Wo bleibt das e-Paper-Abo?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Über alle Gründe, warum ich vor einigen Monaten mein Freitag-Abo gekündigt habe, will ich mich hier gar nicht äußern. Ein Grund, und fast im Wortsinn gemeint, war und ist meine Aversion gegen die sich zwangsläufig ansammelnde Menge von Altpapier durch Bezug von sogenannten "Print-Abos", also der Auslieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen in gedruckter Form.

Der Freitag ist längst elektronisch. Warum gebe ich mich also nicht mit der Lektüre der Homepage zurfrieden? Aus vielerlei Gründen bleibe ich ein Leser, der sich am Zeitungs- und Magazinlayout orientiert, wenn er längere Texte lesen will. Da hilft mir keine Homepage.

Der Freitag wirbt für Abonnenten u.a. auch mit der Verlosung von iPads. Abgebildet wird der Freitag auf dem iPad incl. des flash-unterstützten Titelbildes. Das allerdings gibt es auf dem iPad nicht zu sehen..... peinliche Marketingpanne....Noch ein Grund, warum die Homepage nicht ausreicht.

Mittlerweile habe ich alle meine Zeitungsabos, von der Sueddeutschen, FAZ, taz, ZEIT auf ePaper umbestellt und lese sie - intensiver als zuvor - als pdf im famos-guten Programm "Good Reader" auf meinem iPad.

Wo bleibt also das ePaper-Abo des Freitag? pdf´s werden sowieso generiert, die werden eh für den Druck gebraucht. Abgespeichert in kleinerer Datenmenge wäre ein solches Angebot doch sehr schnell erstellt.

Mich würde die Redaktion damit als Abonnenten zurückgewinnen. Und gewiss nicht nur mich.

13:52 18.01.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

andreaarcais

Andrea Arcais lebt in Münster und arbeitet als freiberuflicher Autor und Berater.
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