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Die Herren A, B, C und D

Der Fall des CIA-Agenten und Mumbai-­Attentäters David Headley trübt das Verhältnis zwischen Delhi und Washington, weil die US-Behörden eine Auslieferung verweigern

Berliner Freiheit

Geteilte Geschichte, multiple Gegenwart − die Hauptstadt ist schwer in Worte zu fassen. „Jeder hat sein eigenes Berlin“, findet Annett Gröschner und bringt Berlins Zustand damit auf den Punkt

Schulden beim Kredithai

Der Umschlag ist noch das Erfreulichste an Roman "Keine Bewegung!". Thomas Wörtche wundert sich, warum Denis Johnsons in den USA als Literat gefeiert wird

Jenseits des Menschlichen

Nur aus erster Hand? Überlegungen zu Herta Müllers Buch „Atemschaukel“ und der Zeugenschaft in der Lagerliteratur

Ulrike Baureithel

Wie eine zweite Haut

Verführbarkeit In „Dein ­Gesicht morgen“ liefert Javier Marías eine schwarze ­Satire auf die geistige Situation nach 9/11

Krisen-Literatur

Der Lehman-Crash ist anderthalb Jahre her, die Welt hat sich verändert. Zahlreiche Autoren haben sich der Finanzkrise literarisch angenommen: sieben Romane über das Chaos

Merkel und Bismarck

Angela Merkel hat sich in Brüssel weitgehend durchgesetzt, Griechenland wird als klammer Schuldner an den IWF abgeschoben und erlebt Sternstunden der EU-Solidarität

Lutz Herden

Der Hunter-Trip

Hin und wieder schreibt Helge Timmerberg unter Einfluss einer Droge – aber nie unter Einfluss aller Drogen auf einmal. Das konnte nur Hunter S. Thompson. Eine Begegnung

Wenn der Riesenschokohase lacht...

In Potsdam eröffnet eine Bio-Schokoladen-Manufaktur. Ministerpräsident Platzeck lässt sich entschuldigen, die Gäste haben auch so Spaß. Zu Besuch in einem Werbespot

Ausbruch aus der Ohnmacht

Das Idyll trügt. Andreas Schäfers Roman „Wir vier“ erzählt von der Entfremdung einer Familie nach dem Tod des ältesten Sohns, leider mit schalem Ende

Stuckrad-Barre angucken

In Berlin stellt Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sein neues Buch vor. Dabei wechselt er von der Rolle des Beobachters in jene des Beobachteten. Oder doch nicht?

Gemeinsam ins Multiversum

Der Mensch spielt nicht nur für die Zukunft dieser Welt eine entscheidende Rolle. Sondern weit darüber hinaus

Potemkinscher Rückzug

Das Ausstiegsszenario der USA hat nach einer von Gewalt überschatteten Parlamentswahl den letzten Härtetest noch nicht bestanden. Vorerst fehlt eine neue Regierung

Polykratie der Wälzer

Die Bücher über das Dritte Reich werden immer dicker. Aber auch besser? Die Beispiele Richard Evans und Mark Mazower

Eine gefährliche Lektüre

Der tunesische Schriftsteller Hassouna Mosbahi schreibt über die enttäuschten Hoffnungen seiner Generation

Glück gehabt

Der Schriftsteller Clemens Meyer wettet gern auf Pferde und kennt sich aus mit Zockern. Schreibt er deshalb so gut über den Wahnsinn der Welt?

Die Leiden einer Amerikanerin

Mit „Die ­zitternde Frau“ bringt Siri Hustvedt das Geschichten­erzählen in die medizinische Praxis zurück

Schwindelig vor Freude

John Glasscos Memoiren „Die verrückten Jahre“ sind das zeitlose Manifest einer bohèmesüchtigen Jugend

Der fremde Blick

Ende der vierziger Jahre begab sich Truman Capote auf ­Reisen. Seine Reportagen, in denen er auch kleinste Details schildert, sind ein frühes Beispiel des New Journalism

Eine gewisse Militanz

Hallgrímur Helgason hat einen satirischen Roman über einen Auftragskiller geschrieben, der sich als fundamentalistischer Christ tarnt

Die Substanz des Sports

Warum darf ein Verbandsportler nicht, was ein Bodybuilder darf? Ein Gespräch mit dem Philosophen Christoph Asmuth über Doping

Ich kann nicht mehr

Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld zeigt eine untergehende Autor-Verleger-Beziehung