AdamBerlin

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AdamBerlin
RE: Keine Pflicht zur Zurückhaltung | 20.01.2015 | 23:33

Es wird in Europa nie eine "Zurückhaltungspflicht" geben. Insofern ist die Debatte völlig albern.

https://www.freitag.de/autoren/adamberlin/nachhilfe-fuer-axel-springer-chef

RE: Keine Pflicht zur Zurückhaltung | 20.01.2015 | 23:33

Es wird in Europa nie eine "Zurückhaltungspflicht" geben. Insofern ist die Debatte völlig albern.

https://www.freitag.de/autoren/adamberlin/nachhilfe-fuer-axel-springer-chef

RE: Wie kommen wir aus der Krise? | 11.12.2014 | 02:15

Han ist ein Hahn. Er schreibt vielleicht dystopische, gruslige Texte, die es Falk Richter zuletzt immer einfacher machten, neue Stücke (zu sehen in der Schaubühne) zu schreiben (zuletzt kam er sogar als ungenannte Figur vor), aber an einem Diskurs scheint er nicht wirklich interessiert. Seit ich ihn auf verschiedenen Veranstaltungen an der UdK beobachtet habe, bin ich mehr und mehr der Meinung, dass er es vor allem geniesst, mit seinen reisserischen Standpunkten Furore zu machen. Ach und übrigens: DAS DENKEN FÜHRT NICHT HERAUS AUS UNSERER KULTURKRISE!

RE: Heute bin ich nicht tariftreu | 08.12.2014 | 17:15

Ein Artikel von einem Tariftreuen. Na hübsch. Ein Artikel im Freitag darüber, warum man gerade HEUTE, in Zeiten von Energie und Mobilitätswende, die ganz realistische Forderung nach gratis Öffis lautstark vertreten sollte, wäre ja vielleicht... angebrachter.

RE: Keine Angst vor dem F-Wort! | 15.11.2014 | 16:31

Wobei ich das gern noch richtig stellen will: gescheitert ist er sicher nicht, sondern er war - im Gegenteil - sehr erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit hat der Feminismus unglaublich viel erreicht. Gerade scheint er aber irgendwie dabei, übers Ziel hinauszuschiessen. Vielleicht ist einfach die Zeit, ein wenig auszuruhen und sich über die Erfolge zu freuen?

RE: Keine Angst vor dem F-Wort! | 15.11.2014 | 16:24

Bravo Frau Hayek. Der Feminismus ist als solcher gescheitert, wie man an der Autorin leicht sehen kann. Männer sind Männer, Frauen sind Frauen - und das ist gut so. Gleichberechtigung ist der Weg. Starke Frauen, die zu ihrer Weiblichkeit stehen bringen den Frauen viel mehr, als all die verkopften Möchtegern Feministinnen.

RE: Am Ende der Glotzkultur | 24.09.2014 | 23:11

Bleiben Sie mal aufm Teppich. Der Artikel hat mich mit durchaus aufschlussreichen Informationen versorgt, die mich sehr interessiert haben (zB dass die jetzt keine deutschen Produktionen mehr planen) . Danke dafür.

RE: When Will The Bass Drop? | 28.05.2014 | 22:44

Lustiges Video. Der Artikel selber diskreditiert sich leider schon in der ersten Zeile mit "ist keine Kunst". Das überdimensionierte Riesen ihren Profit an erste Stelle stellen und per Vermarktung und Kapital immensen Wachstum erzeugen, ist ein bekanntes Phänomen. Dass es nun ausgerechnet EDM trifft, ist eher ein zeitlicher Zusammenfall, als in der Musik selber auszumachen. Wie pervers das Geld die Musik dann vor den Karren spannt, wissen wir alle spätestens seit den 90er Jahren, als der Hip Hop zum Bling wurde, was die Seele der Musik nun bei Leibe verkauft hat. Geld zertsört so einiges, und genau dieses nicht-mehr-Vorhandensein-von-Seele ist auf EDM Veranstaltungen dieser kühl kalkulierenden Unternehmen spürbar. Die Hallen sind dennoch gefüllt, wer will es den Leuten schon verübeln, dass sie dort Spaß haben, sie kennen nichts besseres. Und genau DA sollte die eigentliche Kritik ansetzen: Heute gibts Massenabfertigung statt Kultur, denn Profitgier führt immer dazu, dass noch mehr Konsumenten gebraucht werden - Hypes sind eine Mischung aus Zeitgeist und daraufhin arbeiten der Werbung; wenn Menschen nur noch wie Lemminge zu den Großveranstaltungen der Turbokapitalisten hecheln, dann ist das irgendwie: fad. Und ein Sinnbild auf die Ent-Geistung unserer Zeit.

Dass der Hass der Leute nun ausgerechnet EDM trifft, ist gewissermassen ungerecht, da es neben den genannten Mainstream Produzenten auch eine Reihe wunderbar talentierter EDM Macher gibt, die genial und am Puls der Zeit arbeiten. Als Beispiel sei hier der Norwegische Künstler SAVANT genannt, der, noch vor wenigen Jahren ein unbeschriebenes Blatt, mittlerweile eine US Tour nach der anderen macht - und das völlig zurecht, er ist genial.

Was das "selber produzieren für credibility" angeht, ist das ganze Procedere übrigens keinen Deut besser oder schlechter als in anderen Bereichen - wer als DJ im elektronischen Bereich zum Star avanciert, kann dies ausschliesslich über den Schlüssel der eigenen Produktionen, zumindest ist das der Regelfall.