AspandyarAgha

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RE: Die tägliche Dosis Desinformation | 26.12.2009 | 01:29

Der Paschtune würde dir die gleichen Lügen erzählen, wie er es die letzten 200 Jahren getan hat. Selbst ein Immigrant in ''Afghanistan'' (1885 noch bekannt als Khorasan), von den Höhen und Höhlen der Sulaiman Gebirge rübernomadiert, wird er dir auch noch erzählen wollen, dass alle nicht-Paschtunen Fremde in Afghanistan sind und das die Taliban nichts mit den Paschtunen zutun haben. Die Wahrheit ist doch, die Taliban sind Paschtunen und die Paschtunen sind die Taliban. Die Wurzeln der Taliban liegen in der rückständigen und unhumanen paschtunischen Kultur. Ach ja, was er dir auch erzählen wird, ist, dass seine Vorfahren keine Sklaven anderer Mächte waren, sondern die eigentlichen Herren die noch nie besiegt wurden, aber auch (und das ist das dreistige daran), dass alles was in Afghanistan an Geschichte rumliegt und zusehen ist, ist den Paschtunen zu verdanken. Ein paar geschwänzte Neanderthaler, die heute noch in der Welt als die größten Barbaren, das größte nomad. Volk in ganz Zentral Asien darstellen und sowas wie sie wollen eine Zivilisation gehabt haben? Die einzige Zivilisation die sie jemals hatten und nach wie vor haben, sind Zelte. Frohe Weihnachten. Besuche bitte Afghan-Web.com

RE: Die tägliche Dosis Desinformation | 23.12.2009 | 15:03

Lieber DerMeister,

diese ''Wut'' hat Afghanistan zu dem gemacht, was es heute ist, und das seit über 200 Jahren. Was hat aber diese Wut mit mir zutun? Ich tische lediglich Fakten auf wie es ist, wie es war, und was noch kommen wird. Einfach die momentanige Politik Afghanistans beobachten und den bevorstehenden ethnischen Clash der zwei rivalisierenden Völker Afghanistans, den Paschtunen und den Tadschiken. Ultra-Nationalisten beider Seiten wachsen wie Pilze. Der Unterschied zwischen beiden jedoch ist, dass Tadschiken ein unabhängigen Staat mit ihnen kulturell verwandte Völker errichten wollen, während die Paschtunen Angst um ihre traditionelle Hegemonie in Afghanistan Angst haben. Hass zwischen Nord- und Süd gibt es in Afghanistan seit über 200 Jahren, wenn nicht seit 1000 Jahren (Perser gegen Paschtunen, Türken gegen Paschtunen, Inder gegen Paschtunen, heute Amerikaner und die gesamte Welt gegen die Paschtunen). Tatsache ist, dass bevor die Paschtunen einst an die Macht kamen, das heutige Gebiet Afghanistan (damals Khorasan) eines der Kulturzentren der Welt darstellte, mit den größten Denker, Dichter und Gelehrten der Weltgeschichte. Es ist kein Zufall, dass sich alles verändert hat, als ethnozentrische Tribalisten, ehemalige Sklaven, an die Macht kamen, ihr Stammessystem und ihr Recht anderen Völkern mit Gewalt aufgezwungen haben, unter dem Decknamen der Briten gewirkt haben, den Namen ihres Volkes mit Hilfe ihrer britischen Sklavenherren dem Gebiet Khorasan gegeben haben. Verfolgt man diese Strecke weiter, wundert es niemanden, dass die von den Paschtunen gelenkten Staaten, sei es Afghanistan oder Pakistan (zumindest in ihren Stammesgebieten) Barbarei, Vergewaltigungen, Sklavenhandel, Missachtungen der Menschenrechte, Verbrennungen von Bildungsinstitutionen, Mord und Todschlag, Kinderhandel, Organhandel durch entführte Kinder, Selbstmordattentate, Bombenanschläge, Entführungen usw. weit verbeitet ist. Genau diese Kultur wurde einst in ''Khorasan'' installiert, dem Land ein fabriziertes paschtunische Identität gegeben. Wen wundert es da noch, dass das Land und in den Gebieten ausserhalb des Landes wo sie sich ebenfalls aufhalten immernoch Menschen leben, als würden sie 1000 Jahre in der Vergangenheit leben. Die Paschtunen (die eigentl. ''Afghanen'') waren schon in den Quellen vieler antiker und mittelalterlicher Autoren als wilde unzivilisierte Barbaren bekannt, zuletzt auch den Anglo-Saxen in Indien. Schon in der pers. Literatur werden sie als ''Feinde'' der Menschheit und der Menschlichkeit propagiert, darunter im Berühmten Königsepos ''Shahnama''. Die dunkelste Geschichte Indiens und Iran sind nicht zufällig mit den Paschtunen gebunden. Persönlicher Wut? Was macht dann bitte die ganze Welt in Afghanistan? Warum sterben nach inoffiziellen Angaben knapp 200 Tausend Menschen in Afghanistan seit dem Kriegsbeginn? Wer sind bitte die Taliban? Taliban sind keine religiös-fanatische Gruppe, sondern eine chauvinistisch Paschtu-Gruppe, die schon 1992 gegen die Regierung Rabbanis sich erhoben hatte, weil dieser nicht aus der Reihe der Paschtunen stammte, sondern der Tadschiken. Es waren diese, die ein Bürgerkrieg anzettelten. Die Taliban sind mehrheitlich aus den Stämmen der Ghilzais. Sie sind noch nicht mal ihren eigenen Volksangehörigen, wenn sie nicht Angehörige einer ihrer sub-Stämme sind, verfeindet. Schon mal was über die ''Ur-Taliban'' gehört? Waren sie etwa evenfalls eine neue Gruppierung? Diese aggierten schon im 19. Jahrhundert. Diese waren es auch, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die Völker der nicht-Paschtunen aus Ost-Afghanistan massakrierten, töteten und ihre Angehörige auf den Sklavenmärkte verkauften, damit sie selbst Zugang zu den fruchtbaren Böden und Ländereien der nicht-Paschtunen hatten. Ich habe es schon mal erwähnt. Bevor man sich irgendwelche Kommentare erlaubt, sollte man sich ins detail mit der Geschichte Afghanistans kennen und die Ungerechtigkeiten der Paschtunen vor Augen führen. Würde man sich nicht gegen sie, ob militärisch, politisch, human oder wie auch immer, stellen, würden nicht-Paschtunen heute noch ethnographisch leiden und massakriert werden. Die Taliban waren ein gutes Zeichen für das Paschtunentum. Ethnische Säuberungen, Vereitung von Drogenanbau, Erlaub von ''heimische'' Prostitution etc. Ich sags nochmal, was anderes verdienen diese ''Menschen'' nicht. Paschtune die in Kunduz leben, sind Nachfahren von Faschisten und immigrierende Nomaden die in den Häusern und Ländereien der nicht-Paschtunen, insbesondere der Tadschiken leben und wir fordern diese zurück, mit oder ohne NATO. Es ist ein 2Std Schritt um in Kandahar Fuß zu fassen. Wie gesagt, die Ungerechtigkeit gegenüber nicht-Paschtunen muss zurückbezahlt werden, egal wie. Es leben hoch die Amerikaner

RE: Die tägliche Dosis Desinformation | 23.12.2009 | 13:05

Weinsztein,

wenn sie wüssten was in Afghanistan los ist, dann würden sie meine ''Absonderung'' verstehen. Leider Gottes ist es doch so, dass Menschen ausserhalb Afghanistans nichts viel über das Land wissen. Sie wissen nicht, dass das Land ein Vielvölkerstaat ist, und dass ''Afghanen'' an sich nur 32%-38% der Bevölkerung ausmachen, sie wissen nicht, dass mit ''Afghanen'' eigentlich die barbarischen und rückständigen Paschtunen (wohl auch daher gerührt, dass heute viele im Ausland lebende ''Afghanen'' sich mit diesem Term identifizieren, eine weiterverlinkung zu Afghanistan, statt ihre eigentliche Ethnie zu nennen) gemeint sind, sie wissen nichts über die etlichen Genozide die durch die Paschtunen an nicht-Paschtunen geführt wurden, insbesondere durch Nader Shah Ghadar und Abdurrahman Khan, die dafür verantwortlich waren, dass 65% der Hazara Bevölkerung massakriert und dezimiert wurde. Sie haben keine Ahnung von der völkischen Konkurrenz dort. Sie sitzen in Deutschland, trinken jeden Tag ihren Kaffee und verdienen ihr 1500-2000 Euro und wissen nicht, dass Paschtunen wie der kriminelle Karzai, dessen Familie in Drogengeschäft verwickelt sind, dessen Familie mit den Taliban 7 lange Jahre aus Pakistan aus aggierte, heute mit weiteren paschtunischen Kriminellen und Faschisten dabei sind, Kulturraub und Ethnozid an die nicht-Paschtunische Bevölkerung zu begehen. Schlafen sie ruhig weiter. Viel Spaß dabei. Es leben die Hazaras, Tadschiken und die NATO. Was glauben sie was die Tadschiken und Uzbeken als Racheakt nach 260 Jahren mit den Paschtunen anstellen werden, wenn die fremden Völker erst das Land wieder verlassen haben und sie militärisch und politisch endlich ihre Selbstbestimmung wieder haben, was gerade dahintendiert?!. Ethnische Säuberungen müssen geglichen werden, Erpressungen, das Töten von nicht-Paschtunen die den Paschtunen den Weg zur Kolonialisierung und Besetzung sowie bevölkern nicht-paschtunischer Gebiete durch die Paschtunen diente der Paschtunisierung des Landes und muss bezahlt werden. Für jeden nicht-Paschtunen (5 mio. Opfer) müssen mind. 20 von ihnen dran glauben/zahlen. Aber so, dass sie sich später nicht beklagen können, dass die ''bösen'' nicht-Paschtunen unmenschliches an sie begangen haben. Nämlich mit ihrer eigenen tribalen Kultur, Paschtunwali. Dank den NATO Truppen, die die Hegemonie der Paschtunen gebrochen haben. Bevor sie mich weiter von der Seite dumm anmachen, sollten sie sich mit Afghanistan befassen. Es reicht nicht aus, nur zu wissen wo das Land sich befindet, wer die Bevölkerung des Landes sind und welche Geschichte es hat, sondern man muss ins bereich des ''mikrokosmos'' bezüglich seiner Geschichte und Greueltaten die in diesem Land geschehen sind (durch die Paschtunen)schauen. Guten Tag