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RE: Ohne zu protzen | 31.01.2012 | 21:27

An diesem - wie an allen anderen derartigen von Frauen geschriebenen - Artikel nervt mal wieder, dass zwar alle naselang beteuert wird, Frauen und Männer nicht gegeneinander auszuspielen.
Einen aber dann doch die Gier der Autorin, sich selbst und andere Frauen als toller, eloquenter, sensibler und was weiss ich noch auf Grund ihres Geschlechtes hinzustellen, geradezu anspringt, gerade weil sie so verdruckst daher kommt.

Diese Fähigkeit zum Doppelsprech ist übrigens ein wirklich kennzeichnendes Kriterium der Frauen, die ich als Chefin kenne - selbst wenn sie den Angestellten mit vier Kindern fristlos feuern, weil der nicht zu allen Anordnungen "toll" und "halleluja" gesagt hat, müssen sie sich unbedingt gebärden, als wären sie sensibel, am Wohl der Arbeitnehmer interessiert usw. usf.
Vielleicht wird ihre Gier gesellschaftlich nicht so wie bei Männern geduldet, weswegen sie der halt durch die Hintertür nachgehen? Ein Mann ist da dann eher mal bereit, einfach zu sagen, Frauen sind als Chefin ungeeignet, nur weil sie Frauen sind.

Zum Glück arbeite ich selber in einem Beruf als Selbständiger, in welchem Chefs, ob weiblich oder männlich, immer mehr als das erkannt werden, was sie sind - oftmals fast schizoide Typen, die die Produktivität von Teams meistens eher behindern, als dass sie sie fördern.
Zu den erfolgreichsten Managementmethoden gehören durchgängig solche, die auf die Kreativität von Teams setzen und ansonsten ein paar Rollen als Dienstleister drumherum definieren, mehr aber auch nicht.

OK - dort, wo Beisser gebraucht werden, um Mitarbeiter in den vielen Mistjobs der Industriegesellschaften zum Malochen zu zwingen, da braucht es wahrscheinlich die klassischen Managementmethoden.

RE: Große Schwester sieht dich! | 31.01.2012 | 16:30

Den kritisierten Antrophozentrismus finde ich eigentlich weder "unwissenschaftlich", noch finde ich, dass er nichts zum Informationsgehalt des Artikels beiträgt.

Beides kann man eigentlich doch nur finden, wenn man so in etwa die Haltung hat "das sind doch nur Ameisen mit einem kleinen Hirn" und "was bei den Ameisen passiert, ist für unsere tolle Kultur nicht relevant".

Das Gegenteil beider Haltungen ist dagegen richtig - Tiere allgemein, nicht nur Ameisen, stehen vor denselben Problemen, vor denen auch Menschen stehen.

Für diese Probleme finden sie Lösungen oder besser gesagt, sie sind die Lösungen - ob diese Lösungen nun mittels eines Großhirns erdacht wurden, oder durch ein evolutionäres Spiel, also durch fortschreitende Optimierung auf genetischer Ebene, hervorgebracht wurden, spielt für die Qualität der Lösung keine Rolle - der einzige Unterschied ist hier der des Mediums, in welchem die Problemlösung kodifiziert ist.

Dass solche Gesellschaften wie die der Ameisen, mit ihrem hohen, vorgeblich "altruistischem" Anschein in Wirklichkeit eher Terror für das Individuum bedeuten, ist daher von einigem Interesse finde ich - weil es zeigt, dass eben hoch organisierte Gesellschaften, die auf den Verzicht einzelner gründen, offenbar sehr anfällig für das Aufkommen gerade gegenläufiger Strategien sind.

Das kann man sehr wohl auch auf Menschengesellschaften übertragen, weil das Problem eine logische Form hat - es ist dabei egal, ob man von Ameisen oder Menschen redet.

RE: Troll oder Sexismus? | 04.12.2011 | 09:17

Wie relativ der Begriff "Troll" oder meinetwegen "sexistisch" auch ist, sieht man schön daran, dass z.B. der obige - IMHO sehr vernünftige - Beitrag von Ulrich Läntzsch, wäre er in einem typischen Blog wie maedchenschaft.net etc. pp. erschienen, sich wohl relativ schnell auf hatr.org wiederfinden würde, während er hier erfreulicherweise stehen bleibt.

Speziell die feministischen Blogs bilden innerhalb des Netzes ein selbstreferentielles Subsystem, das eine In-Group definiert, jede Kommunikation nach aussen aber ablehnt und von "aussen" - mit feministisch-unerwünschten Gedanken also - vorgebrachte Äusserungen gern kollektiv in die Troll-Ecke stellt.

Vor Trolls ich keine Angst. Davor, dass solche Subsysteme irgendwann die Freiheit der Meinungsäußerung unterhöhlen, sehr wohl.

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 02.09.2011 | 14:12

Ein typischer Diskussionverlauf hier, exemplarisch dargestellt in 'zig Berichten von Leuten, die mit Feministen die Ehre hatten:

Gehen den etwas nachdenklicheren Feministen die Argumente aus, ziehen sie sich zurück und die Femi-Prols ( Rahab, luzieh.fair ) fangen an, Leute zu beleidigen und anzupöbeln.

Geht man darauf nicht ein, sind bald die lila Pudel des Feminismus da, werfen inflationär mit Nazivergleichen um sich für jede Frage, die sie nicht gestellt haben wollen ( a la "Ist das Bestrafungsmaß für Vergewaltigung eigentlich noch verhältnismässig" usw. usf. ), trösten den Femi-Pöbel, dass seine Pöbeleien doch verschwendete liebe Diskussionsbeiträge an Leute sind, die das nicht verdienen.

Hat dann endlich keiner mehr Bock, zu diskutieren, wird noch ein wenig Selbstbeweihräucherung betrieben - es wird sich gegenseitig bestätigt, wie alleinig kompetent man doch ist usw. usf.

Zum Schluss schläft die Diskussion dann ein, weil die Femi-Prols und Pudel dann doch eben eine Diskussion nicht am Leben erhalten können, in Ermangelung sinnvoller Fragestellungen usw.

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 21:30

Ja, in der Tat, sehr empfehlenswert - man kann da studieren, wie sich eine feministische Intellektuelle und eine feministische Journalistin gegenseitig den Ball zuspielen, um beim Leser einen eindeutigen Eindruck zu schaffen - wesentliche Fragen werden gar nicht gestellt, z.B. wie die behaupteten 3 - 8 Prozent an Falschaussagen eigentlich zu den Aussagen von Experten passen, die von teilweise bis zu 50 % an Falschbeschuldigungen ausgehen, wie z.B. der Leiter eines Bundesamtes in einem Interview angab.

( Solche Hinweise werden auf Seiten wie etwa maedchenmannschaft gleich gelöscht ! )

Mit welchen erkenntnistheoretische Mitteln eigentlich diese Zahlen gewonnen wurden - immerhin behauptet die Dame ja, dass ein Großteil der freigesprochenen Beschuldigten eigentlich hätte verurteilt werden müssen; hat die Feministin Zugang zu mehr Beweismitteln als die Richter und Staatsanwälte ?

( Solche Fragen werden übrigens z.B. auf maedchenmannschaft gleich gelöscht ! )

Typisch die ambivalente Haltung zum Rechtsstaat, die sich darin ausdrückt, dass die Unschuldsvermutung ja für ganz OK befunden wid, aber dann mit sehr wahrscheinlich falschen Zahlen eine praxisgerechte Handhabung der Unschuldsvermutung gefordert wird - mit anderen Worten ihre Aufhebung.

Typisch das völlige Fehlen der Distanz zum eventuellen Opfer - kann eine alleinerziehende Mutter überhaupt so fies sein, so einen Vorwurf ungerechtfertigt zu erheben, wird uns da allen Ernstes vorgejammert !

Klar doch, Madame - auch Alleinerziehende haben manchmal soviel Hirn und kriminelle Energie, zu raffen, dass ihnen eine Falschaussage eventuell ein paar Millionen einbringen kann.

( So viel Realismus würde auf maedchenmannschaft zensiert. )

Und zuletzt auch typisch die völlige Maßlosigkeit bei der Bestrafung - klar doch, wg. zwei blauen Flecken und ein wenig Ejakulat im Mund, sowie einer Demütigung, muss jeder auch nur Beschuldigte für 25 Jahre hinter Gittern.

Wenn solche Dinge schon die "Denkerinnen" mal eben so bringen - kein Wunder, dass die Femi-Prolls hier sich geben, wie sie es tun !

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 14:43

Frage mich gerade, ob es sich mal lohnen würde, das verkommene argumentative und sprachliche Niveau von Leuten wie luzieh.fair und Rahab genauer darzustellen - es ist so typisch für so viele Feministinnen, mit seinen ganzen Unterstellungen, Hirngespinsten, Fehlinterpretationen von Geschriebenem, seinen falschen Verallgemeinerungen und gewollten Ausblendungen, den Beleidigungen Andersdenkender usw. usf.

Und die Vorbilder und Anstifter für ihre "Logik" finden diese Prols ja durchaus im "intellektuellen" Feminismus.

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 13:18

Angesichts der letzten Beiträge einer "rahab" und einer "luzieh.fair", die ja klarerweise nicht diskutieren wollen, wird mal wieder sehr schön offensichtlich, wie sehr doch solche "Vergewaltigungsverfahren" funktionalisiert werden - wären die angeblichen Vergewaltiger Kretin und Pletin, wie sie es normalerweise sind, würden die Damen sicher kein Augenmerk auf den Fall verschwenden.

So können sie sich mit Schaum vor dem Mund als Hohepriesterinnen des Feminismus gebärden, die Opfer fordern, auch wenn die Situation, in der dieses Opfer gebracht werden soll, allen Rechtsvorstellungen Hohn sprechen.

Ich persönlich finde das Gebaren und Diskussionsverhalten dieser Pseudo - Priesterinnen einfach nur lächerlich - "kastration locker wegstecken", "bevor ich kotze", "geh mal in eine Beratungsstelle" !

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 13:18

Angesichts der letzten Beiträge einer "rahab" und einer "luzieh.fair", die ja klarerweise nicht diskutieren wollen, wird mal wieder sehr schön offensichtlich, wie sehr doch solche "Vergewaltigungsverfahren" funktionalisiert werden - wären die angeblichen Vergewaltiger Kretin und Pletin, wie sie es normalerweise sind, würden die Damen sicher kein Augenmerk auf den Fall verschwenden.

So können sie sich mit Schaum vor dem Mund als Hohepriesterinnen des Feminismus gebärden, die Opfer fordern, auch wenn die Situation, in der dieses Opfer gebracht werden soll, allen Rechtsvorstellungen Hohn sprechen.

Ich persönlich finde das Gebaren und Diskussionsverhalten dieser Pseudo - Priesterinnen einfach nur lächerlich - "kastration locker wegstecken", "bevor ich kotze", "geh mal in eine Beratungsstelle" !

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 10:29

PS. Angesichts dieser gesellschaftlichen Überhöhung des Verbreches Vergewaltigung ist es auch kein Wunder, dass Staatsanwälte da anscheinend oft über die Stränge schlagen - einen Prominenten wg. Vergewaltigung ins Gefängnis zu bringen, dürfte der absolute Karriereknüller für einen Staatsanwalt sein.

Im Fall Strauss-Kahn hat die Staatsanwaltschaft ja noch einmal die Kurve gekriegt, was man im Fall Kachelmann wohl nicht behaupten kann.

RE: Verfahren eingestellt. Because he Kahn? | 31.08.2011 | 10:24

>>
Tja, schon lange Jahren sind halt "Frauen DSKs größtes Problem"...

Wie ja auch Kinder häufig das größte Problem vieler Pädophiler sind.

Und ob dieser ganze Fall sich eignet, als Beispiel, und sogar wie er sich eignet "zur Diskussion von Vergewaltigungen" und die Boulevadisierung unserer Presse hierbei,

Sonderschön, wie aus der Vergewaltigung eine 'Sex-Affäre' wird. Wie ganz zurückgelehnt spekuliert wird, warum und wie es solchen (fähigen, hach) Männern wie Strauss-Kahn immer wieder passieren kann, dass sie ihre Lust nicht in den Griff bekommen. Statt vom Vergewaltiger schwafelt der Qualitätsjournalismus lieber vom "notorischen Schwerenöter DSK", vom "Schwachpunkt Genitalbereich" und vom unvermeidlichen "Dämon Sex"!
Der leider leider "Strauss-Kahn zu verschlingen droht" .."ein so begabter Mann"..der, einem kommen gleich die Tränen .."über diese Sache da im Hotelzimmer stolpert".

Schnüff, armer Dominique. So eine Verschwörung.


Frage mich nach solchen und ähnlichen Kommentaren, ob unsere Rechtsaussen-Emanzen hier überhaupt noch diskursfähig sind !

Ich vermute mal "Nein" - diskursfähigen Leuten ist schliesslich klar, dass der Qualitätsjournalismus Strauss-Kahn gar nicht als Vergewaltiger darstellen darf, ohne sich der üblen Nachrede oder schlimmeren schuldig zu machen.
Mal abgesehen davon, dass zu Vorverurteilungen wohl eher gerade die Boulevard-Presse neigt - weswegen ja z.B. Schwarzer ihre Ergüsse zum Fall Kachelmann, rechtsaussen, wie sie als Feministin nunmal ist, in der Bild darstellen mußte.

Diskursfähigen Leuten ist wohl auch klar, dass Straus-Kahn wohl eher kein Problem mit Frauen hat, insofern, als die meisten mächtigen Männer sowieso vögeln können, wie sie wollen, aber eines nicht nötig haben: Frauen zu vergewaltigen. Alle Untersuchungen ergeben, dass Vergewaltiger in der Regel einen wirtschaftlichen und sozialen Status haben, der sie in den Augen von Frauen unattraktiv erscheinen läßt.

Und zum Schluss ist dieser Blogeintrag Ausdruck eines Phänomens, welches wirklich bekämpfenswert ist, wie ich finde - trotz begründeter Zurücknahme der Anklage gegen Strauss-Kahn reicht allein die Aussage einer Frau - selbst von einer offenbar notorischen Lügnerin, die Vergewaltigungsbehauptungen zur Erschleichung persönlicher Vorteile einsetzte - aus, um diesen Mann sozial erstmal ins Aus zu stellen.

Würde es mit rechten Dingen zugehen, und nicht die gesellschaftliche Ächtung durch den feministischen Boulevard ein rechtmässiges Gerichtsurteil ersetzen, wäre Strauss-Kahn weiterhin Vorsitzender des IWF und möglicher Präsidentschaftskandidat!

Teilweise kann diese gesellschaftliche Ächtung durchgesetzt werden, weil Vergewaltigung als Verbrechen völlig überhöht wird - die körperlichen und psychischen Folgen einer Vergewaltigung dürfte für die Opfer wohl in den meisten Fällen mit denen einer leichten Körperverletzung vergleichbar sein. Es gibt aber auch Fälle, wo Leute nach einem erlittenen Wohnungseinbruch länger leiden, als Frauen nach einer Vergewaltigung, die sie etwa alkoholisiert erlebt haben.

Dementsprechend stellte der Spiegel dar, dass Straus-Kahn im Falle einer Verurteilung das gewaltige Strafmass von 25 (!) Jahren Gefängnis bevorstünde - man vergleiche das mit der Strafe für eine leichte Körperverletzung !