Politik

Kohl-Interview | 26.08.2011 13:40 | Lutz Herden

Paukenschlag des Überzeugungseuropäers

Der Altkanzler als Schirmherr für den Aufstand der Abtrünnigen in der CDU? In der Zeitschrift "Internationale Politik" formuliert er eine Generalkritik an Angela Merkel

Was immer Helmut Kohl in die große Abrechnung treibt – und nichts anderes ist sein Interview, das er gerade der Zeitschrift Internationale Politik (IP) gegeben hat – lässt sich nur mutmaßen. Das Bedürfnis, wahrgenommen zu werden, gerade jetzt? Der Wille zur Revanche, die Mahnung eines Verbitterten, ein Gefühl für Verantwortung? Alles möglich und ebenso fraglich, sicher auch fragwürdig. Was man ihm auf jeden Fall abnehmen darf, ist die Erschütterung über den fahrlässigen Umgang heutiger deutscher Regierungspolitik mit dem einzigen strategischen Partner, auf den Deutschland im 21. Jahrhundert zählen kann. Dafür kommen kaum mehr die Vereinigten Staaten in Betracht, auch nicht die neuen Weltmächte China, Brasilien und Indien, schon gar nicht Russland – sondern allein Europa.

Wenn es Kohl als Vermächtnis begreift, diese Perspektive überhaupt erst eröffnet zu haben, ist daran nichts ehrenrührig, vieles nachvollziehbar, manches berechtigt. Dies um so mehr, als aus seinen Aussagen die Befürchtung spricht und teilweise nach fataler Gewissheit klingt, die europäische Grundierung der Berliner Republik laufe Gefahr, verspielt zu werden. Und die dafür Zuständigen behelfen sich mit Floskeln, werden sie um Auskunft gebeten: Warum das geschieht.

Es galt als Essential des 3. Oktober 1990, die deutsche Einheit ist nur in einem weiter zusammenwachsenden Europa denkbar und wünschenswert. Aus Achtung vor der Geschichte! Und weil sich die Bundesrepublik Deutschland bis zum 3. Oktober 1990 über ihre Verankerung in Westeuropa definiert hat und identifizieren wollte. Weil es daran (scheinbar) nichts zu rütteln gab, konnte Helmut Kohl die anfangs vom Furor der Wiedervereiniger wenig beglückten François Mitterrand und Margaret Thatcher überzeugen, ihren Bedenken kein Veto folgen zu lassen. Inzwischen jedoch scheint er sich zu fragen, ob der europäische Gründungskonsens der dritten deutschen Republik nach Weimar und den beiden Nachkriegsstaaten leichtfertig zur Disposition gestellt wird. Wenn man „keinen Führungs- und Gestaltungswillen“ habe, sagt er gegenüber IP, „dann hängt man auch nicht an dem, was wir unter Kontinuitäten deutscher Außenpolitik verstehen, ganz einfach, weil man keinen Sinn dafür hat.“ Ein Paukenschlag. Verheerender kann das Urteil über Regierungspolitik und die dafür verantwortliche Regierungschefin kaum ausfallen, selbstgerechter allerdings auch nicht.

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Helmut Kohl sehnt sich nach dem Ideal des europäischen „Überzeugungstäters“ und mag selbst einer sein. Doch er läuft dabei Gefahr, einem allzu gnädigen Gedächtnis zu vertrauen. Ob es ihm als Kanzler – hätte er nicht nach der Wahlniederlage 1998 abdanken müssen – tatsächlich gelungen wäre, Griechenland von der Währungsunion fernzuhalten, wie im Interview behauptet wird, ist zu bezweifeln. Hier lagen sich politische und ökonomische Vernunft seit jeher nie in den Armen, gingen die Auffassungen in der EU schon immer auseinander.

Wovon sich der „Überzeugungseuropäer“ Kohl auf keinen Fall freisprechen kann, das ist die unzulängliche Gesamtarchitektur der Währungsunion, die auch seiner Mitwirkung zu verdanken ist: Es gibt eine Europäische Zentralbank (EZB), die auf ihre Funktion als Stabilitätswart reduziert ist, was sie aber angesichts des Wirtschaftsgefälles zwischen den Euroländern nicht wirklich sein kann. Es gibt einen Stabilitätsvertrag, der in Krisenzeiten zur Makulatur verkommt, weil sich die Vertragsstaaten nicht daran halten oder halten können, wollen sie etwas für die Konjunktur tun. Man hat eine Währungsunion, die dem Irrglauben anhängt, sie brauche keine Europäische Sozialunion, eine gemeinsame Währung komme ohne für aller gleichermaßen geltende Sozialstandards aus – dieser Irrtum ist eine der entscheidenden Ursachen des jetzigen Desasters und der drakonischen Verschuldungsraten einzelner Euroländer. Dazu von Kohl kein selbstkritisches Wort. 

Natürlich ist das IP-Interview gut getimt und abgestimmt. Kohl zehrt von seinem Einheitsbonus und empfiehlt sich als Schirmherr eines immer vernehmlicher werdenden Unbehagens in der CDU gegen Merkels taktisches Lavieren und ihre offenbar auf wenig europäischen Grundüberzeugungen beruhendes Krisenmanagement in der Eurokrise. Es könnte also sein, dass der Paukenschlag eines Altvorderen etwas länger nachhallt als bei derartigen Interventionen gewöhnlich üblich.
 

 
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Artikelaktionen
Kommentare
Matto schrieb am 26.08.2011 um 15:06
Kohl hat mit übertriebener Gründlichkeit den Euro einführen lassen, dass ist aber auch alles.
Kohl hätte zuerst dafür sorgen müssen, dass die Finanzprobleme innerhalb der EU hätten erst richtig in Ordnung gebracht oder abgestimmt werden müssen.
Genau diese Misere haben wir doch jetzt.
Helmut Schmidt hat genau vor diesem Problem gewarnt und jetzt stehen wir in diesem Prblem mitten drin.
akenherz schrieb am 26.08.2011 um 17:14
Der Artikel ist soweit in Ordnung.
Aber eine Situation wird zu wenig heraus gearbeitet.
Die Europapolitik wurde unter "Rot-Grün" nicht konsequent fort gesetzt.
Die "Grünen" waren noch zu unerfahren.
Die entscheidenen Fehler wurden durch die SPD gemacht.
Unter SPD-Führung hat Deutschland hat gegen den Euro-Stabilitätspakt verstoßen und hat damit die Aufweichung auch bei anderen Ländern zugelassen.
Wer hat denn die Steuersenkung für "Reiche" durchgesetzt, wer hat die "Hartz-Gesetzt" eingeführt. Ich glaube die SPD unter Schröder hat die entscheidenen Fehler gemacht.
Lutz Herden schrieb am 27.08.2011 um 09:21
Ja, das ist richtig. Vor allem gilt das für die Einhaltung der mit Maastricht vorgegebenen Stabilitätskriterien, die nicht mehr eingehalten wurden, z.B. bei der Neuverschuldung. So sitzt heute auch die BR Deutschland gewissermaßen im Glashaus, denn eine Gesamtverschuldung, die sich auf etwa 83 Prozent des Bruttoinlandproduktes beläuft, liegt dann auch nicht mehr so wahnsinnig weit von den vergleichbaren Quoten anderer Euroländer entfernt.
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 17:32
Sozialreformen hin, Sozialreformen her. Fiskaldisziplin ist notwendig, mit oder ohne Sozialstaat, sonst geht man so oder so pleite.

Im übrigen müssten die Einschnitte teilweise weiter gehen um Kosten zu sparen, vor allem bei den Rentnern. Die Entlastung der Besserverdiener macht natürlich keinen Sinn, wenn man ohnehin ein chronisches Defizit fährt, das war der Kardinalfehler von Schröder. Andererseits kann man nicht allen die arbeiten schön das Geld abnehmen. Irgendwann macht sonst Arbeit keinen Sinn mehr.
Matto schrieb am 26.08.2011 um 20:16
@Tomcat,

Sie fallen hier mit Ihren antisozialen äußerungen schon wieder auf.
Sie sprechen die Rentner an? Der normale Rentner bekommt eine Rente mit vielleicht 800 Euro. Einige haben vielleicht noch eine Betriebsrente. Über 600 Tausend Rentner gehen noch arbeiten, weil die REnte nicht reicht.
Wie sieht es denn mit den Beamten aus, egal in Regierung oder anderswo.
Dies Leute beuten den Staat bis aufs letzte aus. Keine Beiträge zur Rente zahlen, aber dann eine kräftige Pension kassieren. Über 27 Millionen zahlen in die Rentenkasse nur noch ein, über 72% müssen aber daraus bedient werden. Schauen Sie sich die total aufgeplähten Lantage an. Sachsen-Anhalt hat ca. 2 Millionen Einwohner, viele Leute verlassen dieses Land. Im Landtag sitzen aber 105 Abgeordnete, die einen Schuldenberg von ca. 21 Milliarden Schulden verwalten. Bei anderen Ländern sieht es nicht anders aus?
Wollen Sie hier nicht einmal den Besen bedienen, Hunderte von Millionen könnten eingespart werde.
Die Bundesanstalt für Arbeit hat jetzt 4000 Mitrbeiter fest angestellt, die vorher befristet waren. Warum brauchen wir gerade in der Bundesanstalt für Arbeit so viele Angestellte, wenn es gar keine Arbeit zu vermitteln gibt. Hier ist doch gewaltig etwas faul.
Bei den Kleinen wollen Sie noch was holen und die Großen? In der Regierung macht man sich schon das Beet zurecht, wohin man sich anschließend absetzt. Das sind unsere Volksvertreter. Können wir nicht anders.
Muss das Volk von vorn bis hinten betrogen werden?
Tomcat schrieb am 05.09.2011 um 10:55
@Matto

Vorsicht mit antisozial und so...

Ich habe lediglich die Notwendigkeit des Sparens konstatiert, ob das ihnen passt oder nicht. Und ja natürlich, neben die Rentnern, und da gibt es auch Renter die große Renten kassieren (jenseits der 1500 EUR), müssen auch die Beamten rann! Wie kann es sein dass eine Grundschullehrerin im ersten Jahr über 3000 EUR netto kassiert, und das für einen Halbtagsjob um Kindern das ABC beizubringen? In Finnland verdienen die übrigens bei höheren Preisen die Hälfte und machen einen besseren Job. Da kann so viel einsparen, das glaubt man kaum! Auch bei der Verwaltung. Ich bin dafür die Bundesländer einzusparen und durch Bezirksverwaltungen zu ersetzen, wie in Frankreich. Das spart auch Milliarden jedes Jahr und die kann man in Besseres investieren. Aber Deutschland ist und bleibt ein obrigkeitlicher Beamtenstaat...
davidjordan schrieb am 26.08.2011 um 19:49
Wie kann es denn zu einer gemeinsamen europäischen Perspektive kommen bei der vergangenen und gegenwärtigen Konstruktion der EU? Im Großen und Ganzen ist die Montanunion/EWG/EG/EU ein Projekt der Eliten aus Wirtschaft und Politik. Und die dachten zu einem bestimmten Zeitpunkt europäisch - aufgrund der Erfahrungen zweier Weltkriege und auch aufgrund geopolitischer Überlegungen (Stichwort: Kalter Krieg). Aber damit haben die jetzigen Eliten nichts mehr zu schaffen. Sie gehören zu den Nachgeborenen oder haben als Osteuropäer sowieso einen ganz andere Prägung. Und wenn man wie in Deutschland jahrzehntelang Europa höchstens in den Sonntagsreden diskutiert - oder wenn man die 'normale' Bevölkerung dermaßen marginalisiert und gewollt verarmen lässt, wie man besonders in den osteuropäischen EU-Ländern beachten konnte und kann - ja, woher soll dann so etwas wie ein europäisches Bewusstsein entstehen? Und wenn das Neo-Proletariat dann nicht mehr zu Wahlen geht oder nur noch die Rechten wählt, weil die - man muss es leider so sagen - als die Einzigen im politischen Spektrum so etwas wie ein Programm haben und außerdem nicht wie die Linke nach den Wahlen sofort einknicken, weil sie Angst haben als Nestbeschmutzer zu gelten, und wenn außerdem die Wahlbeteilungen ständig sinken, dann ist es auch kein Wunder, dass nur noch anti-europäische Politiker in die Parlamente/Regierungen kommen. Man muss das europäische Projekt endlich zu einem Projekt aller Menschen in Europa machen. Das wird aber nichts als ein Wunschtraum bleiben, wenn man die Menschen innerhalb der EU gegeneinander ausspielt. Was ich damit meine, wird deutlich an einem schönen Ausdruck, der vor einigen Jahren bei vielen Politikern in Deutschland beliebt war und sich auf die Situation innerhalb Deutschland bezog, der sich aber auch auf die Situation in der EU übertragen lässt: Der Ausdruck lautet "Wettbewerbsföderalismus". Was kann dabei herauskommen, wenn ich meinen Nachbarn als Konkurrenten, ja, vielleicht sogar als Feind im 'rat race' ansehe? Als Beispiel für all das sei nur die Umsiedlung des Nokia-Werkes von Bochum nach Rumänien genannt. Man spielte die Menschen gegeneinander aus und die Poltiker und die Medien wiegelten die Menschen gegeneinander auf. Aber vielleicht wird europäische Integration von den in Verantwortung stehenden Eliten sowieso nur als Angleichung nach unten verstanden. Integration durch Verarmung aller. Und am Ende sind sie dann ganz stolz, weil in der ganzen EU das Lohnniveau von China herrscht. Das China dann aber zu den reichen Gegenden der Erde gehören wird und der europäische Raum nicht mehr... ist dann eben der (neoliberalen) Logik geschuldet. Und wie uns ja von morgens bis abends eingetrichtert wird, sind wir dagegen machtlos, weil ein Naturgesetz. Es ist eben alles alternativlos. Und das ist auch ein Resultat der von Kohl angestrebten geistig-moralischen Wende. Erstaunlich, dass er sich jetzt auf einmal dafür einsetzt, dass Politik dazu da ist, zu gestalten und geschichtliche Ereignisse die Folgen von Handlungen der Menschen sind. Aber das gerade Kohl darauf hinweist, zeigt, wie hundsmiserabel es um unsere gegenwärtige politische Klasse bestellt ist. Aber es ist auch zum Kotzen: Diejenigen die es zu verantworten haben, motzen jetzt über das, was ein Ergebnis ihrer Politik ist, ohne selber davon betroffen sein. Aber die Jungen müssen damit leben, auch wenn sie es gar nicht zu verschulden haben. Und was machen die Jungen? Wenn sie können, gehen sie. Eben ohne Alternative im eigenen Land, das bspw. wie Rumänien der EU beigetreten ist, um in absehbarer Zeit den gleichen Lebensstandard wie Westeuropa zu erlangen. Welch Ironie...
berndjoel schrieb am 27.08.2011 um 07:25
>Finanzprobleme innerhalb der EU hätten erst richtig in Ordnung gebracht<
>gegen den Euro-Stabilitätspakt verstoßen<

Es ist schon erschreckend, wie tief sich die neoliberale Propaganda bereits im Denken vieler verankert hat. Vermutlich muss der Karren erst richtig gegen die Wand gefahren sein, bevor sich hier wieder etwas ändert.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.08.2011 um 08:50
Die Situation an Schröder festzumachen, wie es hier manche tun, greift viel zu kurz. Für jemanden mit derart grossen Gedächnislücken greift Kohl in dem Interview die gegenwärtige Politik seiner Nachfolgerin ziemlich direkt an, nicht nur Schröder! Er selbst hat auch ein Erbe hinterlassen. 1989 bezeichnete Lafontaine Kohls Pläne bezüglich dem schlichten Einkauf der DDR als unbezahlbar und erhielt dafür Zustimmung vom damaligen Bundesbankpräsidenten Karl Otto Pöhl.

Mit keinem Wort erwähnt Kohl die weltweiten Wirtschaftskrisen von 2001 (Dotcom) oder die von 2007 (Property), so als hätten die gar nicht stattgefunden. Auch erwähnt er mit keinem einzigen Satz, dass es ein Fehler war, nicht zeitgleich mit der Währungsunion eine europaweite Steuerunion einzuleiten, wie sie Lutz Herden als Europäische Sozialunion bezeichnet. Das Schröders Versäume und Verschuldung beachtlich waren ist sicher richtig, nur kann er nichts für das Erbe, das er nach 20 Jahren Kohl übernommen hatte.

Der Kauf der DDR, die vollkommen irrwitzige Umtauschrate 1:1 von Ost & West Mark wurde von allen Ökonomen weltweit mit Kopfschütteln begleitet. Dann die 2:1 bei der Umstellung zum Euro, bei der die DM im Vergleich zu anderen Währungen unterbewertet war, haben erst die Verschuldung unter Schröder hochgetrieben und zu der Verletzung gegen den Euro-Stabilitätspakt geführt, aber ausgelöst wurde diese Entwicklung durch eine ziemliche ad-hoc Politik unter Kohl für die immer noch 5% Soli gezahlt werden!

Was in der Zeitschrift "Politik International" als "Interview mit H.Kohl hier erschien" bezieht sich vor allem auf die deutsche Aussenpolitik, denn "Politik International" ist eine Zeitschrift für Aussenpolitik. Es ist nun müssig über den merkelschen Chefdiplomaten überhaupt Worte zu verlieren, wohl aber über Merkels Ambivalenz und Unverbindlichkeit, denn Kohl redet von Kompass- & Richtungslosigkeit, von mangelnder Verlässlichkeit.
Lutz Herden schrieb am 28.08.2011 um 19:46
Bloß zur Richtigstellung: nur 4.000 Mark des Vermögens der DDR-Bürger wurde 1: 1 umgetauscht. Der Rest 2 : 1 (zwei Mark Ost gegen eine Mark West).
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.08.2011 um 22:04
danke für die Korrektur.

Es wäre nun auch falsch auf dieser 11:1 Realität zu der Zeit herum zu hacken denn dazu wurden die Bevölkerung gezwungen viele Errungenschaften aus 40 Jahren ohne eine andere, als nur materielle Kompensation, aufzugeben. Oskars damals oft geäusserte Überzeugung von der Hinfälligkeit des Nationalstaates wäre dann der nächste Schritt in einer Diskussion über olle Kamellen. Darum hier nur das Ding aus der Zauberflöte:

tlacuache schrieb am 28.08.2011 um 10:00
Dazu:
"Vorsicht - Argumentationsfalle: Auch die gern benutzte Terminologie "Wir bauen die Schulden ab" meint nicht den Abbau des bislang aufgehäuften Schuldenbergs, sondern bezieht sich lediglich auf die Absicht, "etwas weniger mehr" neue Schulden zu machen! "...

Linggs gugge bidde:
www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/staat_schulden.html

und Grafik
www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/grafs/schuldenberg.gif

Birne war "Stark"...
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