Alain

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RE: Der Pornorazzi zündet nicht | 10.03.2010 | 17:18

Liebe Katharina, vielen Dank für den wunderbar geschriebenen, ordentlichen Verriss bzw. für Deinen Leserbrief! Fairerhalber muss ich nur hinzufügen: Das war ja eine rein private Zero-Budget-Veranstaltung! Hätten wir Geld und Sponsoren gehabt bzw. einen dicken Konzern im Nacken, dann hätte auch das Licht funktioniert, dann hätte es einen Veranstaltungstechniker und eine Regie gegeben. Aber hey, das war ein Experiment, man lernt dazu! Für viele Autoren war es eben auch eine ganz neue Situation auf so einer Bühne zu stehen und vor hunderten Zuschauern seinen Beitrag vorzutragen. Eine Edelfeder ist eben nicht zwangsläufig eine Rampensau. Und so ist es ja auch bei Online/Papier/TV-Magazinen, irgendwie gibt's immer was zu meckern, einer findet immer Rechtschreibfehler, einmal hat ein Autor schlecht recherchiert, bei Wikipedia abgeschrieben, o.ä., das gehört dazu und das ist ja auch gut so. Immerhin hat man sich später was zu erzählen, wenigstens verödet man nicht alleine vor dem TV oder Internet, wenigstens kann man sich danach direkt und live austauschen, und wenigstens steht da eine Bar und ein kühles Bier bereit. Wir wollten nicht Beißen, sondern Bellen. Die Revolution fand nicht an diesem Abend statt, aber wurde gefordert. Also: Nicht lang schnacken, sondern besser machen. Das Live-Magazin #2 wird folgen – oder zumindest anderen den Ansporn geben, selbst neue, noch bessere Ideen zu entwickeln. Auch gut! Und Fazit: Trotz allem finde ich, dass gerade solche Ecken und Kanten Charme haben. Wir wollten ja keine gelackte und aufgemotzte Veranstaltung inszenieren – da kann man sonst ja gleich zum LeadAward gehen…