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Europa ist eine Komfortzone ... Der Zusammenbruch gehört nicht der Zukuft an, er hat schon angefangen." Peter Høeg, Der Susan-Effekt
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RE: Alles ganz gut | 25.12.2018 | 17:25

Puh, nochmal Glück gehabt damals, wo ich doch so kamerascheu bin,! Danke, für die späte Aufklärung! Sie werden ein Gratisexemplar mit Widmung und Einschlafgarantie bekommen. Das ist doch viel mehr Wert als mickrige 50 €.

Auch Ihnen ein friedliches, unbedenkliches Jahr 2019!

RE: Alles ganz gut | 25.12.2018 | 15:49

Als ich Mitte der 1970er in Hamburg arbeitete, hielt mich ein Kellner im Restaurant des Dammtor-Bahnhofes für Udo. Er ließ sich, skeptisch lächelnd, nur schwer davon abbringen. An eine Biographie denke ich derzeit nicht - wiewohl sie als Einschlafhilfe durchaus geeignet sein könnte.

Besinnliche Resttage und ein ganz gutes, friedliches Jahr 2019!

RE: Sagen, was ist | 21.12.2018 | 16:11

Na, es geht doch! So schnell lernt der SPIEGEL aus seinen Fehlern und zeigt den Märchenerzählern, die alle Klischees bedienen, den Mittelfinger! Reporter und die riesige Rechercheabteilung haben keine Mühen gescheut und präsentieren eine faktenbasierte Reportage reinsten Wassers, sachlicher gehts nicht:

Heimatgrüße mit dem Mittelfinger

"Sie werden ihn bald erschießen. Hier, irgendwo im Schnee, an diesem 2. Februar 1968. Warum sonst sollten die Nordkoreaner ihn und seine gefangenen Kameraden, die sie für US-Spione halten, kurz vor Mitternacht in einen Bus zwingen, um sie dann mit vorgehaltener Waffe durch den Schnee zu treiben? Eine Frage lässt Stu Russell in diesem Moment nicht los, auch wenn sie ihm dämlich vorkommt: Muss er selber sein Grab in den gefrorenen Boden hacken?

In Todesangst nimmt Russel, der vor Kurzem noch als Schiffskoch gearbeitet hat, alles intensiver wahr. Die Tannen duften. Die eisige Luft riecht nach Freiheit, nach Leben. Russel stößt Kurzgebete aus. Er hebt den Blick, obwohl ihm das verboten ist: Ein letztes Mal will er die Sterne sehen."

Das ist der SPIEGEL-Journalismus der Zukunft: die eisige Luft der Fakten, dem Schund ein Grab in den gefrorenen Boden der Wahrheit hacken, der Welt, den Sternen sagen, was ist. Und die weihnachtlichen Tannen duften im SPIEGEL-Hochhaus. Dufte.

RE: Sagen, was ist | 20.12.2018 | 23:59

Diese exquisiten, vielfach mit Preisen ausgezeichneten Flunkereien hatte der SPIEGEL seinen treuesten Lesern reserviert, den Abonnenten, den ordinären SPON-Lesern hinter einer Zahlschranke verborgen. So hat der Kapitalismus auch sein Gutes.

Stettenheims Wippchen konnte allerdings schon vor über hundert Jahren ebensolche Girlanden dem honorigen Publikum winden: "die phantasievolle Fernberichterstattung seiner Epoche, die "Tataren-Nachrichten", die schlechtbezahlte Korrespondenten sich aus den Fingern sogen."

Relotius hingegen war bestbezahlt "weil er damit durchgekommen ist, obwohl er selbst gesehen hat, wie dick aufgetragen seine erfundenen Storys waren."

Wippchens Redaktion war aufmerksamer: "Sollen wir Ihnen nochmals sagen, daß wir sehr wohl wissen, was die Tagespresse ihrem Publikum zu bieten wagen darf und was nicht? Wir wissen ja, daß der Leser über viel Widersinniges und Unglaubliches hinweg liest, aber Sie stellen ihn auf zu harte Proben."

Vielleicht hatte Relotius aber auch Foucault nur auf seine Weise interpretiert:

"Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man ... anders wahrnehmen kann, als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist." (Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit 2)

RE: Unten ohne | 09.11.2018 | 19:33

Crispr-Horror in Entenhausen: Die genmanipulierte Banente wird Realität

RE: Es ist ja gleich vorbei | 01.11.2018 | 17:36

Mensch, Magda, dass nicht einmal Sie, als gelernte deutsch demokratische Republikanerin das intrigante Spiel durchschauen, wundert mich nun doch. Lesen Sie doch mal MERKEL vom K aus rückwärts und fangen hinten wieder an. Na? Es ist doch wohl ganz offensichtlich, dass sie vom obersten Reußen gesteuert wird, um Germania zu destabilisieren. Man nehme nur mal den Zustand der Bundeswehr: Gewehre, Schiffe, Panzer, nix funktioniert mehr! Und ihr Vorgänger, ihr Komplize Basta, sorgt unverhohlen mit Northstream 2 dafür, uns völlig in die Abhängigkeit der russischen Energieknute zu begeben.

Aber jetzt sind wir glücklicherweise im Vormerz mit e; über die Atlantikbrücke werden funktionierende Wehr und Waffen geliefert werden, sowie Flüssiggas und die besten Ei-Phones mit neuester bunter Schale. Die konservierte Revolution des Black-Rockers mit seiner Gang wird den hier nur unzulänglich beschriebenen Machenschaften ein Ende setzen!

RE: Das große Krachen | 28.10.2018 | 23:48

Watt denn, watt denn, die glorreiche Seeheimer Partei Deutschlands hat doch gegenüber der Bayern-Wahl ihr Ergebnis mehr als verdoppelt!

Jetzt gez lohos, jetzt gez lohos! Johannes Kahrs wird endlich Kanzlerkandidat und Ralf Stegner als linker (!) Gegenpol Parteivorsitzender!

First we take Mainhattan, then we take Börlin!

Ssänk ju for träwelling wiss deutsche Zombie Partei!

RE: Ein Gag, der keiner war | 26.10.2018 | 21:03

Mal wieder ein Geschenk für die tatsächlich vorhandenen Judenhasser, wenn eine Persiflage des nicht gerade für seine Subtilität bekannten Ziegenficker-Poeten fast eine Dekade später als antisemitisch erkannt werden soll. Es gibt wahrhaftig immer noch - oder schon wieder - mehr als genug unterschwellige oder offen zutage tretende Judendiskriminierung, Antisemitismus in vielfältiger Ausprägung. Da ist es haarsträubend dämlich, ein Böhmerwahn, eine brachialkomische ZURSCHAUSTELLUNG eines Judenverächters, dem Darsteller als Antisemitismus unterzuschieben.

RE: Hat die CSU das verdient? | 05.10.2018 | 19:20

Wer verdient schon, was sie/er verdient?

RE: Unten ohne | 05.10.2018 | 19:16

Inserat aus den 1960ern: Fakir – der Staubsauger