Anne Roth

Anne Roth schreibt ins Netz seit 1999 / beruflich Referentin für Netzpolitik der Linksfraktion im Bundestag / parteilos / Fokus: DigitaleGewalt
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RE: Chaos im Computerclub | 18.01.2018 | 00:48

1. Nein

2. Den Zeit-Artikel kenne ich und auch sonst allerhand über die beiden.

3. Ich weiß nicht genau, wer jetzt mit Gegenseite gemeint ist, aber ich habe mit sehr vielen Menschen über das Thema meines Artikels gesprochen.

RE: Chaos im Computerclub | 18.01.2018 | 00:43

Sorry, habe ich jetzt erst gesehen. Ehrlich gestanden habe ich das Thema nicht so richtig verstanden und damit auch nicht, was du für Material oder Kontakte suchst?

RE: Chaos im Computerclub | 04.01.2018 | 10:25

Der Text wurde für die Print-Ausgabe des Freitags geschrieben, mit sehr knapper Zeichenzahl. Hätte ich mehr Platz gehabt, hätte ich einiges sicher ausführlicher beschrieben.

RE: Terror it is? | 15.10.2011 | 02:01

WerteR Con Creatio,

'Medienaktivistin' ist eine Reminiszenz an die Zeit vor den Blogs, sozusagen. Oder vielleicht aus der Anfangsphase von Blogs und Web 2.0, also die Zeit, in der es nicht selbstverständlich war, dass alle die Möglichkeit haben, online zu veröffentlichen und die Medien eine Art Monopol für die öffentliche Meinung besaßen.

Diesen Darstellungen etwas entgegenzusetzen bemüh(t)en sich MedienaktivistInnen. Im eigenen Selbstverständnis nicht objektiv - genausowenig wie ja auch die JournalistInnen, die das aber meist für sich in Anspruch nehmen. Heute vielleicht nicht mehr so stark. Sondern der herrschaftskritischen Sichtweise verschrieben. Daher die 'Aktivistin'.

Ein zentraler Punkt dieses Selbstverständnisses ist auch, dass die kommerziellen Medien, also die, die sich verkaufen müssen und sich damit in der Regel in einer Abhängigkeit befinden, sei es von einem Verlag, einem parteipolitisch kontrollierten Medienrat, der Werbung, einem Verleger, aus diesem Grund nicht unabhängig sind. Im Unterschied zu uns, die aus purem Idealismus schrieben, filmten, fotografieren. Heute eben am ehesten die BloggerInnen. Könnte genausogut oben stehen, aber das ich Bloggerin bin, ergibt sich ja schon aus der Tatsache, dass ich hier blogge.

RE: Das sind wir | 07.04.2011 | 16:34

Wunderbar, danke für das Projekt!

Wäre neben dem Mentoring-Programm für junge Bloggerinnen nicht auch eine Art "Artenschutzprogramm" für Ältere (über 40, 50, 60) eine gute Idee? Wir sind ja noch viel weniger.

RE: Wir sind das Netz | 07.04.2011 | 15:41

:)

Unser vielgetrolltes Panel "Das andere Geschlecht" im letzten Jahr bei der re:publica zu genau dem Thema ist auch nicht erwähnt - aber wir könnten es doch positiv sehen: die Lage hat sich insofern verbessert, als es nicht mehr mit drei Klicks zu machen ist, alles zu erwähnen, was dazu gehört. Oder an alle Bloggerinnen zu denken, die in die Blogroll gehören (ich bettele um einen Platz bei der Mädchenmannschaft seit einem Jahr..).

Und dann muss eben manchmal um der Lesbarkeit oder Pointiertheit willen eine Auswahl getroffen werden, und das nehmen wir einfach gelassen hin und drängeln uns dann in den Kommentaren nach Kräften in den Vordergrund ;).

RE: Unzensiert lesen | 21.11.2010 | 00:50

Um genau zu sein: ich habe nicht von Buchläden oder beliebigen Initiativen gesprochen, die vom dem Dilemma stehen, entweder 'freiwillig' Daten herauszugeben oder den ganzen Computer beschlagnahmt zu bekommen, sondern von linken Providern wie etwa www.so36.net . Wenn bei den Providern die Polizei in der Tür steht, um Daten zu etwa einer bestimmten Website, Mailingliste, einem (oder mehreren) Mail-Accounts zu beschlagnehmen, stehen sie vor der unappetitlichen Alternative, diese Daten zugänglich zu machen oder aber sämtliche Daten auf ihren Servern beschlagnahmt zu bekommen. Ob es Vergleichbares in den Buchläden gab, ist mir nicht bekannt.

RE: Geheimes Dossier | 22.06.2010 | 00:44

Liebe Gaby Weber,

großartig. Sehr mutig, sehr tapfer, sehr hartnäckig, sehr beeindruckend. Danke.

Anne Roth

RE: Mein Logbuch - Freitag & Flattr | 30.05.2010 | 23:49

Ich bin nicht begeistert über die Geschichte mit den abgegebenen Rechten. Sicher, ich hätte die AGB lesen können und müssen und bin vollständig selber schuld, dass mir bis heute nicht klar war, dass ich durch das Bloggen beim Freitag die Rechte an meinen Texten abtrete.

Ich habe bei der ersten (?) Runde heftiger Streitereien über das Verhältnis zwischen Community und sonstigem Freitag die Details nicht verfolgt. Ich fand die Idee gut, die Community zu starten, gestand zu, dass solche Experimente am Anfang ruckeln und Erfahrungen gemacht werden müssen, und wollte es ausprobieren anstatt gleich alles totzukritisieren. Ich finde die Auseinandersetzung wichtig, aber in Maßen.

Was ich nicht gedacht hätte ist, dass die Regelung beibehalten wird, dass wir BloggerInnen die Rechte komplett abtreten. Als ich mich mit Jörn Kabisch beim taz mediatuesday vor etwa einem Jahr über die Community unterhalten, habe ich gehört, dass es völlig ok und auch erwünscht ist, wenn ich - aus Zeitmangel - keine Texte extra für die Freitag Community schreibe, sondern crossposte. Das beinhaltet aus meiner Perspektive, dass die Texte meine Texte sind und bleiben. Immerhin veröffentliche ich die Texte in meinem eigenen Blog unter CC-Lizenz. Das darf ich dann ja eigentlich gar nicht. Wie habt Ihr Euch das denn gedacht?

Unter diesen Umständen bin ich nicht bereit, hier weiter zu schreiben. Sehr schade, aber das ist eine elementare Frage. Ich werde doch nicht beim Freitag anfragen, wenn ich meine eigenen Texte auch woanders veröffentlichen will. Oder wie sonst ist das gemeint?