07.08.2015 | 12:36

Transportables Gefühl

Netzschau Kritiken aus dem Netz: "Martin Tingvall hat auf 'Distance' die Weite und die Ruhe Islands in seine Musik mitgenommen, und man kann seine eigene Zufriedenheit darüber spüren."

Transportables Gefühl

Foto: Jenny Kornmacher

Innere Einkehr

"Der schwedische Pianist Martin Tingvall ist für sein zweites Solo-Album in sich gegangen und hat sich der Langsamkeit verschrieben." NDR.de

Entschleunigung als Motto

"Die Vergleiche mit den großen Romantikern des Jazzpianos, mit Keith Jarrett und Chick Corea, sind nicht von der Hand zu weisen. Wie gewohnt streift Martin Tingvall durch die folkloristischen Melodiewelten seiner nordischen Heimat und verbindet sie mit amerikanischen Jazzmustern und Elementen aus der europäischen Kunstmusik. Bach meets Edvard Grieg meets Thelonious Monk. Der Unterschied: Die Geschichte des immer rhythmisch vorwärtsdrängenden Keith Jarrett oder das Funky Piano von Chick Corea hält er für einen Moment an: Entschleunigung ist sein Motto." Radio Bremen

Intelligente Abwechslung

"Für 'Distance' hat er sich von der Weite und Einsamkeit Islands inspirieren lassen. Wer schon mal auf diesem herbschönen Eiland war, kann sicher so einiges auf diesem Album nachvollziehen. Auf jeden Fall ist auch diese CD wieder eine willkommene Abwechslung zum Alltagslärm. Und eine intelligente noch dazu." Sound & Image

Wie Inseln

"Martin Tingvall hat die Weite und die Ruhe Islands in seine Musik mitgenommen, und man kann seine eigene Zufriedenheit darüber spüren, wenn er den Tönen auf dem Klavier den Klang von perlendem Eiswasser oder hellblauem Licht verleiht oder die kleinen Melodiefragmente zwischen den Pausen erscheinen wie Inseln, die sich im Wasser spiegeln." mdr Figaro

Meisterlich

"Dabei gelingt es Martin Tingvall meisterlich, die ihm eigene, wunderschöne Klangästhetik über alle zwölf Songs von 'Distance' aufrecht zu erhalten. Mal sind es melancholische, filigrane und fließend ins Improvisative übergleitende Melodieelemente wie bei der Ballade 'Last Summer', mal kraftvolle Bässe und Bluenote-gespickte Blues-Elemente wie bei 'Open Land' oder 'A Blues'. Dabei bildet die Distanz – auch im Wortsinne – die musikalische Klammer des Albums." We got Music