Kultur : Der kulturelle Kitt

Peter Wicke über rechte Musik, Neonazismus und Fremdenfeindlichkeit

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Peter Wicke, Professor für Theorie und Geschichte der populären Musik, leitet seit über 15 Jahren das »Forschungszentrum für populäre Musik« an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Publikationen wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt, »Rock-Pop-Jazz-Folk. Handbuch der populären Musik« (1985 mit Wieland Ziegenrücker) gilt als Standardwerk. Sein jüngstes Werk »Von Mozart bis Madonna. Kulturgeschichte der Popmusik« (1998) wurde kürzlich sogar in China veröffentlicht. Ein Interview von Adelheid Wedel.

FREITAG: Kann man das überhaupt sagen: rechte Musik. Gibt es das?

PETER WICKE: Ja und nein. Natürlich ist ein C-Dur-Dreiklang ein C-Dur-Dreiklang. Der ist nicht rechts und nicht links. Und eine Folge von Akkorden ist eben eine Folge von Akkorden. Aber solche klanglichen Gestalten sind immer eingebettet in ein bestimmtes Umfeld, das weder zufällig noch beliebig ist. So gibt es zum Beispiel ein bestimmtes Männlichkeitsstereotyp - das auch klanglich realisiert wird, weil das Erzeugen von Klängen ja mit Körper zu tun hat -, das einer rechten Ideologie entspricht, einer linken aber nicht. Wenn Musik in Verbindung mit dem Körper so etwas fixiert und sich darauf fokussiert, konkretisiert das die politische und ideologische Tendenz. Das ist das eine.

Das zweite, unbedingt zu berücksichtigen, sind die Texte. Die Nazis haben in den 30er Jahren oder in den 20ern schon Arbeiterlieder umgetextet und aus linken rechte Lieder gemacht. Das heißt, wenn die klangliche Gestalt neutral genug ist - und als Transportmittel für politische Texte ist sie zunächst neutral - kann problemlos dieselbe klangliche Unterlage umgepolt und damit die politische Richtung genau um 180 Grad gedreht werden.

Dennoch hat Musik durchaus die Möglichkeit, als Klang, also nicht allein über den Text, konkreter zu werden. Und in den letzten Jahrzehnten sind vor allem in High-Tech-Studios diese Potenzen viel stärker ausgelotet worden.

Wie muss man sich das Umfeld und das Eingebundensein von rechter Musik in diesem Umfeld vorstellen?

Da sind zwei Ebenen zu beachten. Einmal tatsächlich die Musik als Transportmittel für Ideologien, die in der Regel verbal formuliert sind. Hier ist im Prinzip alles möglich, von brutalen bis zu leisen Klängen, Balladen, Liedern. Das andere hängt mit dem Habitus zusammen, der dem Klanglichen eingeschrieben ist. Für sich genommen, wenn man ihn aus allen Kontexten herausnehmen würde, ist dieser Gestus weder links noch rechts. Aber er existiert eben nicht herausgelöst aus allem. Ein bestimmter, auf Ordnung oder militärische Formen ausgerichteter Männlichkeitshabitus ist in Klang umsetzbar. Wie gesagt, der ist an sich nicht rechts, aber historisch nun mal mit rechter Ideologie befrachtet. Weil sich dieser Männlichkeitshabitus mit militaristischen Diktaturen verbindet, hat er eine politische Richtung, von der er historisch nicht mehr zu entkleiden ist.

Das Verhältnis von Musik und Ideologie - rechts wie links - hat immer diese beiden Seiten. Auch von der Linken kann man sagen, dass bestimmte ideologische Inhalte, die starke Ausrichtung auf das Kollektiv beispielsweise, einen Habitus hervorrufen, der mit Musik fassbar, im Klang gerinnbar ist.

Kann man folglich Adorno zustimmen, der sagte: Musik ist eine Hure?

Prinzipiell ja, und dennoch muss man sich die Frage stellen, warum haben sich die Nazis gerade Wagner und zum Beispiel so ein Stück wie Les Préludes von Franz Liszt ausgewählt? Sie haben eben nicht Bach genommen, nicht Haydn oder Mozart. Liszts Les Prèludes eignete sich aufgrund seines militärischen Gestus als Siegesfanfare vor den Wehrmachtsberichten. Und insofern ist Musik doch nicht ganz so austauschbar, wie der Adorno-Satz zu suggerieren scheint.

Und wenn man den Text dazu nimmt?

Oft bleibt die klangliche Unterlage neutral, sie wird lediglich dazu benutzt, den Text zu transportieren, ihn singbar zu machen. Allein dadurch erhält die Musik noch keinen eigenwertigen Gestus, sie ist dann leicht umdeutbar. Man setzt z. B. auf den Bekanntheitsgrad eines Liedes. Die Popularität der Melodie kann einen, häufig beabsichtigten, inneren Dialog auslösen. Der Originaltext ist noch gegenwärtig und provoziert eine Art ideologische Konfrontation. Es gibt ein bewusstes Spiel mit diesen Möglichkeiten, die natürlich historisch auch immer wieder verloren gehen.

Es gibt so eine Gegenüberstellung: Pop-Musik ist per se, schon von der Anlage her multikulturell. Ist dieser Unterscheid haltbar: die liebe Pop-Musik, die die Welt streichelt und dagegen die Rockmusik als eher gewalttätige Musik?

Das ist schon deshalb nicht nachvollziehbar, weil beides, Pop- wie Rockmusik, eigentlich im polaren Bezug zueinander konstruierte Kategorien sind, die ganz unterschiedlich mit Inhalten gefüllt wurden. In den 60er Jahren galt die Popmusik als das weichlich schlagerhaft Konservative, die Rockmusik als das Progressive, das gesellschaftspolitisch Aufgeschlossene, das Utopisch-kritische. In den 80er Jahren hat sich das völlig umgepolt, da galt die Rockmusik als das Konservative, als das etwas Schmuddelige, die Popmusik als das Aufgeschlossene, als das Moderne, als das der Zukunft Zugewandte. Schon daran sieht man, dass solche Kategorien keinen fixen Inhalt haben.

Und zum anderen gilt, dass im Medienzeitalter jede Form von Musik multinational geworden ist. Egal, was man da nimmt, das ist gespeist aus ganz verschiedenen Quellen: schwarzen wie weißen Quellen unterschiedlicher Nationalität. Das lässt sich heute nicht mehr auseinandernehmen oder einordnen in stärker nationale oder stärker internationale Musik. Aber es gehört zur Ideologie auch rechter Strategen, solche unsinnigen Gegensätze wieder glaubhaft zu suggerieren. Dennoch: eine rechte und nationalistische Rockmusik wäre ein Widerspruch in sich, weil sich Rockmusik als ein Akkulturationsprodukt bzw. Transkulturationsprodukt zu nächst schwarzer und weißer Kultur in Nordamerika entwickelte, gefiltert durch die Aufnahme europäischer Jugendlicher in den späten 50er und frühen 60er Jahren, insbesondere in Großbritannien, aber nicht nur dort. Dann wurde das rückimportiert nach Amerika und dort wieder aufgeladen mit Mittelstandskultur, und damit sind so viele Schichten hineingeraten... Das heute für nationalistische Zwecke auszugeben, negiert diese Zusammenhänge. Wenn es nicht mit so schlimmen Konsequenzen verbunden wäre, könnte man den Versuch einfach albern, also kindisch nennen.

Sie haben an Ihrem Forschungszentrum an der Humboldt-Universität eine Studie zum Thema »rechte Musik« gemacht...

Es ging um die Frage, welchen Stellenwert rechte Rockmusik eigentlich einnimmt in Brandenburg, wie die Szene aussieht, welche Reichweite sie hat, welche tatsächliche Popularität. Wir haben in der Szene recherchiert und die Finanzierungs-, Organisations- und Vertriebsstrukturen untersucht. Herausgekommen ist damals - vor etwa zwei, drei Jahren, inzwischen ist das etwas zu relativieren, weil die Entwicklung weitergegangen ist - dass rechte Musik zwar ein sehr ernst zu nehmendes Problem ist, dass insbesondere der Organisationsgrad und die professionelle Nutzung neuer Techniken, wie des Internets, beängstigend sind, dass auf der anderen Seite aber das produktive Ausmaß in den Medien übertrieben dargestellt wurde.

Etwas anderes ist die kulturelle Signifikanz, die in Gegenden wie Brandenburg, was die Jugendlichen anbetrifft, erstaunlich hoch ist. Das hat aber nur bedingt etwas mit der Musik zu tun. Da kommt vieles zusammen. Für uns war damals die Schichtung verschiedener Ebenen das zentrale Ergebnis. Es ist sehr wichtig zu differenzieren, nicht um irgend etwas zu entschuldigen oder zu relativieren - es versteht sich von selbst, dass jede Art von Gewaltanwendung keine Relativierung zulässt. Denn es gibt ein Vorfeld dieser Gewaltschwelle, jenes diffuse, mit Jugendkultur immer verbundene Oppositionspotential. Eine vorherrschend liberalistische Kultur hat nur noch einen Provokationspunkt, und der ist eben das Gegenteil von liberalistisch: nationalistisch. Und zum zweiten -sehr wichtig - die Schicht sozialer Ängste, die abreagiert werden und eher einem Hilferuf gleichen als einer Ideologie zuzuordnen sind. Das betrifft auch Leute - ein häufig beobachteter Widerspruch - die einen relativ gesicherten Arbeitsplatz haben, aber eben dadurch auch mit der Angst, etwas zu verlieren, viel stärker konfrontiert sind, als beispielsweise diejenigen, die sowieso draußen sind.

Und zum dritten gibt es den ideologischen Kern der tatsächlich ewig Gestrigen, und das meint im Wortsinne: rechts, neofaschistisch. Auch wenn im Gewalt produzierenden Resultat diese Differenzierungen verschwinden, in der Auseinandersetzung damit sind sie ungeheuer wichtig. Weil man mit dem pauschalen In-die-rechte-Ecke-Schieben dieser doch ganz unterschiedlichen Motivationsmuster keine Probleme löst.

Es wird also oft grob vereinfacht?

Ja. Das scheint für manche bequem zu sein, es hat - ein unheilvolles Zusammentreffen ganz verschiedener Faktoren - ein Aufladen aus dem Umfeld, von Seiten der Erwachsenen zur Folge. Zu beobachten ist eine Art schadenfrohes Billigen nach dem Motto: Uns geht es schlecht, zeigt das mal. Die Unruhestifter werden also gern gesehen. Es kommen auch diffuse, unterdrückte, aber niemals aufgearbeitete Haltungen des Gestrigen durch. Fremdenfeindlichkeit, die sich über die DDR hinaus erhalten hat und noch weiter zurück reicht. Der verordnete Antifaschismus war eben kein wirklich demokratischer Antifaschismus. Unter der Oberfläche hat sich eine Schicht erhalten, die einfach nur verschwiegen wurde. Und die reagiert heute bestätigend auf rechte Äußerungen. Ich halte das für ein immens komplexes sozialkulturelles und politisches Phänomen - und man richtet viel Schaden an, wenn diese Komplexität in der Verwurstung durch die Medien verschwindet.

Mir fällt auf - hoffentlich täusche ich mich da - dass die Medien gern alles Unerfreuliche in diesem Zusammenhang dem Osten in die Schuhe schieben.

Rechte Jugendkultur betrifft eine Zielgruppe, die zum Ende der DDR gerade mal aus dem Kindergarten oder in die Schule gekommen ist. Die sind jetzt 16 Jahre alt oder jünger. Das kann man nicht mit der ehemaligen DDR verrechnen. Mit »unterdrücken« meine ich nicht, dass man Jugendlichen - das war ja richtig - das Rechtssein in der DDR verboten hätte, dass man da weniger tolerant war. Wir wissen aber alle, dass die DDR zwei Gesichter hatte, ein offizielles und ein inoffizielles, sozusagen: wirkliches. Auf der inoffiziellen Schiene hat es auch in der DDR eine Skinhead-Szene gegeben. Wer sich die Stasiunterlagen ansieht, weiß, dass die Szene sehr genau verfolgt wurde und dass ihre Verbreitung nicht gerade gering war. Die These: Nach der Wende durften die endlich, und dann haben sie mal, stimmt allerdings so nicht.

Was ich meinte, bezieht sich auf die Erwachsenen, auf die heute etwas Älteren, bei denen sich ein diffuses Restelement erhalten hat, im Westen wie im Osten, das den diversen ideologischen Umerziehungsansprüchen widerstanden hat. Zu fragen ist, ob das durch neue Lebensmöglichkeiten, durch neue Perspektiven verschüttet oder wirklich abgeschliffen wurde oder ob es - und das betrifft beide Teile Deutschlands - unter entsprechenden Bedingungen des Unterprivilegiertseins und der Benachteiligung als Selbstlegitimation erhalten blieb, in der die Schuld immer auf andere geschoben wird.

Ein Unterschied ist vielleicht im Osten der, dass man sich nicht getraut hat, am Stammtisch darüber zu sprechen, aber deswegen hat man nicht aufgehört, so zu denken. Nach der Wende kam das hoch. Es gibt keine geradlinige Verbindung zurück zur Nazizeit, aber eine diffuse Fremdenfeindlichkeit war eben leichter konservierbar unter den Bedingungen der Isolation von der Welt.

Wenn man sich in der Welt bewegen kann, wird Fremdenfeindlichkeit zu etwas albernem. Man merkt, die anderen sind auch nicht anders, im Gegenteil, vielleicht lässt sich in der Fremde sogar eine eigene Perspektive entdecken. Im Osten ist das soziale Profil ein anderes, ein ungünstigeres, das sich nach der Wende nicht verbessert hat. Die Symptome dringen viel massiver an die Oberfläche als im Westen, aber man kann nicht sagen, das sei ein Ostproblem. Dass die DDR und ihre Erziehungsmustern daran schuld seien, kann man nun wahrlich nicht behaupten, denn die heutigen Jugendlichen sind zu jung dazu.

Wie also geht man nun gegen Neofaschismus in der kulturellen Szene, in der Jugendkultur vor?

Der Hauptansatzpunkt muss bei den Ursachen dieser Gesinnungen liegen. Man muss danach fragen, wie sie entstehen und wie man ihre Entstehung und Verbreitung verhindern kann. Der erste Schritt ist meiner Meinung nach der, dass man lernt zu differenzieren, dass man auseinander nimmt, was eigentlich woher kommt, mit welcher Motivation es sich verbindet und welche Ängste dahinter stehen. Dann muss man sich überlegen, wie mit diesen Ängsten umzugehen ist.

Es hat - finde ich - eine absolut bizarre Logik, dass man junge Leute heute in den Schulen in einer Art und Weise auf ein Leben vorbereitet, die so tut, als hätte sich nichts geändert, während die Soziologen ständig von Flexibilisierung, Risiko-Biografie usw. reden. Wo lernt denn irgend jemand mit Risiken zu leben und umzugehen? Stattdessen gilt immer noch die Vorstellung von Erwerbsbiografien: Wer fleißig ist, wer ordentlich ist und wer anständig lernt in der Schule, der wird dann seinen Weg im Leben machen. So etwas gibt es nicht mehr, oder zunehmend weniger.

Dass sich angesichts von Brüchen in individuellen Biografien massive Ängste ausbreiten, ist nicht verwunderlich. Und wer hilft mit diesen Ängsten umzugehen? Wenn da nichts geschieht, dann sind die spontanen Lösungen immer die naheliegenden. Und ein rechter Nationalismus mit seinen versimpelten Pauschallösungen liegt immer nahe. Das ist seine eigentliche Verführungskraft: gegenüber einer immer komplizierter werdenden Welt entsteht dort eine Scheinalternative, die diese komplizierten Probleme alle ganz simpel präsentiert, nach dem Motto: Wenn es keine Ausländer gäbe, hätten wir alle Arbeit, es würde uns allen gut gehen, oder müssten wir nicht um unsere Arbeitsplätze fürchten. Zu sehen, dass es so nicht ist, erfordert einen Blick, der in die Tiefe geht, der Komplexität, Bewusstsein und die Fähigkeit, mit komplexen Sachverhalten umzugehen, voraussetzt. Dazu kommt: Wir leben in einer Medienwelt, die das Bedürfnis nach versimpelten Zugangsweisen ständig wach hält und immer wieder reproduziert. Vor diesem Hintergrund muss man fragen, wie man gegen diese versimpelte Weltsicht für die Betroffenen überzeugende Alternativen entwickelt. Das ist eine Frage an die gesamte Gesellschaft. Da hilft es nicht weiter, wenn man die Bands zählt, die Musik mit rechter Tendenz machen. Die sind lediglich der kulturelle Kitt für die politisch ausgerichteten sozialen Netze, die entstanden sind. Allerdings hält dieser kulturelle Kitt die Teile zusammen. Man muss das ernst nehmen.

Das Problem ist ein gesellschaftspolitisches und hat mit der Musik im Prinzip nichts zu tun. Die spiegelt das nur, also kann man nicht nur am Spiegel ansetzen, wenn einem an dieser Entwicklung etwas nicht gefällt. Natürlich kann man, zynisch gesagt, den Spiegel solange drehen, bis man das Problem nicht mehr sieht. Was jetzt ansteht, ist die Frage nach der Lebensperspektive junger Leute. Hier geht es nicht nur kurzfristig um Lehrstellen, sondern darum, wie kalkulierbar Biografien heute noch sind. Nicht, dass ich jetzt schon weiß, woher ich in 30 oder 50 Jahren meine Rente kriege, aber der Mensch braucht eine Vorstellung davon, wie sein Leben sinnvoll ablaufen könnte. Angesichts der Globalisierung muss man Heranwachsenden neue und andere Perspektiven aufzeigen. Das ist das Problem und weniger die Frage, wie man rechte Texte aus der Rockmusik rauskriegt.

Nun gibt es Rettungsversuche, auch mit Musik. Zum Beispiel die Idee von Michel Friedmann, der im September am Brandenburger Tor ein großes Konzert veranstalten will. Ich erinnere mich, der Osten wurde früher wegen solcher Art politisierenden Umgangs mit Kunst oft belächelt, wenn nicht gar gescholten.

»Rock gegen rechts« hieß damals eine Kampagne in der BRD, in der DDR gab es »Rock für den Frieden«, aber ich halte den Vergleich dieser Veranstaltungen für problematisch. In der DDR entstand dadurch ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ich will keinesfalls jedem einzelnen unterstellen, er habe lediglich aus irgendwelchen karrieristischen Gründen mitgemacht, aber die Veranstaltung ist durch Ritualisierung in ein merkwürdiges Licht geraten. Das sieht jetzt anders aus, denn heute wird niemand mehr genötigt mitzumachen. Wenn die richtigen Leute zusammenkommen, wird eine entsprechende Medienresonanz nicht ausbleiben. Aber die Illusion, das allein wäre die Antwort auf all diese schwierigen und komplexen Fragen, macht sich hoffentlich niemand.

Ab Oktober wird das Forschungszentrum für populäre Musik seine Studie zu rechter Musik ins Internet stellen. Zu finden unter: www. Hu-Berlin.de/fpm.