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In der Ausgabe des Freitag 31/05 vom 5. August 2005, Seite 6, haben wir in einem Artikel von Sophia Deeg ("Israels falsche Freunde") leider Informationen verbreitet, auf deren Fehlerhaftigkeit uns Dr. Lars Rensmann berechtigterweise hingewiesen hat.

Es trifft nicht zu, dass Dr. Lars Rensmann kürzlich zu einer Unterlassung von Behauptungen über den Publizisten Dr. Ludwig Watzal verurteilt wurde. Richtig ist, dass sich Dr. Lars Rensmann angesichts der Androhung gerichtlicher Schritte außergerichtlich verpflichtet hat, unzutreffende Behauptungen über Dr. Ludwig Watzal in seiner wissenschaftlichen Buchveröffentlichung Demokratie und Judenbild (Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) zu unterlassen bzw. nicht weiter zu verbreiten.

Dr. Lars Rensmann hat sich danach verpflichtet, nicht mehr zu behaupten, Dr. Ludwig Watzal streite "für die Befreiung Palästinas von Juden". Er werde in seinem Buch dies dahingehend ändern, dass Dr. Watzal für "die Befreiung der von Israel besetzten Gebiete des Gaza-Streifens und West-Jordan-Landes" streite. Ferner verpflichtet er sich, in seiner Unterlassungserklärung, nicht weiter zu behaupten und zu verbreiten: "... er (Dr. Watzal - die Red.) habe noch im Juni 2003 den Terrorismus als ›Befreiungskampf‹ im völkischen Jargon gerechtfertigt mit den Worten:

Ein Volk, das so in die Hoffnungslosigkeit getrieben wurde, das eingemauert wird, dessen Existenzgrundlagen man zerstört, dessen Territorium man kolonisiert, greift zu solchen Verzweiflungstaten.‹

ohne hinzuzufügen, dass es an der zitierten Stelle/Satz weiter heißt:

Das heißt nicht, dass die willkürlichen Terroranschläge im israelischen Kernland gerechtfertigt sind - ich halte sie für abscheulich und unmoralisch -, aber man muss das ganze Bild sehen. Der Terror muss gestoppt werden, ja - aber zuerst muss die Besatzung beendet werden, denn das eine ist die Ursache des anderen.

Nicht belegbar ist die im Artikel aufgestellte Behauptung von Verbindungen und Veröffentlichungen von Dr. Lars Rensmann im Zusammenhang mit "antideutschen" NGOs bzw. der Publikation "Honestly Concerned".

Wir bedauern die fehlerhaften Angaben in dem Artikel.

Berlin, den 6. 9. 2005


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