russischer Ampel-Agent enttarnt

Hig-Tech-Objekte Manipulation des Verkehrs bei Konflikten
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Geschichte

Am 5. August 1914 erklärte Großbritannien Deutschland den Krieg. In Cleveland, Ohio, wurde am gleichen Tag an der Kreuzung Euclid Avenue und East 105th Street die erste Ampelanlage in Berieb genommen. Anfangs mußten Verkehrspolizisten die Beachtung überwachen. 1928 kosteten die 5500 Ampelwärter in New York 12,8 Millionen Dollar.

1922 wurden die ersten dreifarbigen Geräte in Paris und Hamburg installiert. Zwei Jahre später stellte Siemens am Potsdamer Platz in Berlin, dem damals verkehrsreichsten Platz in Europa, den berühmten fünfeckigen Ampelturm auf. 1933 gab es in Kopenhagen die erste Fußgängerampel.

In Großstädten wie Kairo oder Islamabad ist diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Es gibt zwar keine Wächter, aber die Ampeln gelten als ungefähre Hinweise, und die Vorfahrt wird durch vorfahren geregelt und durch hupen bestätigt.

In China wurde 1966 erwogen, die Farben zu wechseln: Rot als Stoppsignal könnte eine politische Bedeutung haben. Tschou-en-lai behielt die weltweite Farbgebung aber doch bei.

Gegenwart: technische Entwicklungen

Leuchtdioden halten bis zu sieben Jahre und verbrauchen weit weniger Energie. Notlaufprogramme gewährleisten bei Ausfall der Haupt-CPU weiteres Funktionieren.

Indutkionsschleifen, Radar-, Magnet-, Inrarotsensoren und Laser ermöglichen flexibles Reagieren auf den jeweiligen Verkehr. Ein zentraler Verkehrsrechner in den Städten steuert den Fluß und ermöglichen gezielte Eingriffe. Pförtnerampeln erlauben oder drosseln Zufuhr in die Stadt, und eine Öko-Partei könnte grüne Welle für Radfahrertempo erzwingen.

In Neuperlach-Süd, im Südosten Münchens, unterhält Siemens ein Forschungszentrum für Ampeltechnik.

Dort werden weltweit die Ampeln von über 250 Städten gesteuert: von Abu Dhabi bis Bogota.

In Ländern ohne Datenschutzbestimmungen werden die Autokennzeichen erfaßt und damit die Fliesgeschwindigkeit entlang der Straßen ermittelt. ANPR heißt das Verfahren: automatic number plate recognition. In Deutschland ist das verboten.

Unbestätigten Gerüchten zufolge existiert eine Standleitung zur NSA. Verantwortliche wollten sich dazu nicht äußern.

Zur Meldung:

über einen Trojaner wurde auf dem PC eines leitenden Ingenieurs Pläne und Code zur Sabotage des Verkehrs entdeckt.

Weitere Überwachung ergab eine Verbindung zum KGB: mit Hilfe dieses Agenten sollte im Falle eines Konflikts mit Rußland oder einer verbündeten Macht die Versorgung und Mobilisierung von Großstädten sabotiert werden.

Für Militärkonvois waren grundsätzlich rote Ampeln vorgesehen.

Es gab sogar einen Plan, im Falle eines kubanischen Eindringens den Verkehr in Florida, Georgia, Missisipi und auf Luftwaffenstützpunkten lahm zu legen.

Dieser Erfolg des MAD hat eine internationale Krise ausgelöst. „Dafür legen wir von Moskau bis Wladiwostok alles lahm !“ soll ein Berater Obamas geschäumt haben. "Wir haben genügend Parkplätze !" konterte ein russischer General unbeeindruckt. China wiegelte ab und betonte die guten Beziehungen zu Rußland. Kenner der Szene geben als Gründe hierfür an, die Chinesen steuerten ihre Ampeln selber und hätten längst ihre Trojaner in Neuperlach platziert.

Mit Hilfe diplomatischer Bemühungen soll der Schaden in Grenzen gehalten werden.

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https://www.freitag.de/autoren/alalue/big-brother-is-watching-collecting

14:53 26.07.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

alalue

In einer Demokratie darf jeder so blöd sein wie er kann
alalue

Kommentare 8