Achtermann

Ich lass' mich belehren. Jedoch: Oft wehre ich mich dagegen.
Achtermann
RE: Es gibt 3 Arten von Atheisten | 12.12.2017 | 16:42

>>Ich bleibe bei meinem Gott: Gott ist eine wichtige Metapher.<<

Wir wissen, Gott ist allmächtig. Er ist vollkommen, das Gute schlechthin. Aber: Warum all die Kriege, die Schmerzen, das Leid, die Not? Erklär das mal deiner Metapher!

RE: Jungen seit fünf Jahren rechtlos | 12.12.2017 | 13:57

Die Rechte der Jungen hören an der Stelle auf, wo Religion anfängt. Der Minderheitenentwurf, die Beschneidung erst mit Beginn der Religionsmündigkeit zu gestatten, also mit 14, fand im Bundestag keine Mehrheit. Die Mehrheitsvertreter argumentierten mit den Begriffen wie "Rechtssicherheit" oder "Beschneidung nicht kriminalisieren".

Die Frage bleibt: Was hätte ein Verbot für die Praxis gebracht? Die Anzahl der Beschneidungen wäre mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurückgegangen, denn religiöse Dogmen lassen sich mit weltlichen Gesetzen kaum eindämmen.

Siehe dazu den Ritus des Schächtens. Tiere ohne Betäubung zu töten ist in Deutschland nicht gestattet, bis auf die Ausnahme, wenn das Töten religiös motiviert ist, wenn das Fleisch "halal" oder "koscher" sein muss. Die Regeln für eine Erlaubnis sollen jedoch streng sein. Die Schlachter müssten detailliert nachweisen, dass das Durchschneiten der Kehle des lebendes Tieres, also das rituelle Schlachten, zwingend vorgeschrieben sei.

RE: Erlaubt ist, was misslingt? | 10.12.2017 | 18:53

Schöne Liste:

Einerseits eine Bürgerversicherung fordern, andererseits den Verband der Privaten Krankenkassen als Sponsor akzeptieren. Oder für Transaktionssteuer sein, aber mit Union Investment einen der Börsengrößen mit an Bord haben. Und dann noch mit dem Zigaretten-Verband reüssieren... Damit wird die sozialdemokratische Geschmeidigkeit perfekt.

RE: Erlaubt ist, was misslingt? | 10.12.2017 | 17:18

>>In jeder Partei gibt es verschiedene Ansichten. (...) Eine Partei, über deren Richtung keine Klarheit besteht, ist bei Wahlen für niemanden attraktiv.<<

Eigentlich müssten sich die Parteien den Ursprung des Begriffs 'Partei' wieder ins Gedächtnis rufen. Partei (lat. pars) ist Teil, ist Richtung. Die dt. Sozialdmokratie hat keine Richtung mehr seit sie sich auf die Seite des Kapitals geschlagen hat. Das war spätestens mit der Agenda 2010 für alle sichtbar. Dieses So-Tun, man sei sozial und demokratisch geht auf Dauer nicht. Die Unglaubwürdigkeit wird immer greifbarer. Die "Erfolge" innerhalb der großen Koalition sind nur Kompromisse, die mit der Union zustande gekommen sind. Der Mindestlohn ist so ein Exempel. Ein Gesetz von Schäubles und Merkels Gnaden. Auf dem Papier gibt es ihn. In der Praxis des Geschäftslebens wird er zunehmend unterlaufen. Unternimmt die Sozialdemokratie etwas dagegen? Wenn, dann nur mit Alibi-Rhetorik. Die sozialpolitische Attitüde dieser Partei ist inzwischen unerträglich.

RE: Agenda Untergang | 09.12.2017 | 10:46

>>Es ist eigentlich egal was die SPD jetzt macht, denn in 4 Jahren wird die Hälfte ihrer Wähler verstorben sein...<<

Wer den Tod verehrt, wähle nicht verkehrt! Deshalb: CDU!

RE: Nicht mehr moderierbar | 04.12.2017 | 16:10

>>Francis Fukuyama sagt dir aber was, oder?<<

Ja, das Ende der Geschichte. Er bezog sich als Kulminikationspunkt wohl zuallerst auf die Auflösung des Ostblocks.

Er hat 2012 auch gesagt:

>>Die deutschen Sozialdemokraten haben den Arbeitsmarkt flexibler gemacht und den Sozialstaat wettbewerbstauglich. Das alte Mantra "Mehr Staat" existiert in dieser Form in Deutschland nicht mehr. Das ist schon eine Leistung...<<.

Im Grunde sind das nervende Schlagwörter. Wer "Postideologie" in die Welt setzt, um mitzuteilen, dass sein Denken und Handeln jenseits ideologischer Ansätze angekommen sei, verbreitet die Ideologie der Ideologiefreiheit.

RE: Die Pflicht ruft | 04.12.2017 | 09:03

>>Der katholische Publizist Andreas Püttman weist zu Recht darauf hin, dass die Rede von den "Gemäßigten" nichts anderes ist als ein Symptom einer immer weiter fortschreitenden Relativierung dessen, was die AfD zu einer gefährlichen rechtsextremen Partei macht.<<

Da hat Püttman recht. Allerdings hat sich in den öffentlich-rechtlichen Medien die Wortwahl schon durchgesetzt, wenn sie politische Einordnungen vornehmen und in ihren Nachrichten vom "gemäßigten Flügel der Partei" sprechen. Warum, fragt man sich, nehmen diese Sender die positive Konnotation dieses Begriffes in Kauf?

RE: Nicht mehr moderierbar | 04.12.2017 | 08:50

>>Postideologie ist nun mal nicht der Ende der Geschichte.<<

Eine solche Aussage ist gehaltsfrei. Mit dem Marker "Postideologie" und dem Benutzen eines Nichtbegriffes "Ende der Geschichte" brauchst du in keine Diskussion einzusteigen. Diese Phrasen kannst du in deinem Schatzkästlein lassen.

RE: Der Nutzen der FDP - Die Kosten der Mitte | 04.12.2017 | 08:36

@ political advisor and campaigning expert, traveller, musician, food enthusiast, art lover & gamer

Im dritten Versuch hat es endlich geklappt:

>>Der Nicht-Eintritt dagegen nutzt der FDP.<<

RE: Der Nutzen der FDP - Die Kosten der Mitte | 03.12.2017 | 14:22

Gerne geschehen.

Die korrigierte Version deutet auf Deutsch als Zweitsprache hin:

>>Das Nicht-Eintritts dagegen nutzt der FDP.<<