Der lachende Dritte

Europawahl Unabhängig vom Ausgang der Europawahl, wird zum ersten mahl ein Spitzenkandidat der großen Parteien bekannt gegeben. Doch ist es wirklich ein echter Zweikampf?
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Vor kurzem strahlte das ZDF einen echten Schlagabtausch zwischen zwei Männern aus. Einer von beiden soll der neue Komissionspräsident werden - jener der die größte Fraktion hinter sich stehen hat - aber es ist nicht sicher, ob dieser Mann wirklich Junker oder Schulz heißen wird.

Verhofstadt kann sich freuen

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Guy Verhofstadt, der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Europäischen Parlament, hat gute Chancen der neue Präsident der Europäischen Komission zu werden. Sein Bündnis hat gute Chancen die Stärkste Kraft im Parlament zu werden. Vor Sozialisten und Konservativen. Dies liegt daran, dass die eigentlich deutlich stärkeren Sozialisten und Konservativen massiv an Euro- und Europaskeptische Parteien verlieren werden. In diesem Fall würde, nach dem Lissabon Vertrag, der Ehemalige Belgische Ministerpräsident, Guy Verhofstadt.

In seinem Land hat er mit deutlichen Reformen bereits unter beweis gestellt, als er das damals hoch verschuldete Belgien aus der Kriese holte, dass er eine starke Führungspersönlichkeit ist.

Eine Wahl Verhofstadts zum Komissionspräsidenten wäre allerdings frühestens vor dem Europäischen Rat schwierig, wenn die Sozialistischen und Konservativen Regierungschefs, die ebenda eine Mehrheit haben Verhofstadt zustimmen müssten, denn sie laufen Gefahr sich unglaubwürdig zu machen, sollten Sie keinen ihrer Kandidaten beiden Kandidaten unterstützen. Die Liberalen stellen in Europa nur wenige Regierungschefs, daher brauht Verhofstadt, wenn er den die Stärkste Fraktion erhält, die Unterstützung der anderen Lager.

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12:27 14.05.2014
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