RE: Unten ohne | 03.01.2020 | 20:00

Silvester war wieder der Kracher! Das war auch meine letzte Zigarre, Ehrenwort!

RE: Unten ohne | 03.01.2020 | 20:00

Silvester war wieder der Kracher! Das war auch meine letzte Zigarre, Ehrenwort!

RE: Unten ohne | 03.01.2020 | 19:59

Silvester war wieder der Kracher! Das war auch meine letzte Zigarre, Ehrenwort!

RE: Unten ohne | 03.01.2020 | 19:59

Silvester war wieder der Kracher! Das war auch meine letzte Zigarre, Ehrenwort!

RE: Der böse Turm | 21.11.2019 | 13:03

Weilandt bzw. Hugendubel und Weltbild sind auch Ketten, die das Stadtbild bestimmen. Ich nutze Amazon, weil dort gebrauchte Bücher günstig angeboten werden, z.B. von Medimops.

RE: Der böse Turm | 21.11.2019 | 13:03

Weilandt bzw. Hugendubel und Weltbild sind auch Ketten, die das Stadtbild bestimmen. Ich nutze Amazon, weil dort gebrauchte Bücher günstig angeboten werden, z.B. von Medimops.

RE: Unten ohne | 15.11.2019 | 22:33

Auf jeden Fall hing das Ding schon lange da rum.

RE: Unten ohne | 15.11.2019 | 22:33

Auf jeden Fall hing das Ding schon lange da rum.

RE: Unten ohne | 09.11.2019 | 12:14

Entspannte Ablenkung, Außenschau, Tagesgeschehen

zwingt zum Innehalten, In-sich-gekehrt-sein, Bei-sich-sein.

Mensch hat es schon verlernt oder ist ermüdet.

RE: Arrogante Posen | 09.11.2019 | 11:51

"Die Hamletmaschine" von Heiner Müller

Theater Vorpommern, Stadthalle, Rubenowsaal, 20.10.2019

Ich bin Ophelia. “Heute Nacht zerreiße ich die Fotos der Männer, die ich geliebt habe.”

Karl, Friedrich, Wladimir, ihr müsst gehen. Es ist aus.

William, ich habe dich nie verstanden, wenn du in deinem altmodischen Englisch mit mir gesprochen hast.

Ich habe jetzt Heiner, der auch schon tot ist. Aber der spricht noch meine Sprache.

Morgen gehe ich auf die Straße. Aus meinem Tisch, meinem Stuhl und meinem Bett baue ich eine Barrikade. Ich weiß noch nicht, ob ich die Matratze mitnehme. Ich müsste sonst auf nassem Laub schlafen. Aber in der Matratze werden die Kugeln besser abgefangen.

Hamlet ist so frustriert, ich dachte, er vergewaltigt seine Mutter. Sie ist vor ihm weggerannt wie eine Verrückte und hat geschrien. Musste sie auch so einen Scheiß bauen? Hamlets Vater killen und mit dessen Bruder die Ehe eingehen? Na, das Brautbett war ganz schön blutig, ekelhaft.

Ich bin Ophelia, die alte und die neue. Die Ostsee hat mich wieder ausgespuckt. Warum habe ich auch schwimmen gelernt? Nun bin ich jede Frau, denn jede Frau ist Ophelia. “Die Frau, die sich die Pulsadern aufschneidet, die Frau, die den Kopf in den Gasherd steckt.” Die Frau, die Opfer in allen Kriegen wird.

Ich werde mich wehren. Alle Ophelias werden sich wehren. Wir werden uns mit unseren Körpern wehren, "mit Brüsten, Beinen, Schenkeln". Hamlet sagt, er will jetzt Männer lieben, auch Frauen. Soll er, soll er. Wir werden gar nicht mehr lieben, jedenfalls keine echten Menschen mehr. Ist viel zu kompliziert. Wir müssen jetzt Dinge lieben: Klamotten, Talkshows, Netflix-Serien mit tollen Ophelias, die Mörder auf High Heels jagen. So sollen wir sein. Wir wollen nicht im Haushalt vergammeln, unsere Hamlets anhimmeln.

Ophelia kommt an den Punkt, an dem sie aufhört zu sterben.

Spannend, weil wir jeden Tag ein Stückchen sterben. Aber am Ende des Tages müssen wir noch unsere Würde haben. Da hatte Karl wiederum recht. Wir müssen jeden Tag auf die Barrikade gehen, “und alle Verhältnisse umwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“