agathon

Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. (Aristoteles)
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agathon
RE: Da geht noch was | 17.12.2013 | 14:19

Eine "Mitmachpartei" hat in der Tat einige Vorzüge, sie gewährt in gewisser Hinsicht eine Art der Partizipation, motiviert viele Menschen sich in einer Partei zu engagieren und reduziert auf diese Weise eine Poltikverdrossenheit, die angesichts einer übermächtigen Globalisierung, immer mehr zunimmt. Den Parteien wird floglich nichts anderes übrig bleiben als diesen Mitgliederentscheid einzuführen, um einen Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Vor allem aber ist der Mitgliederentscheid wichtig, weil Plebiszite auf Bundesebene weiterhin kritisch zu betrachten sind.

RE: Standesdünkel führt zu Twitter-Gewitter | 10.02.2013 | 15:43

Es liegt an Personen wie Tilman Krause mit ihrem elitären Gehabe, die in diesem Land systematisch Chancengleichheit verhindern. Leider erlebe ich das um mich herum nicht selten, dass Menschen aus Arbeiterfamilien- und vor allem aus Migrantenfamilien trotz hervorragender Leistungen keinerlei Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Auf diesem Skandal wird seit Jahren regelmäßig hingewiesen, aber getan hat sich nichts. Offenbar spricht Tilman Krause sehr vielen aus der Seele...

RE: Die Necla Kelek Show | 08.02.2013 | 14:17

Frau Kelek ist unter Wissenschaftlern nicht nur umstritten, sondern wird gar nicht ernst genommen. Ungeheuerlich ist auch, dass man einige ihrer Aussagen in Internet-Foren wie PInews findet. Offenbar hat sie ein persönliches Problem mit dem Islam, was nun in der Öffentlichkeit therapiert wird.

RE: Merkels Verzweiflungstat | 17.05.2012 | 15:17

So schlecht war Röttgen in seinem Amt als Umweltminister nicht, dass er sich einen derartigen wirklich unschönen Rausschmiss verdient hätte. Was seine Arbeit in NRW betraf, so hatte er von Beginn an keine Chance gehabt, denn die NRW Wahl war eine reine Sympathie-Wahl, in der politische Inhalte eigentlich keine Rolle mehr gespielt haben. Das wußte die die Union sehr wohl. Frau Kraft strahlt mit ihrem bodenständigen Auftreten eine ehrliche Haut aus. Und eben dies schätzt die Masse, obgleich sie noch beweisen muss, dass sie für eine wirklich soziale Politik steht.

Merkels Handeln hat einen ziemlich undemokratischen Charakter, wenn sie all diejenigen, die ihr gefährlich werden könnten, systematisch ausschaltet. Sie ist gewiss eine gute Strategin, aber diesmal wird ihre Rechnung nicht aufgehen, sie wird von dieser Aktion nicht profitieren. Allerspätestens bei der nächsten Bundestagswahl wird sich das zeigen.

RE: Weder freiheitlich noch demokratisch | 24.01.2012 | 12:15

Für mich ein Skandal! Der Verfassungsschutz hat ohnehin im Zusammenhang mit der Zwickauer-Zelle genug Misst gebaut. Vielleicht sollte man die Prioritäten anders setzen.

RE: Keine Endloskriege mehr | 16.01.2012 | 12:05

Obama macht sich mit derartigen Konzepten warm für den Wahlkampf. Kann man denn überhaupt keinen 'Endloskrieg' planen?
Kriege sind unberechenbar, entwickelen eine Eigendynamik und sind schwer vorherzusagen.
Letzlich dienen diese Aussagen dazu die Wählerwanderung in Grenzen zu halten; all diejenigen, die sich enttäuscht über die gescheiterte Schließung Guantanamos gezeigt haben und für die der Rückzug aus dem Irak zu zäh verlaufen ist, sollen mobilisiert werden. Ob das ausreichend ist, mag bezweifelt werden.

RE: Breivik ist nicht "wirr" | 31.07.2011 | 14:48

Ich halte diese "proisralische" und "proamerikanische" Haltung im übrigen für eine reine Lüge. Leider wird sie von wenigen hinterfragt.

RE: Breivik ist nicht "wirr" | 31.07.2011 | 14:48

Ich halte diese "proisralische" und "proamerikanische" Haltung im übrigen für eine reine Lüge. Leider wird sie von wenigen hinterfragt.

RE: Breivik ist nicht "wirr" | 31.07.2011 | 14:47

ich halte diese "proisralische" und "proamerikanische" Haltung im übrigen für eine reine Lüge. Leider wird sie von wenigen hinterfragt.

RE: Wir sind es nicht, der Verrückte ist es gewesen | 30.07.2011 | 23:41

Es ist doch völlig klar, weshalb Europas Rechtspopulisten oder besser: Neofaschisten sich plötzlich vom Terroristen Breivik distanzieren, wissen sie doch genau, dass sie mit ihrer wahnwitzigen Darstellung von einer unmittelbaren Bedrohung Europas durch den Islam Menschen radikalisieren. Und der Schritt von einem radikalisierten Geist zu Gewalt ist ein kleiner. Neofaschisten wie Geert Wilders u.a. unterscheiden sich doch von Breivik nur darin, dass sie nicht direkt zu Gewalt aufrufen, die Ideologie aber ist ein und dieselbe.
Im Übrigen halte ich die sogenannten Rechtspopulisten für viel gefährlicher als Rechtsradikale, die mit Glatze und Springerstiefel in Erscheinung treten. Rechtspopulisten treten hingegen als Bürgerbewegungen und als vermeintliche Hüter der Demokratie auf, um die „bürgerliche Mitte“ für sich zu gewinnen.
Über dies ist deren ostentative Aussage, sie seien alle proisraelisch und proamerikanisch sehr merkwürdig. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass man den Vorwurf des Antisemitismus einen Riegel vorschieben will, um ganz unauffällig die Menschen mit ihrer faschistischen Ideologie zu infizieren. Die Freundschaft zu Israel und den USA ist keine wahre Freundschaft, sie agieren lediglich nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.