A.Bundy

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RE: Mangelnder Mut | 01.12.2009 | 15:45

@ Freitag
»Der Schweizer Staatsangehörige Tariq Ramadan ist Professor für zeitgenössische Islamstudien an der Oxford University.«
Nein er ist weder Professor, noch lehrt er Islamstudien an der Oxford University. Richtig ist, dass Ramadan seit Oktober 2006 als Gaststipendiat am St Antony’s College der Oxford University arbeitet.

RE: Mangelnder Mut | 01.12.2009 | 13:46

Vielleicht resultiert deine Hypothese in Wahrheit aus der Art Penisneid, der sich nach aussen oftmals als Penisverehrung manifestiert?
Nur so ein Gedanke, denn ehrlich gesagt fällt mir bei Minaretten alles Mögliche, nur eben nichts phallisches ein. Na gut ich heisse ja auch nicht Annemarie Schimmel. :-)

RE: Mangelnder Mut | 01.12.2009 | 13:06

»(...) eurozentristische Mehrheit von Linksliberal bis Rechtsaußen (...)«
Herrschaftszeiten @ kinkelstein sie haun aber wech. Da bleibt ja an Gutties, ausser ein paar beinharten Antiimps, vermieften "Antizionisten" und müslifressenden Teletubby-Zurückwinkern, nicht viel übrig. Is ja richtig traurig in ihrer Welt.
Mal davon abgesehen war es schliesslich ihr Tipp.

RE: Mangelnder Mut | 01.12.2009 | 02:04

Tariq Ramadan, der "Europaverweser" und "Islamophobie"-flüsterer der Muslimbruderschaft, macht sich also Sorgen, dass seine Schäfchen zu wenig in Erscheinung treten. Durchaus verständlich, wenn man sich seine politische Agenda mal wieder in Erinnerung ruft.
»(...) Tariq Ramadan setzt sich für die da'wa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne jedoch ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Ramadan wendet sich dagegen, die Europäer arabisieren oder turkisieren zu wollen. Auch wendet er sich gegen die Auffassung, dass Europäer als Harbis keinerlei Rechte hätten. (...)«
de.wikipedia.org/wiki/Tariq_Ramadan

@ kinkelstein
»(...) Ich tippe daher auf klassischen Penisneid. (...)«
Aber sicher, weil doch jeder brave Linke genau Bescheid weiss, wie gut bestückt die "edlen Wilden" sind.
»(...) Mein Tipp an die islamische Diaspora: Statt Minarett einfach einen Kirchturm hochziehen.«
Genau und dann statt dem Lautsprecher verstärkten Muezzinruf die Glocken läuten, kommt sicher gut an.

RE: Gerupfte Hühner | 23.11.2009 | 21:29

Schön das es wieder etwas zum Berufsempören gibt, diesmal sind es die 900 Wohneinheiten in Gilo. Das reicht dicke, um für mindestens zwei Wochen jede Menge Artikel abzusondern, in denen es vor "friedensbewegtem" Betroffenheitsgeschwurbel und sich überschlagenden Superlativen nur so strotzt.
Nur mal so Herr Herden, wussten sie eigentlich, dass neben den gar schrecklichen 900 Wohneinheiten für Gilo auch 5000 Wohneinheiten für die arabischen Viertel Aswahara und Tel Edesa geplant sind?
nlarchiv.israel.de/2009_html/11/Infobrief%20vom%2020.11.2009a.htm
Nicht so wichtig, ist sicher nur ein weiterer perfider Trick der Zionisten, um die "Judaisierung" Jerusalems voranzutreiben. Oder diesen schmächtigen "Marionetten-Präsidenten" in Übersee einzulullen. Oder "Gross-Israel" zu vollenden. Oder die Weltherrschaft an sich zu reissen. Das Universum zu versklaven? Ja, nein, vielleicht?
Oder könnte es möglicherweise sein, ich wage es kaum auszusprechen, dass Israel, wie andere Länder auch, Wohnungen hauptsächlich deswegen baut, weil es dringenden Bedarf für diese hat? Und da sich die Demographie seit Jahrzehnten zugunsten der arabischen Bevölkerung Israels verschiebt, allen "Genoziden", "Politiziden", "Palästiziden" oder "schleichenden Völkermorden" zum Trotz, braucht es eben das fünffache an Wohneinheiten für die Araber. So simpel ist das und so wenig nützlich für die "Israelkritiker".

Ach @zensi, ich will ihnen ja wirklich nicht ihr wohliges Schaudern beim Gedanken an diesen angeblichen, fiesen zionistischen Plan des Bevölkerungstransfers schmälern. Allerdings wurde diese Idee weder in Israel geboren, noch wäre es eine Art "Weltpremiere". Sie erinnern sich doch sicher noch an den millionenfachen Bevölkerungsaustausch zwischen Indien und Pakistan?. Mit dem Segen der UN, wohlgemerkt. Ist natürlich was ganz anderes, waren ja keine Juden beteiligt.

RE: Dunkler Enthusiasmo | 03.11.2009 | 09:07

Apropos die "120 Tage von Sodom" oder "Salò", wer weiss noch, dass dieser Film schon einmal Samstags um 23.00 Uhr ohne Warnhinweis in der ARD lief. Zu einer Zeit, als das Erste noch richtiges Fernsehen machte, Montags regelmässig bei "Klimbim" durch die Steeger blankgezogen wurde, während Dienstags 20.15 Uhr die "Montagsmaler" liefen und ab 23.30 Uhr Helmut Langer in "Kennen sie Kino?" verkündetet; "So jetzt sind die Kinder alle im Bett, da können wir ja mal richtige Filme zeigen". Worauf Ausschnitte aus "Emanuelle" oder "Zärtliche Cousinen" über den Bildschirm flimmerten. Und dann der Samstag. Keine sich ständig wiederholenden Mutantenstadel, sondern geniale Unterhaltung. "EWG", "Am Laufenden Band" oder "Auf los, gehts los", fantastische Shows, die heute unmöglich zu sein scheinen. Ab 23.00 Uhr dann jede Menge Filme aus allen Herren Ländern, von Horror bis Drama, von Epos bis Science Fiction. Von Sautet bis Fosse, von Fassbinder bis...Pasolini. War `ne tolle Zeit damals.

RE: Für einen Abzug | 16.09.2009 | 01:27

Bei den Initiatoren dieses "Aufrufs" ist festzuhalten, dass Demokratie und Menschenrechte, Aufklärung und Emanzipation auch immer ein Stück weit Perlen vor die Säue werfen bedeutet.

RE: Einige sind guter als andere | 19.07.2009 | 05:59

Dagegen haben deine dümmlich-infantilen Wortspielchen geradezu unglaublich viel Substanz. Schon klar, kleiner Wikinger.

RE: Einige sind guter als andere | 18.07.2009 | 22:36

Alan Posner hat nicht die geringste Ahnung, warum die Shoa ein singuläres und nicht zu relativierendes Verbrechen darstellt. Das finde ich erschreckender als seine Unfähigkeit, die Nichtvergleichbarkeit von Antisemitismus und diesem, aus sich heraus diffamierenden, Kunstbegriff "Islamophobie" zu verstehen. Kleiner Tipp Alan; eine Phobie ist mitnichten "die extreme Übertreibung einer tatsächlichen Gefahr", sondern eine KRANKHAFTE, das heißt UNBRGRÜNDETE und ANHALTENDE ANGST vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen. Aber das nur am Rande, denn schliesslich muss jeder selbst entscheiden, ob er/sie eine Wortkonstrukt verwenden möchte, dass als erstes zur Pathologisierung verschleierungsunwilliger, iranischer Frauen verwendet und danach vom "Europaverweser" der Muslimbruderschaft, Tariq Ramadan, über den Kontinent gesäuselt wurde.
Zurück zur Shoa. Deren Sigularität beruht auf ihrem Wesen, auf der Art und Weise, wie sie geplant und letztendlich durchgeführt wurde. Mitglieder eines Regierungsapparates, beschlossen an einem Dienstag im Jahr 1942, bei Kaffee, Schnäpsen und Schnittchen, die Vernichtung eines Volkes, mit dem Endziel, es aus dem Gedächtnis der Menschheit zu löschen (soviel zum lächerlichen Versuch allseits bekannter Protagonisten, Achmadinischad mittelst "wahrheitsgetreuer" Übersetzung vom Antisemiten zum "Antizionisten" umzulügen).
Danach machten sie sich mit sämtlichem, damals zur Verfügung stehendem, technischen und logistischen Know-how ans Morden. Die Gaskammern wurden aus Gründen der Effizienz eingesetzt und ganz sicher nicht um "die Mörder zu entlasten". Und was soll dieses Geschnatter über die Tatsache, dass viele, vielleicht sogar die meisten, Juden nicht im Gas starben, sondern auf andere, ebenso widerliche Art ermordet wurden? Wo, um alles in der Welt, liegt da die Fehlinterpretation, speziell die angeblich so deutsche? Denn auch dabei ging es einzig und allein um Effizienz! Das "zu Tode hungern, mit Eisenrohren erschlagen, erschiessen, lebendig begraben", meist an Ort und Stelle, machte es möglich, einfach, schnell und kostengünstig die vorgegebenen "Kennziffern" zu erfüllen. In der Logik der entmenschlichten, nazistischen Bürokratie ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Posner hat ein, normalerweise ziemlich simpel zu lösendes, Problem und das heisst Posner. Leider glaubt Alan, die Lösung wäre ganz schnell einen neuen Ort für sein "Wirken" zu finden. Dieses Dilemma kann Leser/rin demnächst an anderer Stelle bewundern.