Wider die grüne Prüderie - für Fleischgenuss

Veggie Day Einmal in der Woche Bratkartoffeln, ohne Wurst oder Steak, davon geht doch die Welt nicht unter! Wirklich?
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Die Welt ginge auch nicht unter, wenn man einmal die Woche einen grundgesetzfreien Tag machen würde. Da wollten wir die Grünen mal sehen. Die wären schneller beim alten Voßkuhle (Präsident des Bundesverfassungsgericht) als man Claudia Roth die Fingernägel ausgerissen hätte.

Bei der Betrachtung durch die grünhörigen Systemmedien fällt doch völlig unter den Tisch, dass der Bürger schon jetzt völlig durch Verbote in der Kantine drangsaliert ist. Alkohol im Essen? Fehlanzeige. Die Zigarette danach muss außerhalb inhaliert werden. Gepolsterte Stühle findet man kaum und von Sesseln schweigen wir lieber.

Alles ist reguliert und wird vorgeschrieben. Kühlketten dürfen nicht unterbrochen werden, Zusatzstoffe müssen deklariert und Lebensmittelfarben werden nur sparsam eingesetzt. Es ist wie im Knast, nur ohne Gitter. Die einzige Freude die einem noch blieb: es gab jeden Tag Fleisch. Hierauf konnte man vertrauen, es gab einem Halt und die notwendige Energie um in einer komplett durchregulierten Welt weiter existieren zu können. Es gehört einfach zur Würde des Kantinen besuchenden Menschen, dass man ihn bezüglich des Wunsches nach Fleisch auf dem Teller nicht entmündigt und ihn damit entwürdigt und ihn seiner Rechte aus Artikel 1 Grundgesetz beraubt.

Niemand hat das Recht Schnitzel, Steaks und Karbonaden, Braten und Buletten zu diskriminieren. Wir sagen ja nicht, dass der Kohlrabi nichts wert wäre, aber Fleisch ist auch nicht weniger wert! Wir sind unseren Tieren gegenüber geradezu verpflichtet, ihren wertvollen Beitrag für die menschliche Existenz nicht dadurch herabzuwürdigen, dass wir Fleisch aus den Kantinen verbannen. Sei es am Anfang auch nur für einen Tag. Denn so fängt es immer an. Am Anfang steht ein klitzekleiner Tag und kaum hat man sich versehen, ist Gemüseheini Küchenmeister. Veggieweek schaut schon um die Ecke. Deswegen wehren wir uns gegen diese zwangsbeglückenden Ideen grünlackierter Kommunisten, die es schon für liberal halten, dass wir nicht in Einheitsuniformen zum Kantinengang abkommandiert werden. Radikalökologen die aus lauter Frust über die Unregulierbarkeit der Finanzmärkte, Kantinen in Kasernenhöfe grüner Zwangsumerziehung machen wollen, werden wir mutig die Stirn bieten und auf das Recht auf tierisches Bratengut bestehen. Das Recht auf Fleischgenuss ist unantastbar!

Wo aus der Frikadelle ein Grünkernbratling wird, wird Widerstand zur Pflicht.

23:59 08.09.2013
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