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Es gab nur wenige Jahre im Laufe der Geschichte, in denen die Menschheit mit einer solch großen Gewissheit auf eine Katastrophe zusteuerte wie 1939. Der Krieg war kaum zu verhindern, sondern nur mit fatalistischem Gleichmut zu erwarten. Dabei spielte die Presse eine wichtige Rolle. In dem „Nervenkrieg“, wie ihn die Nationalsozialisten nannten, galt es, die Vorherrschaft über die öffentliche Meinung zu gewinnen. In „Angriff auf den Frieden“ untersuchen Autoren des „Freitag“, wie die Presse die Vorgeschichte des Krieges interpretiert hat. Die Analysen werden durch internationale Zeitungsartikel aus dem Jahr 1939 ergänzt.
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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