„Wir posieren“
Alona Pardo über Arnold Schwarzeneggers Fluidität und die Notwendigkeit, Männer zu befreien
Wer hat Macht in der Kunstwelt?
Kunstmagazine küren jedes Jahr die wichtigsten Figuren der Branche. Dieses Jahr gehört indirekt die Pandemie dazu
Was ist in welcher Kiste?
Das Humboldt-Forum zeigt nur einen Bruchteil seiner Objekte. Im Depot sind 500.000 Stücke, teils unsachgemäß gelagert
Kopflos unter vielen
In Dresden werden Skulpturen von Magdalena Abakanowicz gezeigt. Ihre Arbeiten sind bedrückend aktuell
Denkmalen als Dotopie
Ein Kollektiv verpasst einem Nazi-Bau über Nacht einen Regenbogen-Anstrich. Die Aktion ist mehr als gelungene Guerilla-Kunst
„Europa ist komplex“
„Eisenzeit“ statt Eiszeit! Eremitage-Direktor Michail Piotrowski setzt auf deutsch-russische Verständigung
Ein letzter Blick
Pseudowissenschaftliche Nazi-Fotos aus einem Ghetto in Polen zeigen das Vorspiel zum Holocaust – eine einfühlsame Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors
Nur ein Auktionator mag jede Art von Kunst
Ein britisches Opernhaus versteigert seine Vermögenswerte, um der Krise trotzen zu können. Die Ungleichheit im Betrieb wird so deutlich wie nie
Was Bauarbeiter sehen
„Living the City“ zeigt viele Perspektiven auf die Stadt und entwirft Utopien, die nicht jedem gefallen dürften
Liebevolle Panzer
Der Kunstverein Ost zeigt das gerade noch gerettete Lebenswerk von Jürgen Wittdorf. Es ist ein meisterhaftes Sammelsurium voller Zärtlichkeit und Homoerotik
Flugscham bis BER
Kaum zu glauben: Der Airport Berlin-Brandenburg geht in Betrieb. Von der menschenleeren Flughafenlandschaft will sich unser Autor aber nicht verabschieden
„Sichtbar verletzlich“
Die Museen müssen sich auf neue Bedrohungen besser vorbereiten, sagt Konservierungs-Experte Stefan Simon
Geld oder Cranach
Eigentlich sollen Museen ihre Kunst nicht verkaufen. Doch im Zuge von Corona bröckelt das Tabu
In der Wand
Ulrich Hensel zeigt die Schönheit von Rohrleitung und Dämmstoff hinter der Stadtfassade. Nach dem Besuch will man sofort ein Museum um Wolfsburg bauen
Pathos mit Bajonett
In Dresden glaubt man, Bismarcks Kriege hätten nicht nur die Nation, sondern auch den Bürger geboren
Dünkel und Bingo
Peter Bialobrzeski zeigt uns England in den 1990ern. Unser Autor kennt es aus eigener Erfahrung
„Diese Biennale ist Testgebiet“
Die Co-Kuratorin der Berlin Biennale, Lisette Lagnado, über Kritik an eurozentristische Perspektiven und die Einflüsse der Pandemie auf die Kunst
„Kunst hilft bei der Therapie“
Eurípedes Gomes hat Psychiatriepatienten malen lassen. Einige der Bilder sind nun auf der Berlin Biennale zu sehen
„Im Osten ging die Freiheit los“
Die Schweizer Künstlerin Jacqueline Merz zog 1991 nach Dresden, der Dichter und Büchner-Preisträger Marcel Beyer folgte 1996. Wie war das in der Ex-DDR für die „Wessis“?
Von Skepsis inspiriert
Flávio de Carvalho ist eine umstrittene Figur der brasilianischen Moderne. Für Berlin ist er Impulsgeber
Zur Zukunft zusammengewürfelt
Die Akademie der Künste zeichnet in der Ausstellung „urbainable – stadthaltig“ eine Mindmap der nachhaltigen Stadt
Das Aua in der Aura
Das HKW in Berlin zeigt erstmals das Hauptwerk des großen Aby Warburg im Original, dachte aber leider nicht an die Besucher*innen
„Kunst irritiert“
Der Künstler Christian Jankowski glaubt, dass man die Polarisierung der Gesellschaft nicht stoppt, indem man Kontroverses unterbindet. Im Gegenteil
Grandios unnütz
Die Herbstsaison beginnt in Deutschland mit zahllosen Eröffnungen. Was gibt’s Neues? Aber vor allem: Können wir überhaupt noch Kunst gucken? Ein Rundgang