Ceci n’est pas un livre
E-Books werden unterschätzt und oft als digitalisierte Bücher abgetan. Dabei geht es um die „verdammte Revolution des Wortes“
Öffentliche Watschn
Mit seiner Stimmungsmache gegen den Islam hat Nicolaus Fest für ein Novum bei Springer gesorgt: „Bild“ distanziert sich von sich selbst
Ist das echt schon so lang her?
Arte feiert im Sommerprogramm die 90er Jahre. Eine Einladung für alle Mitt- bis Enddreißiger, in Jugenderinnerungen zu schwelgen. Wenn da nur nicht dieser Moderator wäre
Die Einschränkung der Pressefreiheit
Das EuGH-Urteil hat die Meinungsfreiheit mit einer zeitlichen Begrenzung versehen. Was bedeutet das für Journalisten?
Krisen-PR in eigener Sache
Claus Kleber distanziert sich auf Twitter scharf von den Fälschern der ZDF-Sendung "Deutschlands Beste". Nur selbstkritische Fragen stellt er lieber keine
Völlig außer Form
Aus Brasilien werden reihenweise Videokolumnen gesendet, deren Inhalt und Aufmachung an die Grenze des guten Geschmacks reicht
Der Traum eines Jungreporters
Der Beruf des Journalisten hat nichts an seiner Faszination verloren. Die Träume eines jungen Journalisten, der seine Hoffnungen in die Krautreporter steckt
Dritte Säule der Macht
Mit einer Vielzahl von Projekten in Berlin vergrößert der Weltkonzern Google seinen Einflussbereich weiter
Feuilleton für freie Bürger
Über das Vermächtnis des vergangene Woche verstorbenen „FAZ“-Herausgebers Frank Schirrmacher
In-the-Air-Kino
Die Tage des Overheadbildschirms sind gezählt. Wer fliegt, wählt seine Filme selbst. Zum Stand der Produktentwicklung
Ringel, Ringel, Reihe
"Zeit" und ZDF haben sich für einen Rechercheverbund zusammengetan. Ist guter, investigativer Journalismus nicht mehr ohne Public-Private-Press-Partnership zu haben?
Netflix kauft den TV-Markt leer
Der US-Anbieter für Video on Demand schickt sich an, den deutschen Markt zu erobern. Wann begreifen wir das Ende des Fernsehens, wie wir es kennen, endlich als Chance?
Was würde Henri tun?
Von Appelbaum und Osterkorn: Über die Kritik am Nannen-Preis
Der geheime Raum
Die Fotografien des Regisseurs F. W. Murnau vereinen Schaulust, Neugierde und Intimität
Die Vergessene
Die Schriftstellerin Ina Seidel zählte zwischen den Weltkriegen zu den auflagenstärksten Autoren. Warum hat sie heute keine Leserschaft?
Die Drei-Prozent-Hürde bei ARD und ZDF
Die kleinen Parteien können ins Brüsseler Parlament einziehen, trotzdem sind sie als "Sonstige" in den Wahlumfragen unsichtbar. Müssen die Sender ihre Praxis ändern?
Niederländer machen's vor: iTunes für Texte
Journalismus in appetitlichen Portionen. Warum eine ganze Zeitung bezahlen, wenn nur einzelne Artikel interessieren? Die Zukunft sieht anders aus
„Günther Jauch“ als Diskussionsmodell
Die Talkshowschwemme im Fernsehen findet jenseits der Bildschirme ihr Pendant in den kritischen Runden übers Fernsehen
Die „Gala“ kann Monsieur nicht locken
Modefragen und Klatsch sind längst auch Männersache. Zumal bei der hippen, urbanen Jugend. Die „Gala“ bleibt trotzdem bei den Frauen
„Wetten, dass?“ Der Spaß hört auf, und die Barbarei beginnt
Die Absetzung von "Wetten, dass?" bekommt verhältnismäßig zu viel Aufmerksamkeit. Mit gutem Grund: hier wird die Mehrheitsgesellschaft zu Grabe getragen
"Kritik von unten"
Maren Müller hat die berühmte Lanz-Petition initiiert. Seither hat die Ostdeutsche unter Etablierten viele Feinde
„Kot & Köter“: Wie der Hund, so sein Feind
Wulf Beleites hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt und gibt nun ein Magazin für Hundehasser heraus. Sein Altherrenhumor ist allerdings wenig komisch
Mit Tourismus hat das nichts zu tun
Vierundzwanzig Stunden Dokumentation, siebzig Filmteams und über fünfhundert Stunden Material: So umfangreich wurde Jerusalem im deutschen Fernsehen noch nie dokumentiert
Alles gut
Aber das unvermittelte Aikido-Pas de deux ist was für Feinschmecker: Der Brandenburger "Polizeiruf: Käfer und Prinzessin" verwaltet sich durchs Verdächtigenballett