amorphus

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RE: Generation Wohlstand | 26.05.2014 | 14:25

So ein kruder Aufsatz eines Meister Propper sozialisierten Vorstadtlurchs. Ein Pauschalisierungstext der mit Hohn auf die wahren Verhältnisse spuckt. Ein Hänschenklein der weltfremdesten Sorte schwingt sich auf seine eigene Gerneration in eine Schublade zu zwängen der er selbst nie entkommen konnte. Wieso kann man ungestraft auf eine verständnissvolle Öffentlichkeit hoffen wenn man solch einen infantilen, naiven und jegliche Lebenserfahrung verneinenden Batzen Text abliefert? Würde der Autor sich wenigsten als Überlebender von Contergan, Drogen und AIDS sehen könnte man ihm seine lächerliches Generationsbild teilweise abnehmen.

RE: Statt reich und schön, arm und dumm? | 26.09.2013 | 14:24

Sehen sie, genau das was sie mir antworten wäre der Kommentar des Politprofis in der Talkshow der weiß das er mit seiner Retorik und der Frage nach Verständlichkeit dem armen Teufel in seiner gestammelten und ohne Luft zu holen gehaltenen Rede den letzten Zahn raushauen würde.

RE: Statt reich und schön, arm und dumm? | 26.09.2013 | 13:14

Ich vermute mal das nicht unbedingt die casting Agenturen, die für die Auswahl geeigneter Kandidaten solcher Nullsummen Talkshows verantwortlich sind der armor a-intellektualis treibt mit dem sie versuchen sich die klischeehaftesten Rosinen aus den Randgebieten des sozialen und gesellschaftlichen Abstiegs zu picken, sondern schlicht das es sich bei dem Angebot in solch einer hysterischen Show seinen persönlichen Untergang kund zu tun und in diesem Zusammenhang andere (z.B. anwesende Politiker) die Schuld dafür zu geben um dann in den verbliebenen 20 Sek. den versammelten Wirtschaftsliberalen die Minimalforderung zu stellen doch endlich dafür zu sorgen das der Regelsatz um 2,5% angehoben wird weil man sonst die Essens-Tafel für die Kinder nicht mehr zahlen kann, also das dieses Angebot keine Interessenten finden wird der noch im Vollbesitz seiner Zähne ist und der sein Dasein zwar ohne Geld aber mit Würde erleben möchte.

RE: Millionen Stimmen im Müll | 26.09.2013 | 10:53

In der Weimarer Republik waren die Großparteien die Extremen die den Betrieb lahm legten.

Ein Einzug von AfD, Piraten und "Sonstigen" hätte nicht der Demokratie geschadet sondern sie bestätigt. Aber natürlich ist dies eine Frage des subjektiven sich wohl fühlens. Wer sein Glück im deutschen Parteiensystem gefunden hat dem sei gegönnt im falschen Leben seinen Platz gefunden zu haben. Und wer mit mit dem Wissen leben kann das die 5% Hürde jegliche Veränderung in diesem System im Keim erstickt dem sei auch dies gegönnt.

RE: Der Einflüsterer | 12.04.2013 | 15:34

Es gibt keine pauschalen Mittelschichts-Nazis. Sowenig wie es Mittelschichts-Stalinisten oder Mittelschichts-SEDler gibt. Wer so etwas schreibt verleugnet sein Geschichtswissen. Aber das interessiert sie nicht weil, wenn ich mir ihren Aufsatz zum dritten mal durchlese, sie einen Denkstil bevorzugen der schubladenweise trennt was für andere untrennbar ist. Zumal man das Gefühl hat das sie ein Sendebewußtsein besitzen das sie kaum noch kontrollieren können. Sie sind ein Hassadeur der nur Menschen erträgt deren Weltbild die gleiche Richtung anzeigt wie das ihre. Und lassen sie doch ihre süffisanten Bemerkungen zu meinen Kommentaren. Das macht sie zu einem kleinen trotzigen Jungen der die Aufmerksamkeit nicht verdient hat die man ihm gewährt. MfG

RE: Trauriger Witz | 12.04.2013 | 14:08

Nein kann es nicht. Zumindestens jetzt wäre es ein ins bodenlose stürzen. Zypern kann nicht mehr souverän und kreativ seine Eigenständigkeit behaupten. Die Bürokraten der EU haben so lange nicht reagiert bis der Spielraum individuellen Handelns für Zypern gegen Null ging. Man hat Zypern und sein System der Haushaltsfinanzierung über die Klippe springen lassen. Man hat es zum Selbstmord getrieben. Und nun ist es abhängig.

RE: Am Tag, als sich Goranow verbrannte | 12.04.2013 | 10:37

Es ist sehr schwierig sich in das Seelen- und Gefühlsleben eines bulgarisch beheimateten Menschen zu versetzen? Aber nur hier ist ein Ansatz zu finden diesem Volk zu helfen. Oder anderst gesagt, wem oder was nützt es in Bulgarien ein Anti Korruptionsgesetz zu verabschieden? Eine ganze Kultur muß sich neu erfinden, ja ein neues Bewußtsein muß entstehen. Das ist in einem Land das viele Jahrzehnte unter der kommunistischen Diktatur, der Knute eines sehr speziellen Geheimdienstes (s.a. Securitate, Rumänien) und der Omnipräsens der Mafia gelitten hat nicht gerade einfach. Zum einen weil es kein Regulativ gibt und die Vorbilder in Politik, Gesellschaft und Kultur fehlen, zum anderen ist es primär die Armut die die Menschen auf die Strasse treibt. Diese Mischung aus Dekadenz und Brotlosigkeit hat in Frankreich auch eine Revolution hervorgebracht die zu mehr Brüderlichkeit und Freiheit führte, aber zum einen liegt das nun schon 300 Jahre zurück und wenn ich mich recht ersinne war in Frankreich ein reger intellektueller Austausch vorangegangen der eine Basis geschaffen hat für eine Nach-König Zeit. Zudem war das Gefühl für die Nation sehr an Loyalität gebunden. All das sehe ich in Bulgarien, zumindestens mit dem gebürtigen Abstand den ich einzuhalten vermag, nicht. Es gibt keine politische Bildung in Bulgarien, es gibt anscheinend niemanden in der Führungselite den man nicht mit der Mafia in Verbindung bringen kann, es gibt keinen oppositionellen Untergrund und auch das internationale Interesse an den Zuständen etwas verändert zu sehen ist überschaubar. Aber um den Unterschied noch einmal fest zu halten, soweit ich es medial realisieren kann gehen die Menschen vor allem wegen der Armut auf die Barrikaden. Es liegt keine Revolution in der Luft. Wenn aber alles in bulgarien nach dem Prinzip von Vorgestern praktiziert wird dann kann man auch keinen Fortschritt sehen bei dem sich an der Ursache von Armut etwas ändern würde. Wenn aber das System und die Kultur in ihrer Struktur keinen gesellschaftlichen Gemeinsinn mehr etabliert und die einzige Möglichkeit darin besteht zu überleben in dem man in Clan-Monopolen denkt, dann wird schafft sich die Identität ab. Die Identität mit allem was zum eigenen Kulturkreis gehört. Das wiederum ist der Anfang von Flucht und das Ende von der Freiheit der Dagebliebenen. Natürlich ist es mit Ekel anzuschauen wie es sich die EU Prakmatiker bequem machen in dem Wissen das Bulgarien, Rumänien, Slowakei als Reservate für Billigarbeiter dienen und keine Systemrelevanz entwickeln können solange Legislative, Exekutive und Judikative dort auf den 3 Beinen Korruption, Korruption und Korruption stehen. Europa kann Bulgarien helfen in dem sie der Bevölkerung beisteht sich politisch aufzuklären und sich kulturell zu erneuern. Ein Beispiel wäre in investigativen Journalismus zu investieren und Zeitungen zu gründen. Also erst einmal einen Zusammenhang herstellen zwischen der Armut und dem praktizierten System. Dann könnte sich vielleicht eine französische Revolution wiederholen.

RE: Der Einflüsterer | 11.04.2013 | 16:03

Seit drei Jahrzehnten als Förderer und Besucher des mainzer Unterhauses habe ich mir bei dem von ihnen gezeichneten Textes gedacht einen kurzen, wenn auch nicht sonderlich themenbereichernden Kommentar dazu abzugeben. Das sie jedoch meinen Versuch mich mitzuteilen als Anlass nehmen mir vor zu werfen mich weder mit der o.g. Materie noch mit den anderen Kommentatoren befasst zu haben ist zwar traurig aber ihre Freiheit.

Das sie dies in eine selbstgerechten Arroganz vortragen nimmt mir aber die Luft die ich bräuchte um ihnen in einem Dialog zu folgen. Ich bedanke mich für Ihr Feedback. MfG

RE: Trauriger Witz | 11.04.2013 | 15:06

Was spricht dagegen Zypern sein altes System behalten zu lassen und mit Unterstützung der EU auf die Beine zu kommen? Die EU spricht dagegen. Was spricht dagegen Zypern aus der EU zu entlassen und dem Land seine Souveränität zurück zu geben? Die zyrischen Politikfürsten. Ich halte nichts vom deutschen Parteiensystem, der dt. Steuerpolitik und der Fixierung auf den Exportindex, aber noch weniger halte ich davon anderen Ländern vor zu schreiben was sie tun und lassen solle. Dieser Finanzimperialismus wird ein gesellschaftliches Dilemma anrichten das Europa auf Jahrzehnte in eine Depression stürzen wird aus der niemand mehr weiß heraus zu kommen.