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Rechtsextremer Milliardär feuert Grasset Verleger: 170 Autoren wollen aus Protest kündigen
Virginie Despentes und Bernard-Henri Lévy gehören zu den 170 Autoren, die Adieu zum traditionsreichen Haus Grasset sagen. Der rechtsextreme Milliardär Vincent Bolloré hat ihren Chef Olivier Nora entlassen
Scheck, Sexismus und „Spiegel“-Aufkleber: Literaturkritik und ihr kommerzielles Gegenstück
Denis Scheck verreißt, Sticker verkaufen: Die Debatte um Sexismus in seiner Sendung „Druckfrisch“ lenkt ab vom Wesentlichen: Literaturkritik und ihr kommerzielles Pendant, der Bestseller-Aufkleber, dienen beide dem großen Geschäft
Von Marcel Reich-Ranicki bis Denis Scheck: Die fünf legendärsten Kritiker-Entgleisungen
Literaturkritik geht oft hart zur Sache. Dass Denis Scheck also Bücher verbal in die Tonne tritt, ist da fast noch harmlos. Immer wieder schaffen es die Kritiker damit, sich selbst zum Thema der Kritik zu machen
Nicole List über die „Angst vor Männern“: Ein Appell an männliche Verantwortung
Nicole List schreibt in ihrem Buch „Angst vor Männern“ über eine Angst, die viele kennen, aber kaum jemand ausspricht. Die patriarchalen Muster, die unser Leben prägen, sitzen tief
Rettet die Literaturkritik! Nicht nur vor Männern wie Denis Scheck
Wenn Denis Scheck Sophie Passmann oder Ildikó von Kürthy verbal in die Tonne haut, erweist er der Literaturkritik einen Bärendienst. Dabei ist die so schon bedroht genug
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Romanautorin Esther Schüttpelz: „Potenziell ist jede Frau zu Hause gefährdet“
Esther Schüttpelz war einst Rechtsanwältin und zeigt in „Grüne Welle“, wie Alltägliches in Gewalt umschlagen kann. Sie offenbart den Mangel an Verständnis und Schutz für Betroffene und plädiert für einen besseren rechtlichen Rahmen
Literarische Rebellion: Das sind die fünf ikonischen Romane der Hippie-Ära
Von Jack Kerouac bis Kurt Vonnegut: Diese zeitlosen Bücher sind Zeugen einer Generation, die gegen Krieg und Konformität aufbegehrte – manchmal mit viel Gras und viel Sex
Eine Hommage an Alexander Kluge: Ben Lerners Roman „Transkription“
In Ben Lerners neuem Buch „Transkription“ wird aus einem missglückten Interview eine Huldigung an den verstorbenen Alexander Kluge und an die unsichere Kunst des Erinnerns
Moderne Sklaven: Über Tomer Gardis enthüllendes Buch „Liefern“
Tomer Gardi erzählt in seinem Roman „Liefern“ vom globalen Alltag derer, die uns oft wie selbstverständlich Essen bringen – ob in Delhi, Tel Aviv oder Istanbul. Er gibt ihnen Würde
Miriam Davoudvandi: „Dieses System bestimmt Lebenschancen von Geburt an“
Die Journalistin, Podcasterin und Moderatorin Miriam Davoudvandi hat ein Buch über das Aufwachsen in Armut geschrieben. Im Interview spricht sie über Familienlügen, künstlerische Verantwortung – und die Gewalt neoliberaler Mythen
Neues Michael-Succow-Buch: „Seine Sauna-Diplomatie für den Naturschutz hatte Erfolg“
Er ist der „Moorpapst“ der Republik: Michael Succow hat ein Buch über „Erfahrungen und Erkenntnisse eines Ökologen, Weltbürgers und Mutmachers“ vorgelegt, mit Christiane Grefe. Im Interview schildert sie, wie Succow auch in Russland wirkte
Macht, Überreiche und eine Trompete: Die fünf besten Sachbücher im April
Von Deutschlands Trümmerjahren bis zu den Überreichen und ihren Yachten: Die fünf besten Sachbücher zu Ostern bieten spannende Einblicke in historische und aktuelle Themen. Erfahren Sie, wie Macht und Einfluss unsere Gegenwart formen
„Der letzte Sommer der Tauben“: Abbas Khider baut Utopien gegen ein fanatisches Kalifat
Während die Menschen im Iran gegen das Regime protestieren, entwirft der in Bagdad geborene Abbas Khider in seinem neuen Buch „Der letzte Sommer der Tauben“ ein Bild des Lebens in einem Kalifat – und zeigt darin Flugrouten zur Freiheit auf
„Siri Hustvedt – Dance Around the Self“: Von der Wut unterschätzt zu werden
Sabine Lidl ist hat in ihrem Dokumentarfilm nicht nur die Autorin Siri Hustvedt porträtiert. Ihr ist es gelungen, Hustvedts fluides und interdisziplinäres Denken spürbar zu machen
„Witch Hunt” von Susanne Kaiser: Wenn digitaler Frauenhass zur Hexenjagd wird
Vergewaltigungs- und Mordfantasien per Mail: Susanne Kaiser verarbeitet die digitale Hetze gegen eine Politikerin in ihrem neuen Krimi „Witch Hunt“. Digitale Gewalt gegen Frauen ist immer noch ein seltenes Thema in dem Genre
Extremwetter im Aufwind: Am Jetstream zerren drei Kräfte
Der Frühling hielt früh Einzug in diesem Jahr, die Temperaturen waren ungewöhnlich hoch. Der Grund: Eine bestimmte Konstellation des Jetstreams, die zu einem lang anhaltenden Hochdruckgebiet führte. Ein neues Buch erklärt die Zusammenhänge
Welt ohne Zuflucht: Susanne Heim beschreibt, wie Juden vor verschlossenen Grenzen standen
Zwischen 1933 und 1945 wurden Millionen zu Geflüchteten. Die Historikerin Susanne Heim zeigt in „Die Abschottung der Welt“, wie früh sich das Denken der Abschottung formierte – und warum ihre fundierte Analyse bis in die Gegenwart reicht
Weimer, Berlinale und Palästina: Warum Deutschland keine politische Kunst kann
Wenn es in der Kultur politisch wird, dann meist so, dass man sich nicht wirklich streiten muss: Hat Kunstfreiheit nur mit Rechten wie Wolfram Weimer zu kämpfen? Oder wird an ihm nur sichtbar, wie wenig echte Kritik schon immer möglich war?
Journalist Daniel Haas nach Burnout: „Social Media ist der brutalste Einsamkeitsbooster!“
Nach persönlichen Krisen, vielen harten Drogen und einem Burnout setzt sich der Journalist Daniel Haas kritisch mit Social Media auseinander. In seinem Buch plädiert er für mehr soziale Verantwortung, um der Einsamkeit zu entkommen
Ines Geipels Buch „Landschaft ohne Zeugen“ über Buchenwald: Risse im Gedächtnisbeton
Die Schriftstellerin Ines Geipel sucht nach den Verbindungen zwischen dem ehemaligen Lager Buchenwald und der geschichtsvergessenen Gegenwart im Deutschland von heute
Katerina Poladjan gewinnt den Leipziger Buchpreis: Der Blick geht nach Osten
Katerina Poladjan erzählt in ihrem Roman „Goldstrand“ von Entwurzelung und Heimatsuche. Auch die anderen Gewinner:innen schauen auf die bedrohten Ränder Europas. Große Literatur ist es aber nicht, findet unser Autor
Wolfram Weimers Kulturkampf gegen den Buchhandel wird vergeblich bleiben
Der Schriftsteller Frank Willmann zeigt dem Kulturbürokraten Wolfram Weimer, warum er das Glück in Buchhandlungen findet. Diese werden ewig leben, während der Staatsminister hoffentlich schon bald vom Wind des Vergessens verweht sein wird
Carsten Gansel: „Die DDR-Verlage wurden im Schnelltempo vertickt“
Die Literatur der DDR wurde nach 1990 oft abgewertet und vergessen. Carsten Gansel zeigt in seinem neuen Buch „Ausradiert?“, warum es sich lohnt, diese Werke neu zu entdecken und welche Bedeutung sie für das heutige Deutschland haben
„Vergesst Habermas!“ ließ Wolfram Weimer im „Cicero“ titeln. Und dann sein Witz in Leipzig
Wolfram Weimer beruft sich bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse ausgerechnet auf Jürgen Habermas – einst wollte er den Philosophen canceln. Das Publikum im Gewandhaus antwortet dem Kulturstaatsminister mit Buh‑Rufen