asansörpress35
26.10.2015 | 17:40 16

"Die dunkle Seite der Wikipedia"

Filmtipp Wikipedia ist an sich eine tolle Sache. Markus Fiedler stellte jedoch auch vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit fest

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied asansörpress35

Die meisten von uns dürften das Online-Lexikon Wikipedia des Öfteren benutzen. Das umfangreiche Nachschlagewerk ist ja an und für sich eine schöne Sache. Und noch dazu kostenlos. Wer als Journalist mit Wikipedia arbeitet ist gut beraten, sich nicht nur ausschließlich auf die dort zu findenden Erklärungen und Informationen zu verlassen. Am zuverlässigsten sind anscheinend Einträge, welche sich mit naturwissenschaftlichen Themen und Aspekten befassen.

Dem Filmemacher Markus Fiedler – Biologielehrer von Beruf – hat sich akribisch mit Wikipedia befaßt. Er machte nämlich selbst keine gute Erfahrung mit dem Online-Lexikon. Von der Sache her kann jeder an Wikipedia mitarbeiten.

Der „Fall“ Dr. Daniele Ganser

Markus Fiedlers Dokumentarfilm „Die dunkle Seite der Wikipedia“ arbeitet sich besonders am „Fall“ des Wikipedia-Artikels über den Schweizer Historiker und Friedensforschers Dr. Daniele Ganser ab. Denn dieser zeigt beispielhaft, wie es einen ergehen kann, wenn man vom Mainstream abweichend unterwegs ist. Daniele Ganser befasst sich neben vielem anderen mit den Vorgängen um 9/11. Und speziell auch mit dem dritten damals in New York eingestürztem Gebäude WTC 7. Obwohl Ganser wissenschaftlich genau arbeitet und überhaupt keine unbewiesenen Behauptungen über 9/11 aufstellt, sondern nur Ungereimtheiten benennt - wird aus ihm nicht zuletzt durch Eintragungen auf Wikipedia ein „Verschwörungstheoretiker“.

Fiedler machte mit Wikipedia eine ungute Erfahrung. Er hatte im Artikel den Satz „Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als diskutable wissenschaftliche Erklärungen dar“ gelesen und war nicht einverstanden damit.

Gegenüber Jens Wernicke sagte er dazu: „Als ich daher versuchte, mit meinem langjährig ungenutzten Wikipediakonto eine Korrektur dieses Satzes zu erwirken, geschah Seltsames: Obwohl ich einen sachlich formulierten Text in die Diskussion zum Artikel Ganser eingestellt hatte, in dem ich auf die genannte und einige weitere Unzulänglichkeiten des Wikipedia-Artikels einging, wurde ich unter fadenscheinigen Begründungen umgehend als Vandale gemeldet und danach recht schnell von einem Admin mit dem Kommentar 'beratungsresistenter Meta-Account'' gesperrt. Dieses Vorgehen in der Wikipedia war vollkommen regelwidrig und wurde aber auch, wie ich dann herausfand, bereits inflationär bei anderen Benutzern praktiziert. Und zwar ausschließlich bei solchen, die im Ganser-Artikel mehr Sachlichkeit einforderten und nicht über ein langjährig genutztes Wikipedia-Konto verfügten.“

Wikipedia keineswegs seriös und überparteilich

Mittels seiner umfangreichen Recherchen kam Markus Fiedler zu dem Schluss, dass Wikipedia keineswegs durchgängig seriös und überparteilich ist. Und auch bei Themen und Ereignissen die konträr diskutiert werden nicht sachlich – wie es bei wissenschaftlichen Arbeiten sein sollte und auch journalistischer Pflicht entspricht - über verschiedene Standpunkte aufklärt.

Markus Fiedler bescheinigt dem Online-Lexikon „vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit bei gesellschaftspolitischen Artikeln“

In einem kürzlich auf den NachDenkSeiten erschienenem Interview, das Jens Wernicke mit Markus Fiedler führte, „bescheinigt“ dieser „dem Online-Lexikon vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit bei gesellschaftspolitischen Artikeln – und steht mit dieser Einschätzung alles andere als allein.“

Fiedler fand heraus, dass an dem Artikel immer wieder auffallend Autoren wie „Phi“ und „Kopilot“, der früher auch als „Jesusfreund“ in Erscheinung trat, herumwerkeln. Auch in anderen Artikel treten diese Autoren in Aktion.

Wikipedia hat also eine „dunkle Seite“. Eine Art „tiefer Staat“? Wie funktioniert dieses System Wikipedia?

Den Versuch dies aufzuklären macht der Film „Die dunkel Seite der Wikipedia“. Ken Jebsen sprach darüber mit Markus Fiedler für KenFM.

Der Film ist sehr professionell gemacht und spannend bis zum Schluss. Ich empfehle ihn unbedingt anzuschauen. Vielleicht hilft dieser einen Prozess anzustoßen, der bewirkt, dass Wikipedia irgendwann einmal verlässlicher wird?

Die Verlässlichkeit von Wikipedia-Artikeln kann übrigens auf Wikibu überprüft werden. Hier als Beispiel am Eintrag zu Dr. Daniele Ganser.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (16)

berlino1010 26.10.2015 | 19:13

wikipedia ist in heiklen bereichen stark parteiisch - und verbreitet Propaganda.

In dem Artikel über das Krim-Referendum versuchte ich auch mit einem langjährigen Konto beweisbare Falschaussagen zu korrigieren, was zur Löschung führte.

wiki: "Ende April 2014 veröffentlichte der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten einen Bericht über „Probleme der Krimbevölkerung“. Laut dem Bericht hätten „50 bis 60 Prozent der Stimmbürger für den Anschluss gestimmt, bei einer Wahlbeteiligung von 30 bis 50 Prozent“.

Der Menschenrechtsrat selbst hatte dem ausdrücklich widersprochen und darauf hingewiesen, dass das lediglich eine einzelne Privat-Meinung eines Memorial Mitarbeiters nach dessen Gesprächen mit 15-20 Oppositionellen auf der Krim gewesen sei.

Gold Star For Robot Boy 26.10.2015 | 23:08

„Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als diskutable wissenschaftliche Erklärungen dar.“

Auf Wikipedia wird, dass kann ich aus eigener Erfahrung berichten, beim Thema 9/11 gnadenlos gelöscht und revertiert. Was nicht ins Bild der offiziellen Regierungsversion passt, die selber eine Verschwörungstheorie darstellt, wird nicht toleriert. Da kann man seriöse Quellen angeben wie man will.

Insofern war der Film überfällig.

9/11: Das Märchen von der unentdeckten Hamburger Terrorzelle

Gold Star For Robot Boy 26.10.2015 | 23:43

Jesusfreund in der WTC 7 Diskussion auf Wikipedia:

Dort rechtfertigt z.B. Debunk 911 Myths, ein privates Blog als seriöse Quelle:

"Ref 3 ist eine Art Bürgerinitiative, die sich selber Standards an Qualität und Transparenz setzt, die denen von Wikipedia vergleichbar sind (siehe "About"), und Korrekturen von Lesern erlaubt. Jesusfreund 08:37, 10. Jun. 2010 (CEST)"

Er rechtfertigt z.B. dieses You Tube Video als seriöse Quelle:

WTC 7 - FDNY Miller ahnt Einsturz

Jesusfreund schrieb an anderer Stelle auf der Diskussionsseite zu "Verschwörungstheorien zum 11.September":

"Die Youtubevideos wurden als nicht reputabel im Sinne von WP:Q zurückgewiesen."

Dieser Satz der US-Behörde NIST durfte natürlich nicht im deutschen WTC 7 Artikel stehen:

"This free fall drop continued for approximately 8 stories, or 32.0 meters (105 ft), the distance traveled between times t = 1.75 s and t = 4.0 s [a period of 2.25 seconds].”

"This was the first known instance of fire causing the total collapse of a tall building."

Oder dieses Zitat aus der New York Times:

"Perhaps the deepest mystery uncovered in the investigation involves extremely thin bits of steel collected from the trade towers and from 7 World Trade Center, a 47-story high rise that also collapsed for unknown reasons. The steel apparently melted away, but no fire in any of the buildings was believed to be hot enough to melt steel outright."

Oder dieser Zitat aus der Washington Post:

A lingering technical question about the Sept. 11 terrorist attacks still haunts some, and it has political implications: How did 200,000 tons of steel disintegrate and drop in 11 seconds? A thousand architects and engineers want to know, and are calling on Congress to order a new investigation into the destruction of the Twin Towers and Building 7 at the World Trade Center. “In order to bring down this kind of mass in such a short period of time, the material must have been artificially, exploded outwards,” says Richard Gage, a San Francisco architect and founder of the nonprofit Architects & Engineers for 9/11 Truth. Mr. Gage, who is a member of the American Institute of Architects, managed to persuade more than 1,000 of his peers to sign a new petition requesting a formal inquiry."

Moorleiche 27.10.2015 | 11:50

Ich stimme in den Chor mit ein und muss oder darf ein Vorurteil revidieren.

Ich fand die Themen um 9/11 bisher eher beknackt, eben was für Verschwörungstheoretiker. KenFM kannte ich nicht und so informierte auch ich mich zunächst bei Wikipedia.

Nun muss ich sagen, dass ich Wikipedia selbst kritisch sehe und zwar in der Weise, wie es in dem Film "Die dunkle Seite der Wikipedia" selbst anklang. Gut bis sehr gut, manchmal exzellent bei naturwissenschaftlichen Themen, tendenziös bei gesellschaftspolitischen Themen, auch in Fragen alternativmedizinischer Themen. Ich habe selbst einige haarsträubend lieblos bis diskreditierende Einträge gefunden, hatte aber einfach keine Lust, diese zu korrigieren (und auch keinen Wikipedia Account), da mir bewusst war, in den betreffenden Fragen gegen Fundamentalisten des Mainstream, wenn man das so sagen kann, argumentieren zu müssen.

Von den im Film angesprochenen Edit-Wars war mir nichts bekannt, auch wenn ich vorher schon einen kritischen Beitrag über die Macht der Admins bei Wikipedia gelesen hatte. Es passt dann eines zum anderen, man informiert sich bei Wikipedia, weil man denkt oder hofft, sooo schlimm könne es ja nicht sein und bei allen Übertreibungen wird man sich schon wechselseitig korrigieren, nimmt die eigene Erfahrungen als lästige Ausnahmen hin und glaubt im Großen und Ganzen dem was auf Wikipedia steht.

Der Film "Die dunkle Seite der Wikipedia" ist kurz gesagt überzeugend. Akribisch und mit leichter Selbstironie auf Privatdetektiv gemacht geht der Filmemacher dann aber tatsächlich wie ein solcher an das Thema heran. Kaum zu glauben, wie spannend es sein kann, jemandem bei der Internetrecherche zuzuschauen.Vielleicht ist der Seitenhieb gegen Joffe, am Ende des Films, unnötig, aber Joffe scheint für die „Szene“ irgendwie ein Bad Boy zu sein, zu amerikafreundlich und das scheint aktuell irgendwie gar nicht zu gehen.

Die Wikipedia Seite über „Verschwörungstheorien“ hat bei wikibu.ch 8 von 10 Punkten bekommen, allerdings ist wikibu.ch allein nur eine erste Orientierung, da nichts weiter als ein fieser Algorithmus, der eine nachfolgende inhaltliche Klärung nicht ersetzt. Ein Hinweis der auf der Seite selbst steht. Einer der maßgeblich seine Finger auch bei der Seite im Spiel hat, ist „Phi“, einer der „Hauptangeklagten“ im Film.

Auch das von asansörpress35 verlinkte Interview ist sehenswert, weil Filmautor Fiedler dort als ein an sich gutmütiger und netter Bär daherkommt, dem man abnimmt, dass der tatsächlich alle Tassen im Schrank hat.

Der Film rüttelt auf und ich denke, wir alle sollten was tun, damit die bewusste Manipulation bei Wikipedia die der Autor am Fall „Ganser“ nur exemplarisch nachweist, nicht weiter geht.

Das Original 29.10.2015 | 18:06

Die Geister die ich rief...

"Den Versuch dies aufzuklären macht der Film „Die dunkel Seite der Wikipedia“. Ken Jebsen sprach darüber mit Markus Fiedler für KenFM."

...wird mensch so bestimmt nicht los. Auch wenn ich mich weder mit dem Fall Ganser noch mit WTC7 beschäftige, muss ich ernstlich hinterfragen warum hier KenFM als Referenz unhinterfragt angegeben wird.

Oder ist das jetzt eine Verschwörungstheorie? Es gibt auch ein Interview KeFMs mit dem Reichsbürger Xavier Naidoo- haaresträubend!

PS: Weniger RS Fehler würden dem Artikel gut stehen.

Birnenbaum 29.10.2015 | 21:10

Bin noch ziemlich geflasht von dem Film. Nahezu unglaubliche Vorgänge werden minutiös beleuchtet. Ein PR-Desaster für Wikipedia. Bin gespannt was mit den angesprochenen und offensichtlich durchweg polítisch-ideologisch manipulierten Artikeln um Ganser und den 9/11-Themenkomplex in naher Zukunft passieren wird. Ein weiterer für mich eigentlich unerwünschter Nebeneffekt war, daß ich mich mit KenFM und seiner vollkommen überraschend bunten Vielfalt von ebenso überraschend seriösen Gesprächsgästen und Themen ein wenig auseinandergesetzt habe. So dumm oder antisemitisch kann er nicht sein, wenn intellektuelle und jüdische Hochkaräter wie Jean Ziegler, Moshe Zuckerman, Sally Perell (Hitlerjunge Salomon), Hans von Sponeck, Dieter Hallervorden oder eben Daniele Ganser sich als Interviewpartner zur Verfügung stellen.

Dem vorherigen Poster "DAS ORIGINAL" stehe ich schon skeptischer gegenüber. Erst erzählt er, was er alles nicht weiß, um dann seltsam suggestiv festzustellen, daß die Veröffentlichungsplattform der Doku "Die dunkle Seite der Wikipeda" eine "unhinterfragte Referenz" darstellen würde.

Dann wird noch schnell der Bogen zu soziologisch etwas fragwürdigen Kampfbegriffen wie "Verschwörungstheorien" und "Reichsbürgern" gezogen, um dann mit einer ziemlich witzigen Mischung aus Abkürzung und fehlenden semiotischen Kenntnissen ("RS Fehler") orthografische Empfehlungen an den Autor zu senden. Ich würde sagen, die Geister die DAS ORIGINAL rief, haben ihn ganz schön im Griff ;-) Versuch Sie mal mit KenFM zu vertreiben.

Magda 29.10.2015 | 22:50

Dass man Wikipedia nicht in allem glauben soll, sagen viele und haben recht. Sie streiten- vor allem in den Geisteswissenschaften. Auch in der Literaturwissenschaft z. B. Und da melden sich ständig Experten, die ihre eigene Sicht nicht bestätigt sehen. Geht mir auch oft mit Sachen über die DDR so. Aber auch in "Genderfragen". Dafür würde ich aber Wikipedia überhaupt nicht so hoch "hängen". Die "dunkle Seite" ...ist mir schon zu viel.

Wikipedia hat ja auch immer Korrektoren. Und das ist auch gut so.

miauxx 01.11.2015 | 23:38

Auch von mir ein Danke für den Filmtipp! Der Film ist im Ganzen sehr sehenswert und sehr informativ. Vor allem ist die Argumentation gut belegt und nachvollziehbar. Aber der Film hat auch seine Schwächen: Im Eifer, Ganser möglichst gut zu verteidigen, kommen wirklich fragwürdige Kandidaten doch gar zu unkommentiert weg - so etwa der Kopp-Verlag. Aber auch das Offenlegen der Identität des arg Meinungen unterdrückenden Wikipedia-Sichters "Kopilot" - wofür obendrein die durch die Filmemacher selbst gescholtenen rechtsradikale "Metapedia" - ist nicht in Ordnung. So etwas geht zu weit! Mit diesem Pranger haben sich die Filmemacher vergallopiert.

Oscen 21.11.2015 | 19:30

Hallo Mickey! Meines Wissens hat sich Jebsen von Elsesser & Co schon vor Jahren distanziert (als die Truppe radikaler und wahnwichteliger wurde) und es besteht seither kein Kontakt. Oder hast du da andere Informationen. Es erweckt irgendwie Misstrauen, wenn jemand (in dem Fall: du) bereit ist, ohne einen Beleg solche (falls unwahr: rufschädigenden, verleumderischen) Statements abgibt. Deshalb bitte ich um Belege für Jebsens Umtriebe. PS: Dass die Videos noch auf seiner HP stehen, ist KEIN Beleg. ;-)

Tobias Claren 05.12.2016 | 21:54

Wenn man es wenigstens immer verstehen könnte, weshalb etwas gelöscht wird... Beim Focus ist es ähnlich. Gibt es etwa ein Gebot seitens der US-Wikipedia dass es nur eine Deutsche Wikipedia geben darf? Soll man halt die ganzen Inhalte runterladen, und auf einer neuen Wikipedia als Startmaterial einsetzen. Ist es nicht erlaubt, das Zeug zu benutzen? Normalerweise kann man die Texte doch überall verwenden. Und regelmäßig oder wenn möglich automatisch alle neuen Beiträge der Wikipedia übernimmt. Verändern kann man die dann immer noch. Es gibt noch andere TLD als ".de". Und noch andere Deutschsprachige Länder. Gehört at und ch oder li auch der Deutschen Wikipedia? Und wem gehört "Wikipedia.xyz" oder "Wikipedia.info"... Zusätzlich zu diesen Möglichkeiten sollte es eine Englisch/Deutsch-Sprachige Petition auf den wichtigsten Petitionsseiten im US-Raum geben, und mit extra Webseite darauf verlinkt werden. Darin spricht man die US-Wikipedia und deren Chef(s) an. Idealerweise schlägt man ganz provokant auch gleich einen kompletten Wechsel der Verantwortlichen in Deutschland vor. Besonders gut, wenn man gleich Ersatz vorschlagen könnte. Gibt es in den USA nicht genug geeignete Personen die perfekt Deutsch können, damit die das übernehmen? Es braucht da so eine Art "Ent-WiIkipedia.de-ifizierung". Ist der Film offiziell frei verfügbar? Dann könnte man eine Art DinA4 und DinA3 Filmplakat bereitstellen, dass man man ausdrucken und am eigenen Haus, hinter der Autoscheibe (rechts und hinten), auf dem Herrenrad (im Dreieck) etc. anbringen. Darin auch eine einfache Webseite und oder QR-Code wo man es online sehen kann. Wenn der wirklich was verdienen will, soll er es selbst auf einem YT-Konto mit Werbung anbieten. Denkbar wären auch noch Aktionen online und offline, wo man die Bürger dazu aufruft NICHT zu spenden, mit einer kurzen Sammlung von "Dreck" über die Dt. Wikipedia inkl. solchen Artikeln wie dem von Telepolis (als PDF). Das kann man auch auf dem Flyer und der Webseite wo es hinführt. Auch möglich ein Monitor etc. hinter einer Autoscheibe oder einen transportabelen Gerät, einem umgebauten Fahhrad etc., dass man an einem Ort, idealerweise neben einer Bank etc.. So dass der Film in Dauerschleife auch in der Öffentlichkeit läuft. Wenn deren Spenden recht regelmäßig fließen, würden Sie es evtl. merken wenn die zurück gehen. Man könnte auch vergleiche mit "Krebs" und "aushungern" bringen ;-) . Nicht zu vergessen, Namentliche Nennung von Verantwortlichen. "Phi und Kopilot könnte man versuchen zu identifizieren. Ja, gerne zur Provokation noch mit ausgesetztem Kopfgeld von z.B. 100 Euro. Von mir aus gerne so, dass die Personen bis nach Hause indentifizierbar sind. Wenn man Adressen hat, sollte man den Nachbarn Infozettel einwerfen. Denn die haben ein Recht zu erfahren mit wem sie Umgang pflegen, und ob sie ihn deswegen nicht mehr Grüßen, nicht zum Grillen einladen etc.. Oder der Verein im Ort, ihn ablehnt... Doch, moralisch ist das legitim. "Kopilot"/"Jesusfreund" ist wohl ein "Gerhard Sattler". Da könnte man mit gutem Gewissen Dreck sammeln, und es seiner Nachbarschaft und in seinem Ort, Vereinen etc. Puplik machen in den er aktiv ist. Es gab einen Typen der hatte sich einen Monitor wie eine Handdtasche umgehängt, darauf liefen Informationen etc.. Auch in den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Er schrieb, er versuchte immer irgendwohin zu schauen, damit andere Personen nicht versuchen nicht hinzusehen, nur weil sie den EIndruck hatten er würde sie dabei bemerken. Ein anderer hat Anti-G8-Propaganda auf einen TV-Turm gebeamt. Auch im Zusammenhang mit Weihnachtsmärkten wären evtl. Aktionen möglich. P.S.: Gibt es eigentlich irgendwelche als seriös zu bezeichnenden Personen, Institutionen etc., die das Wort "Beratungsresistent" je verwendet haben? Das Wort ist an sich schon so ekelerregend wie kein einziges Wort aus dem Dritten Reich und von den Nazis, Freisler etc. sein könnte. Und es passt auch sehr gut in die Nazizeit. Die Geschwister Scholl waren wohl auch Beratungsresistent. Laut Wiktionary.de (Verbindung zu Wikipedia?): "keinerlei Rat annehmend" Ist man also auch "Beratungsresistent, wenn man im Nazi-Dorf Jameln wohnend keinen Rat bezüglich der Weltanschauung annimmt? "Rat" ist schließlich nicht "Fakt". "Faktenresistent", das wäre noch harmlos, denn Fakten sind Fakten. Ein "Rat" ist aber eher eine Meinung.