RE: Die Eintagsfliege | 09.02.2020 | 16:15

https://www.jungewelt.de/artikel/371913.zum-koalitionsvertrag-der-k%C3%BCnftigen-regierungsparteien-in-th%C3%BCringen.html?sstr=koalitionsvertrag%7Cth%C3%BCringen

Die Diskussion ist ja inzwischen in Bahnen geraten, die kaum noch was mit Thüringen und Ramelow zu tun haben. Aber ich bin gesundheitlich sowieso nicht mehr zu kämpferischen Auseinandersetzungen in der Lage und wollte meine vor zwei Tagen geäußerte Vermutung, dass der politische Ramelow-Kurs selbst in Teilen der PdL nicht unkritisch gesehen wird,nur untersetzen. Siehe dazu die oben verlinkte Stellungnahme der KPF zum Entwurf des Koalitionsvertrages!

RE: Die Eintagsfliege | 09.02.2020 | 16:15

https://www.jungewelt.de/artikel/371913.zum-koalitionsvertrag-der-k%C3%BCnftigen-regierungsparteien-in-th%C3%BCringen.html?sstr=koalitionsvertrag%7Cth%C3%BCringen

Die Diskussion ist ja inzwischen in Bahnen geraten, die kaum noch was mit Thüringen und Ramelow zu tun haben. Aber ich bin gesundheitlich sowieso nicht mehr zu kämpferischen Auseinandersetzungen in der Lage und wollte meine vor zwei Tagen geäußerte Vermutung, dass der politische Ramelow-Kurs selbst in Teilen der PdL nicht unkritisch gesehen wird,nur untersetzen. Siehe dazu die oben verlinkte Stellungnahme der KPF zum Entwurf des Koalitionsvertrages!

RE: Die Eintagsfliege | 07.02.2020 | 19:29

Danke, hier ist noch der Link zu Teil II

RE: Auf weitem Raum | 07.11.2019 | 12:26

Ich werde weiter keine Zeit mit Ihnen verschwenden.. Behalten Sie Ihre zeitgeistlichen Scheuklappen ruhig, bis die Realität Sie eines Besseren belehrt...

RE: Auf weitem Raum | 06.11.2019 | 14:30

@Meine beiden Vorredner

1. Was ich herzerwärmend finde, dürfen Sie getrost mir überlassen

2. Habe ich auch für Putin-Bashing keinerlei Verständnis. Die gesamte Menschheit verdankt vor allem seiner Außenpolitik sehr viel

3. Sind zwei Mitglieder meiner 30köpfigen Großfamilie von Geburt an "echte Russen", deren Geisteshaltung ich gut kenne

4. Stellen Sie die Geschichte mit ihrer offenkundigen Überzeugung auf den Kopf, dass die UdSSR ihre Mittelstreckenraketen während des Kalten Krieges zuerst in Europa stationierte. Informieren Sie sich bitte besser!

5. "Ich weiß wie man Ausländer hofiert und ihnen natürlich nur die besten Seiten zeigt." ?

Das nachfolgend beschriebene Erlebnis liegt nicht erst 35 Jahre, sondern bereits knapp 70 Jahre zurück. Und was man uns Mitglieder der DDR-Studentendelegation da zeigte, waren nicht die besten, sondern die grausigsten Seiten einer Vergangenheit, die mich sogar noch im Alter von 90 1/2 Jahren aufmerken lässt, wenn es wie in Ihren Beiträgen wieder mal gegen Russland geht - egal, ob gegen das gestrige oder heutige. Bedenken Sie, wessen Lied Sie damit singen!

"... Doch dann standen wir am 12.4.1950 mit unserer Dolmetscherin Lena auf dem Mamajew Kurgan. Sie hatte als Partisanin gekämpft und in der Schlacht um Stalingrad ihren Verlobten verloren.

Die Überreste des Krieges waren noch allgegenwärtig. Granat-und Bombentrichter lösten einander in dichter Reihenfolge ab, Schützen-und Panzergräben zogen sich durch die ganze Stadt. Aber erst auf diesem nur 100 m hohen Hügel erfasste uns das Grauen hautnah. Denn die Schneeschmelze hatte sieben Jahre nach Beendigung der Kämpfe erneut einige Gebeine der hier gefallenen 30.000 sowjetischen und deutschen Soldaten empor gespült: ein Totenkopf im Granattrichter; ein Unterkiefer, halb aus der Erde ragend; Knochen eines Unterschenkels im Gelände ... Im Frühjahr 1943 waren der Schnee schwarz vom Pulver und das in die Wolga fließende Schmelzwasser rot vom Blut gewesen. Doch während wir jungen Deutschen tief erschüttert um Fassung rangen, fasste Lena uns bei den Händen und stimmte das Weltjugendlied an. Sie sang es auf Russisch, wir auf Deutsch, vereinten uns dazu in einem engen Kreis. In diesen unvergesslichen Minuten fühlte ich mich von einer furchtbaren Last befreit, die ich seit Kriegsende mit hunderttausenden jungen Deutschen teilte: Die Verzweiflung über unsere untilgbare Schuld, mit der wir der Weltjugend für immer verhasst sein mussten. Deshalb hatten wir uns bereits mit Freudentränen in den Armen gelegen, als die FDJ im Jahre 1948 in den Weltbund der Demokratischen Jugend aufgenommen wurde. Bei den II. Weltfestspielen der Jugend und Studenten 1949 in Budapest waren wir 750 FDJler aus Ost und West dann bereits Gleiche unter Gleichen gewesen. Und nun dies!

„Jugend aller Nationen,

uns vereint gleicher Sinn, gleicher Mut.

Wo auch immer wir wohnen:

Unser Glück auf dem Frieden beruht.

In den düsteren Jahren

haben wir es erfahren:

Arm war das Leben,

wir aber geben

Hoffnung der müden Welt.

Unser Lied die Ländergrenzen überfliegt:

Freundschaft siegt!

Freundschaft siegt!

Über Klüfte, die des Krieges Hader schuf,

klingt der Ruf, klingt der Ruf:

Freund, reih‘ dich ein,

dass vom Grauen wir die Welt befrei’n!

Unser Lied die Ozeane überfliegt:

Freundschaft siegt!

Freundschaft siegt!“

RE: Auf weitem Raum | 06.11.2019 | 11:17

Danke für diesen herzerwärmenden Bericht, Frau Gutschke!

Und ärgern Sie sich nicht über den vorstehenden Kommentator. Bestenfalls hat er keine Ahnung, worüber er schreibt.

RE: Ich glaub, es hackst | 05.10.2018 | 20:03

Und mich würde interessieren, wieso Peter Hacks hier als "Stalinist" diffamiert wird?

RE: Ich glaub, es hackst | 05.10.2018 | 20:01

Und mich würde interessiere, wieso Peter Hacks hier als "Stalinist" diffamiert wird?