RE: Von "ZeroCovid" zu ZeroMensch | 29.03.2021 | 17:57

1000 Dank an die Autoren! Als Ergänzung fiel mir noch dieses Zitat von Jaques Attali ein von 2009 ein.

Und selbst wenn diese Krise, wie wir natürlich hoffen müssen, nicht sehr schwerwiegend ist, dürfen wir nicht vergessen, wie bei der Wirtschaftskrise, Lehren daraus zu ziehen, damit vor der nächsten, unvermeidlichen, Präventions- und Kontrollmechanismen und logistische Prozesse für die gerechte Verteilung von Medikamenten und Impfstoffen eingerichtet werden. Dazu müssen wir eine Weltpolizei, ein Weltlager und damit ein Weltsteuersystem einrichten. Wir werden dann viel schneller, als es allein aus wirtschaftlichen Gründen möglich gewesen wäre, dazu kommen, die Grundlagen für eine wahre Weltregierung zu legen. Durch das Krankenhaus begann in Frankreich im 17. Jahrhundert die Errichtung eines wirklichen Staates.In der Zwischenzeit könnten wir zumindest auf die Umsetzung einer echten europäischen Politik zu diesem Thema hoffen. Aber auch hier, wie bei so vielen anderen Themen, schweigt Brüssel. "

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version) Der vollständige Text hier:

https://blogs.lexpress.fr/attali/2009/05/03/changer_par_precaution/

RE: Inzidenzinflation | 13.03.2021 | 23:42

Tja, es ist alles gesagt, schon seit langem. Trotzdem geht das absurde Theater mit Hilfe der Medien weiter. Schließe mich vor allem der Frage von Herrn Cuno an. Warum nur in der Cummunity? Das Schiff wird untergehen und viele mit sich reißen, bevor Platz für was Neues ist, was aber nicht unbedingt besser sein muss.

RE: In der Farce-Phase | 19.02.2021 | 22:38

Ach Herr Augstein, ich erinnere mich, wie Sie sich zu Beginn der Krise auf Radio 1 kritisch zu Coronamassnahmen oder übertriebener Angst geäußert haben und von Ihren "Kollegen" viel Gegenwind bekamen. Wären Sie und der Freitag doch nur kritischer und mutiger geblieben, wären wir heute sicher nicht , wo wir sind. Das verstörendste an dieser Krise ist die Rolle/ das Versagen kritischer Stimmen / Medien von links. Ich habe zwischendurch überlegt meinen Artikel über Pasolini auf dem Freitag-Blog aus Protest zurückzuziehen. Ich höre kein Radio mehr, gucke kein Tv mehr, weil ich es nicht mehr ertrage. Es ist eine Farce, aber lustig ist es nicht, sondern extrem beängstigend. Meine Mutter ist Jahrgang 43. Sie leidet darunter, dass Sie nicht mal mehr irgendwo einen Cafe trinken kann, nicht mehr schwimmen darf, ihre Freundin aus dem Englischkurs nicht mehr sieht, Freundinnen verloren hat, weil sie sich kritisch zur Impfung geäußert hat. Von den vielen Alten, die in Altenheimen isoliert werden, rede ich erst gar nicht. Bitte also keine Verallgemeinerung der Menschen über 65. Ich habe noch nie im Leben soviel Angst gehabt und finde tatsächlich kaum noch Worte, seit ich im Frühling vom Panikpapier erfahren habe. Ich dachte, wenn das an die Öffentlichkeit kommt, dann gibt es Empörung und Veränderung. Nichts! Stattdessen kommen tagtäglich neue Absurditäten dazu. Viele Menschen sind deart traumatisiert, dass ich mich frage, wie sie jemals wieder ihren Frieden finden werden. Sie dulden das alles, weil sie Angst haben vor dem Virus, vor Jobverlust oder sozialer Ausgrenzung, wenn sie aufmucken. Ich lese auch den Freitag nicht mehr. Sorry! Selbst Autoren wie Georg Seeslen, von dem ich viel gehalten habe, sind eine riesige Enttäuschung. Habe nur zufällig den link bei multipolar gefunden und werde jetzt mal los, was mir in letzter Zeit zu anstrengend war. Auch das ist ein Grund für Duldsamkeit. Es ist sehr anstrengend, das zu alles tagtäglich zu ertragen und ohnmächtig zu sein.

RE: Eine grüne Maske als Protest | 27.10.2020 | 08:59

Als ich das erste mal vom Panikpapier erfuhr ( ich glaube es war im Mai oder April bei narrative von oval media) dachte ich: wenn das rauskommt, dann gibt es einen Aufschrei in der Bevökerung. Aber nein! Diese perfide Angstmache mit einem unsichtbaren Virus wird weitgehend akzeptiert. Wo blieb der Aufschrei? Das war für mich dann fast gruseliger als das Papier selber. Und dann fiel mir ein, dass es an anderen Stellen ja schon seit Jahren so gemacht wird, z.B. in den Jobcentern. Nimmt man nicht an den sinnlosen Massnahmen, wie Mandalas malen oder anderen demütigenden Tätigkeiten teil, gibts auch kein Geld mehr. Dazu empfehle ich Stiftung Corona Ausschuss Sitzung 20: Finanzsystem und Hartz IV Regime insbesondere die Schilderungen von Herrn Boes und sein Weg zum Verfassungsgericht, denn irgendwie hängt das doch alles zusammen, oder? Danke an Frau Pauly!!! Warum wird so ein Artikel nicht mal gedruckt?

RE: Die Maske ist totalitär | 11.09.2020 | 11:08

Echt! Ich beobachte bei vielen Menschen ( inklusive mir selbst) eine extreme Angst und Verunsicherung, die soweit geht, dass Dialoge immer mehr vermieden werden und aggressiv auf andere Meinungen oder Informationen reagiert wird, weil sie als konkrete exiteinzielle Bedrohung wahrgenommen werden.

"Totalitäre Herrschaft, erzwungene Gleichschaltung und unerbittliche Härte werden oft mit existenzbedrohenden (inneren oder äußeren) Gefahren begründet, wie sie zunächst vom Faschismus und vom Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch im Sowjetkommunismus Stalins von den Herrschenden behauptet wurden. Insofern stellt der Totalitarismus das krasse Gegenteil des modernen freiheitlichen Verfassungsstaates und des Prinzips einer offenen, pluralen Gesellschaft dar" ( https://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33699/totalitarismus).

Wenn ich in dem Papier "Wie wir Covid 19 unter Kontrolle bringen" folgendes lese ( + die völlige Kritiklosigkeit der Medien an der Coronapolitik, die auf Angst setzt, sehe), ist das für mich nicht mehr weit weg von einem totalitären Staat mit einem erschreckenden Menschenbid. Zitat:

"4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation4 a. Worst case verdeutlichen!Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, den-ken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.Um diegewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseu-chung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:1)Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhausgebracht, aber abgewie-sen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft krie-gen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Le-bensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.Die Bilder aus Italien sind verstö-rend. 2)"Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden": Falsch. Kinder werden sich leicht anste-cken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann....usw Quelle: https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/

Was sind das denn für Berater, die so ein Papier erstellen? Und die Maske verkörpert für mich mehr und mehr im doppelten Sinn ( physisch und symbolisch) eine Gesellschaft, die ihr menschliches Gesicht verliert.

RE: Die Maske ist totalitär | 09.09.2020 | 22:27

Großartig! Danke! Endlich! Was für eine Erleichterung endlich so einen Artikel lesen zu dürfen. Ich kann Ihnen nicht genug danken, Frau Pauly !!!

RE: Macht in Zeiten von Corona | 17.08.2020 | 09:27

Obwohl ich Medienwissenschaftlerin bin und die Theorien zur Schweigespirale und etliche andere kenne, bin ich seit Monaten fassungslos über die Kritiklosigkeit bis hin zu manipulativen Verkürzung von Informationen und Panikmache durch Bilder und Zahlen in den Medien. Ich wiederhole das gerne : ich bin jeden Tag aufs neue fassungslos. Vor diesem Hintergrund bin ich jedem Menschen , Journalisten, Schreiber, der sich endlich aus der Deckung traut dankbar, wie gewählt auch immer er sich ausdrücken mag. Anders ausgedrückt: die "Coronasache" - das ist wohl die fetteste Kröte der Welt - die wir da schlucken sollen. Allein die Tatsache, dass ich Angst habe meine Angegörigen zu umarmen... Allein das ist Grund genug, dass ich Fakten und Meinungen, Forschungsergebnisse anderer Virologen, Immunologen, Ärtze als die von Drosten und RKI öffentlich im Fernsehen oder den großen Printmedien diskutiert sehen will ( weil diese Medien die Deutungshoheit haben und damit viel mehr Macht als andere..) Diese Diskussion findet nicht statt . Das hat wahrscheinlich viel mit struktureller Macht innerhalb der Medien zu tun, aber man muss sich nicht wundern, wenn das Misstrauen bis hin zu Weltveschwörungstheorien im Sinne von "eine kleine Elite hat sich das alles ausgedacht" wächst. Stichworte: das geleakte Panikpapier der Bundesregierung, der R-Faktor, der unvalidierte PCR Test ect. Danke an den Autor. Andere Journalisten, Intellektuelle, Autoren sollten wirklich bald aus dem Quark kommen.

RE: Macht in Zeiten von Corona | 20.06.2020 | 09:33

Nein, ich bin (brotlose) Medienkulturwissenschaftlerin.

RE: Macht in Zeiten von Corona | 19.06.2020 | 22:40

Wollte einfach nur danke an die Autoren sagen. Spricht mir in vielem aus der Seele und das ist selten geworden.

RE: Puppen im Wind | 01.04.2020 | 23:01

Danke für den Artikel. "Der Anthropologe Domenico Sabino berichtet von den in Süditalien teils lebendigen Bräuchen" - ich habe diesen Anthropologen gegoogelt und gar nichts gefunden. Können Sie mir vielleicht Titel oder Quellen nennen? Ich wüßte gerne mehr über diese Bräuche. Vielen Dank !