Ankara

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RE: Wie weiter mit Sarrazin? | 05.09.2010 | 20:17

Natürlich sollte man diese Thesen diskutieren, und nicht (nur) in den üblichen 30 Sekunden statements. Man sollte eine Liste der Sachthemen/Probleme mit Fachleuten, Betroffenen, Politikern, ... abARBEITEN. Das benötigt aber Zeit und bringt dafür wenig Medienpräsenz.

Wichtig ist, auch subjektiv empfundene Probleme ernst zu nehmen und Lösungen zu finden. In Wien wurde eine Bürgerinitiative von Anrainern, die sich am Anfang mit Verkehrsproblemen um ein islam. Gebetshaus befasste, sofort von der extremen Rechten instrumentalisiert, was mit Aufrufen zum "Anzünden" endete. Das Rathaus hatte die Anrainer nicht ernst genommen.

Wäre es nicht eine bessere Ausgangsgrundlage für einer ernsthafte Diskussionen gewesen, wenn Herr Sarazin seine Behauptungen schlicht als Fragen publiziert hätte?

RE: Wie weiter mit Sarrazin? | 05.09.2010 | 13:48

Es ist doch erstaunlich, dass eine Nation nicht weiss, wie sie ein Vorstandsmitglied los wird, dass dem Unternehmen schaden zufügt, indem es das Unternehmen negativ in die Schlagzeilen bringt, die mit dem Geschäftszweck nichts zu tun haben. Eine Kassiererin hingegen wird wegen eines Pfandbons fristlos entlassen! Was wäre passiert, wenn Sarazzin im Vorstand bei Lidl oder Schlecker arbeiten würde?

Herr Sarazzin hätte mit 65 in Pension gehen können und dann sein Buch verkaufen können.

Die potentiellen Wähler der Sarazzin Partei, bei über 20% des Volkes doch eher Kassiererinnen als Bundesbankvorstände, sehen das offensichtlich nicht so.