut is, keine Erpressung mehr à la Sex gegen feminin vorgegebenes Wohlverhalten, lausiger 'girlfriend- sex' unserer Prinzessinnen (wann wird denn schon mal ein kerniger deepthroat geboten?), kein stundenlanges 'Gekuschele', kein 'ich werde heute abend müde sein' von Göttin.
Gewissermaßen ein emanzipatorischer Akt und die emporschnellende Zahl an Puffgängern gibt mir Recht: es ist entgültig Schluß damit, wie selbstverständlich von den westlichen Damen als Nasenbär am Schwanz herumgeführt zu werden und die Nutten- Nummer ist immer noch billiger als die sparsamste Ehefrau oder ist Frau Bindel das deutsche Scheidungsrecht nicht bekannt? Allein in der Angst um Machtverlust über die männliche Sexualität begründet ist die propagandistisch getrimmte Darstellung der Schreiberin und hat mit der Realität nicht das Geringste zu tun. Ein kleiner Tip noch: Zuhälter sind im außerordentlich nuttenreichen Asien fast überall weiblich und werden 'Mammasan' genannt, was dem Dogma von der so häufigen Zwangsprostitution eine würzige Note verleiht... Dumdideldum! Singapore Airlines, Cathay Pacific, Thai Airways... |
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Interessant am Artikel war eigentlich nur, dass die Nachfrage nach käuflichem Sex angestiegen ist. Da das älteste Gewerbe der Welt (2. Arbeitsmarkt) nicht attraktiver geworden ist, muss es an der "Liebe" am 1.Arbeitsmarkt liegen. Teilweise hat vielleicht Alice Schwarzer schuld. So manche Emanze ist ja wirklich liebestötend.
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wäre nicht auch denkbar, dass so manch einer ohne gegenleistung in geld einfach nicht mehr gefragt wäre?
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schrieb am
22.01.2010 um 19:42
Oh, ja. Und nicht nur im Konjunktiv, sondern ganz real. Einfach strukturierte, arbeitslose Bauarbeiter sind z.B. nicht der Hit am Partnermarkt. Auch behinderte Männer nicht, selbst wenn sie sozial äußerst kompetent sind und sogar links. Hingegen kann ein Herr Bohlen sich vor Sexualmaterial kaum retten.
Irgendwie ist der Eindruck entstanden, daß weibliche Sexualität kontextbezogen ist. |
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schrieb am
22.01.2010 um 19:53
@ qed
Was weisst Du schon von Liebe? Von Liebe weisst Du nix. Spar Dein Geld. Damit auch 2010 wieder bumsen kannst. Ob Ladybird oder nicht. Hauptsache billig. |
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markt?
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schrieb am
22.01.2010 um 20:38
Schade. Gleich wieder unter die Gürtellinie.
Mecht es sein, daß sogar die Liebe der Frauen kontextbezogen ist? |
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Es gibt ja auch sehr verschiedene Formen von Puff-Kultur. Die mit der ollen, mütterlichen Puffmutter in Plüsch aus der Kaiserzeit. Dann gibts die ganz brutalen ausbeuterischen Zuhälter. Aber gibt auch Häuser, in denen die Frauen "ihr Ding" machen können. In einigen sind auch die Frauen schon Chefinnen. Und - die Männer müssen sich die "Illusion" abgewöhnen, dass die Frauen daran Spaß hätten. Das ist sicherlich ganz selten der Fall.
Wenn es schon Puffs gibt, dann sollten sie einfach halbwegs gut eingerichtet und die Frauen geschützt sein. Gibts eigentlich schon so was für Frauen? |
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google sagt, dass frauen in berlin in diverse etablisments zumindest gehen können um sich mit frauen zu vergnügen.
in der schweiz soll es seit 2002 auch eines geben, in dem frauen dann männer zur verfügung stehen. mfg mh viel spaß im urlaub |
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Als ich 1991 in der Nähe von Gili Trawangan war, nämlich auf Bali, da fielen mir zweierlei Sachen auf: a) Da gab es einheimische Rocker, deren Harley's aufgemöbelte, rauchige alte WLA's aus dem Pazifikkrieg waren und b) die Frauen, die die Rider jeweils hinten drauf sitzen hatten, waren weisse Frauen aus Australien, den USA und Europa. Am den zahlreichen Stränden bot sich dem aufmerksamen Betrachter jeweils dasselbe Bild.
Gab es da nicht kürzlich einen Kinofilm, der von bejahrten, weissen Frauen handelte, die sich irgendwo in der Karibik (?) braungebrannte, junge Burschen angeln / kaufen? |
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Darüber gibt es auch zahlreiche Bücher, in denen Frauen darüber berichten, manchmal auch lamentieren, dass sie ausgenutzt wurden.
Kürzlich gab es auch eine Radiosendung, die handelte von einem jungen Mann - ich habe das Land vergessen, aber es war Schwarzafrika - der mit einer Frau von 70 Jahren aus Europa zusammenlebte. Sie ist reich und hat ihm Geld für einen Hotelbau zur Verfügung gestellt. Und seine Umgebung meinte: Wenn das Hotel fertig ist, wird er sie verlassen. Teilweise ist das alles traurig. Vielleicht ähnlich traurig, wie sich manche "Freier" fühlen, ich weiß es nicht. Auch einen Fernsehfilm habe ich mal gesehen, in dem ein junger Schwarzer - mit seiner bejahrten weißen Freundin - als "gemachter" Mann in sein Dorf zurückkehrt. Es ist genau so eine Geschichte von Armut und von sich verkaufen usw. wie umgekehrt. Der Unterschied mag sein, dass die Damen mehr Beständigkeit wünschen, als es ein Freier wünscht. Ich kenne selbst in meinem Umfeld eine ähnliche Geschichte. Die Frauen fühlen sich dann immer ungemein "ausgenutzt" und betrogen, aber im Grunde handelt das dann von falschen Vorstellungen und Illusionen. Ohnehin wollte ich mal darüber was schreiben. Wolln mal sehen. |
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"Gab es da nicht kürzlich einen Kinofilm, der von bejahrten, weissen Frauen handelte, die sich irgendwo in der Karibik (?) braungebrannte, junge Burschen angeln / kaufen?"
Darüber gibt es auch zahlreiche Bücher, in denen Frauen darüber berichten, manchmal auch lamentieren, dass sie ausgenutzt wurden. Kürzlich gab es auch eine Radiosendung, die handelte von einem jungen Mann - ich habe das Land vergessen, aber es war Schwarzafrika - der mit einer Frau von 70 Jahren aus Europa zusammenlebte. Sie ist reich und hat ihm Geld für einen Hotelbau zur Verfügung gestellt. Und seine Umgebung meinte: Wenn das Hotel fertig ist, wird er sie verlassen. Teilweise ist das alles traurig. Vielleicht ähnlich traurig, wie sich manche "Freier" fühlen, ich weiß es nicht. Auch einen Fernsehfilm habe ich mal gesehen, in dem ein junger Schwarzer - mit seiner bejahrten weißen Freundin - als "gemachter" Mann in sein Dorf zurückkehrt. Es ist genau so eine Geschichte von Armut und von sich verkaufen usw. wie umgekehrt. Der Unterschied mag sein, dass die Damen mehr Beständigkeit wünschen, als es ein Freier wünscht. Ich kenne selbst in meinem Umfeld eine ähnliche Geschichte. Die Frauen fühlen sich dann immer ungemein "ausgenutzt" und betrogen, aber im Grunde handelt das dann von falschen Vorstellungen und Illusionen. Ohnehin wollte ich mal darüber was schreiben. Wolln mal sehen. |
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Magda, Du wirst mir immer sympathischer! Ja, über Frauen und Männerprostitution würde ich gerne einmal etwas lesen.
Wenn ich mich jetzt nur noch an den Filmtitel erinner könnte. Der kam vor etwa einem Jahr raus und erfreute sich im Feuilleton grosser Beachtung. |
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"Magda, Du wirst mir immer sympathischer! Ja, über Frauen und Männerprostitution würde ich gerne einmal etwas lesen."
Also meines wird dieses Thema mehr am Rand streifen, ich liege leider noch in den "ersten" Zügen. Aber, gibt, wie gesagt, sehr viel klagende Frauenliteratur zum Thema. |
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schrieb am
23.01.2010 um 11:26
@ Magda
Wenn Du Infos brauchst, würde ich Dir helfen können. Stricher für weibliche Kunden gibt es hier auch. Da kenne ich mich ein bißchen aus. Einer von denen wurde als Kind von seiner Mutter mißbraucht. Die Mutter vom anderen war selber in dem Beruf tätig. Es gibt alles. Und diese Weibergeschichten von wegen:"Ausgenutzt". Die kenne ich auch. Da wird sogar um € 100,-- gestritten. Entweder frau kann sich das leisten. Oder sie lässt eben einfach. Albern. |
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chrisamar - komm runter vom Baum. :-))
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Liebe Chrisamar,
ich bitte Dich inständig, meine Texte genau zu lesen, natürlich nicht doppelt. Ansonsten komm runter vom Baum :-)) |
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schrieb am
23.01.2010 um 12:25
Magdas Radiosendung, falls jemand reinhören möchte: www.wdr3.de/kulturfeature/details/artikel/bonga-boys.html
Nicht nur durch den Inhalt, sondern auch wegen der Form eine wirklich gute Sendung. |
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schrieb am
23.01.2010 um 15:19
@ Magda
Wie so denn? Wäre mir eine große Ehre, wenn Du das sprachwissenschaftlich verwursten würdest. Persönlich habe ich sogar erlebt ( 2 mal ) wie Männer vergewaltigt wurden. Was es angeblich ja auch nicht gibt. |
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Gutes Kind, ich schreibe meinen eigenen Kram, keine Auftragsarbeiten.
:-)) |
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das dachte ich mir.
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schrieb am
23.01.2010 um 01:30
Es muß so etwas wie Prostitution in westlichen Gesellschaften geben, deren Werte entwertet wurden.
Robert Kurz, der unbestechliche Intellektuelle deutscher Sprache, Deschner, der unkorruptierbare Suchende ebender Erkenntnisse, beide haben Recht.Aber sie verlieren sich -insbesondere- schriftlich in der Frage, "ob zwei oder zehn Engel auf einer Messerspitze tanzen können". Was für ein Jmmer ! |
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schrieb am
23.01.2010 um 01:53
In welcher Gesellschaft gab oder gibt es denn keine Prostitution?
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schrieb am
23.01.2010 um 07:28
@ Urmel
Was für eine Gesülze. |
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schrieb am
23.01.2010 um 07:39
Bei den Amazonen & bei den Innuits gab es keine Prostituierten.
Abstossend finde ich, dass der überwiegende Teil der männlichen Bevölkerung glaubt, ein Recht auf Sex zu haben. Und das die dieses Recht über die Menschenrechte & über alle ethischen Bedenken stellen. Was würde passieren, wenn es Morgen dieses Recht nicht mehr gäbe? Würde irgendein Mann tot umfallen, weil er keinen Sex mehr kaufen kann? Die Unfähigkeit einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Der hemmungslose Konsum. Ist ein Ersatz für innere Leere. Für eine Gefühlsstörung. Ein Vacuum im Hirn. Mehr ist das nicht. Dank der FDP lohnt sich ein Puff für die Betreiber jetzt noch mehr. Denn es gibt ja die Steuervorteile. Die meisten "Übernachtungen" in Deutschland sind doch versteckte Puff-Besuche. Denn ein Bordell wird doch als Beherbungsbetrieb steuerrechtlich geführt. Brot & Spiele. Je mehr die Leute um ihre Rechte gebracht werden, um so mehr müssen die beschäftigt werden. Statt Bildung, Erwerbstätigkeit, Familie, Kultur & Sport, gehen Deutsche Männer in den Puff. Bumsen kann jeder. Und billig ist es auch. |
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schrieb am
23.01.2010 um 11:08
Nein, Chrisamar - das kann nicht jede/r und genau das ist ja der Kern des Problems.
Übrigens suchen auch Frauen und Paare Bordelle auf - nur so zur Info. |
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könnte es sein, dass du teilweise ein bisschen übertreibst? Ich kenne in meinem Freundes- und Bekanntenkreis keinen, der von einem Recht auf Sex spricht oder in irgendeiner Weise von einem derartigen Recht ausginge. Von Konflikten mit ihren Partnerinnen sprechen viele, und Teile dieser Konflikte betreffen auch das Sexuelle. Aber Recht auf Sex? So blöd sind nur debile Männer oder ausgesprochene Scheißkerle, und Frauen, die sich mit debilen Männern oder Scheißkerlen abgeben, können meines Erachtens selbst nicht allzu viel in der Birne haben, oder sie haben, im Falle der Scheißkerle, bekommen, was sie wirklich wollen, Status und Annehmlichkeit. Wobei ich hinzufügen muss, dass ich es eher bei Frauen als bei Männern beobachtet habe, dass sie auf Idealvorstellungen von romantischer Liebe hereinfallen, indem sie unter Verkennung des realen Menschen ihre Motivlagen und Auffassungen auf den erkorenen Partner projizieren. Aber auch umgekehrt ist das nicht gerade selten.
Wenn Männer, die sich Sex für Geld kaufen, dies plötzlich nicht mehr könnten, würden sie masturbieren; einige wenige würden wahrscheinlich auch zu expliziten Vergewaltigern werden. "Die Unfähigkeit einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Der hemmungslose Konsum. Ist ein Ersatz für innere Leere. Für eine Gefühlsstörung. Ein Vacuum im Hirn. Mehr ist das nicht." Verzeih. Woher willst du das wissen? Nur weil viele Frauen ihre Selbstfindungsprozesse eher auf der Zunge und viele Männer eher mit sich selbst austragen, heißt das nicht, dass sie bei Männern nicht auch stattfinden, dass Männer sich nicht genauso hinterfragen, oft genug permanent über viele Jahre hinterfragen, wie das auch bei Frauen der Fall sein kann. Vielleicht orientiert/e sich dein Beuteschema einfach zu sehr an der Coolness bestimmter Kreise, als dass du viele Männer hättest kennenlernen können, die nicht so cool, dafür aber empathisch sind? Was vielleicht ein Problem darstellt, ist die Unterschiedlichkeit der Zielvorstellungen. Wenn die sich nicht aufgrund beiderseitiger Anstrengung aufeinander abstimmen lassen, habe ich es in der Tat schon einige Male beobachtet, dass viele Männer irgendwann zu einem Schulterzucken neigen und dann ihr Ding für sich einfach durchziehen, in der Hoffnung, die Frau wird ihr Ding für sich auch einfach durchziehen, während die Frauen noch sehr viel länger um eine Gemeinsamkeit der Ziele kämpfen, was manchmal bis zur Sturheit reichen kann, die dann regelmäßig in Verzweiflung mündet. Man kann das als Beziehungsunfähigkeit vieler Männer auffassen; genausogut ist eine Deutung als Unfähig/Unwilligkeit vieler Frauen, Unterschiedlichkeiten der Entwürfe zu akzeptieren. Was es wirklich ist, interessiert wahrscheinlich eh niemanden^^ "Bumsen kann jeder." Da du es auf diesen grobschlächtigen Nenner bringen willst: die Beine auseinander machen kann auch jede. Meines Erachtens sind nur Menschen zu Liebe - und auch zu erfüllender Sexualität - fähig, die ein gehöriges Maß an innerer Distanz zu ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen aufbringen können. In allen anderen Fällen ist es vorrangig ein Kampf um die Macht. |
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schrieb am
23.01.2010 um 11:31
@ Wildcard
Oh, doch. Das schaffen sogar Hühner & Ratten. Je weniger Abwechslung man denen bietet, um so mehr bumsen die. Das ist wirklich keine Kunst. Und was Bordelle & deren Kunden angeht: In meinem Leben ist kein Platz für Illusionen. Diese Pärchen sind aber in der absoluten Minderheit. In den Swinger-Clubs werden auch Nutten beschäftigt. Ist mir aber egal. Im Grunde so erbärmlich. Und in den Puff gehen, ist wirklich keine Heldentat. Es ist ätzend. Und zur Strafe gibt Filzläuse für alle! |
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schrieb am
23.01.2010 um 12:17
Wenn Sie ihre Frau bitten, sich von Ihnen an das Bett fesseln zu lassen. Um ihr dann auf den Bauch zu koten. Dann ist das eine Sache zwischen Ihrer Frau & Ihnen. Wenn die dann sagt: "OK. Aber dafür kriege ich € 50,00. Ich gucke nicht hin! Und Du machst das hinterher auch wieder weg."
Dann nennt man das eine funktionierende Ehe. Aber ein drastisches Beispiel. Im Gegensatz zu meinem gewerblich tätigen Freunden, war ich glücklich verheiratet. Abgesehen davon, war ich eingentlich immer glücklich in meinen langjährigen Beziehungen. Und wenn nicht, dann hat man sich wieder getrennt. Ist doch ganz einfach. |
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schrieb am
23.01.2010 um 12:18
Wenn Sie ihre Frau bitten, sich von Ihnen an das Bett fesseln zu lassen. Um ihr dann auf den Bauch zu koten. Dann ist das eine Sache zwischen Ihrer Frau & Ihnen. Wenn die dann sagt: "OK. Aber dafür kriege ich € 50,00. Ich gucke nicht hin! Und Du machst das hinterher auch wieder weg."
Dann nennt man das eine funktionierende Ehe. Aber ein drastisches Beispiel. Im Gegensatz zu meinen gewerblich tätigen Freunden, war ich glücklich verheiratet. Abgesehen davon, war ich eingentlich immer glücklich in meinen langjährigen Beziehungen. Und wenn nicht, dann hat man sich wieder getrennt. Ist doch ganz einfach. |
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schrieb am
23.01.2010 um 15:50
@chrisamar
"Amazonen"? - Ich meinte eigentlich real existierende Gesellschaften. Inuit - Kann sein, dass es bei den Inuit keine Prostituierten i.e.S. gab. Das war auch nicht nötig, da dort ja die Sitte herrschte, dass das männliche Familienoberhaupt einem männlichen Besucher als Zeichen der Gastfreundschaft seine Frau zum Sex anbot. |
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schrieb am
23.01.2010 um 17:05
Die Amazonen haben real existiert.
Die Frau hat sich auch selbst angeboten. Ob es immer zum Sex kam oder kommt wissen wir ja auch nicht.Wir wissen nicht mal, ob diese Legende echt ist. Vielleicht wurde die uns auch nur durch Hollywood als "echt" verkauft. Tatsache ist aber, dort gab es keine Puffs. Wie es heute dort aussieht, weiss ich nicht. |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:00
Ach nee. Und die Heinzelmännchen gab es auch. Ist jetzt nur noch die Frage, ob sie wirklich in Köln gelebt haben oder vielleicht auf Atlantis.
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ich bin ganz sicher: in Köln!
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schrieb am
23.01.2010 um 18:35
@ Donnerstag
Im realen Leben würde ich mit Ihnen kein Wort wechseln. Und wenn ich jetzt schreiben würde warum, dann wären Sie wieder beleidigt. Fast könnte man sagen, ich geniesse die Diskussionen mit einem Avatar dessen Anblick ( ich mag keine Katzen ) in mir Ekel provoziert. Und damit will ich Sie nicht provozieren. Aber es entspricht meinem Gefühlszustand. Die Heinzelmännchen kommen aus Mainz. Das hätten Sie aber wissen müssen. Mit meinem kolumbianischem Freund Franzisca ( er ist zweigeschlechtlich )einem Professor und ehemaligem Dozenten, habe ich schon über die Amazonen diskutiert. Er sagte, weil die Amazonen dort leben sollten, wurden der Fluss & das Land so benannt. Gute Idee! Tatsache ist aber, dass die Amazonen ein Reitervolk waren. Nomaden. Sie bewohnten / bereisten das Land zwischen Mittelasien ( Aryen ) bis zur Mongolei. Im dort ansässigem Reitervolk, wird immer mal wieder ein blondes Kind geboren. Blonde Mädchen. Direkte Nachfahren der Amazonen. |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:22
"( ich mag keine Katzen )"
Mir war gleich klar, dass mit Ihnen irgendwas nicht stimmen kann. "Die Heinzelmännchen kommen aus Mainz. Das hätten Sie aber wissen müssen." Nein - die Mainzelmännchen kommen aus Mainz - darum heißen sie auch so. "Blonde Mädchen. Direkte Nachfahren der Amazonen." Jenny Elvers? Luurens he ... |
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schrieb am
24.01.2010 um 04:23
@chrisamar
Manchmal hilft schon Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Heinzelm%C3%A4nnchen de.wikipedia.org/wiki/Mainzelm%C3%A4nnchen de.wikipedia.org/wiki/Amazonen |
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Bei Artikeln über Studien finde ich es übrigens spitzenklasse, wenn die zugrunde liegende Studie benannt, also die Quelle angegeben wird.
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schrieb am
23.01.2010 um 11:36
Weil sie doppelt gepostet werden?
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Bemerkenswert an dieser ganzen Diskussion finde ich die verschiedenen Formen des Hasses von weiblicher Seite. Offenbar bietet dieses Thema einen idealen Nährboden für (Männer)hass.
Zur eigentlichen Frage: Männer gehen zu Prostituietren, weil sie Sex haben wollen, punkt. Alles andere ist rene Spekulation. |
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das liegt am wir-gefühl. da fühlt frau sich auf der einen seite gleich stärker und auf der anderen auch noch betroffen.
und passenderweise gibts dann auch noch ein paar dieser ausbeuter, die ihr wort erheben. mfg mh |
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Ausgesprochen bemerkenswert finde ich den Umstand, dass die einen Teilnehmerinnen hier- und bei diesen und sachverwandten Themen sind es m. E. immer etwa dieselben- schon bei geringsten (eingebildeten und tatsächlich vorhandenen) Verdachtsmomenten sozusagen fast schon reflexartig in die Luft gehen, wie ein explodierender Feuerwerkskörper. Mitunter werde ich den Eindruck nicht los, dass zwischen dem von ihnen Kritisierten (z. B. BDSM) und ihnen selbst in Tat und Wahrheit eine hohe Affinität besteht, die sie sich selbst aber nie eingestehen können: Ein Schelm, der hier Böses denkt... Das Abdriften ins ausgesprochen Vulgäre sagt hier mehr als tausend Worte, finde ich.
Ich getraue mich eigentlich gar nicht mehr zuzugeben, dass ich in meinen jüngeren Jahren auch schon bei Prostituierten war..! |
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schrieb am
23.01.2010 um 16:22
@THX
Ist doch klar. Wenn sich jemand wie Julie Bindel zu so einem Thema äußerst, dann ist das in etwa so aufschlussreich, wie wenn der Papst dazu Stellung nehmen würde. Wobei der Papst noch etwas unvoreingenommener an die Sache herangehen würde. Der Papst hasst Sex, wenn er nicht der Fortpflanzung dient. Bindel hasst Sex, wenn Männer daran beteiligt sind. Weil sie Männer hasst. Da hilft dann auch keine Studie, deren Ergebnis von vorneherein feststeht. Ich habe daher mal Henry Miller dazu befragt. Er mochte Frauen und er mochte Sex. Kein Wunder also, dass er zu gänzlich anderen Bewertungen kam. Hier einige seiner Antworten auf Fragen und Thesen in diesem Thread: (unausgesprochene) These: Sex ist gut, wenn ausschließlich Frauen, d.h. Lesben daran beteiligt sind, aber schlecht, wenn Männer daran beteiligt sind und ganz furchtbar, wenn eine Frau und ein Mann miteinander vögeln. "What holds the world together, as I have learned from bitter experience, is sexual intercourse." aus: "Tropic of Capricorn" These: Prostitution ist allgegenwärtig. Sexuelle Prostitution ist nur eine Spielart davon. "The American white man (not to speak of the Indian, the Negro, the Mexican) hasn't a ghost of a chance. If he has any talent he's doomed to have it crushed one way or another. The American way is to seduce a man by bribery and make a prostitute of him. Or else to ignore him, starve him into submission and make a hack of him." aus: "Letter to Lafayette," The Air-Conditioned Nightmare (1945) Frage: Warum gehen Männer in den Puff? "Wo es eheliche Pflichten gibt, gibt es außereheliches Vergnügen." "Jeder Mann hätte gern eine Nymphomanin, der nur er allein gefällt." "Sex ist einer von neun Gründen für eine Wiedergeburt - die anderen acht sind unwichtig." “Women need a reason to have sex. Men just need a place.” These: Die Grenzen zwischen amateurhafter und professioneller Prostitution sind fließend (Spielerfrau, Boxenluder ...). "Es ist erstaunlich, was manche Frauen sich erlauben, ohne ihren Amateurstatus zu verlieren." |
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schrieb am
23.01.2010 um 17:23
Henry Miller = Maulhure
In diesem Leben habe ich alle Arten von Freiern & die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle der Prostitution kennengelernt. Absolute Top-Kräfte auf internationaler Ebene tätig, zählen ich zu meinen Freunden. Und wissen sie was, wenn ich gut drauf bin, dann sehe ich in Sekunden, was das für einer ist. Und was er denn gerne hätte. Damit enden dann meist meine Illusionen. Das macht den unsexualisierten zwischenmenschlichen Umgang gleich viel einfacher. |
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schrieb am
23.01.2010 um 17:47
PS:
Entweder der Donnerstag wird senil oder leidet an Größenwahn oder sonst irgend etwas: "Ich habe da mal Henry Miller befragt." Wie denn? Haben Sie an seinem Sarg gehorcht? |
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schrieb am
23.01.2010 um 17:57
Nee, ich bin schizo. Hab' doch tatsächlich eben geglaubt, ich unterhielte mich mit ihm. :)
Aber worunter leidet eigentlich Frau Chrisamar, wenn Sie regelmäßig andere Leute, die ihre Meinung nicht teilen, mit Schimpfwörtern belegt? Mich erinnert das irgendwie an Kindergartenkinder: Die sagen auch nicht, "x hat Unrecht, weil y falsch ist und z stimmt", sondern einfach "x ist doof". Die Einsicht, dass man Argumente, die man nicht teilt, mit Gegenargumenten zu entkräften versucht, ist offenbar ein Entwicklungsschritt, den nicht jeder Erwachsene mitvollzogen hat. |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:15
@ Donnerstag
Ihnen würde ich so gerne eine Tüte Humor verkaufen. Wäre nicht billig. Diese Investitution könnte sich aber lohnen. Was das Ehepaar mit der Kohle & den tollem Busen angeht, was ist an den Argumenten denn nicht in Ordnung? Das ist genau mein Humor. Ein besseres Kompliment kann Mann seiner Frau doch eigentlich gar nicht machen. Jedenfalls nicht öffentlich. Die Gattin hat doch sehr charmant geantwortet. |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:24
Die Leere und die Desillusionierung, die sich hier zum Teil heraus lesen lässt, ist erschreckend. So what.
@rahab: Die Sache mit den Moslems war überhaupt nicht als Vorwurf gedacht. Es ist irgendwie menschlich, wenn gerade junge Männer ein Bordell aufsuchen, weil es anders eben recht schwierig ist - eben auch aus kulturell/gesellschaftlichen Gründen. Und keine Bange - ich hatte reichlich Kontakt mit Türken, Afghanen etc. - und weiß da ganz gut, von was ich schreibe. Es ist aber eben nur EINE Gruppe. Bei den anderen sieht die Motivation ja so oder so ähnlich aus. Dieses moralisierend-lustfeindliche, was hier teilweise zelebriert wird, ist ja schon ein wenig nervig - zumal es Frauen gibt, die durchaus Spaß an Sex haben und das sogar mit einem Mann. Fast nicht zu glauben, dass das möglich ist, wenn man hier so liest. |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:39
@chrisamar
Hm, nach dem, was ich sonst so von und über Zapf gelesen und gehört habe, fürchte ich leider, das war ernst gemeint. Ich fand es übrigens auch in gewisser Weise lustig - halb lustig und halb traurig. Immerhin ehrlich und daher deutlich weniger traurig als all die Amateurnutten wie gewisse "Spielerfrauen", die ihren Macker natürlich nur wegen seinem geilen Arsch und den sprichwörtlichen "inneren Werten" geehlicht haben. Darüber kann ich übrigens auch herzlich lachen. |
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@Donnerstag: Mir war der Name Julie Bindel bisher eigentlich nicht geläufig und habe ihn soeben gegoogelt. Klar, es gibt "Feministinnen", bei denen die eigene sexuelle Disposition im Vordergrund steht und nicht etwa die Sache der Gleichberechtigung. Diesen Frauen geht es (oder besser ging es, der Einfluss dieser Kaste auf den Feminismus ist in den letzten Jahren zum Glück erheblich gesunken) lediglich darum, bestehende Mehrheitsverhältnisse zu kippen, um Minderheiten- und Partikulärinteressen an die Spitze der gesellschaftlichen Agenda zu setzen. Ich muss wahrscheinlich nicht besnders betonen, dass ich mich diesen Kreisen gegenüber nicht mehr besonders stark an das Prinzip der Toleranz gebunden fühle.
"These: Die Grenzen zwischen amateurhafter und professioneller Prostitution sind fließend (Spielerfrau, Boxenluder ...)." Sie sind fliessend: In diesen und auch anderen Fällen (Mann reich, Frau jung und sexy) geht es im Prinzip um nichts anderes, als den allgemein bekannten Tausch Geld gegen Ware; ein klassischer Tauschhandel also. Bei der Prostitution geht es im Prinzip um nichts anderes, nur dass hier der zeitliche Horizont enger gefasst ist (15 Min. / 30 Min. / a Stündele oder mehr...). Damit sind wir wieder bei meiner bereits weiter oben gestellten Frage: Doch meine Frage geht weiter: Offenbar sind Männer bereit, für einen völlig natürlichen Akt zu bezahlen. Seit Menschengedenken, wie vermutet werden muss. Eine Analogie: Männer sind im Zusammenhang mit Frauen auch sonst gerne bereit zu bezahlen: Der Gentleman, der die Lady abends an der Bar einlädt und anschliessend erst noch nachhause fährt. Männer kaufen ihren Frauen sündhaft teuren Schmuck ("Diamonds are a girls best friend" Marylin Monroe), sündhaft teure Kleider, mitunter sündhaft teure Autos etc... Warum bloss wollen Männer immer bezahlen? Zwingt sie jemand dazu? Und wenn ja, wer? |
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@wildcard
kleine nachfrage: was hab ich jetzt damit "@rahab: Die Sache mit den Moslems war überhaupt nicht als Vorwurf gedacht. Es ist irgendwie menschlich, wenn gerade junge Männer ein Bordell aufsuchen, weil es anders eben recht schwierig ist - eben auch aus kulturell/gesellschaftlichen Gründen. Und keine Bange - ich hatte reichlich Kontakt mit Türken, Afghanen etc. - und weiß da ganz gut, von was ich schreibe. Es ist aber eben nur EINE Gruppe. Bei den anderen sieht die Motivation ja so oder so ähnlich aus." zu tun? könnte hier vielleicht eine verwechslung vorliegen? |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:01
THX - das versteht niemand so richtig. Eigentlich dürften diese teuren Frauen heute keine Chance mehr haben. Gerade die Osterweiterung hat doch einen massiven Preisverfall mit sich gebracht. Zudem sind diese Frauen meist folgsamer und wissen instinktiv, was die Aufgabe der Frau ist. Das sich überhaupt noch ein Mann von heute bereit erklärt, eine einfach nur materiell eingestellte Westfrau zu ehelichen, ist schon ein sehr rätselhafter Effekt. Wirtschaftliche Vernunft kann hier jedenfalls kein Berater gewesen sein.
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ob's überhaupt mit vernunft zu tun hat? oder nicht doch eher mit nem psycho-somatischen ausnahmezustand? - frag ich jetzt mal so vor mich hin.
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@wildcard: "Die Leere und die Desillusionierung, die sich hier zum Teil heraus lesen lässt, ist erschreckend."
Allerdings: Ich werde bei diesen Frauen einfach den Eindruck nicht los, dass sie ihre eigenen Erfahrungen mit dem Allgemeinzustand der Gesellschaft verwechseln. "Dieses moralisierend-lustfeindliche, was hier teilweise zelebriert wird, ist ja schon ein wenig nervig - zumal es Frauen gibt, die durchaus Spaß an Sex haben und das sogar mit einem Mann. Fast nicht zu glauben, dass das möglich ist, wenn man hier so liest." Ich kenne zum Glück mehr als genug Frauen, die Männer mögen, lieben und begehren... ...oder scharf auf sie sind, geil, gierig, unersättlich oder... ...im Manne einfach einen Partner sehen und ihm ohne jede (neurotische) Feindseligkeit begegnen. Ich persönlich ziehe diese Frauen eindeutig vor. Es gibt genug von ihnen, junge, ältere, reifere... So unbeschwert und natürlich wie heute war das Zusammenleben der Geschlechter schon seit mindestens zwanzig Jahren nicht mehr. Wir leben diesbezüglich schon fast im Paradies! Und was die bitteren, gehässigen, verbockten, neurotischen oder sonstwie entgleisten Wegbegleiterinnen anbelangt: Die muss man einfach links liegen lassen, so hart das jetzt klingen mag. |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:13
Ist das wirklich so rätselhaft?
Junge, attraktive Frauen sind immer knapp im Verhältnis zu der Zahl der Männer, die sie begehren. Also müssen sich letztere anstrengen und etwas bieten, wenn sie dennoch eine wollen. Nirgendwo wird so hart verhandelt wie in der "Liebe". |
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"Zudem sind diese Frauen meist folgsamer und wissen instinktiv, was die Aufgabe der Frau ist"
find ich extrem langweilig. mfg mh |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:21
@THX
Es sind ja nicht alle Männer bereit zu bezahlen. Ich z.B. bin nicht dazu bereit. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass ich bisher noch nie einen Puff aufgesucht habe. Ich habe allerdings auch schon Männer in TV-Dokus zum Thema Prostitution sagen hören, sie müssten ja eh bezahlen, wenn sie mit Frauen anzubandeln versuchen, warum dann nicht auch im Puff. Dazu fällt mir eine Bekannte aus der "Leistungsträger"-Ebene unserer Gesellschaft ein, mit der ich mich mal darüber unterhielt. Sie meinte, dass es unter den BWLern, die sie so kennt, üblich sei, dass der Mann beim Ausgehen die Rechnung für die Frau übernimmt. Und wenn sie das nicht will, ist er beleidigt. Mir ist dieses Denken fremd. Ich sehe da sofort die Analogie zur Prostitution. Vermutlich sehen die betreffenden Männer diese Analogie nicht oder sie stört sie nicht, weil sie sich eh schon tagtäglich für ihren Arbeitgeber prostituieren. Und/oder weil ihnen die Kommerzialisierung sämtlicher Lebensbereiche bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist. Von daher finde ich, ist etwas dran an der Aussage, die Entwertung echter Werte bringe Prostitution hervor. Allerdings in einem übergeordneten Sinne, inklusive Gelegenheitsprostitution, die nicht als solche bezeichnet wird. Und schließlich ist auch etwas dran, dass Männer "immer für Frauen bezahlen". D.h., heute ist das ein Kann, früher war es ein Muss. Das althergebrachte Versorger-Prinzip hat allerdings auch unter den Frauen noch viele Anhängerinnen, wie mir scheint. Und natürlich unter den schon genannten Männern, die genügend Kohle, aber wenig Charakter zu bieten haben. |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:21
@ Donnerstag
Über "Amateurnutten" möchte ich nicht diskutieren. Das Wort empfinde ich als Beleidigung. Unangenehm auffällig ist in dem Bereich vielleicht Lothar Mathäus. In diesem speziellen Fall könnte man von einem "Gentleman Agreement" schreiben. Die Publicity von wg. Heirat & Trennung, tut ja beiden Eheleuten gut. |
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"zumal es Frauen gibt, die durchaus Spaß an Sex haben und das sogar mit einem Mann."
Ja, aber nur aus Notgeilheit, nur in Ausnahmefällen. :-)) |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:10
@chrisamar
Falls es Dir besser gefällt: Nennen wir es Amateurnutten und Amateurfreier. Im Iran gibt es ja eine institutionalisierte Form von Prostitution. Gab mal eine tolle Doku dazu - ich glaube, auf Arte. Da geht man zum Mullah und verheiratet sich auf Zeit mit einem Straßenmädchen, das man irgendwo aufgelesen hat. Geht auch für 'ne Woche. Dumm nur, wenn das Mädchen, das aus Not zur Hure geworden ist, bei der nächstbesten Gelegenheit einfach abhaut. Daneben gibt es auch Straßenprostitution und das nicht zu knapp. Normalerweise steht auf Prostitution im Iran ja die Steinigung (für die Hure, für den Freier natürlich nicht), es sei denn, ein Mullah hat sie genehmigt. In der Praxis läuft es aber meist so ab, dass die Sittenwächter, wenn sie eine Hure auf der Straße auflesen, diese zum Gratissex zwingen, anschließend oder währenddessen für ihre Sünden verprügeln und dann wieder laufen lassen. |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:57
@rahab: hast recht - ging an charismar
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schrieb am
24.01.2010 um 08:20
@ Donnerstag
Über die Verhältnisse im Iran bin ich bestens informiert. Aber Danke für Ihren TV-Tipp. |
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Die Studie wurde vermißt:
www.eaves4women.co.uk/Documents/Recent_Reports/Men%20Who%20Buy%20Sex.pdf Quelle: www.guardian.co.uk/society/2010/jan/15/why-men-use-prostitutes 'Selected comments about prostitution by london men who buy sex: “Prostitution is like masturbating without having to use your hand.” “It’s like renting a girlfriend or wife. You get to choose like a catalogue.” “I feel sorry for these girls but this is what I want.” “No big deal, it’s just like getting a beer.” “I like it if it’d be super expensive...she comes in, nothing said and she is instantly very sexual, a sexual creature.” “My favourite experience in prostitution was when she was totally submissive.” “I don’t like the ones that make no secret of it being a job. I like customer care. They try to finish quickly but I want to take a little bit of time.” “I have sex as a means to an end to meet my sexual needs... It’s a financial transaction.” “I found her on punternet.com and she looked at me with the look of a puppy dog in the Christmas window.” “Look, men pay for women because he can have whatever and whoever he wants. Lots of men go to prostitutes so they can do things to them that real women would not put up with. “If you go to the wrong one, you might as well be in a morgue, there’s a slab of flesh there.” “We’re living in the age of instant coffee, instant food. This is instant sex.” “Prostitution is a last resort to unfulfilled sexual desires. Rape would be less safe, or if you’re forced to hurt someone or if you’re so frustrated you jack off all day.” “Prostitution is being able to do what you want without the taxation.” ”It’s no strings attached sex, no bother about buying gifts, it’s a one off financial commitment.” “It should be legalised over here. This is the way God created us. It is being human. If you don’t have a partner then you have to go to a prostitute.” “It’s unfulfilling, there’s no reward. It’s empty. It’s terrible. You come out feeling even more empty and unloved. You will likely feel quite empty afterwards, as if you have been used.” “Prostitution is like being able to masturbate without doing any of the work.” “You pay for the convenience, a bit like going to a public loo.” “I hugely recommend it but be sure you know there’s a threshold you’ll be crossing. Prostitution is natu- rally questionable, whether it’s to yourself or to society.”' Eigentlich ist der Lektüre der Studie wenig hinzu zu fügen, außer - schwacher Artikel. Gefolgt von einer noch viel schwächeren Diskussion, me thinks. Eine Frage, die mich aber seit längerem beschäftigt: was macht es Männern möglich, Prostitution in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie wissen, daß viele Prostituierte - ihre Arbeit bereits vor dem 18. Lebensjahr begonnen haben? - von sexualisierter Gewalt als Kind betroffen waren oder vergewaltigt wurden? - nicht freiwillig auf den Strich gehen? - von Sklaverei/Menschenhandel betroffen sind? Wird das ausgeblendet oder ist es sogar wünschenswert? |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:46
Und was macht es männlichen wie weiblichen Konsumenten möglich, teure Klamotten einzukaufen, von denen sie wissen, dass sie in aller Regel in irgendwelchen Sweatshops unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden?
Der Unterschied ist nur, dass Mann die Nutte, die zu der Mann geht, fragen kann, ob sie ihren Job freiwillig ausübt. Bei den Klamotten wird die Recherche deutlich schwieriger. Die Studie ist uninterresant, da sie nicht von Erkenntnisinteresse geprägt ist, sondern allein von dem Wunsch, männerfeindliche Vorurteile zu bestätigen. |
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schrieb am
23.01.2010 um 18:55
Klischee 1:- ihre Arbeit bereits vor dem 18. Lebensjahr begonnen haben?
Klischee 2: - von sexualisierter Gewalt als Kind betroffen waren oder vergewaltigt wurden? Klischee 3:- nicht freiwillig auf den Strich gehen? Klischee 4:- von Sklaverei/Menschenhandel betroffen sind? |
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DD locuta - causa finita.
hübsch auch die vorstellung, wie jetzt der schuh auf die tischplatte saust... |
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Wissen Sie, das mit der Kleidung ist sogar recht einfach - man kaufe dort, wo man die Leute kennt, die sie herstellen, sitzt besser, hält länger, sieht besser aus, ist günstiger. Oder bemühe zur Information websites wie clean clothes. Da ich vor einigen Jahren einen sweatshop auf einer vietnamesischen Insel besuchte, wo Kleidung für Tommy Hilfinger und Nike hergestellt wurde, eine mir bleibende Erinnerung übrigens, ist mir das ein inneres Bedürfnis.
Sie verglichen ja neulich hier schon mal Frauen mit Bier - Sie haben sich in den 'selected comments' wiedergefunden? Und nur zur Erinnerung - ich für meinen Teil bin nicht mal ein bißchen Männer-, wohl aber ängstliche-Macho-feindlich. Sie selbst gehen ja nicht zu Prostituierten, sondern Ihre 'sensiblen' Kumpels (laut Ihrer Auskunft ebenda) - was denken Sie also? Blenden die's aus oder finden sie's gut, erniedrigte Frauen zu kaufen? Sollte Ihnen aber diese Studie nicht ausreichen, gehe ich auch nochmal recherchieren. Ich kann Ihnen aber bereits im Vorfeld sagen - sieht nirgendwo besser aus für die Männer. Oder - viel besser - Sie gehen recherchieren, da Sie meiner Recherche ohnehin mißtrauen werden. Während ich gespannt warte. Hm? |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:22
"ach weißte, DD, ich halte es mit dem folgenden spruch: ich brauche erotik, geld und andere illusionen!"
du bist ja eine richtige dame von welt, rahab. oder verwechsele ich da was, die heinzelmännchen? |
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Bestimmt haben Sie @wildcard überlesen, daß ich 'viele Prostituierte' schrieb? Sie haben auch diese Studie oder andere Quellen nicht gelesen?
Oder möchten Sie glauben machen, daß es in Ausschließlichkeit Prostituierte gibt, die ihrer Arbeit aus Neigung und in freier Entscheidung nachgehen? Das hielte ich nicht nur für ein Klischee, sondern für äußerst realitätsfern. Um Ihnen meinen Standpunkt zu Prostitution kurz zu umschreiben - ich finde, Prostituierte sollten gut ausgebildet werden. Prostituierte sollten uneingeschränkt geschäftsfähig sein - das ist m.M.n. der springende Punkt. Nicht Freier und/oder Prostituierte, sondern Zuhälter und Menschenhändler sollten kriminalisiert sein. Ob Sie jetzt Ihren Kommentar mit etwas mehr Inhalt füllen? |
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@Mein Freund Harvey, bei dieser Gelegenheit auch @THX1138
eigentlich ist es wirklich ZU blöd, aber ich kann Ihnen beiden versichern, daß rahab und ich, die dame.von.welt zwei verschiedene Personen sind. Derzeit mit etwas über 600 km Distanz, sonst aber in der gleichen Gegend wohnend und gelegentlich auch Kaffee und Gespräch in der ganz wirklichen Welt teilend. Sich auch bereits aus dem Zeitforum kennend. Ist Ihre Neugier damit befriedigt? |
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schrieb am
23.01.2010 um 19:46
"…sonst aber in der gleichen Gegend wohnend und gelegentlich auch Kaffee und Gespräch in der ganz wirklichen Welt teilend."
nein, zumindest meine neugierde ist nicht befriedigt: mit der 'ganz wirklichen welt' meinst du wohl die ratiolose realität, in der logik fehlt? |
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Alles, was ich weiss- und das mit absoluter Bestimmtheit: THX1138 und die reale Person, die dahinter steckt, gibt es hier drinnen nur ein einziges Mal.
Gut, dann verabschiede ich mich mal aus dieser immer abstruser werdenden Diskussion mit folgender, bahnbrechenden Erkenntnis: Männer gehen zu Prostituierten, weil sie Sex haben wollen, punkt. Alles andere ist reine Spekulation. Teile dieses Kommentars wurden aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert. Bitte vermeiden Sie Unterstellungen gegenüber anderen Nutzern. |
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"Worin besteht eigentlich der Vorteil mehrer Nicks?"
es ist immer jemand da, der mit einem den kaffee teilt. mfg mh |
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Ach, mit diesen Mehrfach-Nicks ist es so eine Sache, deshalb (m)ein flüchtig hingeworfener,
neuer Blog-Beitrag zu diesem für einige Beteiligte hier sicherlich vielseitigen Thema: Alias? Ich möchte mehr dazu wissen: Wer hilft mir weiter? |
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ja. tust du.
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schrieb am
24.01.2010 um 03:52
"Um Ihnen meinen Standpunkt zu Prostitution kurz zu umschreiben - ich finde, Prostituierte sollten gut ausgebildet werden. Prostituierte sollten uneingeschränkt geschäftsfähig sein - das ist m.M.n. der springende Punkt. Nicht Freier und/oder Prostituierte, sondern Zuhälter und Menschenhändler sollten kriminalisiert sein.
Ob Sie jetzt Ihren Kommentar mit etwas mehr Inhalt füllen?" sensation! wer hätte das gedacht?????? genau das ist es, so typisch: anderen wird erstmal unwissen unterstellt, obwohl diese inhalte beim gegenüber längst abgefrühstückt sind. genau diese arroganz ist es, die diskussionen umöglich macht - man/frau muss sich erstmal von anfang an bweisen, was man/frau schon weiß/erlebt hat/hatte. schlimm, wenn menschen, die sich für schlau halten, anderen erstmal selbstverständliche infos (die jeder als grundvorraussetzungt sowieso kennt) absprechen muss, um dann so langweilig von 'a' anzufangen: das ist ähnlich lange wie ein ödes vorspiel mit den üblichen wiederholungen. und wenn ich ein mann wäre, würden mir sicher auch bestimmte gliedmaßen sowie/und muskelmasse als allererstes dabei einschlafen, boring. ständig wird hier über die selbstverständlichsten dinge eine grundsatzdiskussion geführt, das ist unsexy und langweilig. |
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Es ist ja bestimmt sehr löblich, daß Sie @Mein Freund Harvey sich so für @wildcard einsetzen - warum Sie sich aber in einer Diskussion, die Sie für bereits geführt halten und in der Sie sich langweilen, überhaupt so engagieren, ist mir einigermaßen unverständlich.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis - ich habe diese Diskussion hier noch nicht geführt, hätte das aber eigentlich gern getan. Mir ist an wildcards Kommentar unklar, was er mit Klischee 1-4 eigentlich aussagen wollte, deswegen bat ich um mehr Inhalt, was sich aber mit seinem Kommentar weiter unten zu Essen und zu-Willen-sein auch schon erledigt hat. Ihnen wäre ich dankbar, Sie würden mit Ihren Unterstellungen in meine Richtung deutlich vorsichtiger oder kämen gleich zum Entschluß, meine Kommentare zu ignorieren. |
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es ist vollkommen irrelevant ob du die diskussion noch nicht abgefrühstück hast oder nicht. seine meinung kannst du in den ganzen kommentaren hier nachlesen. da gibt es mehr als diesen einen.
warum du es nicht tust, sondern rumplappernd einfach nur inhaltsleere unterstellst, nachdem hier 175 kommentare stehen... das ist tatsächlich eine interessante frage. so einen blödsinn muss man nicht ignorieren, weil man ihn sich hier einfach nicht gefallen lassen muss. mfg mh |
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23.01.2010 um 10:04 HoppelPoppel
"Warum gehen Männer zu Prostituierten?" Ja warum sollten Sie es denn nicht tun? Punkt. guggau |
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Ich nehme mir gelegentlich die Freiheit, ein Bordell
aufzusuchen. Was treibt mich dazu? Nun, es ist nicht so leicht zu verstehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Die Verhältnisse sind dort nämlich umgekehrt, plötzlich ist man(n) der Umworbene. Dieses Gefühl erschöpft sich auch irgendwann und so verstehe ich heute besser denn je, dass manche Frauen genervt reagieren, wenn sie ange- sprochen werden. Was ich aber dennoch reizvoll finde: Ich kann dort Frauen sehen, berühren, mit ihnen schla- fen, die mich sonst nie beachten würden. Ich fühle mich unmittelbar danach auch nicht schlecht, im Gegenteil. Einräumen will ich aber, dass ich mich einen Tag später schon öfters "verkatert" gefühlt habe, so als hätte ich zuvor zu viel getrunken (gehe aber grundsätzlich nüchtern in ein Bordell). Komisch was? |
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die frage ist eher, ob du denn auch nüchtern hinausgehst.
mfg mh |
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@ Montezuma
Sie persönlich werden in keinem Bordell der Welt umworben. Der zahlungsfähige & zahlungswillige Kunde wird umworben. Besser, muss umworben werden. Sie als Mensch, werden dort nicht einmal gemocht. Und wenn Sie da raus sind, dann machen die Frauen Witze über Sie. Und das ist die Realität. |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:19
@chrisamar
Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Ich vermute allerdings, dass viele Frauen ebenfalls nicht als Person umworben werden, sondern nur wegen ihrer körperlichen Attribute. D.h., solange sie noch jung sind. Viele Frauen kapieren das allerdings nicht, da sie sich selbst auf ihren Körper als ihr Kapital konzentrieren. Dumm nur, dass dieses Kapital sich nicht vermehrt, sondern mit der Zeit automatisch schrumpft. |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:28
Männer werden von gewissen Damen dieser Welt grundsätzlich nicht gemocht.
Das ist Tatsache. Sei`s drum. |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:30
@chrisamar
Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Es gibt allerdings auch eine Menge Frauen, die nicht wegen ihres Charakters, sondern allein wegen ihrer körperlichen Attribute umworben werden. Wenn diese sich selbst auf ihren Körper als ihr Kapital reduzieren, worin liegt dann der Unterschied zu "professionellen" Huren? Das Dumme ist natürlich, dass diese Art von Kapital nicht dazu neigt, sich zu vermehren, sondern zu schrumpfen. Leider merken die betreffenden Damen das meist erst, wenn es zu spät ist. Der Schönheitschirurg kann den Wertverfall auch nur partiell und kurzzeitig aufhalten. Dann werden sie verbiestert und schimpfen über die bösen Männer, die ihre inneren Werte nicht zu schätzen wissen. Sehr lustig, das Ganze. |
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schrieb am
23.01.2010 um 20:37
@chrisamar
Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Es gibt allerdings auch eine Menge Frauen, die nicht wegen ihres Charakters, sondern allein wegen ihrer körperlichen Attribute umworben werden. Wenn diese sich selbst auf ihren Körper als ihr Kapital reduzieren, worin liegt dann der Unterschied zu "professionellen" Huren? Das Dumme ist natürlich, dass diese Art von Kapital nicht dazu neigt, sich zu vermehren, sondern zu schrumpfen. Leider merken die betreffenden Damen das meist erst, wenn es zu spät ist. Der Schönheitschirurg kann den Wertverfall auch nur partiell und kurzzeitig aufhalten. Dann werden sie verbiestert und schimpfen über die bösen Männer, die ihre inneren Werte nicht zu schätzen wissen. Sehr lustig, das Ganze |
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schrieb am
23.01.2010 um 21:01
Thema Geld
Frauen verdienen zum weitaus überwiegendem Teil immer noch weniger als Männer. Und viele arbeiten sehr hart für ihr Geld. Darum ist es nur fair, wenn ein Herr eine Dame in ein nobles Restaurant einlädt, wenn er auch die Rechnung übernimmt. Und wenn er es sich nicht leisten kann, dann gibt es eben Stullen. Körperliche Schönheit Nicht jeder Mensch ist sich der Schönheit seines Körpers bewusst. Der Mangel an Körpergefühl, ein Abstumpfen ist die Voraussetzung für den Beruf der Prostitution. |
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schrieb am
23.01.2010 um 21:02
Thema Geld
Frauen verdienen zum weitaus überwiegendem Teil immer noch weniger als Männer. Und viele arbeiten sehr hart für ihr Geld. Darum ist es nur fair, wenn ein Herr eine Dame in ein nobles Restaurant einlädt, wenn er auch die Rechnung übernimmt. Und wenn er es sich nicht leisten kann, dann gibt es eben Stullen. Körperliche Schönheit Nicht jeder Mensch ist sich der Schönheit seines Körpers bewusst. Der Mangel an Körpergefühl, ein Abstumpfen ist die Voraussetzung für den Beruf der Prostitution. Abschliessend Neil Diamond wurd nach seiner spektakulär teuren Scheidung nach seiner Ex-Frau befragt. Er antworte charmant: "Sie war jeden Cent wert." Klasse Typ. |
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schrieb am
23.01.2010 um 21:10
Fair ist es nur, wenn die eingeladene Dame dem einladenden Herren nach dem Essen zu Willen ist. Deal ist Deal. Jeder tut das, was er/sie am besten kann.
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schrieb am
23.01.2010 um 21:15
@ wildcard
Ja. Oder wenn er ran muss. Weil sie will. Er aber eigentlich lieber mit dem Nachbarn möchte. Sich aber nicht traut. Und deshalb dumm durch die Gegend vögelt. |
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schrieb am
23.01.2010 um 21:45
@ wildcard
Wir beide würden niemals Essen gehen. Zu Deinem Glück. Denn so ein Typ wie Du, für den würde das teuer werden. Und nach dem Essen, würdest noch einen Tritt dazu kriegen. Aber niemals meine Telefonnummer. Aber, ich bin zum Glück auch absolut nicht Dein Typ. Also, nimm es bitte nicht persönlich. Mit den anderen Herren hier, tausche ich aber auch keine Telefonnummern. Danke nein. |
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schrieb am
23.01.2010 um 22:33
Chrisamar - das Einzige, was wir jemals teilen werden, ist die gegenseitige Abneigung und das ist vermutlich auch besser so. Ich legte noch nie Wert auf näheren Kontakt mit einem derart primitiven Typus Frau.
Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, ich würde Sie in meiner Umgebung dulden? Machen Sie sich da keine Sorgen. |
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schrieb am
23.01.2010 um 22:37
Echt? Die mögen mich da gar nicht? Und lästern auch noch über mich??? Mein letztes Refugium ist zerstört...
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@ Montezuma
Sie persönlich werden in keinem Bordell der Welt umworben. Der zahlungsfähige & zahlungswillige Kunde wird umworben. Besser, muss umworben werden. Sie als Mensch, werden dort nicht einmal gemocht. Und wenn Sie da raus sind, dann machen die Frauen Witze über Sie. Das ist die Realität. |
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"Wir" sind nichts besonderes.
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schrieb am
23.01.2010 um 23:45
Und hier zeigt eine weitere brandneue Studie die Gemeinsamkeiten von Frauen und ChimpansInnen:
www.welt.de/wissenschaft/article5858461/Maenner-und-Affen-Gemeinsamkeit-jetzt-bewiesen.html Nicht von der Headline verwirren lassen. Die Autorin hat die Ergebnisse der Studie nicht begriffen. |
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Wir bitten darum, Menschenaffen nicht weiter als Argumentationshilfe heranzuziehen.
Alle Beide! |
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schrieb am
24.01.2010 um 11:16
Warum? Weil ihr Spassguerillas Darwin nicht kennt?
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schrieb am
24.01.2010 um 11:21
Spassiges Avatarimage – Viva la Evolution!
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Darwin ist uns Spassguerillas bekannt. Seine Entdeckung war der Gemeinschaft der Menschenaffen allerdings von Anfang an sehr unangenehm.
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schrieb am
24.01.2010 um 12:10
Ahsooo - verstehe. :)
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schrieb am
25.01.2010 um 11:20
Hier eine der frühen Skizzen bzw. Zeichnungen von Darwin, bisher unveröffentlicht:
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Zu einem Streit, der hier gestern vormittag tobte, möchte ich noch diesen Exkurs hinzufügen.
Es gibt kein Recht auf Sex, nur eines auf das Streben nach sexueller Befriedigung, das wie jedes Recht die Grenze am Recht anderer findet. Dieses Recht ist ein Ausdruck des Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Das 1994 verabschiedete internationale Konzept der "sexuellen und reproduktiven Rechte", das z.B. von Pro Familia vertreten wird, wobei nicht die Rechte sexuell und reproduktiv sind, sondern sich auf Sexualität und Reproduktion beziehen, enthält deshalb zum Beispiel den universellen Zugang zu Diensten der Familienplanung, Prävention und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten sowie die Sicherstellung von Schwangerschaftsvor- und -nachsorge und qualifizierter Geburtshilfe. Eigentlich sollten wir (Männer und Frauen) froh sein, wenn die Vorstellung eines Rechts auf Sex im genannten Sinn selbstverständlich wird, oder war es besser, als Kuppelei bestraft wurde, und als behinderte und alte HeimbewohnerInnen selbst da am Ausleben ihrer Sexualität gehindert wurden, wo sie jemanden auf freiwilliger Basis gefunden hatten? Manche bringen "sexuelle Assistenz" oder "Surrogatpartnerschaften" in die Nähe von Prostitution, allerdings gibt es auch Professionalisierungsbestrebungen und Stimmen, die nur diejenigen als SexualbegleiterInnen bezeichnen wollen, die - einem geschützten Berufsbild vergleichbar – über eine spezielle Ausbildung und fachliche Qualifikation verfügen. Von Prostituierten wird das nicht verlangt. |
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@ Timo Beil
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Konsens dieser Diskussion ist, dass Frauen welche durch Zwang genötigt wurden, sexuelle Handlungen an Kunden des Zuhälters vor zu nehmen, auch den Kunden anzeigen können. Andersrum, Kunden von Zwangsprostituierten machen sich strafbar. Das ist der erste Schritt zur Vermenschlichung der Prostitution in Deutschland. |
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Abschliessen an Dame von Welt & Rahab:
Ihr beide wisst ja, wie sehr ich Eure klugen Kommentare & Euren Spott schätze. Das wars auch schon. |
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August Bebel schrieb in "Die Frau und der Sozialismus"
"Zwölftes Kapitel Die Prostitution - eine notwendige soziale Institution der bürgerlichen Welt Die Ehe stellt eine Seite des Geschlechtslebens der bürgerlichen Welt dar, die Prostitution die andere. Die Ehe ist der Avers, die Prostitution der Revers der Medaille. Findet die Männerwelt in der Ehe keine Befriedigung, so sucht sie dieselbe in der Regel bei der Prostitution. Und wer von der Männerwelt aus irgendeinem Grunde auf die Ehe verzichtet, sucht ebenfalls in der Regel Befriedigung bei der Prostitution. " Das scheint noch heute zu gelten. Weiter irrt er aber, bedingt durch die damaligen Umstände: "Für die freiwillig oder gezwungen in Ehelosigkeit lebenden Männer wie für jene, denen die Ehe das Erwartete nicht bietet, liegen also die Verhältnisse für Befriedigung des Geschlechtstriebs ungleich günstiger als für die Frauen. Die Männerwelt hat stets die Benutzung der Prostitution als ein ihr von "Rechts wegen" zukommendes Privilegium betrachtet. Um so härter und strenger wacht und urteilt sie, wenn eine Frau, die keine Prostituierte ist, einen "Fehltritt" begeht. Daß die Frau die gleichen Triebe hat wie der Mann, ja daß diese in gewissen Zeiten ihres Lebens sich heftiger als sonst geltend machen, beirrt sie nicht... Die Verhältnisse liegen für den Mann besonders günstig. Die Natur hat die Folgen des Zeugungsaktes der Frau zugewiesen, der Mann hat außer dem Genuß weder Mühe noch Verantwortung. " Dafür, daß Frauen die gleichen Triebe haben und die sich gelegentlich heftiger äußern, sind Männer heute eher dankbar, außer vielleicht wenn sie meinen, die Ehre der gesamten Familie liege zwischen den Beinen ihrer Tochter oder Schwester. Hoffentlich kommen diese Kreise auch noch zur Einsicht. Und die Verantwortung ist durch verbesserte Gesetze heute geteilt, wobei die Macht zu den Frauen gewandert ist. Sie können leichter verhüten als Männer und leichter darüber lügen. Ich erinnere mich noch an den Aufstand, als Lisa Ortgies kinderwünschenden Frauen riet, einfach mal die Pille weg zu lassen. www.youtube.com/watch?v=jveyhOnNGQc Männer können einen Kinderwunsch gegen eine ablehnende Frau heute nicht durchsetzen und die Ablehnung der Reproduktion nur durch Kondome, die die Frau nicht übersehen wird und die zu peinlichen Beziehungsgesprächen führen können, und durch die Sterilisation. Da kann es mal taktisch besser oder schlechter sein, sie zu verschweigen. Bebels Schlußfolgerung dazu ist (Hervorhebung im Buch): "Die Prostitution wird also zu einer notwendigen sozialen Institution für die bürgerliche Gesellschaft, ebenso wie Polizei, stehendes Heer, Kirche, Unternehmerschaft." Stimmt das noch? Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Mal (2009) wird behauptet, die Krise treffe auch diese Branche, mal (2005) wird behauptet, "dass sich die Anzahl der Männer, die für Sex bezahlten, innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt hatte" Das ist also nicht so einfach. Wir liegen vermutlich richtig, wenn wir einfach von schwankenden Zahlen ausgehen. Selbst wenn man mal eine momentane Entwicklung mit Zahlen belegen kann, heißt das nicht, daß es immer so weiter geht (sonst hätten inzwischen alle AIDS oder führen mit Dieselfahrzeugen rum, da wurden auch mal starke Zunahmen gemeldet). Ich vermute, daß die bürgerliche Gesellschaft ohne Prostitution nicht zusammenbrechen würde und daß die Prostitution auch ohne bürgerliche Gesellschaft auskommt, etwa im Sozialismus oder im Gottesstaat ebenso im Verborgenen blühen könnte. |
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Ein Mann, der es mag, frustriert zu werden, braucht bloß eine schöne Frau zu fragen, wieviele Partner sie schon hatte. Man fragt besser nicht, sonst wird das eigene Sexualleben sogleich langweilig erscheinen. Man fragt sich, ob "die Männer" davon einen Vorteil haben. Vermutlich nicht, sonst wäre es ja nicht so frustrierend, eine Frau zu fragen. Frauen könnten zwar wahllos sein, aber warum sollten sie? Und so bekommen fast alle Frauen, aber immer wieder die gleichen Männer eine Chance zur Polygamie und tendenziell bleiben mehr Männer als Frauen unbefriedigt zurück. Das wird in jungen Jahren verstärkt und in höherem Alter abgeschwächt, weil es bei den Geburten einen Männchenüberschuß gibt, die Weibchen aber länger leben und in den ersten Lebensjahrzehnten eine geringere Mortalität haben. Im Alter sind viele Frauen aber schon so daran gewohnt, hohe Ansprüche durchsetzen zu können, daß sie lieber solo bleiben, als sich der verschlechterten Marktlage abzupassen, und viele Männer sind impotent.
Während Frauen nur mit dem Kopf zu nicken brauchen, müssen Männer balzen und werben, was außer bei der erwähnten Gruppe der Alphamännchen, die immer wieder eine Chance bekommen, einerseits aufwändig ist und andererseits auch lange Phasen ohne Erfolge bringen kann. Es macht Ehen und nichteheliche Lebensgemeinschaften für Männer attraktiv, daß sie sich dann das Suchen ersparen. Singledasein ist ein sehr aufwändiger Weg, zu sehr wenig Sex zu kommen. Eine Parshipstudie kam 2007 zum Ergebnis: "Wenn deutsche Singles aktiv auf Partnersuche gehen, zahlen sie pro Person rund 448 Euro im Jahr... Von diesem Betrag investieren sie 63 Prozent in Ausgeh-Abende, 33 Prozent in erste Dates und 3,5 Prozent in professionelle Dienstleistungen rundum das Thema Partnersuche... Im Schnitt haben deutsche Singles 4,32 Dates im Jahr. Wenn es zum Zahlen kommt, sind die Deutschen sehr traditionell eingestellt... So zahlen Single-Männer im Durchschnitt 43 Euro pro Date, Frauen hingegen nur 23 Euro." www.parship.de/pics/downloads/de_DE/Media_Summary_2007_I.pdf Das Wort "investieren" paßt wohl eher zu Frauen, denn sie können auf Rückfluß hoffen, für Männer sind es bloß Ausgaben wie Spenden. Mein eigenes Haushaltsbuch kam in den 90er Jahren zu "Stückkosten der Vereinigung", die mir etwa einmal im Quartal glückte, von rund 100 DM, wobei auch die Kosten der erfolglosen Versuche einflossen. Da wird die Prostitution schon interessant. Und für den Betrag bekommt man auch eine einfache, aber moralisch korrekte Dienstleistung ohne Frauenhandel und Zwang, allerdings, wie mir scheint, nicht ohne Suchtproblematik. Daher war das für mich als Nichtraucher keine wirkliche Alternative. Ich wußte auch, daß Freier da nicht umworben werden, sondern ihr Geld, und selbst wenn die Frauen Witze über sie machen, sobald die Kunden raus sind, war das kein Grund, Prostitution negativ zu bewerten. Abfällige Äußerungen über die Menschen, mit denen man zu tun hat, gibt es in vielen Lebensbereichen, auch z.B. wenn sich mehrere Frauen über ihre Partner unterhalten. Finanziell potentere Männer gehen mit ganz anderen Beträgen und Frequenzen um als ich damals, aber auch da sind die teuren Clubbesuche, wenn sie dabei nicht die Übersicht verlieren, i.d.R. billiger als eine Partnerschaft, bei der die Frau normal am Lebensstandard teilhat. Spektakuläre Scheidungsfolgen (Paul McCartney, Boris Becker...) lassen wir mal wegen des geänderten deutschen Rechts außer Betracht. Die 14 außerehelichen Gespielinnen waren für Tiger Woods vermutlich günstiger als eine Ehefrau, selbst wenn sie bei der Scheidung nichts bekommen würde. Er ist aber selbst schuld, wenn er meint, sich mit einer Ehefrau schmücken zu müssen. Die Prostitution ist vergleichbar dem Outsourcing bei Unternehmen von gelegentlich anfallenden Bedarfen wie Fuhrpark, oder wenn man schon einen eigenen Fuhrpark braucht, Werkstatt für den Fuhrpark. Oder mit Zeitarbeit. Manche Haushalte werden von Profis geputzt. Das geschieht eventuell häufiger als der "Hausherr" Sex braucht oder (falls er eine Partnerin hat) bekommt. Problematisch wird das bei größerem Bedarf. Vor Jahren berichtete der WDR über Sexsüchtige, wovon mir in Erinnerung blieb, daß sexsüchtige Frauen müde zur Arbeit kamen, sexsüchtige Männer aber vor allem darüber klagten, daß sie hoch verschuldet seien. Sympathisch an dieser Gruppe ist, daß diese Menschen wirklich Sex wollen und nicht Statusgewinn. Wäre das sonst nicht nur ein Wunsch neben vielen, dann müßten für Sex Frauen Männer bezahlen, denn sie haben mit G-Punkt und multiplen Orgasmen wesentlich mehr davon als jene. Stattdessen bekommen sie günstigere Bedingungen bei Partnerbörsen und Swingerclubs und können kostenlos Anzeigen aufgeben. Sucht ein Paar mal Sex, heißt es gern: Keine Solomänner, da brauchen wir bloß die Haustür aufzumachen. Nach einer Solofrau scheinen Paare aber genau so lange zu suchen wie Solomänner. Ob die sich dann auch Prostituierte leisten, scheint noch nicht untersucht. Ich vermute aber, daß die Frauen dann eher dagegen sind. Was soll der Hinweis, daß Frauen weniger verdienen als Männer? Dürfen sie dann den Markt ausnutzen, aber nicht, wenn sie (z.B. als Beamtinnen) das gleiche Gehaltsniveau haben? Und wenn sie trotzdem einen Mann finden, der sie einlädt und ihnen teure Geschenke macht? Ist das dann unmoralisch? Sollen noch vorhandene Einkommensunterschiede bestehen bleiben, weil Männer ja im Kollektiv über die Prostitution und auch sonst von diesem Überschuß eine Menge an Frauen im Kollektiv abführen? Letztlich wird man mit theoretischen Vorstellungen wie 1) weil sie mehr Spaß haben, müssen Frauen Männer bezahlen oder 2) bei Gehaltsgleichheit hat sich Prostitution erledigt, nichts erreichen außer zu demonstrieren, wie wirklichkeitsfern man denkt. Ich befürworte deshalb die Freiheit, die Bedingungen jeweils selbst auszuhandeln. Soll doch der Markt entscheiden. Exkurs: Das Aushandeln hat allerdings eine lange Tradition, nur daß früher Familien die Ehen arrangierten. Mit den dabei zu erfüllenden Kritierien haben heutige PartnerInnenbörsen einiges gemeinsam. Schnell werden Leute weggeklickt, die nicht engen eigenen Vorstellungen und dem eigenen Status und der eigenen Bildung entsprechen. Der Zufall, mal eine(n) außerhalb des engen Rasters zu treffen, wird weitgehend ausgeschaltet. Was übrig bleibt, sind Paare, die einander mehr ähneln als zu Zeiten, in denen sich Leute noch überraschend fanden. |
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schrieb am
24.01.2010 um 17:25
@Timo Beil
Aus ihrem Material (Kommentaren) sollten Sie einen eigenen Blogbeitrag erstellen. Ich bin mir sicher eine dementsprechende Debatte über einige Ihrer Thesen würde nicht ausbleiben. MfG. |
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schrieb am
24.01.2010 um 19:52
Ich teile diese nüchterne Betrachtungsweise. Es wird deutlich, dass sich in diesem Bereich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Frauen entwickelt haben. Das ist zum Teil unvermeidlich, aber in anderen Bereichen wie im Fürsorgerecht auch einfach nur unfair. So gesehen, ist für mich Prostitution auch eine Art Kompensation. Die Suchtproblematik ist dabei vorhanden, aber es wird auch nicht jeder der Alkohol mag zum Alkoholiker.
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ich weiß jetzt nicht, was sich "in diesem Bereich" so wahnsinnig zugunsten der frauen geändert haben sollte - ausgenommen vielleicht, dass der tod durch kindbettfieber weggefallen ist, sich mithin die überlebenschancen verbessert haben. nüchtern betrachtet.
aber ich lasse mich gern vom gegenteil überzeugen. wenn es belegt wird, nicht nur behauptet. |
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schrieb am
24.01.2010 um 20:25
@ Montezuma
Ich halte die Aussage »Es wird deutlich, dass sich in diesem Bereich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Frauen entwickelt haben.« für diskussionswürdig. Gerade deshalb fände ich eine von Timo Beil in einem eigenen Blogbeitrag aufbereitete Darstellung seiner Sichtweise gut. |
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schrieb am
24.01.2010 um 22:53
Sowohl in der DDR als auch im heutigen Schweden prostituierten bzw. prostituieren sich Frauen und dies entgegen bestehender Verbote und trotz materieller Grundsicherung sowie beruflicher Alternativen.
Es darf also davon ausgegangen werden, dass sich tatsächlich wenig in den Köpfen mancher Frauen geändert hat. |
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darf ich darauf hinweisen, dass ausnahmsweise das thema mal lautet, was sich in köpfen (der kugel überm hals) von männern tut? - danke für Ihre aufmerksamkeit, smith.
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schrieb am
25.01.2010 um 07:18
Guten Morgen, rahab. Die Frage ist bereits weiter oben beantwortet worden.
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selber guten morgen, smith
dann kommt ja mein noch weitiger obiger hinweis "Wie SPON unlängst meldete -> www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,671296,00.html geht es auch kostengünstiger -> www.truecompanion.com/" richtig. denn mit nem fahrrad ist der akt doch unsexy. oder? |
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schrieb am
26.01.2010 um 08:51
Yeah Rahab,
und was der Einen Fahrrad, ist der Anderen sexy Vibrator. Sssssssmmmmmmmhhhhhaaaaaa. |
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wat willste, smith? nen vibrator in der handtasche ist ne feine sache. braucht nicht viel platz, wiegt nicht viel und brummt nur dann leise, wenn eingeschaltet. ist übrigens auch ohne batterie brauchbar.
und du kannst doch rechnen, oder? |
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schrieb am
26.01.2010 um 10:39
Handtasche? Auch `ne spassige Umschreibung.
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was, smithy-lejben, ist es denn, das du wissen möchtest, dich aber nicht zu fragen getraust?
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Ich kenne Männer, die bei Kontakten mit Frauen genauso ökonomisch rechnen, wie von Ihnen beschrieben- und zwar sowohl kurz- als auch langfristig. Lanfristig haben Sie die Kosten einer langjährigen Dauerbeziehung mit den Kosten des Outsourcings, wie sie es nennen, sorgfältig gegeneinander abgewogen- und kamen für ihr eigenes Leben zum Schluss, dass sie die aufgesplittete Version (eigene Wohnung, Putzfrau, die sexuelle Befriedigung ans Puff ausgelagert [inkl. Rabatt mittels Membercard u. ä.] etc.) im Endeffekt günstiger zu stehen kommt, als Familie, Lebenspartnerin u. ä. Die Opportunitätskosten waren ihnen also zu hoch, um bei der Sprache der Ökonomie zu bleiben- und das trotz abnehmenden Grenznutzens, wie sie manchmal, aber nur manchmal zugeben müssen! Kurzfristig habe sogar ich einmal spasseshalber damit begonnen, den Flirt an der Bar (inkl. Zeit- und finanziellem Aufwand) spasseshalber durchzurechnen. Sollten Ihre oben in der parship-Studie erwähnten Kosten den Tatsachen in Deutschland entsprechen- was kaufkraftbereinigt in etwa dem von mir damals errechneten Durchschnitt in der Schweiz entspricht- so wird die Prostitution tatsächlich zu einer lohnenswerten Option. Aber eben, wie gesagt: nur aus Sicht der reinen Triebbefriedigung.
Die von mir erwähnten Männer, die ihre eigene Sexualität (sowie andere Dienstleistungen, wie Putzen, Bügeln, Kochen, etc.) sozusagen ausgelagert haben, scheinen mir mit ihrer Lösung allerdings alles andere als glücklich geworden zu sein. Zum Glück Glück besteht eine richtige Beziehung zu einer Frau nicht nur aus rein materiellen und sexuellen Aspekten. |
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schrieb am
28.01.2010 um 05:33
Nun habe ich ein paar Tage die Diskussion ruhen lassen, zumal ich dachte, mein Pulver verschossen zu haben. Viel ist ja auch nicht mehr hinzugekommen.
Zunächst: Wie Montezuma aus meinem "nicht ohne Suchtproblematik. Daher war das für mich als Nichtraucher keine wirkliche Alternative." womit die Prostituiertensucht "Rauchen" verurteilt wird, ein "So gesehen, ist für mich Prostitution auch eine Art Kompensation. Die Suchtproblematik ist dabei vorhanden, aber es wird auch nicht jeder der Alkohol mag zum Alkoholiker." macht, verstehe ich nicht. Nicht jeder "Freier" wird süchtig nach Prostituierten, aber darum ging es mir nicht. Vielleicht meint Montezuma aber, daß für die Sexarbeiterinnen die Prostitution eine Kompensation ist. Da es ursprünglich darum ging, warum Männer Prostituierte aufsuchen, meine ich mit dem Hinweis auf die Konkurrenzfähigkeit dieser Branche bei den wirklichen "Stückkosten der Vereinigung" eine Antwort versucht zu haben. Mir ist klar, daß mein Vergleich vor allem die Alternativen betrifft, wenn ein Mann Sex mit einer Frau sucht, die er noch nicht kennt. Da muß eventuell für eine Zufallsbekanntschaft mehr ausgegeben werden als für eine Prostituierte, selbst wenn sie persönlich kein Geld und keine Geschenke verlangt. Bei einer beginnenden Beziehung entfallen Ausgaben fürs diffuse Suchen und steigen möglicherweise (aber nicht zwingend) die Ausgaben für die Erhaltung der Zuneigung der Partnerin. Inzwischen weiß ich, daß ich mich dabei nicht nur auf meine altes Haushaltsbuch stützen kann, sondern daß es auch eine wissenschaftliche Untersuchung gibt. Gerade nach der Finanzkrise bin ich zwar skeptisch gegenüber den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere verhält sich der Mensch nicht wie der theoretische homo oeconomicus, aber erwähnen möchte ich sie doch. Lena Edlund von der Columbia University und Evelyn Korn von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen entwickelten "A theory of prostitution". the-idea-shop.com/papers/prostitution.pdf Sie schrieben, daß es eine arbeitsintensive frauendominierte Tätigkeit ohne große Fähigkeiten ist, die trotzdem gut bezahlt wird. Sonst passiert das nie oder sehr selten. Ein Schlüssel zur Erklärung sei demnach die Beobachtung, daß eine Frau nicht beides, Prostituierte und Ehefrau sein könne. Da muß man aber schon sehr verallgemeinern. Da aber die Eheschließung eine bedeutende Quelle für das weibliche EInkommen sein könne, müsse Prostitution als Ausgleich für die Opportunitätskosten der entgangenen Heiratschancen besser bezahlt werden als andere Berufe. Da Männer nur einen kleinen Teil ihres Einkommens für Prostituierte ausgeben könnten, seien jene a) promisk und b) dort gern anzutreffen, wo Männer sich vorübergehend aufhalten (Kongresse...) Auf Abgrenzungsschwierigkeiten (nicht-promiske teure Langzeit-Kurtisanen) weisen sie hin und bringen als weiteres Kriterium, daß man mit Prostituierten keine Kinder bekommt. Prostitution sei nichtreproduktiver Sex gegen Bezahlung. In reicheren und entwickelteren Ländern sei Prostitution weniger verbreitet als in armen unterentwickelten Ländern. Das liege nicht nur daran, daß Frauen in entwickelten Ländern höhere Einkommen erzielen können, sondern auch daran, daß Männer das auch schaffen. Damit können sie eher eine Frau "unterhalten", indem sie bedeutende Ressourcen dafür transferieren, daß sie ihnen in einer Ehe die alleinige Vaterschaft ihrer Kinder garantiert Dann entwickeln sie eine Reihe mathematischer Formeln, die ich nicht verstanden habe (kommt vielleicht noch), die aber hauptsächlich in Modellen eingesetzt werden, die nicht der Wirklichkeit entsprechen (etwa, daß alle Frauen 1 Kind werfen, daß es gleichviel Frauen und Männer gibt usw.). Schließlich kommen sie auf den Boden der Tatsachen zurück und betrachten z.B. den Einfluß von Männerüberschuß, etwa in Asien, und von Armut. Die Auswirkungen von Frauenüberschuß (nach Kriegen, in denen sich Männer gegenseitig ausrotteten ist das nicht ungewöhnlich) habe ich nicht gefunden. Weiter behandeln sie Themen wie Freiwilligkeit, Verhütung und Gelegenheitspromiskuität. Ich finde in diesem Aufsatz zumindest überlegenswerte Ansätze. Mir gefällt, daß sowohl Männern als auch Frauen unterstellt wird, daß sie sich zu ihrem Sexualleben (oder Berufsleben) entscheiden. Ich erinnere mich noch gut an feministische Phasen, als Frauen sich nur als Objekt, speziell Sexobjekt sahen. Schon erotische Fotos sollten angeblich bewirken, daß Frauen verfügbar gemacht wurden. Es wurde sogar unter Verdrehung der Verhütungspraxis unterstellt, daß Männer Frauen Kinder machen. Davon ist nicht mehr viel geblieben. Exkurs: Mit Prostitution hat es nichts zu tun, aber ein Überbleibsel dieser Opferideologie ist noch in der Einstellung gegenüber alleinerziehenden Müttern zu finden. In alten FAZ-Magazin-Fragebögen wurden sie gerne als Heldinnen des Alltags genannt. Diesen Familien geht es objektiv schlecht, wenn so viele als Bedarfsgemeinschaften auf ALG 2 angewiesen sind. Doch in diese Situation sind sie selbst dann gekommen, wenn 6 mal der Wunsch der Frau umgesetzt wurde und nur 3 mal der des Mannes. Zählen wir mal die "Meilensteine". 1) Mann und Frau begegnen sich, das wollen beide (1:1) 2) Sie haben Sex miteinander, das wollen beide (2:2) 3) Sie wird schwanger. Keine Wertung, dazu kommen wir unten. 4) Läßt sie abtreiben? Um mal zu zeigen, wer sich ggf. durchsetzt, rechne ich nun, daß sie das Kind will, er nicht. Am Ende wird er nicht mehr Punkte sammeln können als sie, aber sie mehr als er, hier steht es 3:2 5) Sie entbindet. Das Sorgerecht bekommt sie (4:2) 6) Hier wäre auch ein Umweg denkbar: Familie, Ehe, Lebensgemeinschaft. Hoffen wir mal, daß das beide wollen. (4:3) 7) Sie trennen sich (geht fast immer von den Frauen aus) (5:3) 8) Nun steht es 4:2 oder 5:3, also 2 Punkte Vorsprung für sie. Betrachten wir den Unterhalt. Ist zwar nötig für das Kind, aber hat der Vater das gewollt, als er es zeugte? (5:2 oder 6:3) Obwohl sie immer, also 5 oder 6 mal ihren Willen durchsetzte (der Ex aber nur 2 oder 3 mal diesen Willen teilte), geht es der alleinerziehenden Mutter schlecht. Wie geht es dann erst ihm? Eine weitere Überlegung zu Montezumas Beitrag trage ich unten bei Rahab ein, da er/sie auch darauf eingeht. |
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schrieb am
28.01.2010 um 05:42
Leider verstehe ich auch eine zweite Bemerkung Montezumas nicht, obwohl er/sie mir Recht zu geben scheint: "Es wird deutlich, dass sich in diesem Bereich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Frauen entwickelt haben." Ist "dieser Bereich" in engerem Sinne die Prostitution? Oder allgemein die Sexualität inklusive Verhütung und Schwangerschaft? Zur Prostitution meine ich, es ist Ansichtssache. Rechtlich sehe ich Verbesserungen. Früher mußten Prostituierte ja schlecht behandelt werden, weil sonst z.B. ein Bordell mit guten Arbeitsbedingungen die Prostitution förderte (strafbar!), was bei schlechten Arbeitsbedingungen, bei denen die Frauen potentiell ans Aufhören denken, nicht vorgeworfen werden konnte. Finanziell kommt die Globalisierung und die Krise bei den Menschen an. Ob sie vorher was vom Aufschwung gemerkt haben?
Wenn er/sie es in weiterem Sinne verstand, etwa wie Rahab, dann stimme ich zu und gebe Rahab wegen "ich weiß jetzt nicht, was sich "in diesem Bereich" so wahnsinnig zugunsten der frauen geändert haben sollte - ausgenommen vielleicht, dass der tod durch kindbettfieber weggefallen ist, sich mithin die überlebenschancen verbessert haben." noch einiges zu bedenken: Nicht nur das Kindbettfieber nach der Entbindung, auch die Entbindung selbst ist wesentlich weniger riskant. Der Kaiserschnitt wurde erfunden, um wenigstens dem kaiserlichen Nachfahren das Leben zu retten, Frauen starben dabei. Da hat die Medizin auch Fortschritte gemacht und Leben gerettet. s.a. Geburtshilfe in: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage (1880-85), 6. Band www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=106425 Noch größere Fortschritte sehe ich beim Nichtgebären, also der Verhütung und der Abtreibung. Einige Formen der Verhütung blicken auf eine lange Tradition zurück, die heute übliche Sicherheit wurde aber erst durch den Einsatz Margaret Sangers (1879-1966) und ihrer neomalthusianischen Mitstreiter erreicht. Sanger kannte durch ihre Arbeit als Krankenschwester in New Yorks Lower East Side das Leid häufiger (ungewollter) Schwangerschaften und Abtreibungen. Sie schrieb dagegen an, aber ihre Aufklärungsschriften gerieten mit den Obszönitätsgesetzen in Konflikt, wovor sie nach Europa floh. In England und den Niederlanden knüpfte sie Kontakte und lernte das Diaphragma kennen, die damals sicherste Verhütungsmethode, über die manche Feministinnen nie hinausgekommen sind. Sanger hingegen trieb in den 1950er Jahren Geld für die Forschung auf, die zur Entwicklung der Ovulationshemmer führte. www.nyu.edu/projects/sanger/secure/aboutms/index.html Was sich noch in diesem Bereich geändert hat, kann ich nicht alles aufzählen. In Deutschland gab es erste Reformen unter Justizminister Gustav Heinemann. "Kuppelei" war nicht mehr strafbar, später auch Pornografie und Homosexualität. Erwähnt sei noch, daß "gefallene Mädchen" jetzt nicht mehr interniert werden, daß man ihre Kinder nicht wegnimmt und ihre Zukunft nicht zu verbauen versucht. Der Einfluß kirchlicher Institutionen in diesem Bereich ist weitgehend gebrochen, für frühere Verbrechen entschuldigen sich die großen Konfessionen inzwischen öffentlich, und selbst in Irland wurde dieses dunkle Kapitel aufgearbeitet, wovon 70 PDF-Dateien zeugen. www.childabusecommission.ie/ |
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schrieb am
28.01.2010 um 05:47
Leider verstehe ich auch eine zweite Bemerkung Montezumas nicht, obwohl er/sie mir Recht zu geben scheint: "Es wird deutlich, dass sich in diesem Bereich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Frauen entwickelt haben." Ist "dieser Bereich" in engerem Sinne die Prostitution? Oder allgemein die Sexualität inklusive Verhütung und Schwangerschaft? Zur Prostitution meine ich, es ist Ansichtssache. Rechtlich sehe ich Verbesserungen. Früher mußten Prostituierte ja schlecht behandelt werden, weil sonst z.B. ein Bordell mit guten Arbeitsbedingungen die Prostitution förderte (strafbar!), was bei schlechten Arbeitsbedingungen, bei denen die Frauen potentiell ans Aufhören denken, nicht vorgeworfen werden konnte. Finanziell kommt die Globalisierung und die Krise bei den Menschen an. Ob sie vorher was vom Aufschwung gemerkt haben?
Wenn er/sie es in weiterem Sinne verstand, etwa wie Rahab, dann stimme ich zu und gebe Rahab wegen "ich weiß jetzt nicht, was sich "in diesem Bereich" so wahnsinnig zugunsten der frauen geändert haben sollte - ausgenommen vielleicht, dass der tod durch kindbettfieber weggefallen ist, sich mithin die überlebenschancen verbessert haben." noch einiges zu bedenken: Nicht nur das Kindbettfieber nach der Entbindung, auch die Entbindung selbst ist wesentlich weniger riskant. Der Kaiserschnitt wurde erfunden, um wenigstens dem kaiserlichen Nachfahren das Leben zu retten, Frauen starben dabei. Da hat die Medizin auch Fortschritte gemacht und Leben gerettet. s.a. Geburtshilfe in: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage (1880-85), 6. Band www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=106425 Noch größere Fortschritte sehe ich beim Nichtgebären, also der Verhütung und der Abtreibung. Einige Formen der Verhütung blicken auf eine lange Tradition zurück, die heute übliche Sicherheit wurde aber erst durch den Einsatz Margaret Sangers (1879-1966) und ihrer neomalthusianischen Mitstreiter erreicht. Sanger kannte durch ihre Arbeit als Krankenschwester in New Yorks Lower East Side das Leid häufiger (ungewollter) Schwangerschaften und Abtreibungen. Sie schrieb dagegen an, aber ihre Aufklärungsschriften gerieten mit den Obszönitätsgesetzen in Konflikt, wovor sie nach Europa floh. In England und den Niederlanden knüpfte sie Kontakte und lernte das Diaphragma kennen, die damals sicherste Verhütungsmethode, über die manche Feministinnen nie hinausgekommen sind. Sanger hingegen trieb in den 1950er Jahren Geld für die Forschung auf, die zur Entwicklung der Ovulationshemmer führte. www.nyu.edu/projects/sanger/secure/aboutms/index.html Was sich noch in diesem Bereich geändert hat, kann ich nicht alles aufzählen. Erste Reformen gab es in der BRD unter Justizminister Gustav Heinemann. Kuppelei war nicht mehr strafbar, später folgen Pornographie und Homosexualität. Erwähnt sei noch, daß "gefallene Mädchen" nicht mehr interniert werden, daß man ihre Kinder nicht wegnimmt und ihre Zukunft nicht zu verbauen versucht. Der Einfluß kirchlicher Institutionen in diesem Bereich ist weitgehend gebrochen, für frühere Verbrechen entschuldigen sich die großen Konfessionen inzwischen öffentlich, und selbst in Irland wurde dieses dunkle Kapitel aufgearbeitet, wovon 70 PDF-Dateien zeugen. www.childabusecommission.ie/ |
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schrieb am
24.01.2010 um 20:49
Ach gleich zwei Hände braucht er. So ein Angeber!
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schrieb am
24.01.2010 um 21:55
@ich: LOL!
Der Mann braucht bereits die Frau, wie der Fisch das Fahrrad. Das ist Emanzipation pur. |
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Ich habe sehr kleine Hände.
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Manchen Herren geben ihren Händen Mädchennamen.
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Manchen Herren geben ihren Händen Mädchennamen, etwa Rebecca und Jennifer.
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-n
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lol xD
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Hallo Julie Bindel,
da inzwischen ja sogar über die Form und Größe einer Cornflakes-Packung (um etwas neutrales zu nehmen) Studien gemacht werden, finde ich diese Studie zur Frage, warum Männer zu Prostituierten gehen, höchst lehrreich und aussagekräftig. Die Aussage einiger mutiger Männer, die sich (im Gegensatz zur Mehrheit der Männer) zu ihren Kontakten zu Prostituierten bekennen, dass sie sich nach einem solchen Kontakt eher "leer" und "enttäuscht und einsam" fühlten, sagt einiges aus. Der Normal-Freier, dem von vornherein unterstellt wird, dass er nur seinen animalischen Trieb auf Kosten der Frau befriedigen will - vereinzelt mag es ihn geben - aber er ist wohl eher ein Klischee. Fehlende Beziehungen zu Frauen im Alltag, Unbeholfenheit, vielleicht körperliche Versehrtheiten, Einsamkeit und ganz sicher oftmals Konflikte in der Partnerschaft oder ein unerfülltes erotisches Erleben scheinen eher der Grund zu sein, warum Männer für Sex bezahlen. Dass dieser käufliche Sex sehr leicht verfügbar ist, mann also keinen großen Aufwand betreiben muss, um ihn zu konsumieren, ist auch ein Faktor. Und warum gibt es Prostituierte? Da muss man die betroffenen Frauen fragen, und das wurde in der Vergangenheit viel öffentlich thematisiert, wenn z.B. Prostituierte Bücher veröffentlichten oder in Fernseh-Dokumentationen über sie berichtet wird. Sie entscheiden sich dazu, ihren Körper und ihre Intimsphäre zu verkaufen. Es mag welche geben, die buchstäblich "gezwungen" sind. Aber manche fühlen sich gezwungen, könnten sich aber anders - nämlich für sich selber, ihre seelische und körperliche Gesundheit und Souveränität entscheiden. Genau wie mancher Mann sich dazu entscheiden könnte, seine Hände zu benutzen oder mit der Partnerin über die Probleme zu reden oder auch einfach nur aktiv zu werden, indem er sich ihr körperlich nähert. Auch für den Mann schlummern hier Risiken und Verletzlichkeiten! Einschränken kann man gesellschaftlich sicher die Verfügbarkeit und/oder Akzeptanz der Prostitution, das ändert aber nichts an ihren Wurzeln. Danke jedenfalls für den Artikel, LG Feli |
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@Timo Beil
das aushandeln ist noch nicht ausgestorben, sondern wird auch heute noch praktiziert. allerdings begnügen sich viele nicht mit einer "einfache(n), aber moralisch korrekte(n) Dienstleistung", sondern hängen dem irrigen glauben an, sie hätten eigentlich für mehr oder anderes oder für noch was darüberhinaus bezahlt. dabei ist es doch - sollte sein, oder? - eine selbstverständlichkeit, dass extras auch extra kosten! was die von dir verlinkte parship-studie leider nicht hergibt, das sind die anfallenden "betriebskosten" bei gedateten frauen. |
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schrieb am
28.01.2010 um 05:54
Eigentlich will ich auf den Kommentar vom 24.1. 20:14 antworten. Da ich meinen Text schon 2 mal reinkopiert und auf OK geklickt habe, ohne daß er nach Aktualisierung erschien, versuche ich es nun hier.
Leider verstehe ich auch eine zweite Bemerkung Montezumas nicht, obwohl er/sie mir Recht zu geben scheint: "Es wird deutlich, dass sich in diesem Bereich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Frauen entwickelt haben." Ist "dieser Bereich" in engerem Sinne die Prostitution? Oder allgemein die Sexualität inklusive Verhütung und Schwangerschaft? Zur Prostitution meine ich, es ist Ansichtssache. Rechtlich sehe ich Verbesserungen. Früher mußten Prostituierte ja schlecht behandelt werden, weil sonst z.B. ein Bordell mit guten Arbeitsbedingungen die Prostitution förderte (strafbar!), was bei schlechten Arbeitsbedingungen, bei denen die Frauen potentiell ans Aufhören denken, nicht vorgeworfen werden konnte. Finanziell kommt die Globalisierung und die Krise bei den Menschen an. Ob sie vorher was vom Aufschwung gemerkt haben? Wenn er/sie es in weiterem Sinne verstand, etwa wie Rahab, dann stimme ich zu und gebe Rahab wegen "ich weiß jetzt nicht, was sich "in diesem Bereich" so wahnsinnig zugunsten der frauen geändert haben sollte - ausgenommen vielleicht, dass der tod durch kindbettfieber weggefallen ist, sich mithin die überlebenschancen verbessert haben." noch einiges zu bedenken: Nicht nur das Kindbettfieber nach der Entbindung, auch die Entbindung selbst ist wesentlich weniger riskant. Der Kaiserschnitt wurde erfunden, um wenigstens dem kaiserlichen Nachfahren das Leben zu retten, Frauen starben dabei. Da hat die Medizin auch Fortschritte gemacht und Leben gerettet. s.a. Geburtshilfe in: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage (1880-85), 6. Band www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=106425 Noch größere Fortschritte sehe ich beim Nichtgebären, also der Verhütung und der Abtreibung. Einige Formen der Verhütung blicken auf eine lange Tradition zurück, die heute übliche Sicherheit wurde aber erst durch den Einsatz Margaret Sangers (1879-1966) und ihrer neomalthusianischen Mitstreiter erreicht. Sanger kannte durch ihre Arbeit als Krankenschwester in New Yorks Lower East Side das Leid häufiger (ungewollter) Schwangerschaften und Abtreibungen. Sie schrieb dagegen an, aber ihre Aufklärungsschriften gerieten mit den Obszönitätsgesetzen in Konflikt, wovor sie nach Europa floh. In England und den Niederlanden knüpfte sie Kontakte und lernte das Diaphragma kennen, die damals sicherste Verhütungsmethode, über die manche Feministinnen nie hinausgekommen sind. Sanger hingegen trieb in den 1950er Jahren Geld für die Forschung auf, die zur Entwicklung der Ovulationshemmer führte. www.nyu.edu/projects/sanger/secure/aboutms/index.html Was sich noch in diesem Bereich geändert hat, kann ich nicht alles aufzählen. Erste Reformen gab es in der BRD unter Justizminister Gustav Heinemann. Kuppelei war nicht mehr strafbar, später folgen Pornographie und Homosexualität. Erwähnt sei noch, daß "gefallene Mädchen" nicht mehr interniert werden, daß man ihre Kinder nicht wegnimmt und ihre Zukunft nicht zu verbauen versucht. Der Einfluß kirchlicher Institutionen in diesem Bereich ist weitgehend gebrochen, für frühere Verbrechen entschuldigen sich die großen Konfessionen inzwischen öffentlich, und selbst in Irland wurde dieses dunkle Kapitel aufgearbeitet, wovon 70 PDF-Dateien zeugen. www.childabusecommission.ie/ |
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Interessant,jedoch hätte ich mir noch mehr Informationen über die Studie gewünscht,sodass die W-Fragen beantwortet werden.
Gruß Leyla |
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guckst du weiter oben bei Streifzug am 21.01.2010 um 23:34 - da findest du die entsprechenden links.
und bei dame von welt (auch etwas weiter oben) findest du 23.01.2010 um 18:26 ein paar antworten (aus der studie) auf w-fragen. und falls du diese parship-studie meinst, die findest du nicht ganz so weit oben (von unten aus gesehen) bei Timo Beil 24.01.2010 um 15:45. hoffe, ich hab dir etwas weitergeholfen. |
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Also wenn ich erst dafür bezahlen müsste, hätte ich schon gleich gar keinen Bock - oder Hengst - mehr auf näheren Kontakt mit ner Stute.
Mir macht es Spaß, wenn die Freude gegenseitig ist! |
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schrieb am
27.01.2010 um 13:52
@ Harry Kovalcek
Mit Deinem Kommentar hast Du mein Weltbild wieder gerade gerückt. Danke. |
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schrieb am
27.01.2010 um 14:00
Nun ja. Aber Du kochst doch sicher auch nicht immer mit, obwohl du gerne isst.
(Spässle g'macht) |
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schrieb am
27.01.2010 um 18:54
@ Wildcard
Du wirst lachen, ich und meine Stute kochen gelegentlich gemeinsam bzw. schnippeln Gemüse und kochen Hafer und Gerste. Bekochen lass ich mich ganz gern auch mal, sie aber genauso, dann bewirte ich sie. Abers Spässle passt scho... hüühüüüieh |
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schrieb am
27.01.2010 um 18:59
@ chrisamar
Echt jetzt, Weltbild gerade? Freut mich, ich finds auch okay! |
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(M)ein Geständnis.
Mit 18 war ich in Piräus im Puff. Eine Dame vorm Haus lockte mich "hey Johnny, good fuck". Das überzeugte mich derart, dass ich mir meine Jungfräulichkeit rauben ließ. Ich fand das ganz toll. Ich trampte dann weiter nach Istanbul. Da schien man auf mich gewartet zu haben. Gleich hinter den Eingangstüren saßen attraktive Damen mit recht wenig Bekleidung, manche von recht üppiger Gestalt. Sie fanden mich total süß, mich, der sie anschaute, bekleidet mit Short und Anorak. Sie lockten mich zu sich und ließen mir eine Tasse Kakau bringen und geröstete Maiskolben. Auch hier wurde mein Flehen irgendwann erhört. Zwei Jahre später, ich war nun 20/21 und lebte in Kabul, war der Kontakt viel diskreter. Das empfand ich auch als schön. Das alles ist lange her und hat mir damals gut gefallen. Seither suchte ich keinen Puff auf. Von Zuhältern erpresst wurde keine dieser Frauen, meines Wissens. Sie arbeiteten auf eigene Rechnung. Wir hatten Spaß, machten Quatsch, lachten und vögelten. |
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schrieb am
28.01.2010 um 09:31
Mensch weinsztein,
da krieg ich fast rote Ohren, bei deiner Erzählung der Jugendabenteuer. War sicher ne schöne Zeit, klingt als ob du Spaß hattest. Und die Damen mit dir jungem Bengel wohl auch... |
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@Timo Beil
erst mal: ein mal klicken reicht wirklich. manchmal dauert es ein bißchen, bis der kommentar erscheint ... in der sache: ich hätte mir ja eine erläuterung von montezuma gewünscht. um nachvollziehen zu können, was mit "sehr zu Gunsten der Frauen" gemeint war/ist. ja - die fortpflanzung ist insgesamt ungefährlicher geworden, wie es scheint. ob dies auch für sex so gesagt werden kann, das ist die frage, die unter einem bestimmten blickwinkel thema dieses artikels mitsamt der nachfolgenden kommentare ist. um es mal (wieder) provokant zu sagen: mir scheint, dass so mancher geist mit den 'technischen' möglichkeiten nicht mitgewachsen ist. so ist in manchen köpfen immer noch nicht angekommen, dass sexuelles selbstbestimmungsrecht für frauen nicht bedeutet, jede pille schlucken zu müssen. wenn sie es denn vorziehen, sanft zu verhüten, können sie auch ein diaphragma benutzen oder auch einfach nur 'nein' sagen. und zwar auch dann, wenn sie lippenstift aufgelegt, drei schnäpse mitgetrunken und ein tattoo unterhalb des rock/hosenbundes haben sehen lassen. aber: das ist nicht das thema. sondern das thema sind die vorstellungen, welche männer sich darüber machen, was sie kaufen, wenn sie bei einer frau (oder einem mann?) sex kaufen! |
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Irgendwas stimmt mit der Funktion "Kommentar kommentieren nicht", wollte eigentlich auf "weinstzeins Geständnis" antworten, hat beide Male nicht funktioniert.
@weinsztein Mensch weinsztein, da krieg ich fast rote Ohren, bei deiner Erzählung der Jugendabenteuer. War sicher ne schöne Zeit, klingt als ob du Spaß hattest. Und die Damen mit dir jungem Bengel wohl auch... |
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Zwei Kindersprüche zum Thema "F*****" erinnere ich, die ich bis heute relevant finde, ehrlich!
(Anm.: ich bin Jg.55, vom Dorf, und die Sprüche führten Mädchen wie Jungen im Mund.) "F... ist gesund, das weiß sogar der Hund", sowie: "Hosen 'runter, Beine Breit, f... ist 'ne Kleinigkeit". Boah, ja, das wußten wir! MaW sahen wir auf Erwachsene herab, die ein Gewese darum machten, insbesondere ein Tabu, denn die Marktplätze sexueller Diskurse und Bildwelten waren noch versteckt und bewacht. Lag es an ausstehender physischen Reifung, daß wir den Umgang der Elterngenerationen mit Sex - nicht die Sache selbst! - gering schätzten? Wohl kaum, gelle, z.b. wußten etliche von uns sich Orgasmen zu verschaffen, wenn auch "kleine", aber was ist da schon "klein"?! Folglich ist es keiner Debatte wert, daß nicht allein der Prostitution sondern der bürgerlichen Verfassung(!) der Sexualität eine Fetischisierung zu Grunde liegt, wie einige User schon anmerkten. Ebenso offenkundig reicht der Erklärungshorizont des Waren- bzw. Geld(!)fetischs zur Erklärung nicht ganz hin, wenn auch mE weniger historische Gründe dafür sprechen, weil an der Bibel bestens zu studieren ist, wie die den Warenverhältnissen komplementäre Gesetz- und Sittlichkeit bereits einem Zusammenwirken patriarchalischer Privateigentümer entwächst, in dem Warenverhältnisse eine buchstäblich untergeordnete Rolle spielen. Während andererseits die Hure, wie Theokratien, Tempel- und Kriegeraristokratien sie auf die Welt bringen nach zeitgenössischen Dokumenten eine "andere Nummer" war - und ist! Der Artikel ist armselig, jawohl, die Debatte offenkundig ... "notwendig". Nicht eben viele User stellten die logische Frage, die der Artikel wohl-weislich umging: Was ist die Normalform der Sonderform namens "Prostitution"? Was das Reguläre an der "Abweichung", welche es stets begleitet hat? Die Antwort Chrisamars, es sei die schweinische Natur bes. der Männer ist nach demselben Muster dümmlich und ausweichend, wie der Artikel: Es gälte die Hure in der (Ehe)Frau, mva "Geschlechtspartner(in)" zu suchen und da bekommt man sofort eine Antwort: Das Verächtliche an der Hure, das die Freier mehrheitlich in ihre Sexualität projizieren, ist, sie handelt empörenderweise mit etwas, das ihr weder eigen ist, noch besitzt sie es auch nur! Ihr Geschäft ist es, die Ehrbarkeit der Frauen (und Männer) herab zu handeln, deren Dienste sie er- bzw. ent-setzt! Und wenn die Freier sich obendrein noch verleugnen und verschleiern, was sie da tun, und als Gewissenswürmer daher gekrochen kommen, dann muß der Fetisch wohl etwas mit einer in Sexualität eingesenkten Idealität zu tun haben, also dem, was der Mehrheit der Kommentatoren selbst das Allerliebste ist! Auf Wunsch setze ich das fort. Tom |
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geschwind, bevor ich die suppe auftrage: um fortsetzung wird gebeten!
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www.freitag.de/community/blogs/tomgard
Die Fortsetzung ist wunderbar. Jedenfalls eine wesentlich differenzierte Darstellung als das, was der Artikel bietet. Ich kann sie nur empfehlen. Gefallen wird's allerdings vermutlich nur wenigen, was TomGard so gelungen darzubringen hat. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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