Andreas Kemper
20.03.2013 | 11:25 54

AfD: Familienunternehmer versus BDI

Rechtspopulismus Die "Alternative für Deutschland" ist gefährlicher als jede andere rechtspopulistische Partei, weil sie sich als parlamentarischer Arm der Familienunternehmer formiert

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Andreas Kemper

AfD: Familienunternehmer versus BDI

Zurück zum burgherrschaftlichen Feudalsystem? Bitte nicht!

Foto: Allie_Caulfield/ AFP/ Getty Images

Deutschland sei das Land der Ungleichzeitigkeit, hatte Ernst Bloch einst behauptet. In Deutschland hat es keine bürgerliche Revolution gegeben, die feudalen Großgrundbesitzer, die Junker, schlossen ihren Frieden mit der Bourgeoisie. Entsprechend ist im deutschen Kapitalismus immer ein Zug nach rückwärts ins feudal-ständische, national-chauvinistische, familialistische vorhanden. Die organisierten Familienunternehmer als "Klassenfraktion für sich" verkörpern diesen feudal-bürgerlichen Familialismus. Mit ihren Vertretungen Die Familienunternehmer - ASU und Stiftung Familienunternehmen befinden sie sich im Kleinkrieg mit dem Bund der deutschen Industrie (BDI), in dem 100.000 Unternehmen organisiert sind. Diese Auseinandersetzung zeigt sich nun deutlich in der Euro-Politik. Merkel vertritt mit ihrer Euro-Politik die Interessen des BDI, die organisierten Familienunternehmer haben nun mit der Alternative für Deutschland (AfD) ein politisches Sprachrohr.

Gerade darum ist die "Alternative für Deutschland" rechts

Das heißt weder, dass sich die AfD auf eine Anti-Euro-Politik beschränkt, noch dass sie sich als reine Wirtschaftspartei etabliert. Die deutschen Familienunternehmer sind rückwärtsgewandt. Gerade darum ist die Alternative für Deutschland rechts. Das Wahlprogramm der Alternative für Deutschland ist entsprechend deutsch-familialistisch. Der Familialismus zeigt sich in der konservativen Familien- und Bevölkerungspolitik, in der familialistischen Geschlechter- und Bildungspolitik; das ständisch-deutsche in den Forderungen nach einer "geordneten Einwanderungspolitik". Daher die unverhohlenen Sympathien auch für Thilo Sarrazins Erbintelligenz-Thesen (s.a. Hans-Olaf Henkels DNA-Fauxpas). Im Programm-Entwurf findet sich die Idee Sarrazins wieder, das Kindergeld abzuschaffen und nur den Müttern eine Gebärprämie zu überlassen, die eine genehme Ausbildung haben.

Ständisch-feudale Ungleichzeitigkeit im deutschen Bürgertum

Die Ideen von Demokratie und Meritokratie waren die ideologischen Schwerter des Bürgertums gegen den Adel. Reichtum sollte erarbeitet und nicht vererbt werden. Inzwischen aber gibt es mit den Family Offices Vermögensverwaltungs-Unternehmen, die darauf spezialisiert sind, die Vermögen der Familienunternehmern von eine in die nächste Generation zu überführen. Man könnte hier von einer Refeudalisierung sprechen, tatsächlich aber gab es gerade in Deutschland nie einen deutlichen Bruch mit dem Ständegedanken. Gefährlich wird dies, wenn in einer Wirtsschaftskrise sich die Deklassierungsängste des Mittelstandes mit der Bereitschaft der Familienunternehmer, rechtsextreme Parteien zu finanzieren (Geheimtreffen von Unternehmern am 20.02.1933 mit der NSDAP), verbindet.

Die organisierten Familienunternehmer verfolgen eine eigene Politik. So wie die Familienunternehmer Kurse mit dem umstrittenen Pädagogen Bernhard Bueb anbieten, um ihren Kindern eine angemessen autoritäre Erziehung angedeihen zu lassen, so wenden sie sich vehement gegen die Aufnahme der Kategorie "Soziale Herkunft" in die Europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien. Neu allerdings ist, dass das Ständische sich nun eine parteipolitische Stimme gibt. Diese spricht verdächtig modern: BürgerKonvent, Bündnis Bürgerwille, Aktionsbündnis Direkte Demokratie, Zivile Koalition, Alternative für Deutschland.

Fazit

Die Alternative für Deutschland ist der Versuch der organisierten Familienunternehmer, die eigenen Interessen parteipolitisch zu vertreten. Die AfD ist damit nicht einfach nur ein neues rechtspopulistisches Sammelbecken, sondern repräsentiert eine gefährliche, finanzstarke Macht von Millionären und Milliardären, die von der Ungleichheit der Menschen zutiefst überzeugt sind.

Weitere Informationen:

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (54)

Helmut Eckert 20.03.2013 | 16:06

Der Klang der Pfeife des Rattenfängers muss einst einen betörenden Klang gehabt haben. Wie sonst wären die Kinder dem Rattenfänger gefolgt. Beim Durchlesen des Parteiprogramms, wenn die vorgetragenen Forderungen das Gerippe eines zukünftigen Parteiprogrammes sein sollen, ist mir aufgefallen, sie sind wie Honig auf der Rute des Vogelfängers. Nur schwer ist der Leim unter dem Honig zu erahnen. Schaut der neugierige Leser sich die Förderer und Mitglieder dieser konservativen Gesinnungsmeute näher an, merkt er sehr schnell, auf welcher alten Mähre hier geritten wird. Mich erinnern diese Altherrenreiter an eine Reiterstaffel der Geisterbahn. Sie sitzen rückwärts auf den Pferderücken und reiten stramm in einem großen Kreis immer im Rechtsdrall. Der vorderste Reiter ist bemüht, seine Reiterkunst als einen Ritt in eine goldene Zukunft erscheinen zu lassen. Die Mehrzahl der Pferde besitzt ein braunes Fell. Einige Rappen und gescheckte Tiere erwecken ein Gesamtbild der bunten Heiterkeit. Niemand vollführt einen wilden Ritt. Genau im dressierten Schritt geht es über den Parkour. Hier wird er Weg geebnet, in eine neue Richtung. Zurück auf den ausgetretenen Trampelpfad. Eine neue Pflasterung, mit alten Bruchsteinen vermittelt Gediegenheit. Die Losungen dieser Herrenreiter erinnern mich an die damaligen Parteiplakate der SED. Wenn du für den Frieden bist, dann…

Natürlich bin ich für den Frieden. Natürlich bin ich für eine bessere Bildungspolitik. Natürlich bin ich dafür, dass die Menschen im Alter eine angemessene, menschenwürdige Altersversorgung erhalten. Natürlich will ich, dass alle Menschen eine bezahlbare Krankenversicherung bekommen. Wer will keine Stärkung der Demokratie und er Bürgerrechte?

Was ist mit den Bürgern des Landes, die nicht mehr reiten können? Was geschieht mit den Menschen, welche sich nicht in einer zweigeschlechtlichen Ehe binden wollen? Wie geht diese Elite der Tüchtigen und Hochgebildeten mit den Bürgern um, die diesen Ritt in deren Zukunft ablehnen? Mich schrecken die vielen Professoren, Akademiker und Gutbetuchte auf der Liste der Reiterschar. Da bleibe ich lieber ohne Pferd und Reiterhof.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 20.03.2013 | 16:26

Klar ist ja wohl, aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftskräfte der EU-Staaten, dass der Euro so weiter keinen Bestand haben kann. Klar ist ja wohl auch, dass der Euro Bedingung war für die Wiedervereinigung. Besonders England (der Knochen Maggie ...) legte da allergrößten Wert drauf, weil man Sorge vor einem starken Nachkriegsdeutschland hatte - wohl mehr als verständlich, auch bei der damaligen D-Mark.

So viel geballter Professorenpower misstraue ich auch immer. Dass Wohlhabende wohlhabend sind, wird ja wohl seine Gründe haben. Doch nicht etwa, weil sie erfolgreich mit dem sind, was sie tun? Diese Gleichsetzung von Geldbesitzer = Gierkapitalist finde ich einfach nur noch gähnend langweilig und selten unreflektiert. Wie überall gibt es Solche und Solche ...

Klar ist aber auch, wenn der Euro gekippt wird, dann war es das mit der EU. Davor sollten sich die gut situierten 50+ Macher, lt. Spiegel online überwiegend männlich, mehr als hüten. Meine Meinung.

Oberham 20.03.2013 | 18:42

.... es ist doch völlig unerheblich welche Verbrecher im Parlament hocken. Hier scheinen mir Kleinvermögende Angst vor den globalen Playern zu bekommen, schön die Verzweifulung in ihren gierigen Augen sehen zu können.

Die braune Soße bleibt uns ohnehin nicht erspart, wer nach NSU und jetzt dem Verbotsverfahren ohne Regierungsbeteiligung auf der Klägerseite noch glaubt die hätten wir je hinter uns gebracht, der irrt.

Wenn dann die Verlierer die 20 Millionen-Marke reißen, sind sie wohl gerne in ihren schlichten Gemütern bereit, hemmungslos erneut wie kleine entsetzliche Wesen alles was sie in ihre Hände bekommen zu foltern und zu massakrieren.

Wie immer kann ich nur raten, aufhören diesen Prozessen ein williger Helfer zu sein!

Mensch Leute, Ihr erkennt alle was los ist, worauf wartet ihr nur?

Glaubt ihr wirklich es kommt ein Retter, der euch noch mehr Wohlstand schenkt und nebenbei die Freiheit dazu, das reine Gewissen?

Ich teile nicht die Meinung von Robert Trivers, dass Selbstbetrug und Betrug die tragenden Fortschrittselemente unserer sozialen Prozesse darstellen, Herr Trivers analysiert nicht schlecht, doch seine Schlussfolgerungen sind eben voll daneben - aber - das gehört genau zum Selbstbetrug, zum Selbstbetrug des R. Trivers, wie sonst könnte er mit so einer Vita zum Mulitmillonär geworden sein - und noch ist es auf den Hamptons ruhig (bis auf die Monsterhubschrauber der Milliardäre.... ).

Ich jedenfalls hoffe diese Truppe tritt zur Wahl an, vielleicht geht dann mal ein Ruck durch die Menschen, die sich nicht dermaßen selbst betrügen, dass sie Rassenwahn und Eliteideologieen in ihren Schädeln brüten.

Gerade hier, kann man oft kluges lesen - viele Wahrheiten, - doch immer wieder nur die Analyse, die Maßnahme schlägt man vor, doch selbst nimmt man sich nicht mit ins Boot.

Wenn nur ein paar tausend aufhören dem Moloch freiwillig den Rücken zuzukehren bringt das wirklich nur was für unser Ego, aber bewirken tun wir rein gar nichts.

Würden die kritischen Lehrer und Professoren aufhören zu dienen, wäre das schon ein rießen Schritt in die richtige Richtung - bei mir können gerne drei Professoren einziehen - mietfrei - nur Wasseranteil und Heizung - die sollten sie mit ihren Ersparnissen und dem Verkauf ihrer Villen doch stemmen können - gerne gibts einen Gartenanteil zum selberbestellen - erhenamtliche sinnvolle Arbeit gibt es massig!

Aber hört auf die Hände aufzuhalten und von den etablierten Teufeln das Geld einzusacken - solange ihr das macht, seid ihr schlichte Zahnräder im Getriebe des Grauens.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 20.03.2013 | 20:06

Doch, viel und reichlich. Habe das bereits an anderen Stellen ausgiebig getan. Aber fürs Erste klingt das, was die Herren vorhaben, in meinen Augen in Summe vernünftig. Wie gesagt, abgesehen davon, den Euro abzuschaffen. Das ist ja, zumindest für den Augenblick, ihr Hauptargument.

Ich verstehe übrigens überhaupt nicht, warum, wenn jemand den Euro in Frage stellt, dieser gleich als Rechter abgestempelt wird. Darf man nichts kritisch hinterfragen, ohne direkt irgendeinem Lager zugewiesen zu werden? Das Problem hatten wir in der Tat schon mal in Deutschland ... oder ist das eine der phantasielosen Strategien von Geheimdiensten, Querdenker, Macher und Erfolgreiche zu denunzieren? Falls ja, ganz schön langweilig und öde.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 21.03.2013 | 14:43

Es stecken aber nicht nur Teile des Mittelstandes dahinter. Auch rechtspopulisten, Verschwörungstheoretiker und weitere rechte Kreise loben die Partei und (versuchen) mitzuwirken:

http://bubgegenextremerechte.blogsport.de/2013/03/14/wie-die-islamhasser-die-anti-euro-partei-alternative-fuer-deutschland-uebernehmen/

Maria Jacobi 21.03.2013 | 15:48

Werter Genosse Kemper, als ehemaliger DDR-Bürger entbiete ich Ihnen ein kämpferisches Rotfront! Es ist mir eine Freude, Ihre klassenbewusste marxistisch-leninistische Analyse der kleinbürgerlichen Familienunternehmer zu lesen. Besonders unser allseits hochverehrter, genialer Genosse Lenin hat schon frühzeitig auf die konterrevolutionäre Rolle der kleinbürgerlichen Kapitalisten und ihrer Verbündeten auf dem Lande, den Kulacken, hingewiesen. Uns, den Kommunisten, war immer klar, dass unsere Revolution ohne das Großkapital, zumindest eine Weile, nicht auskommen wird. Die kluge Politik unseres Genossen Staatsratsvorsitzenden Honecker gegenüber dem Hause Krupp und den Bankhäusern, die von Herrn Ministerpräsidenten Strauss vertreten wurden, sind dafür bezeichnend. In der leninschen Einschätzung der reaktionären, korrupten, klassenverräterischen und familialistischen (sehr gut, Genosse!) Kleinkapitalisten aber haben wir in der DDR unsere geschichtlichen Lehren gezogen und diese Konterrevolutionäre enteignet. Als weitere Erziehungsmaßnahme ist deren Kindern und Kindeskindern, die in diesem Sumpf sozialisiert wurden, der Weg an die höheren Schulen und Universitäten verwehrt worden. Nun, in diesen historischen Stunden, wo die Krise des Monopolkapitalismus auf ihren Höhepunkt zugeht, erhebt die Konterrevolution erneut ihr Haupt. Daher ist der Zeitpunkt gekommen, die Lehren der rumreichen Oktoberrevulution und die des Aufbaus des Entwickelten Sozialismus in der DDR auf das gesamte Deutschland anzuwenden. Ihre beeindruckende marxistisch-leninistische Analyse der Klasse der kapitalistischen, reaktionären, kleinbürgerlichen Elemente und ihrer Ideologen und Steigbügelhalter in der nazistischen AfD wird helfen, dass sich der unabwendbare historische Sieg der Arbeiterklasse hier bald vollendet. Für die Kampfdemonstration am 1. Mai 2013 schlage ich folgende Parolen vor:

Nieder mit den Familienkapitalisten!

Enteignung der familialistischen Konterrevolutionäre!

Verbot der Nazipartei AfD und Umerziehung ihrer Mitglieder in der Großproduktion!

Es lebe die EU!

Es lebe der Euro!

Es lebe die deutsche Bundeskanzlerin und Vorsitzende der Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGRÜNE, die Genossin Merkel!

Ich bin hocherfreut und tief bewegt, Sie, Genossen Kemper, als einen Avantgardisten dieser Revolution kennengelernt zu haben. Mit Sozialistischem Gruß!

Avatar
Ehemaliger Nutzer 21.03.2013 | 17:07

Belege?

Zuerst einmal orientiere ich mich an dem Programm bzw. der Internetseite. Die Meinung einzelner via Twitter z.B. interessiert mich erst mal nicht, weil ich davon ausgehen muss, dass solche Gruppierungen von vornherein unterwandert werden von Lobbisten, "PR"-Futzies und besagten Geheimdiensten. Den Eindruck habe ich übrigens auch schon lange bei den Piraten. Leider nur zum Kotzen.Statt zusammen zu arbeiten wird immer gegeneinander agiert. So wird dann aber leider kein Schuh daraus.

Von der NSA weiß ich zufällig durch einen Bekannten, dass Leute in wichtigen Positionen unbewusst so manipuliert werden, dass sie am Ende die gewünschten Entscheidungen treffen. Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich als erstes alle Geheimdienste auflösen. Im Kontext mit Demokratie ein Widerspruch in sich.

Auf mich wirken die Rahmenbedingungen der 'Alternative für Deutschland', als wüssten sie, worüber sie sprechen. Viele Punkte stehen auch auf meiner persönlichen Agenda. Besonders, dass der Bürger mehr in die Verantwortung genommen wird durch demokratische Direktabstimmungsprozesse - was ja auch die Idee der Piraten ist - und ein Grundprinzip lebendiger Demokratie für mich darstellt. Daher für mich Prio A.

Je weniger Macht in den Händen von wenigen, umso besser. Denn wie es scheint, können nur sehr wenige mit Macht wirklich umgehen.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 21.03.2013 | 21:33

Reicht es schon als Begründung, aus der ehemaligen DDR zu sein? Beileibe nicht böse gemeint.

Ist noch niemanden der Zusammenhang aufgefallen, dass "rein zufällig" nach Ende des 1. Weltkrieges der Kommunismus in der damaligen Sowjetunion "installiert" wurde?

Für mich alles andere als Zufall. Sondern nach Plan.
Welchen auch immer.

Hfftl 21.03.2013 | 23:59

@ Herr Kemper

"@HFTL

lassen Sie mich raten: Sie sind Maskulinist oder Sarrazin-Anhänger?"

Wie nicht anders zu erwarten: Zweimal falsch geraten. Aber wen wundert's - Quellenstudium und Sammeln von stichhaltigen Belegen ist ja - euphemistisch ausgedrückt - nicht gerade Ihre Stärke. Unvoreingenommenes Nachdenken schon gar nicht - darin decken Sie sich mit Herrn Sarrazin, der mir herzlich zuwider ist.

"Maskulinisten" gibt es nicht, wie Sie sehr wohl wissen - das ist einfach Ihre kindische Art à la: "Ätsch, ich schreibe deinen Namen falsch, um dich zu ärgern!" - mit meinem Namen machen Sie das ja auch so. Maskulist bin ich übrigens auch nicht - als Antifeminist finde ich einen bloßen Negativabdruck des Feminismus ziemlich albern und kontraproduktiv.

So, das dürfte für Sie wohl trotzdem reichen, um mich mit pawlowschem Reflex als ganz ganz schlimmen Rechtsradikalen einzustufen.

Andreas Kemper 22.03.2013 | 05:25

Bernd Lucke und Dagmar Metzger aus dem Vorstand der AfD sind tätig in Bündnis Bürgerwille, welches sich ausdrücklich auf die Bogenberger Erklärung bezieht, in der es heißt:

16. Wenn Deutschland zu billig ist und über zu hohe Leistungsbilanzüberschüsse verfügt, so muss man den kreditgetriebenen Boom, der in Deutschland nach der Krise eingesetzt hat, gewähren lassen, anstatt ihn dadurch
zu zerstören, dass man das störrische Kapital, das sich
nicht mehr aus Deutschland heraustraut, mit öffentlicher
Hilfe heraustreibt oder gar zulässt, dass der Investitionsstandort Deutschland durch von der EU dekretierte
Lohnerhöhungen kaputt gemacht wird.

Man könnte dies auch abstrakter mit den Worten der Stiftung Familienunternehmen ausdrücken:

"Es sind nicht die Märkte, die versagen, wie manche uns weismachen wollen. Der Skandal liegt vielmehr darin, dass Demokratien nur schwer mit Geld umgehen können. Sie neigen dazu, ihre Mittel in Sozialprogramme zu investieren, welche die Leistungsanreize ganzer Bevölkerungsschichten außer Kraftsetzen."

Die Ergebnisse dieser deutschen Politik, in der erkannt wurde, dass Märkte besser sind als Demokratien, bzw. wo man die "marktkonforme Demokratie" (Merkel) erfunden hat, werden eher widerwillig öffentlich gemacht: Vermögensverteilung. Spanier ein Drittel reicher als Deutsche Für diese Ungleichverteilung steht die AfD noch mehr als die CDU/CSU und sogar noch mehr als die FDP, die sie gerne ablösen möchte.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 22.03.2013 | 09:01

"Es sind nicht die Märkte, die versagen, wie manche uns weismachen wollen. Der Skandal liegt vielmehr darin, dass Demokratien nur schwer mit Geld umgehen können."

200 Milliarden Euro grobe Fehlinvestition in Familienpolitik, Flughafen Berlin, Stuttgart 21, Elbphilharmonie. Was meint die Stiftung Familienunternehmen bloß.

"Sie neigen dazu, ihre Mittel in Sozialprogramme zu investieren, welche die Leistungsanreize ganzer Bevölkerungsschichten außer Kraftsetzen."

Nicht nur das, 3 Millionen AG II Empfängern wird nicht nur die Verantwortung für sich selbst entzogen, 3,70 Euro am Tag zum Leben ist einfach nur menschenunwürdig! Noch dazu, wo das Konzept von einem Vorstandsmitglied eines Großkonzerns mitentwickelt wurde. Wie hoch lang denn seinerzeit seine monatliche Vergütung? Hat Mr. Superschlau z.B. auch daran gedacht, dass Alleinerziehende, deren Kinder bei dem anderen Partner aufwachsen und im Idealfall am Wochenende zu Besuch sind, zusätzliche Kosten produzieren? Es ist mir ein vollkommenes Rätsel, wie Harzt IV -Empfänger das gestemmt kriegen.

Deutschland ist familienfeindlich bis zum geht nicht mehr. Und was sagt Frau Schröder dazu? Der Staat solle sich nicht in Familienangelegenheiten einmischen? Soll ich mal lachen? Er greift massiv ein, indem er Familien in Armut regelrecht kastriert.

Dann: 3 Mio. Arbeitlose in Deutschland. Es gibt aber gar nicht so viele offene Stellen. Warum eigentlich nicht? Ist hier nicht der Staat mehr als gefordert, die Wirtschaft soweit zu unterstützen, dass alle Arbeit finden? Und wenn dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht geht, ist es doch selbstverständlich, dringend das Grundeinkommen voranzutrieben.

Was, im Gottes Namen, machen Politiker eigentlich den ganzen Tag langen? Mit Denken, geschweige den sinngebendem (!) und verantwortungsbewusstem Handeln mit ihnen anvertrauten fremden Geldern, die andere (der Bürger) oft auch mühsam erwirtschaftet haben, hat das wenig bis gar nichts zu tun.

Andreas Kemper 22.03.2013 | 17:42

Der designierte Spitzenkandidat der Freien Wähler, Stephan Werhahn, ruft die "euroskeptischen" Parteien dazu auf, ihre Kräfte zu bündeln. Das ist ein deutliches Zugehen auf die Alternative für Deutschland.

Der Cousin von Stephan Werhahn, Patrick Adenauer, war zwischen 2005 und 2011 Vorsitzender des Verbandes Die Familienunternehmer. Beide sind Enkel Konrad Adenauers.

TomBerliner 23.03.2013 | 02:04

Na und? AfD, "Freie Wähler"? Früher versteckte die CDU solche Leute in ihren Reihen. Heute geht das nicht mehr. Also was soll es. U.a. der Herr Henkel suchte 'ne Beschäftigung, nachdem er IBM Deutschland zerlegt hat. Kein Grund zur Aufregung. Der Herr Gauweiler sorgt dafür, dass die in Karlsruhe immer was zu lachen haben. Wenn der Herr Gysi nicht schon "gebunden" wäre, käme er auch noch auf solche Ideen. Was ist eigentlich mit den Herren Wulff und v. Guttenberg, ach ja die sind ja beschäftgt mit privaten Problemen.

Bliebe noch Frau Merkel, nach Wahl 2013 macht die vielleicht den Peer an, um 'ne neue Partei zu gründen - das wäre in MVP und NRW dann echt gefährlich :)

Andreas Kemper 23.03.2013 | 13:09

@Christian G.

Natürlich ist der Euro weiterhin in der Diskussion. Allein schon deshalb, weil mit der Verunsicherung die Flucht in Gold wächst. "Holt unser Gold" heim ist ja eine zentrale Forderung aller rechtspopulistischen Parteien in den deutschsprachigen Staaten. August von Finck hat gerade eben erst "Degussa Goldhandel" gestartet und sich Prof. Polleit eingekauft. Dieser tritt für den Goldstandard ein, Goldstandard meint, dass die nationale Währung an die Goldreserven gebunden wird, was eine noch stärkere Schuldenbremse wäre. Diese Theorien kommen von den Hayek-Gesellschaften, die wiederum mit den Organisierten Familienunternehmen verbunden sind. Ich denke, der Goldstandard lässt sich mit dem Euro nicht effektiv umsetzen - da müsste ich aber zunächst recherchieren.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 24.03.2013 | 07:22

Hab ein bisschen über den Goldstandard gelesen. Auch über die Auswirkungen seiner Aufhebeung unter Nixon, über Gerüchte, was der "eigentliche" Grund war etc. etc..

Meines Erachtens ist Geld ein reines Tauschmittel. Und im Rahmen dessen sehr praktisch. Das Problem nicht nur des Euro, sonderm des Geldsystems insgesamt, ist der Zins und vor allem der Zinseszins, der exponentielles Vermehren von Geld ermöglicht. Der Zins war, und das ist relativ bekannt, im Mittelalter durch die rkK lange verboten.

Um im 14. Jahrhundert Kriege (mal wieder dieses Kackthema o_O), übrigens in Italien, zu finanzieren, wurden Staatsanleihen ausgegeben. Die ersten Zinsen darauf wurden elegant "Provision" genannt, erfüllten aber den gleichen Zweck wie Zinsen. (Quelle: http://www.zeit.de/2011/35/Staatsanleihen). Das Zinsverbot wurde damit hintergangen. Und alle haben mitgemacht. Auch oder vor allem der Vatikan.

Das Kernproblem von Zinsen ist, dass sie bei der Geldschöpfung nicht mitgeschöpft werden. Das heißt, es ist mengenmäßig nicht möglich, jemals wieder Zinsen auf Verbindlichkeiten zurückzuzahlen. Wirtschaftswissenschaftler argumentieren damit, dass dieser "Treiber" auf exponentiellem Wachstum beruht. Unsere Erde ist aber nicht exponentiell, sondern endlich, mit endlichen Ressourcen etc.

Am Ende des Tages profitieren alle von diesem System, die über einen langen Zeitraum Geldbesitzer sind. Je länger, desto obzöner reicher werden sie durch den Zinseszins, Stichwort Richard Price's "Josephpfennig". Sehr interessant übrigens, welche Rückschlüsse er aus seinem Gedankenexperiment gezogen hat ...

Den Euro abzuschaffen, ist absoluter Humbug. Dann gäbe es keine EU mehr und die ehemaligen Mitgliedsstaaten sähen als kleine Splitterländer gegenüber USA, China, Russland und den BRIC-Staaten ganz schön alt aus.

Eine Idee wäre, um die unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen der EU-Staaten zu berücksichtigen, parallel zum Euro auch die Landeswährungen wieder einzuführen. Allerdings habe ich von VWL kaum Ahnung und das Prinzip der Wechselkurse habe ich bis heute nicht verstanden ; )).

Statt den Euro abzuschaffen, muss der Zins und Zinseszins weg. Ganz einfach. Allein der gesunde Menschenverstand sagt das schon, weil Geld nun mal nichts produziert im Gegensatz zu menschlicher Arbeit, Boden etc.

Reiche Schnösel hören soetwas natürlich nicht gern. Schlimmstenfalls müssten sie ja wieder arbeiten. Aber ich frage mich schon seit Jahren, wofür die ihre ganze Kohle überhaupt brauchen? Sicher nur, um Macht auszuüben. Ich lehne Macht über andere ab! Jeder Mensch auf dieser Welt hat ein Recht auf selbstbestimmtes Leben.

Das sollte man Machtausübenden am Besten spiegelverkehrt auf ihre egomanische Stirn tätowieren.

Übrigens, der größte anzunehmende Supergau für die EU ist meines Erachtens der ESM. Wenn ich könnte, würde ich das Ding sofort wieder auflösen, ehe die überhaupt angefangen haben zu arbeiten. So viel Geld in die Hände von so wenigen außerhalb jeder demokratischen Kontrolle zu geben, die darüber hinaus auch noch vollkommene Immunität erhalten, ist einfach nur noch dreist.

Wie dumm sind eigentlich unsere Politiker, so etwas zuzulassen???

Stefan Simon 24.03.2013 | 12:25

Es war doch eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich eine ernstzunehmende Partei rechts von der CDU bildet. Sie könnte das Sammlbecken der "Mitte der Gesellschaft" werden, wo sich rechtspopulistische Tendenzen stark bemerkbar machen Ich halte diese Partei für sehr gefährlich. Wir müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht zu stark wird. Gerde die etablierten Parteien stehen nun in der Pflicht ihr Profil zu stärken und den Weg der Entdemokratisierung zu stoppen.

Malte Krøgergaard 24.03.2013 | 16:51

Die sogenannte Währungs- und Wirtschaftskrise, die in meinen Augen immer mehr einer willkommenen Legitimation nationalistischer Tendenzen gleichkommt, spielt solchen politischen Gruppierungen natürlich in die Hände. Es ist erschreckend, wie leichtfertig hier das Spiel mit dem Feuer zugelassen wird. Sollte ein Blick nach Ungarn uns nicht eines Besseren belehren? Wo bleibt die Empörung?

Es zeigt sich, dass zunehmendes politisches Engagement - an sich ein Zeichen gelebter Demokratie - immer mehr zum Warnsignal gerät, dass der Kessel zu brodeln beginnt. Ich mache mir ernsthaft Sorgen...

Andreas Kemper 24.03.2013 | 16:55

Stephan Werhahn, der als Spitzenkandidat für die Freien Wähler bei der Bundestagswahl gehandelt wurde, ist (bislang) nicht nominiert worden, weil er eine Nähe zu Rechtsextremisten habe. http://www.sueddeutsche.de/bayern/spitzenkandidat-der-freien-waehler-nominierung-von-adenauer-enkel-abgesagt-1.1631386 Der Cousin von Werhahn, Patrick Adenauer, war jahrelang Vorsitzender von Die Familienunternehmer. Werhahn ruft dazu auf, zusammen mit der Alternative für Deutschland in den Bundestagswahlkampf zu gehen.

Malte Krøgergaard 24.03.2013 | 16:56

Vollkommen richtig, aber was sollen die Etablierten tun? Die Konservativen zumindest müssten ja ins gleiche Horn stoßen, um wieder für ihre Kernthemen zu werben. Die SPD sehe ich noch auf lange Zeit in der Unglaubwürdigkeit gefangen.

Die Gefahr ist ja gerade ob der momentanen Zustände, dass die Wählerschaft in (immer größeren) Teilen das demokratische Spektrum als Ganzes ablehnen könnte.

Andreas Kemper 24.03.2013 | 17:07

Weitere Infos zu Werhahn:

"Auch wisse er um die Vorwürfe der Rechtslastigkeit. Er lasse sich aber gerade deshalb in Düsseldorf aufstellen, um die Freien Wähler in NRW zu einen und zu stärken. Außerdem habe er am Wochenende die Personen getroffen, denen Rechtslastigkeit vorgeworfen werde. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, sie seien "jetzt vernüftige Leute", auch wenn sie "in der Vergangenheit Fehler gemacht" hätten. "Ich bin der Überzeugung", sagte Werhahn, "dass man Menschen, die sich politisch verirrt haben, wieder zu politischer Verantwortung heranziehen kann, wenn sie sich geläutert haben." In einem Interview hatte Werhahn unlängst außerdem erklärt, er trete in Düsseldorf an, weil er familiär und beruflich seit 150 Jahren tief im Rheinland verwurzelt sei. Die mittelfränkischen FW dürfte das nicht zufrieden stellen. In ihrer Erklärung fordern sie auch FW-Chef Hubert Aiwanger auf, Konsequenzen gegenüber Werhahn zu ziehen."

http://www.sueddeutsche.de/bayern/spitzenkandidat-der-freien-waehler-schwere-vorwuerfe-gegen-adenauer-enkel-1.1627041

Andreas Kemper 24.03.2013 | 17:31

Zitat von Lotta "Gemeint sind insbesondere der frühere RechtsRock-Produzent und heutige FW-Fraktionsgeschäftsführer Torsten Lemmer, der noch 2009 wegen der Verbreitung volksverhetzender CDs in den Jahren 2002 bis 2006 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, sowie der langjährige Funktionär der Partei “Die Republikaner”, Jürgen Krüger, der 2010 sein als Spitzenkandidat der Düsseldorfer REP errungendes Stadtratsmandat in die FW einbrachte und dieser damit ein drittes Ratsmandat bescherte." https://nrwrex.wordpress.com/2013/03/19/presseschau-freie-wahler-dusseldorf-in-der-kritik/

Stefan Simon 25.03.2013 | 11:10

Man kann es natürlich auch aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen sehen. Einerseits müsse die CDU aufhören, ihre Strategie der Demobilisierung weiterhin eiskalt durchzuziehen. Andererseits könnte die neue Partei für die deutsche Linke ein willkommenes "Geschenk" sein, da nun die CDU rechts von sich eine neue Konkurrenz hat und so Stimmen verlieren kann. Die Frage ist, wie hoch soll der Preis sein?

familienunternehmer 25.03.2013 | 17:02

Wenn auf den Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER angespielt wird, dann ist die Formulierung "politischer Arm" wirklich ärmliche Polemik, weil der Verband weder einer illegale Terrororganisation ist noch irgendwelche Ambitionen hat, eine Partei zu gründen.

Zu den anderen Inhalten:

- Familienunternehmer sind Euro-Befürworter, aber kritisieren den bisherigen Weg der Euro-Rettung, der vor allem - bis Zypern - die Gläubiger gerettet hat.

- Familienunternehmen sind 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland, beschäftigen 60 Prozent der Arbeitnehmer und 80 der Auszubildenden. Sie sind wesentlicher wirtschaftlicher wie gesellschaftlicher Stabilitätsanker unseres Landes.

Andreas Kemper 25.03.2013 | 20:31

@Familienunternehmer

Ich sprach von "organisierten Familienunternehmen". Damit meine ich die Verbände "Die Familienunternehmer", "BJU" und "Stiftung Famileinunternehmen". Mir ist klar, dass es zwischen "Die Familienunternehmer" und "Stitung Familienunternehmen" Differenzen gibt. Aber auch "Die Familenunternehmer" sind für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Währungsverbund. Die "Stiftung Familienunternehmen" sprach in der Zweiten Berliner Erklärung von einem "geordneten Rückzug aus dem Euro".

Andreas Kemper 27.03.2013 | 19:44

Werhahn - designierter Spitzenkandidat bei den Freien Wählern - ist wieder in der CDU. Die Freien Wähler hatten ihm Kontakte zu Rechtsextremisten in Düsseldorf vorgeworfen und seine Nominierung verzögert. Warum er nicht zur Alternative für Deutschland gewechselt ist, bleibt erst einmal unklar. Die Facebook-Seite der AfD hat gerade ein Foto der Jungen Freiheit zur Alternative für Deutschland hochgeladen. Enger kann ein Schulterschluss kaum sein. Auf Protesten äußerten sie, die JF sei eine "konservative Wochenzeitung". Vielleicht wollte Werhahn seinen Ruf nicht noch weiter demontieren. Aber dass die CDU ihn wieder aufgenommen hat, verwundert schon.

nevermore 13.04.2013 | 13:22

Selten so einen Schmarrn gelesen. Natürlich haben die Familienunternehmen ein Problem mit dieser Missgeburt Euro. Nicht weil sie "rechts" sind, sondern weil er ihnen das Genick zu berchen droht. Die Hauptprotagonisten der fortgesetzten Euro-Rettung sind Großkonzerne und Großbanken. Mal drüber nachgedacht, warum? Bleiben Sie weiter schön solidarisch mit armen, gebrechlichen Großbanken und sozialisieren Sie deren selbstverursachte Verluste. Leute gibts...

joerg 24.07.2013 | 17:47

Beim lesen des Artikels beschleicht mich das Gefühl das der Autor ein Problem mit vom eigenen Weltbild abweichenden Meinungen hat. Die Wortwahl und massivität zeigt ein erhebliches Demokratiedeffizit des Autors. Abweichende Meinungen und eine offene Diskussion die den Gegenüber nicht gleich dämonisiert sind die Luft den die Demokratie zum atmen braucht!

Andreas Kemper 24.07.2013 | 18:39

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass auf den Facebookseiten der AfD Kommentierungen ermöglicht werden von Menschen, die kritisch zur AfD stehen. Dann wären wir einen Schritt weiter. Ich bin dort jedenfalls gesperrt und ich versichere, dass ich nichts verwerfliches geschrieben habe oder gespamt oder vergleichbares. Ich hatte eine kritische Frage gestellt und wurde gesperrt.