alfred

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RE: Demokratielehrer Gauck und Merkels Amtsmissbrauch | 18.05.2012 | 01:07

Witziger Gedanke:
Die PIRATEN könnten bei Mme auch nachfragen, so sie denn schon im Bundestag wären.
Sozusagen als Enfants térribles.
Das würde zumindest ihrer Psyche noch etwas auf die Sprünge helfen.

RE: Demokratielehrer Gauck und Merkels Amtsmissbrauch | 18.05.2012 | 01:00

Ehrlich gesagt, glaube ich, daß Gauck dafür noch zu sehr POLITIKNEULING, sprich: zu unbeleckt ist.
Hierzu bräuchte man schon eher einen Juristen, eine/n Verfassungsrechtler/in z.B.

RE: Merkels Verzweiflungstat | 18.05.2012 | 00:49

@blogl und matto:
Leute, ich denke nicht, daß ihr es nötig habt, das Aussehen von Mitmenschen - und ein solcher ist eben auch der Altmaier - durch den Kakao zu ziehen. Für mich ist das Untere Schublade und eines FREITAG-Forums unwürdig.
Also: lasst es bitte bleiben !

RE: "Am Röhrgraben" (64) | 01.05.2012 | 19:21

Randbemerkung:
Wikipedia: "Bis zum Zweiten Weltkrieg waren Staubsauger ein Luxus. Nur reiche Leute konnten sich ein solches Gerät leisten, und selbst die stellten lieber Dienstmädchen ein, die den Staub wischten.
In der Regel wurden sogenannte Hausstaubsauger verwendet. Dies sind Zentralgeräte mit einem im ganzen Haus verzweigten Rohrsystem, an welches die Handgeräte über eine Schlauchleitung angeschlossen wurden." Zitat Ende

Es ist fast davon auszugehen, daß auch der Landadel das Reinemachen von Dienstpersonal in althergebrachter Weise erledigen ließ.
Hausstaubsauger werden übrigens heutzutage teilweise auch noch installiert.

RE: Star und Wars | 01.05.2012 | 18:54

Kommentar zum Inhalt des Artikels:
Hut ab vor diesem Team (und vor Herrn Clooney).
Man kann nur hoffen, sie sind nachts mit ihren Alpträumen nicht allein - und haben Zugriff auf psychologische Unterstützung.

RE: Es geht immer noch billiger | 01.05.2012 | 18:32

"Vorausgesetzt der Rabe trägt ein weißes Kleid,
so ist er trotzdem keine Taube."

Damit macht man es sich m.E. zu einfach. Gerade die kleinen Einzelhändler sind nicht unbedingt die gewieften Geschäftsleute. Oft haben sie den Laden von ihren Eltern zu einer Zeit naiv übernommen, als der Strukturwandel (Verbrauchermärkte auf der Grünen Wiese) gerade begann. "Mein" Edeka-Mensch verbringt jetzt die letzten Jahre bis zur Rente als Leiharbeiter: "Selber schuld!" ???

Ihr Spruch hört sich zwar super an, aber:
Fehler machen wir alle. Und oft stellt sich im Nachhinein heraus, daß wir unbedacht indirekt anderen damit geschadet haben.
Ich nehme mich da keinesfalls aus.
Deshalb: Wer wirft den ersten Stein ?

RE: Es geht immer noch billiger | 01.05.2012 | 16:36

Grundsätzlich eine gute Idee. Wird wohl von vielen begrüßt. Um hier aber gut argumentieren zu können, muß man sich zunächst vor Augen führen, welche Vorteile hinsichtlich der Abgaben=Kosten die 400€-Jobs für den AG haben, sprich, was ein 400€-Job den AG in Wirklichkeit kostet und was, hierzu im Vergleich, diese Stundenanzahl arbeitgeberseitig kostet, wenn es die 400€-Regelung nicht gibt.
Macht Sinn, hierzu einen StB zu befragen.
Soll heißen; "Vorschlag akzeptabel, aber vor der Umsetzung quäle man sich bitte durch den Dschungel der Sozialabgaben- und Steuergesetze." (ICH will auch viel, bzw. würde mir Vieles wünschen: z.B. daß Gratifikationen oder geldwerte Vorteile nicht sozialabgabenpflichtig sind, weil ein Vollzeit-AN - und anteilig sein AG - für die Voll=Zeit seine Abgaben sowieso schon gelöhnt hat. Aber das ist alles ziemlich kompliziert. Ich als Laie könnte mir z.B. denken, daß eben durch sowas wie 400€-Jobs den Sozialkassen Rentenzahlungen verlorengehen, die mit Rentenzahlungen für Überstunden oä. z.T. nach Möglichkeit kompensiert werden sollten...

RE: Es geht immer noch billiger | 30.04.2012 | 22:48

„Aldi ist ein Rätsel: Es zieht mit seinen Billigprodukten immer noch Heerscharen von Kunden an, dabei wirkt es wie ein Relikt aus der alten Bundesrepublik."
Na und ?
"Zeiterfassungsuhren gibt es nicht."
Bisher dachte ich Naivle, das sei zum Vorteil der AN: Daß die umgekehrt auch dazu dienen könnte, den AN zu seinem Recht zu verhelfen, Überstunden nachzuweisen: damit muß ich mich erst vertraut machen.
"......bis sie sich entschieden hatte, den Platz der Einkaufswägen auf dem Hof zu überdachen, sollen drei Jahre vergangen sein.“
Echt verwerflich!!! -

Ich ging bislang ausgesprochen gern zu ALDI, und das nun schon seit gut 20 Jahren. LIDL war für mich der Ausbeuter.
Nicht, weil ich es mir nicht leisten könnte, auch irgendwo anders einzukaufen oder etwa, weil ich Billigprodukte vorziehe, sondern einfach, weil in jeder ALDI-Filiale die Produkte an der gleichen Stelle im Ladenlokal angeordnet sind und ich nicht viel Zeit vergeuden muß mit Suchen. (Gut, in manchen Filialen ist spiegelverkehrt angeordnet, aber das krieg ich grad noch gebacken.)
Und es ist eben bequem: Ich muß nicht lang einen Parkplatz suchen und weiß, dass ich 19:50h noch genauso freundlich bedient werde wie 17:00 h.
Und ich bekomme immer die gleiche Qualität, denke ich.
Früher, als ich ortsgebundener war, kaufte ich die Waren des Primären Sektors um die Ecke:
Ganz bewusst, um Arbeitsplätze im Bezirk zu erhalten, - und es Müttern zu ermöglichen, Kindergarten und Arbeit mit kurzen Wegen problemlos unter einen Hut zu bekommen..
Mittlerweile hat mein kleiner EDEKA geschlossen: man sollte vielleicht auch einmal darauf hinweisen, dass manche kleinere Läden nicht verschwinden, weil sie nicht mehr rentabel sind, sondern dass sie von EDEKA (z.B.?) gezwungen werden, aufzugeben über die Menge: sprich, sie bekommen einen bestimmten Artikel nur dann, wenn sie mindestens YPSILON Stück davon abnehmen. (Ich hoffe nicht, dass es bei Abnahme von Mehrmenge auch noch einen Preisbonus gibt.)
So arbeitet der „Normale“ Einzelhandel den Discountern in die Tasche: wie kann man nur so dumm sein.
Aber auch ALDI muß sich nach dem jüngsten Skandal fragen lassen: „Wie kann man nur so dumm sein und sein Image derart ramponieren?“
Es ist mir ein völliges Rätsel!
Ich nehme an, einer der Gründe könnte die blödsinnige Philosophie sein, die da lautet:STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT.
Zum anderen der Mittelbau, der sein Erbsenzählerdenken dermaßen verinnerlicht hat, dass er darüber die ursprüngliche Geschäftsphilosophie der Brüder Albrecht völlig aus den Augen verlor.
Ich erinnere mich noch an den allerersten Aldi in KA: ein ausgedienter Sandsteinschuppen im Lagergelände am Rüppurrer Tor, schwarzer Lagerboden, auf Paletten die Kartons mit den Waren..-
ALDI ist in die Jahre gekommen.
Ist das mit ein Grund? Dass man früher an der Geschäftsausstattung gespart hat und heute am Personal sparen muß?
Oder liegt es an der Fluktuation der mittleren Führungsschicht, die womöglich heute bei Schlecker und morgen bei Aldi oder Tengelmann den Lebensunterhalt verdient?
Vielleicht ist auf diesem Hintergrund der Ausbildungsgedanke des Herrn Götz (DM) gar nicht so abwegig, wenn er daran festhält, dass jeder Angestellte seine Ausbildung in der DM-Gruppe absolviert haben muß? Weil er hierdurch die Philosophie, den Überbau, verinnerlicht?

Aber vielleicht liege ich völlig falsch – und die Brüder Albrecht hatten gar keine Philosophie, außer jener, möglichst viel Geld zu machen.
Dann müssen wir alle es GEMEINSAM richten – und die Politik mit Vorgaben, die nicht dem NeoLiberalismus entsprechen. – Wäre ich da nur optimistischer.
Wie schrieb neulich so treffend ein Forist bei SPON: „Eigentlich haben die Linken schon lange die Mehrheit: nur ist der SPD keine Braut schön genug.“