Petrickser

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RE: Joachim Gauck, der klerikal- säkulare Freiheits- Patchworker | 10.03.2012 | 17:34

Au, als Ex DDRler kommt in mir der Verdacht auf, der Artikelschreiber ist einer, der mitten im Büroturm der Stasischaltzentrale in der Berliner Normannenstraße sass. Oder seine internen Kenntnisse DDR-politischer Zusammenhänge von seinem Vater aus dem Politbüro erfahren hat. Ne Scherz beiseite. Warum schreiben sich nicht klerikal-faschistoid? Das sind doch meistens die Stereotypen. Also ehrlich! Mein halbes Leben in der DDR (f. den Wessi besser als Zone bekannt) verbracht, aber solchen verquasten Schwachsinn habe ich dazu noch nicht gelesen!
Wie viele Pastoren saßen im Gefängnis oder wurden in ein Dorf in Hinterposmuckl verbannt und v. der Stasi überwacht tlw. schickaniert, weil sie die Linie von Schoenherr und Stolpe ablehnten? Warum sind wohl die Kinder von Gauck ausgereist?
Warum war Gauck Pastor in Evershagen und sass nicht in Schwerin oder im Konsistorium der Landesklirche in Mecklenburg. Na klar die Kirchenleute als Privilegierte einer bevorzugten DDR-Kaste, echt! Das ist so kanlldämlich, dass ich nen Kackreiz kriege! Also so einen Unsinn können nur Petricks schreiben, die nie unter einer Diktatur gelebt haben und dazu miserabel recherchierten, bzw. das Angelesene mit Phantasie auschmücken.

RE: Eine Anekdote aus dem Leben Joachim Gaucks | 10.03.2012 | 17:19

Aha, Herr Augstein weiß, was im realen Sozialismus also ablief.!? Ich kriech den Mund nich wieder zu! Wer G. Besier gelesen hat, ist sich im Klaren, dass ein Viertel der ev. Pastoren mit dem Sicherheitsapparat der DDR zusammenarbeitete. Dass Gauck dieses auch wusste und deshalb vorsichtig war, dürfte klar sein. Er hatte Familie u. vier Kinder und war deshalb verletzlicher als andere Kirchenmänner. Sie, Herr Augstein, haben ihr Leben immer bequem im biederen Hamburg verbracht. Papa und Mama hatten genügend Kohle, um dem kleinen Jakob seine Karriere zu planen. Ich finde an ihrem Artikel nichts Wissenwertes, was ich nicht vorher auch schon wußte! Haben Sie je im Knast einer Diktatur gessen?! Mich ärgert sehr ihre herabwürdigende Art und Weise, die Biografie der Ossi-Menschen unter einer Diktatur zu ver- bzw. zu beurteilen, die sie nur aus Schriftstücken des MfS also vom Papier her kennen. Sorry dieser Artikel ist leider derartig schwach und tlw. falsch recherchiert, genauso bieder wie Ihre Gespräche mit dem BLÖD-Redakteur Blome