Inhaltsverzeichnis 35/15

Politik

S. 1  

Die Zurückgebliebenen

Soziologie Warum wütet die rassistische Gewalt besonders im Osten? Weil die Menschen dort als Rassisten geboren werden? Nein, bestimmt nicht Cornelia Koppetsch

S. 1  

Rein in die Realität

Ukraine Präsident Petro Poroschenko sollte die Illusion von einer militärischen Lösung aufgeben Michael Jäger

S. 3  

Sein Herz über die Hürde werfen

Erinnerungen an Egon Bahr Er war ein intellektueller Anstifter und freundschaftlich Vertrauter Daniela Dahn

S. 5  

Kohl und die Mär der Spender

Schwarze Kassen Die Spender der Schwarzgeldaffäre der 1990er Jahre sind bloße Erfindung. Helmut Kohl hat sich offenbar das langfristig bessere Narrativ einfallen lassen Jürgen Busche

S. 6  

Das Alles-ist-möglich-Tool

Ausdifferenzierung Crowdfunding ist längst im Mainstream angekommen. Trotzdem finanzieren auch viele Independent-Projekte und Idealisten weiter ihre Ideen so Nora Marie Zaremba

S. 6  

Die Last der Millionen

Start-ups Nirgends wird per Crowdfunding so viel Geld eingesammelt wie in der US-Videospielszene. Die großen Summen sind für die Firmen aber nicht nur Segen Alison Moodie

S. 7  

„Ich muss den Verlust verkraften können“

Anlage Bei den meisten Crowdfunding-Projekten besteht das Risiko, dass am Ende alles Geld weg ist, sagt Verbraucherschützer Christian Urban Felix Werdermann

S. 8  

Topografie des Horrors

Flüchtlinge Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es zwischen Sahelzone und Golfregion nicht mehr so viele Konflikte. Ein Blick auf die Ursachen der derzeitigen Fluchtlingsströme Redaktion

S. 12   ()

1942: Schach-Kassiber

Zeitgeschichte Briefe des Arztes Georg Benjamin aus dem Zuchthaus Brandenburg, enthalten als Spielzüge getarnte politische Botschaften. Sie gelten dem Sohn Michael wie seiner Frau Hilde Bernd-Peter Lange

Wirtschaft

S. 14  

Fünf Dinge, die anders besser wären

Status quo Europas Wasserdiktat in Irland, Deutschlands Arme auf dem Amt, eine wirtschaftsfeindliche Steuerpolitik seit 1981, Japans Konjunkturstrategie und Geschäfte in Eritrea Sebastian Puschner

S. 14  

Nur die Verbraucher haben dazugelernt

Das eine Prozent New Yorker Bürger stehen auf Wahrsager, die Wall Street teilt diesen Spleen. Schaden nehmen daran beide Jens Korte

S. 16  

Das Volk will auf den Thron

Klima Ausstieg aus der Kohle? In Indien unvorstellbar. Ein Drittel der Menschen hat keinen Strom. Doch die Energiepolitik der neuen Regierung lässt aufhorchen David Rose

S. 18  

Mit Marx und Luxemburg gen Süden blicken

Die Buchmacher Warum schrecken sich die Industriestaaten so vor den jüngsten Entwicklungen der Volkswirtschaft Chinas? Sebastian Puschner

S. 18  

Ohne Chef zur Straßenblockade

Selbstverwaltung In Argentinien haben Arbeiter mehr als 300 Betriebe besetzt und die Produktion übernommen Daniel Kulla

S. 19  

Von Ampeln, die keiner braucht

Stadt Eine Beratungsfirma will Kommunen weltweit eine neue Ausschreibungskultur beibringen. Sie sollen aufhören, fertige Lösungen zu entwerfen Jenny Fadranski

Kultur

S. 21  

Philosophie der Flucht

Vertiefung Giorgio Agambens Homo sacer ist die Figur der Stunde. Richtig schlau wird man aber erst bei einem anderen Denker Nils Markwardt

S. 22  

Potemkins Park

Rummel Street-Art-Millionär Banksy hat an der britischen Küste Dismaland errichtet. Dort kulminiert, was an dem Kulturunternehmer schon immer falsch war Jonathan Jones

S. 22  

Mehr Gaga, bitte

Bewegungskunst Marie Chouinard glänzte beim Festival Tanz im August, wirkte aber auch etwas angestrengt Juliane Löffler

S. 24  

Gegen den braven Literaturbetrieb

Ambition In ihrem Roman „36,9°“ will Nora Bossong nicht nur den Linksintellektuellen Antonio Gramsci würdigen Konstantin Ulmer

S. 25  

Lizenz zum Lesen

Genre Der Politthriller ist vielschichtig, er kann stramm patriotisch oder politisch subversiv daherkommen. Eine Bestandsaufnahme Thomas Wörtche

S. 26  

„Die reden doch nur“

Interview Regisseurin Marie Wilke beschreibt, wie aus ganz normalen Menschen der Staat wird Matthias Dell

Alltag

S. 11   ()

Ganz so einfach ist es dann doch nicht

Coming-out Schauspielerin Kristen Stewart hält das Outing und die Festlegung auf eine starre Sexualität für gestrig. Nur die gesellschaftliche Realität ist leider noch eine andere Juliane Löffler

S. 30  

Die Summe meiner Teile

Nicht in Berlin Wer aus Südtirol kommt, muss ständig erklären, welches Land die Heimat ist. Eine Selbstauskunft Marion von Zieglauer

S. 32  

Tennis

A–Z Am 31. August starten die US Open in Flushing Meadows – zwei Wochen voller Schlachten am Abgrund der menschlichen Existenz. Das Lexikon der Woche Redaktion