albino

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RE: Wie wir Griechenland zerstören | 14.02.2012 | 22:29

Die interessante Frage ist doch, wie eine für das griechische Volk sinnvolle Alternative zu dem von Markozy... als alternativlos propagiertem Spardiktat aussehen könnte. EU-Gelder für Investitionenen, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem auf Wachstum angewiesenen System zu erhöhen? die Einnahmen, Stichwort Reichensteuer, zu erhöhen, anstatt die ständig die Sozialausgaben zu senken? Ist die Staatspleite wirklich das schlimmste aller Übel?- kurzfristig bestimmt, aber diese könnte auch die Grundlage für einen Neuanfang darstellen. Die damit einhergehende wiederum mögliche Herabwertung der griechischen Währung hätte weitreichende Folgen. Ich nehme an, dass auch die griechische Wirtschaft in unserer globalisierten Welt auf Importe angewiesen ist, diese würden im Falle einer Abwerung der Währung deutlich teurer, was zwangsläufig dazu führt dass lebenswichtige Güter selbst produziert werden müssen. Kann dieser Umstand nicht die Grundlage sein für Unabhängigkeit in der Zeit, in der peakoil überschritten ist? Kann Griechenland gar Vorreiter für Austeiger aus einem maroden System sein, in dem man wachsen muss um wachsende Schulden zu begleichen? Oder bin ich auf dem Holzweg, weil Auschluss bzw. Austritt aus der EU zu Kleinstaaterei führt, den Nationalismus stärkt und den Frieden in Europa gefährden kann. Es ist ja nicht so als gäbe es heute keine Vorurteile gegenüber anderen Nationalitäten innerhalb der EU. Jene Vorurteile sind es ,die geschürt werden um die Wut der Geschröpften auf die faulen Griechen zu kanalisieren, statt der Frage nachzugehen wo"die Unterstützung" für Griechenland eigentlich hinfließt. Auf ein Sperrkonto für Griechenlands Gläubiger.