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Indische Autorin Arundhati Roy sagt wegen Wim-Wenders-Aussagen Berlinale-Besuch ab
Arundhati Roy kommt nicht, wie geplant, zur Berlinale. Die preisgekrönte indische Autorin ist „empört“ über die Aussage von Jurypräsident Wim Wenders, Filmemacher sollten unpolitisch bleiben
Russlands Seele: Diese fünf Bücher sind mehr als nur große Literatur
Die Leningrader Blockade, das Attentat auf Zar Alexander II., der Traum vom Neuen Menschen: Diese Bücher sind unerlässlich für ein tieferes Verständnis der russischen Geschichte und Kultur
Soziologe Hartmut Rosa über Burn-Out: Nur wer handelt, fühlt sich lebendig
Wird der Mensch ohne Spielräume ängstlich, wütend, depressiv – und rechts? In seinem neuen Essay erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, warum Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind, und dass der Videobeweis im Fußball Menschlichkeit kostet
Form ist Haltung: 5 Meisterwerke, die wie Jon Fosse durch ihre radikalen Formen bestechen
Nobelpreisträger Jon Fosse hat in seinem Roman „Vaim“ den Punkt abgeschafft. Dies ist kein Einzelfall: Hier sind fünf Bücher, in denen die Form zum eigentlichen Thema wird – von Jelineks Maschinenrhythmus bis zu Schernikaus Kleinbuchstaben
Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Gelebte Literaturarchäologie: Ein Wiener Verlag macht die vergessene, jüdische Schriftstellerin Maria Lazar zur Schlüsselfigur seines Programms. Ihre wiederentdeckten Kurzgeschichten zeigen das ganze Können dieser großen Erzählerin
Wie der Hyperkapitalismus Frankfurt frisst: Aiki Miras düstere Utopie „Denial of Service“
Frankfurt am Main ist längst nicht mehr Stadt, sondern Algorithmus. In Aiki Miras Science-Fiction-Krimi „Denial of Service“ steuert eine KI den Alltag, während am Boden Menschen und Maschinen lernen, was Solidarität künftig bedeuten könnte
Verfilmung des Meyerhoff-Romans „Ach diese Lücke“: Champagnerfrühstück mit den Großeltern
Simon Verhoeven hat „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, den dritten von Joachim Meyerhoffs autobiografischen Romanen, verfilmt. Seine Mutter Senta Berger spielt an der Seite von Michael Wittenborn die Rolle der skurrilen Großmama
Göttlich ohne Gott: Der neue Roman des Nobelpreisträgers Jon Fosse
Drei Männer, eine Frau: Der norwegische Schriftsteller Jon Fosse eröffnet mit „Vaim“ eine Romantrilogie, deren kreisend-fließende Prosa eine religiöse Erfahrung ermöglicht – ohne Gott zu benennen. Das ist ein faszinierendes Leseerlebnis
Know Your Enemy: Um den Kapitalismus zu verstehen, müssen Sie diese fünf Bücher kennen
Harvard-Professor Sven Beckert erzählt, welch alter Hut der Kapitalismus in Wahrheit ist. Dabei begegnen wir schon bei Balzac Vorläufern der Klickökonomie. Fünf Lektionen über den Kapitalismus, die in Büchern aus drei Jahrhunderten stecken
Es war einmal Amerika: Holger Starks Plädoyer für den Abschied vom großen Bruder
Ausgerechnet der stellvertretende Chefredakteur der transatlantisch orientierten „Zeit“ begrüßt den Bruch mit der Militärmacht: Holger Stark sieht in seinem Buch „Das erwachsene Land“ die Chance, sich vom Schutzschirm der USA zu lösen
Sind rechte Bewegungen im Osten die Fortsetzung der Protestkultur in der DDR?
Rechte Subkulturen im Osten gelten oft als Produkt autoritärer Prägung aus DDR-Zeiten. Der Soziologe Stefan Wellgraf widerspricht. Sein Buch „Staatsfeinde“ verdient eine breite Leserschaft
Die ganze Skala der Gefühle: Helga Schuberts „Luft zum Leben“ über den DDR-Alltag
Einst wurde sie von der Stasi bespitzelt: Jetzt erzählt die 86-jährige Bachmannpreisträgerin Helga Schubert in ihrem Buch „Luft zum Leben“ vom Alltag in Ost und West. Eine faszinierende Zeitreise mit 38 Texten aus 65 Jahren
Leïla Slimani: „Keine Frau sagt: Früher war es besser. Nostalgie ist Luxus weißer Männer“
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani beschließt ihre Familientrilogie mit „Tragt das Feuer weiter“. Der Roman erzählt von Frauen, die um Freiheit ringen – und vom Vater, der zwischen Tradition und Fortschritt zerrieben wird
Mit diesem Buch gelingt der Dry January: „Eine Frau, die trinkt“ von Colette Andris
Der Skandal im Glas: Colette Andris schildert eine Frau, deren Trinken und Aufbegehren irritieren: Ein wiederentdeckter Roman aus den 1920ern zwischen Rausch, Gewalt und Freiheit. Die erschütternde Chronik eines Verfalls
Rechter Verlag auf der Buchmesse in Italien: Ein kleines Lehrstück im Kulturkampf
An der italienischen Buchmesse „Più libri, più liberi“ nahm ein Verlag teil, der neurechte Pamphlete und faschistische Hetzschriften veröffentlicht. Welche fünf Strategien es dagegen gibt – und warum die schlechteste gewählt wurde
Fabelhaft dunkles Funkeln: Madame Nielsens kritische und aberwitzige Analyse der Deutschen
Die dänische Schriftstellerin Madame Nielsen seziert in ihren absurd-komischen Texten die deutsche Sprache, neurechte Ideologien und Marotten aus der Perspektive der Außenstehenden. Ein literarisches Geschenk, findet unsere Autorin
Diese zwei Israelis haben den Altneuland-Verlag gegründet: „Hebräisch gehört zu Berlin!“
Dory Manor und Moshe Sakal haben einen Verlag für hebräische Literatur gegründet – ausgerechnet in Deutschland. Das hat es seit den 1940ern nicht mehr gegeben. Warum die zwei darin eine Art Exilregierung für die israelische Kulturwelt sehen
Elegant und klug geschrieben: Fünf Bücher, die man sich unbedingt zulegen sollte
Wer sich zu Weihnachten nicht ausreichend beschenkt fühlt, sollte diese fünf Titel in Erwägung ziehen – zum Erwerb und Selberlesen. Sie haben den Vorzug, Klarheit in unsere unübersichtliche Welt zu bringen
Schriftstellerin Beatriz Serrano: „Die Mittelschicht ist ein moralisches Prekariat“
Beatriz Serranos Romandebüt „Geht so“ traf in ihrer Heimat Spanien einen Nerv: Die Protagonistin arbeitet hoch bezahlt und sinnentleert für eine Werbeagentur – einsam leidet sie unter der Unfähigkeit, aus diesem Leben auszubrechen
Filme für zwischen den Jahren? Jane Austen! Es gibt viel mehr als „Stolz und Vorurteil“
Warum Mr. Darcy heute Elon Musk wäre, welche die beste Jane-Austen-Verfilmung ist und welche Neuproduktionen für 2026 geplant sind: Eine Fernseh-Empfehlung für alle, die die Romane der britischen Kult-Schriftstellerin schon ausgelesen haben
Die Kunst des lustvollen Scheiterns: Christoph Höhtkers Roman „Staaten“
Der Autor und Journalist Christoph Höhtker baut aus vielen Textgattungen ein Sammelsurium – samt Jugenderinnerungen, Ameisenplage, Suizidbegründungen und Chatprotokollen. Ein ambivalentes Vergnügen
Margaret Atwood: „Mit Ronald Reagan kam der Aufstieg der religiösen Rechten“
Demokratie, Vögel und Tipps gegen Kater: Berühmte Fans wie AI Weiwei oder Rebecca Solnit stellen Margaret Atwood Fragen. Die visionäre kanadische Autorin antwortet. Sie hat gerade mit 86 „So etwas wie Memoiren“ veröffentlicht
Auf der Flucht vor den Nazis: Konrad Merz’ Roman „Ein Mensch fällt aus Deutschland“
Konrad Merz’ Briefroman „Ein Mensch fällt aus Deutschland“ erzählt von einem jüdischen Autor, der im Exil in den Niederlanden um Identität ringt. Die Wiederentdeckung dieses Buchs aus dem Jahr 1936 ist eine literarische Sensation
Geschichten, die die Welt besser machen: Die schönsten Kinderbücher von Saša Stanišić
Saša Stanišić ist ein brillanter Erzähler und einer der klügsten Kinderbuchautoren. Er schreibt auf Augenhöhe, mit Witz, Präzision und einer großen Liebe zur Sprache. Für die Kinderliteratur ist das ein Glücksfall
Im brüchigen Nest: Die intimen Protokolle von Joan Didion erscheinen posthum
Die große Autorin Joan Didion beschrieb in den „Notizen für John“ ihre Psychotherapie. Die Notizen kreisen um den Alkoholismus der Tochter, Schuld, Mutterschaft und Selbstermächtigung. Jetzt erscheinen sie nach ihrem Tod. Darf man das?